Zum Verständnis. Wegen eines Kommentars eingefügt.
Das war für eine Aktion des Theaters unterm Dach in Berlin “Die Männerspielerin” in der Regie von Marc Lippuner. Zum Leben von Anaïs Nin. Das war mein Beitrag zur Social Media Aktion zum Stück. Guckt:
Mein Hirn ist noch ganz im Konzert. Night of the Jazz Profs. Die Professoren der Mannheim Musikhochschule, also die Jazzigen. War toll. Südamerikanisch dieses mal. Vom Percussion-Prof ausgesucht, die Stücke.
Das Beitragsbild zeigt die Feuerwache von der Straßenbahn aus. Um die Ecke der Haltestelle steht der Hirsch für den Mannheimer Sommer im Opern-Opal. Ob ich da hin will, außer zur Zauberflöte? Die muss! Estelle Kruger als Königin der Nacht! Christopher Diffey als Tamino. Waren Zeiten auf Twitter, sintemals.
Ich war schon lange nicht mehr da in der Ecke am Neckar. Ganz sehnsüchtig wurde ich. Dabei muss ich doch nur hinfahren. Nichts hindert mich. Nehm ich halt den Stock mit.
Fällt mir ein, dass ich schon ewig keine Möven mehr am Neckar gesehen habe. Mal sehen. Der OEG-City-Beach ist auch wieder offen. Mit der Haltestelle “Kurpfalz-Brücke-Ost” direkt vor der Tür. Vielleicht kann ich dort meine Schreibblockade durchbrechen, oder doch vor der Feuerwache? Ist doch alles da. Was alles ruft! So viele Orte längs der S-Bahnen. Nach Nord, Süd, Ost, West.
Zuerst aber morgen “Tanzminiaturen nach Musik von Komponistinnen” im Felina-Theater. Auch mal wieder.
Auf dem Heimweg dann sinnierte ich. Was mich in die Sehnsucht trieb: Wie immer in der Sommerzeit. Die Sehnsucht nach Dunkel, nach Nacht. Immer ist es fast bis zur Bettzeit hell.
Ich lächelte leicht, beim passieren des Amikinos, das jetzt ein Theater ist. Ihr erinnert Euch?
Screenshot der Website des Mannheimer Stadtteils “Franklin”
Nun ja. Ich mein ja nur. Nein, ich bin kein Anti-Militarist. Obergefreiter der Reserve. Die Amis fehlen mir schon, aber nur so, zwischenmenschlich. Ich mein ja nur.
dr;tl
Ich war in NTM Sturmhöhe – nach dem Roman »Wuthering Heights« von Emily Brontë. War dann doch beeindruckt und nie gelangweilt. Irgendwie weiß ich noch nicht einmal, warum. Wollte fast zur Pause gehen, hätte dann etwas versäumt. Das war meine dritte Vorstellung unter der Regie von Charlotte Sprenger. “Der gute Mensch von Sezuan”, Kabale und Liebe, jetzt die Sturmhöhe. Kann man öfter einteilen. :) Zum ersten mal saß ich einfach so mit einer netten Theaterbekannten anschließend noch im Theatercafe. Hatte was. Die Regiesseurin war auch da, Yes. Man sprach kurz. Keine Diven weit und breit. Was man halt so macht, am Hexen Sabbat.
Screenshot vom NTM zu “Sturmhöhe”
Eine Schale, um die sich alles dreht. Die Welt dreht sich immer weiter. Es gibt im Alten Kino halt nur eine Drehbühne, immer mal wieder. Laufstege, die man hochrennen kann. Wir vermissen die Bühne am Goetheplatz, sehr. Die Kinder spielen zunächst. Schwestern. Ein Bruder. Shirin Ali wieder in einer Hosenrolle, wie im Hamlet. Keinem Kollegen die Rolle zugetraut? Wahrscheinlich kann keiner so lustvoll schreien und toben.
Sie tanzen und spielen um das Feuer, singen, sie werden doch nicht Hexenkram performen, am Hexen Sabbat heute? Die Feuerwehr steht draußen, wie immer und passt auf. Nein keine Feuerwhr vom Fänsehn. Obwohl, eine der Darsellerinnen da für einen kleinen Clip engagiert ist. Rät es wer?
Ich hatte das Stück als Pilcher-Schmonzes eingestuft, wollte fast nicht hin. Ist es ganz gewiss nicht. Mord, Totschlag, Eifersucht und alles. Harte Kost im lustigen Outfit. Mir war nicht bewusst, wie bedeutend der Roman im englisch-sprachigen Raum ist. Sogar Kate Bush singt davon. “Heathcliff, it’s me, I′m CathyI’ve come home, I’m so cold”
Verbindung zu Youtube erst nach dem Klick.
Immer wieder wollte ich, das wäre eine Oper. Wenn Rahel Weiss als Isabella Linton sich mit einem Schirm-Spieß erdolcht, ersticht, in ihn hineinstürzt, schreit das doch nach Verdi?
Aber es geht auch so. Den Original-Text in Englisch zuweilen zitiert. Trotz alledem. Sehr viel berührendes. Wenn eine schwangere Schauspielerin plötzlich schreit: “Ich bin schwanger” ist das, nun, ja. Man wird sie dann mit Babybauch sehen. Im Wahnsinn gefangen. Mit Moorschlamm verschmiert, aus einer großen Plastikflasche, als wäre es Sonnencreme zum Tod. So kuscheln im Tod auch Cathy und Heathcliff “Oberkörper gemoort” eng in der Schale, während langsam die neue Generation heranwächst und die alten Spiele performt. Ganz schön was los in England.
Das ist eine tolle Schau. Gewaltig. Berührend. Eine Amerikanische Künstlerin. Tatsächlich. Es muss sie doch noch geben. All die Kunst der USA, von Bernstein über Warhol, Steinbeck bis Prince.
Die erste Berührung mit Kaari Upson hatte ich auch in der Kunsthalle. Da lebte sie noch, die Kaari meine ich.
Zum Einstand des damals neuen Direktors, der jetzt weiterzieht, nach dieser Ausstellung.
Da machte man noch auf Social-Media. Ich bin da ja auch raus. Auch etwas, was diese Magas zerstörten.
Einfach da sitzen. Vergilbt sozusagen. Am Rhein. Nein, der liebe Gott ist kein guter Mann. Kein Mann. Wenn überhaupt. Worms RK 444. Früher war das der erste Ritt mit dem Rad an den Rhein, zur Nachbarstadt der Nachbarstadt. Heute mit dem Bus. Rheinpromenade heißt die Haltestelle. Nur ein paar Schritte zum Hagenbräu. Angespargelt.
2 Stunden. Einfach aufs Wasser sehen. Den Schiffen hinterher sehen. Heute nur Tanker unter niederländischer Flagge. Meist Gas. Vor allem Gas. Im 2 Minutentakt. Schwer schiebend bergauf. Aus Amsterdam oder von wo. Einmal ein Othello. Doch. Leichter bergauf, hier die Hera.
Als ob die Götternamen helfen. Schiff ohne Zollstationen, keine Blockaden. Hier. Nur der Hagen, der Fiesling, der den Siegfried meuchelte und damit den Völkermord an den Burgundern auslöste. Krimhild ye know, die Hunnen und alles. Nein kein Wagner für mich. Das Lied, selles Lied.
“Uns ist in alten mæren wunders vil geseit
von helden lobebæren, von grôzer arebeit,
von fröuden hôchgezîten, von weinen und von klagen,
von küener recken strîten muget ir nu wunder hœren sagen.”
Einfach am Rhein sitzen ohne Gedankenschinken geht nicht mehr. Die Nachrichten im Kopf labern mit.
Sonst alles wie immer. Blüten und mehr.
Ach so ja angespargelt ist.
verlangte die Dame am Ticketschalter des Schwetzinger Schlosspark. Irgendwo muss es einen influezischen Hinweis gegeben haben, eine Masse an Senior*innen wälzte sich durch das Eingangstor. Ungewöhnlich. Schon in der S-Bahn ab Rheinau begleiteten mich Menschen gen Schloss. Egal.
Ich hatte im Blühbarometer geschnuppert und gesehen, dass die Japanischen Kirschblüten voll aufgeblüht waren. Nix wie hin. Ja, der Museumspass musste Gassi gehen.
Tatsächlich, schon von weitem sah man die Kirschen japanisch blühen, zwischen den winterlichen Wegbäumen, siehe oben.
Tatsächlich hatte ich die “Bäume” noch nie so voller Pracht gesehen. Die Wege so voller Menschen. Kirschblüte 2026 im Schlossgarten SchwetzingenFür Bäume gucken weiterlesen
Beim Blick aus dem Fenster fallen mir die Sendungen gestern im HR ein. Als ob die Weihnachtsgutsel ihren Weg in die Vorgärten gefunden hätten blühen die Mandeln. Nein, ich muss dazu nicht nach Gimmeldingen fahren. Gestern abend zappte ich durch die Kanäle und suchte irgendetwas zu unseren Kommunalwahlen. Doch, wir sind auch Hessen. Also nix gefunden. Immer nur das absurde Getrete und Gejaule der schwäbelnden Alphamännchen, quasi vor den Pseudoruinen von Stuttgart 21, sorry, das wird wohl 2041. Von der weltweiten Politik und Kriegern nicht geredet. Und dann lief tatsächlich genau da die Sendung vom “hessischen” Welterbe des Oberen Mittelrheingraben. Vom HR reißerisch “Weltwunder” genannt. #hüstel. Und ja, da waren die Bilder von der Weinernte in Rüdesheim, direkt an den Steilhängen vor Burg Ehrenfels.
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