#drais200

tl;dr
Tweetup des Technoseum Mannheim zur Ausstellung „2 Räder – 200 Jahre. Freiherr von Drais und die Geschichte des Fahrrades“
Die Ausstellung läuft vom 11.11.2016 bis Ende Juni 2017. Infos zur Anfahrt und Ticketpreise.
Die Ausstellung wird wärmstens empfohlen und es war ein vergnügliches, lehrreiches, unterhaltsames Tweetup! #drais200

Tweetup #drais200 beim Technoseum Mannheim (Klick zur Ausstellungsseite)
Tweetup #drais200 beim Technoseum Mannheim (Klick zur Ausstellungsseite)

Die Jubiläumsfeierlichkeiten der Stadt Mannheim zum 200. Jahrestages der ersten Radtour des Freiherrn von Drais beginnt das Technoseum Mannheim mit einer großen Landesausstellung 2 Räder- 200 Jahre.

Aber dieser Bericht pass viel Besser auf meinen Ausflugblog #burger, bitte dort weiterlesen!

Warum geifert ihr nur so, ihr Gazetten…

…wenn es um Social Media im Museum & Co geht? Ich verstehe es nicht. Letzthin mokierte sich die Süddeutsche über die Sonnenblumenaktion der Pinakotheken & Co, dabei war das eine tolle Aktion, über drei Kontinente hinweg. Gerade wieder die Zeit. Larissa Kikol schleudert uns ihre ganze Verachtung entgegen, die wir anders sind als sie. (Oh, sie studierte bei dem Banalisierungs Ullrich?)
(Ich weiß das ist Pauschalismus, den ihr nicht verdient habt, vergebt mir, aber ich liebe das Wort, ich habe es gerade erfunden.)
Ist das wirklich nur der gewöhnliche Kunsthistorikerrassismus mit dem frau die Smartphone-Plebs aus den Tempeln der Kunst vertreiben will, wie weiland jemand die Händler aus dem Tempel, die Aura als Heiligenschein-Tiara auf dem Haupte tragend, oder steckt da mehr dahinter? Warum? Meine Achseln zucken. Wer weiß?
Also, es begann wie fast immer auf Twitter. Die Radisch-Zeit twitterte genüsslich den Link. Barbara teilte ihn und ich antwortete.

Wie jetzt? Hey, die meinen mich! Das Städel, die Staatliche Kunsthalle in Karlsruhe und deren Online-Community. Ob da wohl Zeitleser dabei sind?

Aber ich merke, ignorieren hilft nicht. Ich muss mehr tun, damit der Widersinn sich weiter entwickeln kann, der Teufel, also der Belezbub, äh ja, zu was war ich einmal Obermessdiener!
(Als Sünder im gleichnamigen Rock rufe ich kniend und laut, erwarte keine Vergebung:)

Confiteor Deo omnipotenti,
beatae Mariae semper Virgini,
beato Michaeli Archangelo,
beato Ioanni Baptistae,
sanctis Apostolis Petro et Paulo,
omnibus Sanctis,
et vobis, fratres / et tibi, mater storica artis:
Ich habe gesündigt in Gedanken, Worten und Werken
durch meine Schuld, durch meine Schuld,
durch meine übergroße große Schuld.

Ich beteiligte mich mit großem Vergnügen und ohne Bedauern an Social Media Aktionen des Städelmuseums Frankfurt (siehe Beitragsbild oben). Tief gebeugt verlinke ich auf den ersten sündigen Artikel in diesem verkommenen Blog. Und das Video aus der Hölle Googles.

Die Aktion #wirziehnfallera der Kunsthalle Karlsruhe, ausgearbeitet von den Herbergsmüttern, liebte ich so sehr, dass ich mehrere male darüber bloggte, ohne Imprimatur eines staatlich anerkannten Feuilletons.
Sogar ein diabolisches Storify erstellte ich in deren satanischen Servern.

Screenshot meines Storify „#wirziehnfallera“ (Klick ins Bild um es aufzurufen.)

Sogar die Ausstellung in Karlsruhe besuchte ich Kunstunwürdiger, um (ich zitiere Frau Kikol): „Instagram und Facebook mit lustigen Einträgen zu versorgen, natürlich unter der Vorgabe entsprechender Hashtags.“

Staatliche Kunsthalle Karlsruhe mit Plakat zu „Unter freiem Himmel“
3 mal Windows…


Auch hier vergriff ich mich an der heiligen Kunst des Videos.

Jetzt steinigt mich also ihr Obersachverständigen und Magister der Künste, geißelt mich in allen virtuellen Fegefeuern.

Ideo precor beatam Mariam semper Virginem,
beatum Michaelem Archangelum,
beatum Ioannem Baptistam,
sanctos Apostolos Petrum et Paulum,
omnes Sanctos,
et vos,

Staatliche Kunsthalle Karlsruhe, Städelmuseum, Herbergsmütter und allen, die im Netz die Kunst vernetzen und vermitteln:
Hört nicht auf in eurem Tun. Twittert, Instagramt, Fatzebucht, Printerest, Snapchattet weiter und ladet uns Sünder weiterhin ein, damit die Pforten des Widersinns standhalten den Anfeindungen der Gazetten, auf dass wir erreichen die Verheißungen des Joseph Beuys und seiner sozialen Skulptur!

Verzweifelt nicht, denn irgendwann werden die Künstler dies bestimmen, unsere Social Medias in ihre Kunst integrieren, uns wahrhaftig partizipieren, wie im Hackmuseum gesehen:

Amen!

Randnotiz für mich! Ich bin stolz auf mich all die unflätigen Sätze in meinem Kopf NICHT gebloggt zu haben. Gespannt bin ich, was ich als akkreditierter Blogger auf der Frankfurter Buchmesse von den Printpressemenschen erleben werde.

Super Flu – was? Aber Hallo! #grooveup

[Update siehe Unten (sogar mit #twly]
Als ich durch die Website des Nationaltheaters Mannheim surfte und Super Flu las, hatte ich die Gedankenkette Super Flu – Magic Flute – Zauberflöte, da war schließlich etwas im Opernhaus. Ich las Techno und das war’s. Bis ich via Twitter (Twitter wirkt! Die Theater und die Sonstigen -hier könnte ein besseres Wort für Kultureinrichtungen- stehen wissen es meist nicht) angesprochen wurde, ob ich denn nicht zu einem Social Media-Gedingse kommen wolle. Im Opernhaus. In Mannheim, wo sie sonst 60 Jahre alte Parsifal-Inszenierungen zelebrieren oder Teppiche spendieren für eine Fledermaus-Inszenierung von 1948. Aber da hat sich einiges getan in der Oper…. Ich erzähle das später mal….
Erst kommt Super Flu. Also das ist wohl eine Techno Band. Hört sich auf Spotify so an:

Ok. Natürlich hörte ich in den 90igern auch mal Techno, aber das war nicht meine Welt, ich entwickelte mich immer mehr zum Jazz- und Klassik Hörer. Aber ich merkte auf!
Langsam gab es Trailer für dieses Konzert:

Aha. Das ist also kein Mashup, kein Remix. Das ist durcharrangierte Musik. Ein Genre-Mix. Und das mit dem NTM-Orchester, das laut kompetenten Menschen eines der besten Theater-Orchester sein soll.
Super Flu – was? Aber Hallo! #grooveup weiterlesen

#IseeNolde im Museum Wiesbaden

(Listening „Pictures at an Exhibition„)

tl;dr
Meetup zur Ausstellung der „Internationalen Tage Ingelheim“ „Emil Nolde, Die Grotesken“ im Museum Wiesbaden. 30.4. – 9.7.2017.

Museum Wiesbaden, leicht verbaustellt, Plakat zu „Emil Nolde, die Grotesken.“

Museum Wiesbaden? Nie gehört! Wiesbaden liegt irgendwie im Abseits, von der Politik abgsehen. Dabei ist es unsere Landeshauptstadt. Meist komme ich nur bis Biebrich auf dem Weg nach Eltville. Ich muss halt mit der Straßenbahn zunächst nach BaWü (Mannheim), dann linksrheinisch durch das Rheinland-Pfälzische Rheinhesssen bis nach Mainz, um mit der S8 dann wieder über den Rhein zu setzen, zur Ex-Nassauischen Hauptstadt Wiesbaden, mit allem kaiserlichen Preußenprotz gesegnet. Seltsam diese Bundesländerei. Jetzt ist das sogar ein Landesmuseum, in Wiesbaden. (Anmerkung für mich -> Endlich das renovierte Landesmuseum in Darmstadt besuchen.) Wir in Hessen. Ja, ja. 🙂 Aber das wird noch besser!
Schon lange folge ich auf Twitter den Internationalen Tagen Ingelheim (Rheinland-Pfalz), ein Geschenk der Böhringer an ihren Standort. Feine Sache. Wollte ich immer schon hin. In Ingelheim ist aber das Ausstellungs-Rathaus geschlossen, wegen Umbau. Also zog man 2017 die 20 km rheinaufwärts nach Wiesbaden. Was schert die Kunst Ländergrenzen!

Ich war dabei! #IseeNolde im Museum Wiesbaden weiterlesen

Die Zeiten ändern sich

tl;dr
Ich war beim Social Meetup in der Schirn Kunsthalle Frankfurt. Zur Ausstellung „Giacometti-Naumann“ Die Ausstellung läuft noch bis zum 22. Januar 2017 und ist empfehlenswert. Sie hat Ecken und Kanten, aber doch!

Screenshot der Einladung zum Social Meetup der Schirn "Giacometti-Naumann"
Screenshot der Einladung zum Social Meetup der Schirn „Giacometti-Naumann“

„For the times they are a-changin'“ ist ja jetzt nobiliert. Sie ändern sich dauernd, ich komme darauf zurück.
Die Schirn wechselt sich andauernd. Als ich das letzte mal dort war, war sie blau, innen, die Wände meine ich. Sturm-Frauen.


Noch 2011 wetterte ich zur Ausstellung „Surreale Realität“ (Da war sie purpurn die Schirn!)

„Alles war präsentiert, als ob die Reichsutensilien der Schwiegertochter eines Medici-Papstes präsentiert würden. Podeste vor rotem Samt, nicht betreten, schon gar nichts anfassen. Böse blickende Kunstwärterinnen, die mich nicht twittern ließen, nein die Dame darf fotografieren, nur mit dem Handy darf man das nicht. Nun ja, was hab ich kleiner Wurm auch bei der Frankfurter Großkunst zu suchen.“

Und 2016?


Die Zeiten ändern sich und wie! Die Schirn hatte sich natürlich auch geändert, Sie war strahlend weiß, was ihr gut steht!
Die Zeiten ändern sich weiterlesen

Beautiful #Tweetupko

Wir waren erneut zum Tweetup einer Probe des Theater Koblenz geladen. Dieses mal probten sie „The Beautiful Game“ von Andrew Llyod Webber.
Mich interessierte auch das Format Kooperation Koblenzer Jugendtheater mit dem Theater Koblenz, das ja wohl nicht die erste Produktion war. Also die Zusammenarbeit zwischen Laien und Profis auf einer Profibühne und das in einem Musical. OK, Lloyd Webber ist nicht Mozart, aber trotzdem..

Zum nachlesen: Das Tweetup.

[update: Das Theater hat ein Storify erstellt! „Fünfmal #tweetupKO – ein Mini-Jubiläum“.

Ich war ja schon einmal zum Tweetup in Koblenz. Aber dieses Tweetup war etwas besonderes. Siehe hier. Der Intendant führte auch Regie und ließ uns teilhaben.

Beautiful #Tweetupko weiterlesen

Kulturzentrum -guckuck

tldr;
Geplapper über: Tweetup mit den Schwetzinger Festspielen, Autorenlesung mit Thomas Köck, Cole Porter, Barbiere, Mädchen in Not, #twoper, Body & Language, Brandner Kaspar, Maniera, Hannah Höch, Betrachtungen zu Künstler und Geld, wofür ich auch keine echte Lösung weiß.

guckuck
guckuck

 
 
Schattenwinde aus goldenem Frust
Übersättigte Wolken aus Langeweile
drehen sich in diesen Kreisen kreisend
kulturvernaschend zentrumsweise
(Aus 02/2002, Bild: Johann Bauer)
 
 

Manchmal sollte man sich selbst stellen. Hhmm. Bin ich jetzt soweit? Gehöre ich auch zu denen? Oder war das damals nur Neid? Ich fürchte ja. Das ist alles eine Frage der Zeit, der Lebenszeit und der Zeit die man zur Verfügung hat. Tagtäglich, befreit vom Brotberuf und der beständige Gedanke, wie viel Lebenszeit noch bleibt. Man irgendwo hin kann, ohne die eng bemessenen Wochenenden, den Urlaub.
Und also mache ich, was mir in den Sinn kommt. Doch, doch, ich habe ausreichende Schreibzeiten, aber da ist nichts, was meinen Ansprüchen genügen würde, noch nicht, aber ich muss ja nicht.
Warum das alles? Nun, Ute Vogel hat ihre Berliner „Kultur-Erlebnisse“ gebloggt und ich hab sie dafür auf Facebook gelobt. Doch, man kann da mehr machen als Sinnbilder posten und Hass verbreiten.
Mir fiel dann ein, dass ich da nachlässig war. Da gibt es einiges zu berichten. Genau! Alles ist Kulturzentrum! Mir egal, wie das klingt, oder ob das Ferienaufsätze hier sind. 🙂 Meine Ausflüge nahm ich wieder auf, hab’s hier aufgeschrieben, aber dieses Wetter lässt nicht viel zu, schon eine ganze Weile nicht. Kulturzentrum -guckuck weiterlesen

#bier500 Bucht das Bier

Ursprünglich vom 23.10 2013, dem Welttag des Buches und dem Tag des Bieres gewidmet
Erweitert zu einer Hommage an die Ausstellung „Bier. Braukunst und 500 Jahre deutsches Reinheitsgebot“ des Technoseums Mannheim. Noch zu sehen bis zum 24.7.2016

Aus der Austellung #bier500 des Technoseum Mannheim
Aus der Austellung „Bier. Braukunst und 500 Jahre deutsches Reinheitsgebot“ des Technoseum Mannheim

Bucht das Bier

Der Schweiß
von Duschen
vernichtet
der erste Schluck
dem Durst geopfert
zischendes Bier
branded und dann
die letzten Seiten
dieses Buches
das ich ungelesen
im Regal fand
gestern als ich
alte Zeiten
suchte und
Neues fand
und doch so alt
noch ein Schluck
die Welt
schönt auf
 
 
 
 
 

Das Technoseum Mannheim lud zum Tweetup der Ausstellung „Bier. Braukunst und 500 Jahre deutsches Reinheitsgebot“
Ich war dabei und schrieb später das:


Man sieht: Das ist live geschrieben, in der Straßenbahn, die Autokorrektur machte „kette“ aus „nettes“.
Natürlich waren wir auch trending, obwohl Freitag abend… …
tweetstorify

Dieses Mal erzählt dieses Storify wirklich (fast) alles zur Ausstellung und dem Tweetup- Ich wüsste nichts , was ich hinzufügen wollte, außer meinem „Biergedicht“ oben, weil es passte so schön.

Zum Storify #bier500 des Technoseum Mannheim
Zum Storify #bier500 des Technoseum Mannheim

Und Click!

Sich selbst und Museen kuratieren mit #IamHere und #besuchermacht

Getweetet während dem Tweetup #Iamhere der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe am 13.11.2015 (siehe hier) und……….

Sich selbst und Museen kuratieren mit #IamHere und #besuchermacht weiterlesen

Albern der Trotz!

Während in Paris der Terror mordete, in Bagdad, Beirut, tobten wir (manche) in der Kunsthalle Karlsruhe unsere Grundalbernheit in Selfies aus, wir wussten ja noch von Nichts. Beim Tweetup der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe #Iamhere, ich freute mich ja hier im Blog. Nur die äußerst schwache Funkzelle meines Providers hinderte mich daran auch dieses Geknipse zu twittern.
bommel
Ich hatte wohl sowas im Sinn:

@mikelbower: „Der schwarze Wald so nah in Rot. Lasset uns mehr bommeln Weltengeister. Nennt mich Narziss. Schweig Goldmund! #Iamhere“.

Im heimischen wLan angekommen bemerkte ich kurz vor dem Posten, dass etwas passiert war. Es passte nicht mehr in die Timeline. Es passt auch heute nicht. Nein?
Doch! Irgendetwas muss ich diesem Zynismus der Mörder und Mörderinnen doch entgegensetzen! Und den reaktionären Reaktionen alá Söder und all den anderen Hetzern und Besorgten um die unregistrierten Geflüchteten in Bayern und der Republik und dann den Luftangriffen in Syrien und diesem ganzen Kriegsirrsinn, und, und. ÜBERALL.
Ich bin nur ein kleiner Wicht, hab‘ nicht viel entgegenzusetzen. Aber meine Albernheit habe ich. Behalte ich. Ich scheiß‘ auf Euch, ihr Täter und ich lache #selfies, auch wenn es im Halse stecken bleibt, zu Tränen, die durch die Nase gerinnen!

Danke Kunsthalle Karlsruhe für das Tweetup. Von den Meistern bis zu unserer Albernheit. Ich hoffe ihr ladet wieder zur Partizipation, teilt mit uns und dem Netz!

(Und vielleicht ganz knapp: lasst uns beim nächsten Mal mehr Luft zum Twittern, besser 5 Stationen weniger und ja, äh, wie sag‘ ich das jetzt, also die Pädagogikstunde war doch recht lang, wir wussten schon, was #selfies sind)

Wesentlich besser erzählen die Kulturkonsorten von #Iamher in ihrem Storyfi. Einfach auf das Bild klicken!
stori_ka

70, 70 #Iamhere #200jahrestaedel

tl;dr
Tweetup #Iamhere Freitag, 13.11.2015 um 19:00 Uhr Staatliche Kunsthalle Karlsruhe

Social Media Kanäle übergreifenden Community-Event im Städel Frankfurt am Samstagabend, 21. November 2015 18:00

70 km nördlich von hier: Frankfurt; 70 km südlich von hier: Karlsruhe. Vereint zu 140 Zeichen! Lasset uns twittern. Wir Starkenburger gehören ja auch zur Metropolregion Rhein-Main und zur Metropol-Region Rhein-Neckar, die auf der linken Rheinseite bis Wörth reicht, leider rechtsrheinisch nicht bis Karlsruhe. Als ehemalige Residenz wollte man da wohl nicht, aber egal. Für mich bilden beide Städte die Grenze meines erweiterten Heimatbegriffs.

Im Städel war ich zum 200. Geburtstag ja schon, den Monet bewundern, so ganz unverbloggt. Doch, doch das kann ich auch. Nach Karlsruhe kam ich nicht, weil die Albtalbahn wohl zu wenig Straßenbahnfahrer hat, um von Germersheim nach Karlsruhe alle Züge zu bedienen und ich Angst hatte dort zu stranden. (Meine Verkehrsverbund-Flatrate gilt bis nach Wörth, links des Rheins von Karlsruhe..)

Aber jetzt wird der November zum großen Museums-Social-Media-Event.
#Iamhere
iamhere
(Screenshot)
Zur Ausstellung „Ich bin hier“ in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe bloggte ich ja bereits für die Parade: Was ist ein #selfie? (Die könnten sich auchmal einen Namen wie „Städel“ ausdenken, den Bloggern zuliebe!) Meine speziellen Motivationen bitte dort nachlesen…
Ich freue mich auf das Tweetup dort, die Menschen, die ich treffen werde, einige Gesichter werde ich ja noch kennen vom Tweetup „Alles badisch soweit, #degaSKK“, andere Tweeties signalisierten schon ihr kommen, die Kulturkonsorten als die „heimlichen Macher“ sowieso. Irgendwie ist das sogar alles europäisch, mit Edinburgh und Lyon, ich werde das vor Ort erkunden! Bis dann also.
[update] Langsam wird die europäische Website des Projektes deutlicher! http://www.i-am-here.eu/ Mit dem Musée des Beaux-Arts de Lyon und den National Galleries of Scotland Ich bin gespannt!
Übrigens! Man kann sich bis 6.11.noch anmelden!

#200jahrestaedel
200min
(Screenshot)
Und weil immer alles irgendwie zusammenhängt, zitiere ich mich mal selbst:
„Was würde passieren frage ich mich, wenn banale Unkunstler wie ich zusammen mit professionellen Hochkunstlern in einer Erstausstellung eine(r)s #hust „Kulturschaffenden“ einfach durch das Gelände pesen und tweeten, einfach das, was wir sehen? Uns vermitteln, gegenseitig auf Augenhöhe?“
Aus meinem Pamphlet: „Ich bin ja so banal, ich bin die Unkunst.“ Zu einem Blogartikel von Tanja Praske (angeforderte Initialbloggerin der #selfierade), die auf einen Zeitartikel von Wolfgang Ulrich reagierte, der jetzt wiederum zu „Ich bin hier“ im Katalog der Ausstellung die Selfies zur Weltsprache erhebt(pdf).
Und was machen die Städler in Sachsenhausen? Ich zitiere das auch ‚mal:
„200 Jahre in 200 Minuten: Als Dank für Eure Unterstützung laden wir Euch zum Abschluss dieses besonderen Städel Jahres zum ersten alle Social Media Kanäle übergreifenden Community-Event ins Städel ein. Am Samstagabend, 21. November 2015, könnt Ihr unter dem Hashtag #200jahrestaedel twittern, instagramen, Fragen stellen, diskutieren, Blogtexte veröffentlichen und so mit uns inmitten der Städel Sammlung und der Jubiläumsausstellung „Dialog der Meisterwerke“ selbst in einen Dialog treten. Das Museum öffnet an diesem Abend ausschließlich für Euch – und Ihr entscheidet, was Ihr sehen möchtet und worüber Ihr sprechen wollt.“

Dann MUSS ich doch hin oder? Das wird das dritte SM-Event im Städel, nach #duerer und #erwinwurm. Auch hier twittern schon die ersten Menschen zur Vorvernetzung zu #200jahrestaedel.
Ich werde auf jeden Fall auch das Tablet mitnehmen, vielleicht werde ich live dort bloggen. Macht ja heute niemand mehr, aber früher hatten wir ja sonst nix… :)) Wie lange man sich dort noch anmelden kann, steht nicht im Blogpost, aber probiert es doch einfach!