#drais200

tl;dr
Tweetup des Technoseum Mannheim zur Ausstellung „2 Räder – 200 Jahre. Freiherr von Drais und die Geschichte des Fahrrades“
Die Ausstellung läuft vom 11.11.2016 bis Ende Juni 2017. Infos zur Anfahrt und Ticketpreise.
Die Ausstellung wird wärmstens empfohlen und es war ein vergnügliches, lehrreiches, unterhaltsames Tweetup! #drais200

Tweetup #drais200 beim Technoseum Mannheim (Klick zur Ausstellungsseite)
Tweetup #drais200 beim Technoseum Mannheim (Klick zur Ausstellungsseite)

Die Jubiläumsfeierlichkeiten der Stadt Mannheim zum 200. Jahrestages der ersten Radtour des Freiherrn von Drais beginnt das Technoseum Mannheim mit einer großen Landesausstellung 2 Räder- 200 Jahre.

Aber dieser Bericht pass viel Besser auf meinen Ausflugblog #burger, bitte dort weiterlesen!

Die Zeiten ändern sich

tl;dr
Ich war beim Social Meetup in der Schirn Kunsthalle Frankfurt. Zur Ausstellung „Giacometti-Naumann“ Die Ausstellung läuft noch bis zum 22. Januar 2017 und ist empfehlenswert. Sie hat Ecken und Kanten, aber doch!

Screenshot der Einladung zum Social Meetup der Schirn "Giacometti-Naumann"
Screenshot der Einladung zum Social Meetup der Schirn „Giacometti-Naumann“

„For the times they are a-changin'“ ist ja jetzt nobiliert. Sie ändern sich dauernd, ich komme darauf zurück.
Die Schirn wechselt sich andauernd. Als ich das letzte mal dort war, war sie blau, innen, die Wände meine ich. Sturm-Frauen.


Noch 2011 wetterte ich zur Ausstellung „Surreale Realität“ (Da war sie purpurn die Schirn!)

„Alles war präsentiert, als ob die Reichsutensilien der Schwiegertochter eines Medici-Papstes präsentiert würden. Podeste vor rotem Samt, nicht betreten, schon gar nichts anfassen. Böse blickende Kunstwärterinnen, die mich nicht twittern ließen, nein die Dame darf fotografieren, nur mit dem Handy darf man das nicht. Nun ja, was hab ich kleiner Wurm auch bei der Frankfurter Großkunst zu suchen.“

Und 2016?


Die Zeiten ändern sich und wie! Die Schirn hatte sich natürlich auch geändert, Sie war strahlend weiß, was ihr gut steht!
Die Zeiten ändern sich weiterlesen

Beautiful #Tweetupko

Wir waren erneut zum Tweetup einer Probe des Theater Koblenz geladen. Dieses mal probten sie „The Beautiful Game“ von Andrew Llyod Webber.
Mich interessierte auch das Format Kooperation Koblenzer Jugendtheater mit dem Theater Koblenz, das ja wohl nicht die erste Produktion war. Also die Zusammenarbeit zwischen Laien und Profis auf einer Profibühne und das in einem Musical. OK, Lloyd Webber ist nicht Mozart, aber trotzdem..

Zum nachlesen: Das Tweetup.

[update: Das Theater hat ein Storify erstellt! „Fünfmal #tweetupKO – ein Mini-Jubiläum“.

Ich war ja schon einmal zum Tweetup in Koblenz. Aber dieses Tweetup war etwas besonderes. Siehe hier. Der Intendant führte auch Regie und ließ uns teilhaben.

Beautiful #Tweetupko weiterlesen

Kulturzentrum -guckuck

tldr;
Geplapper über: Tweetup mit den Schwetzinger Festspielen, Autorenlesung mit Thomas Köck, Cole Porter, Barbiere, Mädchen in Not, #twoper, Body & Language, Brandner Kaspar, Maniera, Hannah Höch, Betrachtungen zu Künstler und Geld, wofür ich auch keine echte Lösung weiß.

guckuck
guckuck

 
 
Schattenwinde aus goldenem Frust
Übersättigte Wolken aus Langeweile
drehen sich in diesen Kreisen kreisend
kulturvernaschend zentrumsweise
(Aus 02/2002, Bild: Johann Bauer)
 
 

Manchmal sollte man sich selbst stellen. Hhmm. Bin ich jetzt soweit? Gehöre ich auch zu denen? Oder war das damals nur Neid? Ich fürchte ja. Das ist alles eine Frage der Zeit, der Lebenszeit und der Zeit die man zur Verfügung hat. Tagtäglich, befreit vom Brotberuf und der beständige Gedanke, wie viel Lebenszeit noch bleibt. Man irgendwo hin kann, ohne die eng bemessenen Wochenenden, den Urlaub.
Und also mache ich, was mir in den Sinn kommt. Doch, doch, ich habe ausreichende Schreibzeiten, aber da ist nichts, was meinen Ansprüchen genügen würde, noch nicht, aber ich muss ja nicht.
Warum das alles? Nun, Ute Vogel hat ihre Berliner „Kultur-Erlebnisse“ gebloggt und ich hab sie dafür auf Facebook gelobt. Doch, man kann da mehr machen als Sinnbilder posten und Hass verbreiten.
Mir fiel dann ein, dass ich da nachlässig war. Da gibt es einiges zu berichten. Genau! Alles ist Kulturzentrum! Mir egal, wie das klingt, oder ob das Ferienaufsätze hier sind. 🙂 Meine Ausflüge nahm ich wieder auf, hab’s hier aufgeschrieben, aber dieses Wetter lässt nicht viel zu, schon eine ganze Weile nicht. Kulturzentrum -guckuck weiterlesen

#bier500 Bucht das Bier

Ursprünglich vom 23.10 2013, dem Welttag des Buches und dem Tag des Bieres gewidmet
Erweitert zu einer Hommage an die Ausstellung „Bier. Braukunst und 500 Jahre deutsches Reinheitsgebot“ des Technoseums Mannheim. Noch zu sehen bis zum 24.7.2016

Aus der Austellung #bier500 des Technoseum Mannheim
Aus der Austellung „Bier. Braukunst und 500 Jahre deutsches Reinheitsgebot“ des Technoseum Mannheim

Bucht das Bier

Der Schweiß
von Duschen
vernichtet
der erste Schluck
dem Durst geopfert
zischendes Bier
branded und dann
die letzten Seiten
dieses Buches
das ich ungelesen
im Regal fand
gestern als ich
alte Zeiten
suchte und
Neues fand
und doch so alt
noch ein Schluck
die Welt
schönt auf
 
 
 
 
 

Das Technoseum Mannheim lud zum Tweetup der Ausstellung „Bier. Braukunst und 500 Jahre deutsches Reinheitsgebot“
Ich war dabei und schrieb später das:


Man sieht: Das ist live geschrieben, in der Straßenbahn, die Autokorrektur machte „kette“ aus „nettes“.
Natürlich waren wir auch trending, obwohl Freitag abend… …
tweetstorify

Dieses Mal erzählt dieses Storify wirklich (fast) alles zur Ausstellung und dem Tweetup- Ich wüsste nichts , was ich hinzufügen wollte, außer meinem „Biergedicht“ oben, weil es passte so schön.

Zum Storify #bier500 des Technoseum Mannheim
Zum Storify #bier500 des Technoseum Mannheim

Und Click!

Sich selbst und Museen kuratieren mit #IamHere und #besuchermacht

Getweetet während dem Tweetup #Iamhere der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe am 13.11.2015 (siehe hier) und……….

Sich selbst und Museen kuratieren mit #IamHere und #besuchermacht weiterlesen

Albern der Trotz!

Während in Paris der Terror mordete, in Bagdad, Beirut, tobten wir (manche) in der Kunsthalle Karlsruhe unsere Grundalbernheit in Selfies aus, wir wussten ja noch von Nichts. Beim Tweetup der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe #Iamhere, ich freute mich ja hier im Blog. Nur die äußerst schwache Funkzelle meines Providers hinderte mich daran auch dieses Geknipse zu twittern.
bommel
Ich hatte wohl sowas im Sinn:

@mikelbower: „Der schwarze Wald so nah in Rot. Lasset uns mehr bommeln Weltengeister. Nennt mich Narziss. Schweig Goldmund! #Iamhere“.

Im heimischen wLan angekommen bemerkte ich kurz vor dem Posten, dass etwas passiert war. Es passte nicht mehr in die Timeline. Es passt auch heute nicht. Nein?
Doch! Irgendetwas muss ich diesem Zynismus der Mörder und Mörderinnen doch entgegensetzen! Und den reaktionären Reaktionen alá Söder und all den anderen Hetzern und Besorgten um die unregistrierten Geflüchteten in Bayern und der Republik und dann den Luftangriffen in Syrien und diesem ganzen Kriegsirrsinn, und, und. ÜBERALL.
Ich bin nur ein kleiner Wicht, hab‘ nicht viel entgegenzusetzen. Aber meine Albernheit habe ich. Behalte ich. Ich scheiß‘ auf Euch, ihr Täter und ich lache #selfies, auch wenn es im Halse stecken bleibt, zu Tränen, die durch die Nase gerinnen!

Danke Kunsthalle Karlsruhe für das Tweetup. Von den Meistern bis zu unserer Albernheit. Ich hoffe ihr ladet wieder zur Partizipation, teilt mit uns und dem Netz!

(Und vielleicht ganz knapp: lasst uns beim nächsten Mal mehr Luft zum Twittern, besser 5 Stationen weniger und ja, äh, wie sag‘ ich das jetzt, also die Pädagogikstunde war doch recht lang, wir wussten schon, was #selfies sind)

Wesentlich besser erzählen die Kulturkonsorten von #Iamher in ihrem Storyfi. Einfach auf das Bild klicken!
stori_ka

70, 70 #Iamhere #200jahrestaedel

tl;dr
Tweetup #Iamhere Freitag, 13.11.2015 um 19:00 Uhr Staatliche Kunsthalle Karlsruhe

Social Media Kanäle übergreifenden Community-Event im Städel Frankfurt am Samstagabend, 21. November 2015 18:00

70 km nördlich von hier: Frankfurt; 70 km südlich von hier: Karlsruhe. Vereint zu 140 Zeichen! Lasset uns twittern. Wir Starkenburger gehören ja auch zur Metropolregion Rhein-Main und zur Metropol-Region Rhein-Neckar, die auf der linken Rheinseite bis Wörth reicht, leider rechtsrheinisch nicht bis Karlsruhe. Als ehemalige Residenz wollte man da wohl nicht, aber egal. Für mich bilden beide Städte die Grenze meines erweiterten Heimatbegriffs.

Im Städel war ich zum 200. Geburtstag ja schon, den Monet bewundern, so ganz unverbloggt. Doch, doch das kann ich auch. Nach Karlsruhe kam ich nicht, weil die Albtalbahn wohl zu wenig Straßenbahnfahrer hat, um von Germersheim nach Karlsruhe alle Züge zu bedienen und ich Angst hatte dort zu stranden. (Meine Verkehrsverbund-Flatrate gilt bis nach Wörth, links des Rheins von Karlsruhe..)

Aber jetzt wird der November zum großen Museums-Social-Media-Event.
#Iamhere
iamhere
(Screenshot)
Zur Ausstellung „Ich bin hier“ in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe bloggte ich ja bereits für die Parade: Was ist ein #selfie? (Die könnten sich auchmal einen Namen wie „Städel“ ausdenken, den Bloggern zuliebe!) Meine speziellen Motivationen bitte dort nachlesen…
Ich freue mich auf das Tweetup dort, die Menschen, die ich treffen werde, einige Gesichter werde ich ja noch kennen vom Tweetup „Alles badisch soweit, #degaSKK“, andere Tweeties signalisierten schon ihr kommen, die Kulturkonsorten als die „heimlichen Macher“ sowieso. Irgendwie ist das sogar alles europäisch, mit Edinburgh und Lyon, ich werde das vor Ort erkunden! Bis dann also.
[update] Langsam wird die europäische Website des Projektes deutlicher! http://www.i-am-here.eu/ Mit dem Musée des Beaux-Arts de Lyon und den National Galleries of Scotland Ich bin gespannt!
Übrigens! Man kann sich bis 6.11.noch anmelden!

#200jahrestaedel
200min
(Screenshot)
Und weil immer alles irgendwie zusammenhängt, zitiere ich mich mal selbst:
„Was würde passieren frage ich mich, wenn banale Unkunstler wie ich zusammen mit professionellen Hochkunstlern in einer Erstausstellung eine(r)s #hust „Kulturschaffenden“ einfach durch das Gelände pesen und tweeten, einfach das, was wir sehen? Uns vermitteln, gegenseitig auf Augenhöhe?“
Aus meinem Pamphlet: „Ich bin ja so banal, ich bin die Unkunst.“ Zu einem Blogartikel von Tanja Praske (angeforderte Initialbloggerin der #selfierade), die auf einen Zeitartikel von Wolfgang Ulrich reagierte, der jetzt wiederum zu „Ich bin hier“ im Katalog der Ausstellung die Selfies zur Weltsprache erhebt(pdf).
Und was machen die Städler in Sachsenhausen? Ich zitiere das auch ‚mal:
„200 Jahre in 200 Minuten: Als Dank für Eure Unterstützung laden wir Euch zum Abschluss dieses besonderen Städel Jahres zum ersten alle Social Media Kanäle übergreifenden Community-Event ins Städel ein. Am Samstagabend, 21. November 2015, könnt Ihr unter dem Hashtag #200jahrestaedel twittern, instagramen, Fragen stellen, diskutieren, Blogtexte veröffentlichen und so mit uns inmitten der Städel Sammlung und der Jubiläumsausstellung „Dialog der Meisterwerke“ selbst in einen Dialog treten. Das Museum öffnet an diesem Abend ausschließlich für Euch – und Ihr entscheidet, was Ihr sehen möchtet und worüber Ihr sprechen wollt.“

Dann MUSS ich doch hin oder? Das wird das dritte SM-Event im Städel, nach #duerer und #erwinwurm. Auch hier twittern schon die ersten Menschen zur Vorvernetzung zu #200jahrestaedel.
Ich werde auf jeden Fall auch das Tablet mitnehmen, vielleicht werde ich live dort bloggen. Macht ja heute niemand mehr, aber früher hatten wir ja sonst nix… :)) Wie lange man sich dort noch anmelden kann, steht nicht im Blogpost, aber probiert es doch einfach!

#schiller2go #walk

fresh
Mein 3. Theater-Tweetup. Quasi zu Hause, dieses Mal. Zum Einsatzpunkt hätte ich die 4,5 km fast laufen können. Das war aber ein Event des Nationaltheaters Mannheim und ergo war das nicht einfach ein Tweetup, sonder ganz nachpostmodern ein „Schiller-Mashup aus Instameet-Tweetup-Bloggerwalk“ und das ganz legal! Zu Ehren der 18. Mannheimer Schillertage. In Kooperation mit den Instagramers Mannheim. Und das hat Maren Rottler und ihre Damen vom Theater-Marketing gekonnt ausgelotet und unaufgeregt gemanagt. (Danke, danke!)
Im Gegensatz zu den beiden Theater-Tweetups in Heilbronn und Koblenz keine Probenbeobachtung einer Produktion, was sicher auch seinen Reiz hat, sondern wirklich ein „Walk“. Vier Stunden und einige Kilometer lang, mit viel Zeit sich zu unterhalten, warum auch die Vorstellungsrunde ausfallen konnte.
Zuerst die Spielstätten in der ehemaligen Ami-Kaserne Benjamin Franklin Village, die aufgegeben der Konversion harrt. Eine Geisterstadt, als ob die Aliens die Menschen dort abgesogen hätten. Interessant wie ganz anders die „Instagrammer“ sich Themen im Livestream wirklich bildlich näheren, der Text dahinter verschwindet. Ein gemächliches Gelaufe auch an meinen Erinnerungen (ich berichtete) entlang, als das Gelände fast offen war, an die „Ami-Messen“ dort, die NCO-Clubs, den Whiskey und die Kippen aus der PX. Dann die Fahrt mit der 5, formerly known as „OEG“, eigentlich mein ganz alltäglicher Weg in die Innenstadt. Wirklich interessant eingeführt und wegbegleitet von einer der Dramaturginnen des Festivals Lea Gerschwitz, klar, verständlich, kompetent. Nie vergessen: Alle DramaturgInnen sind Nachfolger Schillers, gell. Von ihm geführt worden zu sein wäre bestimmt anstrengender gewesen, bei all dem Genius! 🙂 Bermerkenswert auch die Beiträge aus Weimar, Recklinghausen (vom Schnawwl) und Berlin, siehe das „Storify“, unten verlinkt. Und so kamen Castorfs Räuber auch zum tragen…dank der Kulturfritzen und ihrem Guerilla-Marketing.

Und in diesem Schreibmoment hat Julia ihren Blogpost auf Facebook angekündigt und dem habe ich wenig hinzuzufügen, also lest bei ihr doch gerne weiter!

Vielleicht nur soviel: Unser „Schillerexperte“ Alexander Wischniewski ist zertifizierter Mannheim-Stadtführer, oder wie man das nennt und auch Theatermitarbeiter. Die Vielfalt an Talenten im Marketing des Nationaltheaters ist bemerkenswert! 🙂 Und irgendwie hatte das alles etwas von „Vanitas“. Der morbide Charme der verlassenen Kasernen und dann der Gang durch Mannheim. Die Wohnsitze des Herrn Schiller sind fast alle unbekannt, er war ja auf der Flucht vor seinem schwäbischen Herrn. Die „Zuneigung“ der Mannheimer zu der jetzigen Hauptstadt Stuttgart nahm wohl da ihren Anlauf. Und ja, wie immer der Hinweis von Alexander an fast jedem Ort: „Zerstört im 2. Weltkrieg“, wie ganz Mannheim und da rennen wieder Narren durch die Gegend und heben den Arm. :(( Ja, das Nationaltheater war auch zusammengebombt und wurde über einem Luftschutzbunker neu aufgebaut. Bleibt wie immer die Frage, warum bauten die Mannheimer ihre Schillerbühne am Goetheplatz? Aber gut ist jetzt. Am Montag gibt es den 2. Teil #schiller2go #music. Ich werde berichten.
Das Theater hat auch ein Storify erstellt, bitte folgt uns doch nach, wie viele live , wir waren zwischendurch sogar „TTT“: Twitter-Trending-Topic.
story_walk

Der doppelte Degas

Putzig! Zeitgleich zur Ausstellung „Degas – Klassik und Experiment“ der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe gibt es in der National Gallery of Art in Washington eine Ausstellung „Degas’s little dancer“

Vom Tweetup #degas_SKK in Karlsruhe berichtete ich hier.
Gestern gab es Washington ein #degasTweetup. Ich konnte nicht live mitlesen, weil ich im Theater war, davon wird auch noch zu berichten sein. Aber es gibt ein Storify zum #DegasTweetup. Wer lieber die Tweets direkt lesen möchte kann das hier bei Twitter tun. Dort findet man auch der kurze Tweet-Austausch zwischen der SKK und mir 🙂 Nämlich, dass ich hier bloggen werde…
Also der große Unterschied: Ich jedenfalls finde auf der Website der NGA keinerlei Hinweis auf das Tweetup. Nur auf Facebook finde ich eine Einladung. Ein klares Plus für die Karlsruher, deren Website klare Informationen zur Ausstellung und den Aktivitäten dazu auf einer Website gibt. Ob die Amis wirklich ganz auf Facebook setzen, um ihre Community zu kommunizieren? Aber es gibt wohl auf der HP der NGA ein Menü-Punkt „Members“. Vielleicht tut sich da intern etwas, „behinde the scence“, in DC ist man ja gerne etwas geheimer… 🙂

Ansonsten? Ich muss bei Storifys von Museums-Tweetups immer lächeln. Ein Haufen Menschen, vor (berühmten?) Kunstwerken, mit hängenden Köpfen auf Smartphones starrend. Die Tweets selbst ähneln sich sehr. Bilder von Werken mit den Bemerkungen der Kuratorinnen. Bewunderung und der Tanz um das Hauptwerk, der „Kleinen Tänzerin“. Die Sprache der Tweets scheint mir leicht steifer zu sein. Eigentlich nicht typisch amerikanisch, kaum Gefrotzel o.ä. Interessanterweise spricht das NGA von „Discussions“ statt „Führung“ und Tweetup. Aber ansonsten ähnelt das Tweetup, von außen gesehen, mit einem Atlantik dazwischen unsere, doch sehr. Ich finde so ein Tweetup zum Nachlesen vermittelt eine Ausstellung doch sehr. Ich habe es auf jeden Fall gerne gelesen, wie ich in Karlsruhe gerne dabei war.

Ach ja, die Amis haben keine Nutellabrote, keine Mettbrötchen, keine Getränke gepostet. Entweder man macht das in der Haupstadt nicht, oder es ging trockener zu, als in Karlsruhe :))

Alles badisch soweit, #degaSKK

Die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe hat ganz schön hingelangt zur Ausstellung „Degas – Klassik und Experiment“. Ich weiß nicht, ob sie das immer tut. Youtube-Trailer mit dem Kurator zum Tweetup, Zeitung zur Ausstellung online eigene App mit den Audiodateien zu der Ausstellung, auf der Website nicht nur Bild-Downloads für die Presse, sondern auch für Blogger und das nutze ich gleich mal kräftig aus.
Degas: Die Tänzerinnen. Quelle: Bloggerdownload von der Website.

Aber das war ja ein Tweetup. Die Kulturkonsorten, ein Netzwerk aus München, waren mit drei Personen angerückt und hatten auch die Anmeldung & Planung übernommen. (Es war nett die Menschen dahinter auch einmal kennenzulernen. Wer kommt schon auf die Idee einen Rembrandt der Pinakotheken via Ai Weiwei und der ISS ins All zu jagen.) Für das erste Tweetup ganz geschickt. Und als Apres-Tweetup der „Twitter-Salon“ ein leibhaftiger Barmann mit (auch) Absinth-Drinks für alle. Ganz schön hingelangt, wahrhaftig, Respekt. Mir fehlte nur der Anstecker für die Mit-Twitterer, damit man eventuell gleich folgen konnte. Das Netz in der Kunsthalle war einigermaßen, aber je nach Standort hatte ich Probleme das Geknipse hochzuladen und konnte nicht mehr tweeten. Was Schade war.

Die Ausstellung selbst ist vom Feinsten. Klug gehängt, sofort wahrnehmbare Systematik. Nicht überladen, aber trotzdem reichlich. Hervorragend geführt vom Kurator. Wir lernten viel, fast zu viel. Die Liebe zu seinem Beruf und der gerade präsentierten Ausstellung ließ ihn fast überbrodeln, man kam fast nicht zum Twittern, so schnell flossen die Informationen.

Ich habe mir vorgenommen die Ausstellung noch einmal zu besuchen. Um alles zu sehen. Und dann blogge ich auch dazu, auch über Degas, was er bewirkt in mir. Über ihn selbst, sein Leben, sein Werk ist schon so viel geschrieben worden. Hier die Wikipedia. Vielleicht in Korrespondenz zur Mannheimer Impressionisten-Ausstellung, die badische Linie nach Frankreich, sozusagen. 🙂

Überhaupt Karlsruhe. Mit meiner „Karte ab 60“ des VRN kann ich ja linksrheinisch bis Wörth-Maximilians-Au fahren, dann wird nur das KVV-Ticket über den Rhein fällig. 🙂 Und das mit der „Karte zur Weiterfahrt“ der DB habe ich jetzt auch gelernt. Da gibt es so viel zusehen in Karlsruhe und ist eigentlich exakt genauso weit weg von hier, wie Frankfurt, komisch, dass der Weg in den Süden so weit erscheint.

Alles in allem ein gelungenes Tweetup in Karlsruhe. Chapeau! Ich käme auch wieder. Ach so ja, ich hoffe das nächste Mal twittert Frau Direktor mit und auch der Kurator. ….. *duck.
[Update] Die Kulturkonsorten haben gebloggt Und ich zitiere:

Gut 1450 Tweets waren im Vorfeld des Tweetups und bei der Veranstaltung selbst durch die Timeline gerauscht und mit dem Hashtag #DegasSKK gekennzeichnet. Sie haben gesamt knapp 1,8 Mio Impressions erzielt (Auswertung via Tweetarchivist)

Auch Miriam Stets hat gebloggt, wie auch Felix Weniger von den Kulturkonsorten.[/update]

Aber lest selbst: Storify der Kulturkonsorten.
Alles badisch soweit, #degaSKK weiterlesen