Van Gogh einmal ganz nah sein

versprach das Städelmuseum.
Stilgerecht im Blog. Doch, das ist eine echter WordPressblog, wie dieser hier auch, erzählt der Seitenquelltext.Ganz nah zu sein, ja, wie immer bei solchen Socials, das Museum ist ja leer,aber diese Ausstellung rückt ihm auf den Pelz. Als Mensch. War er verrückt? Ja. Was stimmt an den Geschichten um ihn, was ist Marketing? Warum war ausgerechnet Deutschland bahnbrechend für seinen Ruhm, obwohl das militarisierte Kaiserreich ihn ablehnte, das konservative Bürgertum als „Franzosen“ ablehnten? Nehmen wir das Bild „„Bildnis des Dr. Gachet“. Es gehörte dem Städel. Der fette Nazi-Göring stahl es und verkaufte es, wie so viele andere. Irgendwie verschwand es. Keiner* weiß wo es ist. Dem Hype folgend macht das Städel jetzt auch Podcasts. Podcast Finding Van Gogh Auf der Suche nach dem legendären „Bildnis des Dr. Gachet“. Man sieht: Kunst ist in gewissen Kreisen nur Geld. Wir besprachen auch seine seltsame Darstellungen von Bauern, die Verniedlichung der Natur. Natürlich sind das trotzdem hervorragende Bilder, aber was zeigen sie? Man könnte meinen, er wäre in englischen Gärten unterwegs. Nein, nein, nicht nur Gemecker. Diese Farben und die Pinselstriche, die sich beim ganz nahe ansehen in Pixel auflösen, fantastisch. Monika Fritsch zeigt die Bauern, wie sie von Anna erläutert werden.

Screenshot Twitter / Monika Fritsch / Anna und Van Gogh im Städel.

Auf der Frage von Anna (Huber), die uns zu den Bildern führte, was wir denn hier sähen antworte ich auf Twitter:

Screenshot Twitter

Zu „Weiden im Sonnenuntergang“

„Weiden im Sonnenuntergang“ im Städel bei #makingvangogh

Das Handygeknipse wird dem Bild natürlich nicht gerecht. Auf der Website des Städel ist ein besseres Bild zu sehen, mit Beschreibung.
Oder auf dem Weg zum Städel auf dem Hohlbeinsteg.

Werbung zu „Making Van Gogh“ auf dem Hohlbeinsteg.

Es war eine intensive Führung, empathisch und doch distanziert, wissenschaftlich fundiert. Anna war auch wohl an dem Podcast beteiligt, am Katalog etc.
Überhaupt, 7 Frauen bestritten das Event, hier zu sehen auf Instagram. Wie im Theater die Dramaturg*innen, so auch hier Co-Kuratorinnen oder Museumspädagogen, sind oft interessanter als die meist männlichen Erst-Kuratoren. #isso
Überhaupt Instagram der #hashtag #makingvangogh hat in diesem Augenblick 609 Beiträge. Sehr schöne Beiträge. Das weden auch noch mehr. Wisst ihr jetzt, warum man sowas macht? Mit uns Mikroinfluenzern?
Ganz anders die Führung von Elena (Schroll). Da ging es natürlich auch um Bilder aber vor allem um die Konzeption und Durchführung solch einer Schau. Vom Bezirzen der Leihgeber, den Kuratoren, die ihre Stars nach Frankfurt ziehen lassen sollten. Das hörte sich an, wie Keyaccounts in der Industrie verhätschelt werden. Sie erzählte von Klimakisten und den Agenten bei der Hängung. Das Bestimmen der Wandfarbe, die Farbkontrolle der Bilder vor dem Original im Katalog. Sie hatte eine Mappe mit Material dabei um uns Zwischenschritte zu zeigen, ah, das muss ich euch da drüben zeigen. Kreuz und Quer durch die Ausstellung. Guckt da oben die Bildtitel an den Wänden über den Bildern, damit auch bei Totalbefüllung des Museums etwas zu erkennen ist.
Linda Herrmann zeigt uns Elena auf Twitter.

Screenshot Twitter eines Tweets von Linda Herrmann. #makingvangogh

Ich fotografierte wenig an dem Abend. Zum abstützen hatte ich meinen Stock dabei. Ich muss das knipsen mit Stock noch üben. Guckt auch auf Twitter nach dem #Hashtag #makingvangogh
Es war ein fantastischer Abend. Danke Städel. Das Klassenfoto.

Screenshot Twitter #makingvangogh

Natürlich konnte ich nicht auf ein Selfie verzichten.

Screenshot Instagram im Städel zu #makingvangogh

Aber Julia Kleiner hat mich erwischt.

Screenshot Instagram von Julia Kleinert

Überhaupt! Ich dachte der Zusatz: „The Making of an Exhibition“ wäre angelehnt an „Mussorgsky – Pictures at an Exhibition“. Aber nee, war eine Eigenkreation vom Team. Aber hier die Musik:

Verbindung zu Youtube erst nach dem Klick.

Die wilde Version von Emerson Lake und Palmer gibt es hier.