Treffen Treffen Treffen #ksmt

Die Diät ist beendet, er twittert schon wieder und nun bloggt er auch. Doch, doch. Weil wir sozialistischen Medianer, oder doch besser Social Networker genannt, quietschlebendig und humanistisch, äh human, also ganzheitlich menschlich sind, ist die Beschäftigung mit uns, der Welt und dem was wir dafür halten im Netz, auf den Servern, die das wwWelt bedeuten, nur ein Teil unserer Ganzheitlichkeit, weshalb es uns drängt, ab und an in Realiter zu begegnen und nein, wir machen diesen ganzen Firlefanz im Netz nicht NUR um einen Grund zu haben, Hausbrauereien mit formidablem Weinkeller zu besuchen, wie weiland die Männergesangsvereiner samt jahnschen Turnvätern den aprésSport und die aprésMusik erfanden. Herrgott nochmal (man verzeihe mit das harte Wort mal), MUSS man es denn verbrämen, wenn man mal ein Bier trinken gehen will, um dort Leute zu treffen, die ähnliche Teilinteressen haben? Aber ja doch! Sind wir denn ein beliebiger Stammtisch? WIR doch nicht, wir managen so etwas in Blogs, auf Twitter mit #hashtag und Facebook, ohne #hashtag und natürlich war der Termin abgestimmt-gedoodelt und ist getwittag-esst. Ha, wage es jemand Stammtisch zu sagen. Es gab zur Einladung sogar ein #twly. Und wenn das Logo am Rande des Bloggings hier nicht designgerecht ist, nun, wer macht ein besseres?

Also! Wer will:
(Zitat aus dem Düsiblog)
Kurpfälzer Social Media Treffen in Hockenheim
Brauerei zum Stadtpark, Parkstrasse 1b, 68766 Hockenheim
Freitag, 5. Februar 2010 um 19 Uhr
Wer kann, bitte vorher im Düsiblog melden, aber spontane Gäste werden nicht in den Hockenheim Ring abgeschoben. B)

Ach so, geschäftlich

Human Resources

Wir menscheln zurück
HR PR HR PR
zerlieben Euch
zu Perso-nal (TM)
richten
Linien operativ
wir entgelden
Zeiten und
lernen Euch
denken
an die vielen
da draußen
preiset uns Herren

Sicherheit

(Arbeitsanweisung (AA) 0.8 beta )

Und nur mit zwei
Händen am Handlauf
die Treppen hinauf
und hinunter
sicher sicher
keine Ellenbogen
benutzen nein
doch nicht dort unten
ach die Sicherheit
die Sicherheit
hier oben

Zum Sonntag

Auch Sonntags
öffnen die Höllen
Teufel erbeben
am grauen Markt
geschult von sieben
Gerechten
Auch Sonntags
wird gehöllt

Tarife fegen
durch Feuer
Zärtlich streiken
geküsste Gehälter

Im Netz

Im Netz. Mal wieder. Ich liebe diese weitmaschigen Netze. Leicht schwimmt fisch rein, leicht wieder raus. Aber wenn das Netz gehoben wird und genügend Leiber Halt geben, ja dann werde auch ich empor gehoben, unaufhaltsam nach oben, der Sonne entgegen. In die Welt jenseits der Trübe, in die Klarheit des Kosmos, dort wo die Kiemen reinen Sauerstoff trinken, dort wo ein Gott wohnt und uns emporhebt, wenn wir bereit sind, wie ich heute. Im Netz nach oben, Gott hebt mich, wie wird mir, die Sonne, die Luft…Luft, Luf, Lu, L, .

Betucht sind sie wie Leda

Ein lyrischer Rapport einer Ausstellung im Alten Wasserturm Weinheim (ich berichtete). Reale Infos hier! Mit Bildern da! Ausstellungsimpressionen gibt es hier!
(Ach ja, wie sagt man das jetzt, irgendwie bin ich befangen, weil also , ich arbeite da um die Ecke und diese Vliese, also sowas machen wir auch und so, wie Leda!)

Also, nix wie hin, das ist eine derart witzige, spritzige, provokative Ausstellung (für den dort arbeitenden Menschen) Und ich verstehe ABSOLUT nicht die PR-Zurückhaltung der Kuratoren samt Museumsleitern. HEI, das ist KUNST vom feinsten, das müsst ihr doch nicht verstecken!

Wer noch Zeit hat: HINGEHEN, ist direkt am Bahnhof Weinheim/Bergstrasse…

Holz an Erde, Erde an Holz

Weil es die Drehscheibe Viernheim bald nicht mehr in dieser Form geben wird, als Erinnerung an einen nicht immer einfachen Menschen und wider die fürchterliche “Berichterstattung” des Viernheimer Tageblatts zu einem Todesfall, wiederhole ich einfach diesen Blogeintrag vom Oktober 2006. Doch, das Leben geht weiter und ich werde wohl auch in dem neuen Timescafé Lyrik schreiben, still in der Ecke. Aber ein wenig Trauer muss sein. Um Werner, nicht die Drehscheibe. RiP.

Manche Projekte sind einfach nicht geeignet, um in der Blogstruktur abgebildet werden zu k?nnen. Deshalb swishte ich meinen “lyrischen Report” zu einer Ausstellung von Roland Schmitt und Bernd Gerstner, beide Heddesheimer Künstler, in eine eigene Site. Die Ausstellung wird zur Zeit im Bistro Drehscheibe gezeigt.

Sanfte Bilder mit dominaten br?unlichen Fraben waren mit Holz versetzt, perfekt auf die Innenausstattung der Drehscheibe abgestimmt. Dezent und doch anregend, manchmal sogar irritierend. Das macht das Holz, das noch mit Rinde in den eher ruhigen Untergrund palziert ist. Das sind m?nnliche Bilder, die fast die (weibliche?) Herbstdekoration schlucken, sie verspotten und doch liebevoll umarmen. Irgendetwas stimmte da nicht. Werner, der Wirt bemerkte wohl mein Erstaunen, ich musste gleich loswerden, dass hier wohl die aufregendste Ausstellung h?ngt, die seine heiligen Hallen je sahen. Und noch bevor er mir eine Einladung zur Ausstellungser?ffnung brachte, wusste ich, dass ich die Bilder lyrisch verwursteln wollte,

aber seht selbst im lyrischen Report

Ach, 2009

war ein Gutes. Es brachte Twitter und Begegnung, Begegnung, Begegnung in Interaktion, crossover….. Ich empfehle noch einmal diese Texte zu lesen, sie waren mir wichtig, wie vieles, was hier nicht steht auch. Nein, so ein Blog ist kein Tagebuch.

Drei Könige, der Gral und der Tempel des Merkur
Tweihnachtsmarkt
Hochdekorierter Dichter mit internationaler Auszeichnung
Lasst uns auch diesen Krieg behäkeln
Alle Texte zum Schlosspark Schwetzingen vom 4.8.09
als ob gesungen wäre
Kein Anfang kein Ende
Wein in Literatur und Film Teil 2
‘s ist mal bei mir so Sitte
Traumtanz
Nachlesen
Kurzarbeit, betriebsbedingt
Weinheimer Dreierlei
mikel in Marbach beim Friedrich
Pressemappe 2.0
Sperren
Der SchillerCode