Hamlet schwarz weiß

Beitragsbild: Screenshot aus der Website des NTM
Ich war im:
Nationaltheater Mannheim, z.Zt im Amikino Mannheim Franklin.
Hamlet, von William Shakespeare mit Texten von Nuran David Calis.
Hamlet, Shirin Ali / Claudius, Geist von Hamlets Vater Matthias Breitenbach / Gertrude Maria Munkert / Polonius Almut Henkel / Ophelia Maria Helena Bretschneider / Horatio, Reinhold, Schauspieler, / Fortinbras Patrick Schnicke / Laertes, Bernardo, Rosenkranz, Schauspieler Bruno Akkan / Güldenstern, Marcellus, Schauspieler Pablo Weller de la Torre Regie & Video Nuran David Calis / BühneIrina Schicketanz / Kostüm Anna Sünkel / Licht Robby Schumann / Musik Vivan Bhatti / Dramaturgie / Annabelle Leschke

Wie fast immer ganz hinten Reihe 21, Platz 1, als Rentner.
Achtung! Dies ist keine Rezension, nur Gedankenschinken. Hamlet schwarz weiß weiterlesen

Für Bäume gucken

verlangte die Dame am Ticketschalter des Schwetzinger Schlosspark. Irgendwo muss es einen influezischen Hinweis gegeben haben, eine Masse an Senior*innen wälzte sich durch das Eingangstor. Ungewöhnlich. Schon in der S-Bahn ab Rheinau begleiteten mich Menschen gen Schloss. Egal.
Ich hatte im Blühbarometer geschnuppert und gesehen, dass die Japanischen Kirschblüten voll aufgeblüht waren. Nix wie hin. Ja, der Museumspass musste Gassi gehen.
Tatsächlich, schon von weitem sah man die Kirschen japanisch blühen, zwischen den winterlichen Wegbäumen, siehe oben.
Tatsächlich hatte ich die “Bäume” noch nie so voller Pracht gesehen. Die Wege so voller Menschen.

Kirschblüte 2026 im Schlossgarten Schwetzingen
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Die Weltwunder von Hessen

Beim Blick aus dem Fenster fallen mir die Sendungen gestern im HR ein. Als ob die Weihnachtsgutsel ihren Weg in die Vorgärten gefunden hätten blühen die Mandeln. Nein, ich muss dazu nicht nach Gimmeldingen fahren. Gestern abend zappte ich durch die Kanäle und suchte irgendetwas zu unseren Kommunalwahlen. Doch, wir sind auch Hessen. Also nix gefunden. Immer nur das absurde Getrete und Gejaule der schwäbelnden Alphamännchen, quasi vor den Pseudoruinen von Stuttgart 21, sorry, das wird wohl 2041. Von der weltweiten Politik und Kriegern nicht geredet. Und dann lief tatsächlich genau da die Sendung vom “hessischen” Welterbe des Oberen Mittelrheingraben. Vom HR reißerisch “Weltwunder” genannt. #hüstel. Und ja, da waren die Bilder von der Weinernte in Rüdesheim, direkt an den Steilhängen vor Burg Ehrenfels.

Screenshot vom ARD-Beitrag “Weltwunder Hessen” Oberes Mittelrheintal”. Klick zur Sendung in der Mediathek.

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Dusmo der Frühling

Der Frühling draußen vor dem Fenster erwacht ganz dusmo, leise, schickt seine Pollen durch die Lüfte. Das Elysium träumt von Atomen, Bomben und verdammten Kriegen. Fenster sind geschlossen. Keine Schreie legen sich über die Klänge von Chopin. Der Gekreuzigte an der Wand summt seinem Parzival entgegen. Bühnengeweihe. Brünfte schießen aus allen Rohren dem Mare Nostrum entlang. Golfen, Golf, gegolft. Blau der Himmel, kleine süße Raketen zischen zwischen aus Sand und Gekuller hinaus in die weite Welt. Arme Touristen fliegen und fliegen. Der Dax grölt, tanzt die Ölgeweihte.
Niemand schert das Kollateral. Gestorben werden muss. Völkerrechte pflanzen Unkraut zwischen die Pflüge. Leise schere ich meine Haare. Dort oben, der Rauch, das himmlische Kind.