Pinups

Beim Vortrag der Texte im Theater Felina-Arenal. Danke fürs Foto Angela Wendt.

Zur Spätlese#16 erzählt Opa vom Krieg. Zu Ehren der Dokumenta 5 meine Texte von dunnemals.

 

 

 
 

 
 

 

Michael Bauer

Texte 1971-1972

10 Titel, 17 Seiten
176 kb, ElektroBuch, (pdf) 2008
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Während meiner Bundeswehrzeit prangte dort, wo ansonsten zumeist leicht bekleidete Damen sich räkelten, Texte von mir. Weniger zu Zwecken des Agitprops, sondern eher als Ablenkung von den üblichen Spielchen des „Stubendurchgangs“. Pinups weiterlesen

Barbarossa, Texte für Kriegstauben und Friedensfalken

29 Titel, 34 Seiten
134kb, ElektroBuch (pdf) aus 2009

Dieses Elektrobuch hatte ich für die Lesung zur Finnisage der Ausstellung „Verletzte Seelen“ von Bernd Gerstner im Kunstverein Heddesheim am 11.1.2009 zusammengestellt, die am 7.11.2010 im Domhof zu Ladenburg von Amnesty International Ladenburg-Schriesheim und dem Bündnis <<„Wir-gegen-Rechts“ Ladenburg>> wieder gezeigt wird. Bernd Gerstner hat mich wiederum eingeladen zur Finissage am 5.12.2010 zu lesen. In diesem kleinen Bändchen habe ich eine Auswahl von Texten und Gedichten zusammengestellt, in denen ich mich mit dem Thema Krieg und Frieden auseinander setze, und neue Texte, direkt zu den Bildern von Bernd Gestner. Aber das Bändchen sollte doch auch hier bei den Elektrobücher zum download angeboten sein. Die Zeit passt.

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Bunte Coolstadt

Der Vollständigkeit halber für meine „Bücherliste“ hier.
Ich bin auch mit einem Bild/Gedicht vertreten. „Coolstadt“.

Mannheim-Bunt braucht keine Farbe.
Wellhöfer Verlag Mannheim, 2015
ISBN 978-3-95428-176-3

Das Thalia in Mannheim am Paradeplatz hat tatsächlich eine ganze Schaufensterseite eingerichtet!
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Aus der Buchbeschreibung:
Quelle Verlagsseite.
(Ist interessant zu lesen, das „Making of“ und die Philosophie dahinter)
Das Buch erscheint als Benefizprojekt – 5 Euro pro Buch gehen als Spende zur Unterstützung der Integrationsarbeit in Mannheim an:
Mannheim sagt Ja; Save Me; Asylcafé, Internationaler Frauentreff, KulturQuer QuerKultur Rhein-Neckar e.V.; Begegnungsstätte Westliche Unterstadt e.V.
Das Buch ist unter Mitarbeit von etwa 100 Mannheimerinnen und Mannheimern entstanden.
Ist im Übrigen ein gutes Buch geworden, auch handwerklich! Kaufenswert und nicht nur wegen meinem Winzbeitrag und der „guten Sache“.
Nur einige Bemerkungen:
Aufmerksam wurde ich auf das Projekt auf Facebook, in dem mir Herr Wellhöfer eine Freundschaftsanfrage schickte. Ich kenne Herrn Wellhöfer seit 2006, als wir ihn für die untergegangenen Kurpfalznotizen interviewten und habe ihn seitdem auf unzähligen Buchmessen wiedergetroffen. Aber nicht nur mich, sondern unzählige andere Menschen kontaktierte Herr Wellhöfer für dieses Projekt via Social Media. Ich machte dazu eine launische Bemerkung, in etwa, dass er wohl so manchen „Social-Media-Experten“ in den Schatten stellen würde und prompt wurde ich eingeladen mitzumachen. Also machte ich mit, obwohl ich gar kein Mannheimer bin. Endlich eine Aktion, die nicht „gegen“ etwas ist, so schlimm der beginnende Naziterrorismus auch ist, sonder „Für“ etwas, in eine positive Zukunft weisend. Erstaunlich dabei aber eigentlich: Es wurde ein Printtitel quasi via Facebook generiert, wie Gerhard Fontagnier bemerkte, Mannheimer Grünen-Stadtrad und Aktivist bei „Mannheim sagt ja“, bei dem Buchrelease (Link auf Facebook-Event)…(War auch neu für mich, so was.)
Es wird aber nicht nur das Buch geben, sondern Ausstellungen der Bilder., nicht nur bei Thalia.
Mein Beitrag stand noch auf dem Boden, es wird wohl noch ein Platz gesucht. Die Jury braucht halt Platz bei dem Event. :)
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Herr Wellhöfer hat für das Projekt richtig Geld in die Hand genommen, nicht nur für das Verlegen. 11 Preise wurden von einer Jury vergeben. Dodiert natürlich und im Vertrauen auf einen Verkaufserfolg vorab 3000 € an die Projekte ausgeschüttet. Chapeau!
Nachdenklich: Den Wettbewerb gewann Tavakuli Sharif, ein Afghanischer Flüchtling, der ein kleines Mädchen vor den Gittern eines Flüchtlingslagers in Mannheim-Neckarstadt fotografierte. Er forderte in seiner Dankesrede dazu auf, nicht nur „ja, ja“ zu rufen und zu demonstrieren, sondern Konkretes zu tun. Diese Lager gibt es schon länger. Er stiftete sein Preisgeld für ein Kinderprojekt in Kabul. Noch einmal: Chapeau!

Kuldua ausm Beidl

Zum internationalen Tag der Muttersprache am 21. Februar, mein kostenloses eBook „Kuldua ausm Baidl“ in meiner Muttersprache „Vännemarisch“ erneut nachhaltig empfohlen in Wort und Schrift! pdf // , ePub // .mobi für den kindle // Hörbuch als gezippte mp3s

Kuldua ausm Baidl

vaowiegend lyrische Texte uf Vännemarisch

114 Titel, 120 Seiten,
ElektroBuch (pdf 343MB /ePub 308 KB/ mobi_kindle / Hörbuch 25 MB 2010 )

Im Print berichtet der Südhessen Morgen am 20.03.2010
Elektronischer Beutel mit Mundart prall gefüllt

Auf der eBook-Plattform „scribd“ auch für SmartPhones, iPhones, iPads und andere eBook-Reader verfügbar(mobile anklicken)
Download pdf // Download ePub // Download Hörbuch (gezippte mp3) // Download mobi für den kindle

Rechtzeitig zum Unesco-Welttag der Poesie 2010 ist die Aktualisierung meines „Dialekt-Gedichtbandes“ fertig geworden. Die Dialekt-Texte, die nicht in Lieder von Uhne Ferz aufgegangen sind. In Drei Ausführungen: Als pdf-Datei wie gewohnt, (Download pdf), als ePub-Datei für die neuen eReader auf dem Markt (Links siehe im Kopf der Seite) (Download ePub) und als Hörbuch. (Download Hörbuch)
Ich behaupte einmal ganz frech, dass dies das erste Hörbuch im Viernheimer Dialekt ist und auch das erste ePub. Dialekt ist nicht tot, nicht unmodern, sondern quicklebendig und auch in den allerneusten Medien präsent. Die literarische Variante von „global denken, lokal handeln“ und was ist lokaler als ein Dialekt, ;D, globaler als das WWW? Übrigens ist das Gedicht, das den 3 Platz beim beim 55. Mundartdichter Wettbewerb in Bockenheim 2007 gewonnen hat auch im Band enthalten. Und wie schrieb die Rhein-Pfalz dazu? „etwas kryptisch, erfrischend frech“ Dies war jetzt das, was auf Büchern Klappentext heißt, oder muss ich noch den 2 Platz beim Literatur-Twitter in Wien erwähnen? Eigentlich nicht, aber es ist halt so Sitte.
Die Zusammenfassung in einem Gedichtband dient meiner und der Leser Zusammenfassung, dem Ordnugsprinzip, sind die Texte doch im Blog eigentlich bereits vertreten und längst sind literarische Blogs als Genre auf dem Weg der Anerkennung auch in der Wissenschaft (siehe Link der Uni Frankfurt auf dieses Blog), aber dennoch ist eine Zusammenfassung in einem „Band“ ab und zu sinnvoll, auch wenn dieses Blog in die virtuelle Ewigkeit eingegangen ist, siehe die Langzeitarchivierung durch das Deutsche Literaturarchiv Marbach.

Full story »

Der SchillerCode

[Update! Eine kürzere Variante dieses Textes wurde von mir bei der Spätlese in Mannheim vorgelesen, daher habe ich den Eintrag nach vorne gezogen.]

Oder: Kein Dahlberg da?

Ein Plot für einen histerischen Kurpfalz – Thriller in Web 2.0 – Art, mit 68 Links, 15 Jeipegs, als eBuch pdf-dateiet, verkündet in 2 Blogs.
(Ein nicht ganz ernstzunehmender Beitrag zum Schillerjahr 2009)

Rauschkauf oder Kaufrausch. Mannheim im Dezember des Herrn 2008. Die Planken und keine Krise in Sicht. Noch, denn dort stand Rosi. So heißt Roswitha seit 1972. Ihr Blick auf mein Notebook und ein Leuchten samt Glitzern kam in die Augen. „Gedichte? Schreiben? Darf ich zusehen?“. Nein, nein, nein, kein Rauschkauf, kein noch ein Secco? „Recherche“, bellte ich scharf „historischer Thriller.“ Wenigstens das Glitzern war weg. „Du? Historischer Thriller? In Mannheim?“ „Glaubst du, ich kann das nicht, hä?“ Das Leuchten war weg, dafür funkelte es.
„Du vielleicht, na ja, aber Mannheim? Jesu Nachkommen im Jungbusch?“ Sie gackerte und funkelte im rechten Auge. Eigentlich wollte ich ja nur nach gebrauchten Akkus für das Notebook suchen in den Quadraten. Jetzt aber war ich gefordert.
„Komm mit!“ Ich zog sie an den Händen, sehr zu ihrem Erstaunen, die Gassen entlang und zerrte sie ins Quadrat B3. „Siehst Du?“ Patina wucherte auf einem Sockel. „Schiller, ja und? Muss ich jetzt glocken?“ Ein Gelächter jagte über den Platz. „Ach so Schillerjahr 2009, mit Schiller-Blog für die schillernde Blogger“. „Fast“, murmelte ich, „fast“.

Eigentlich war das hier nur als Scherz gedacht, sollte halt in ein paar Zeilen gebloggt sein, aber weil es doch länger geworden sind gibt es das hier zum download herunterladen. Das hat Spass gemacht, die vielen Links, die Entdeckung der books.google.de, fast hätte ich weiter gemacht und ich überlege mir das tatsächlich. Das macht mir sehr viel mehr Freude, als bedeutendes zu schreiben. Aber so etwas wie die Story um den Dalberg….vom Kurerzbischof zu Mainz zum Großherzog von Frankfurt, das hätte was.

Der SchillerCode vollständig als pdf.

Eifelbuch

Und um gar keine provinzverdächtigen Grimassen aufkommen zu lassen:
Making a book: „Ich denke an mein Frühstücksei“.

Von der Messe gibt es einen Artikel online in der „Kölnische Rundschau“: „Lyrik-Pappe für den Bürgermeister“ den Printartikel mit Bild hat MAF bei sich im Blog eingestellt.
Die Aachener Zeitung berichtet auch, allerdings mit Zahlschranke! „Vielversprechender Start der Eifeler Buchmesse“.
Im Monschauer Wochenspiegel steht „Gelungene Premiere der Eifeler Buchmesse“ mit einem schönen Bild von MAF mit ihrem „Großen Kunstbuch“ (auf das 1. kleine Bildchen klicken.) Und ganz klein im Hintergrund ist mein #99 twly zu sehen. :))
Im Kölner Stadtanzeiger war gestern schon zu lesen: „Literaturmesse fand regen Zuspruch“
Blickpunkt am Sonntag, Euskirchen: „Bücher, Pappen, Unikate“

Eifelmärchen, Eifelkrimis, (sic!), Eifelfeen, so viele Eifeler Bücher und immer ein wenig Grusel dabei, Mythen & mehr. Und als ich dann die 1. Eifeler Buchmesse verließ, wusste ich warum. Die fußgängerliche Umleitung zum Gleis 1/Süd des Nettersheim Bahnhos durch spärlich beleuchtete Hügel in wabernden Nebeln ließen mich auch an Elfen denken und verstehen, was Maf Raederscheidt in ihren Bildern einfängt. Und guckt, hatte sie nicht einfach ihren Stand umbenannt, mir zu Ehren?
Und so saßen wir da und machten auf der Messe ein Buch. Ein Unikat-Buch. Ein Laprello. Und langsam verstand ich die Buchphilsophie der Künstlerin. Man schreibt Texte, malt für ein Exemplar. Einzig auf der Welt. Wer es kauft hat es ganz alleine, niemand sonst. Natürlich können alle gerne auch eines haben. Aber immer nur dieses. One-Seller. Keine Bestseller. Unikate, nur vor Ort zu sehen, wie die Bilder von Mafs Opa im Städel, so auch hier. Wer will mit dieses Laprello als Neuerwerbung auf seine Website stellen? …
Und wir hatten Spass daran! Malen, schreiben machen.
Zuerst kam das Bild. Maf malt mit Herz und Verstand und allem was sie hat. Auf den Knien das Objekt, die Pinsel, dreie in Händen und zwischen den Zähnen. Daily Paintings einer manischen Künstlerin, immer in Bewegung, immer am machen, Tiere retten, netzwerken. Oh, das geht wie immer auch ohne mobiles Internet.

Ich schrieb mit dem Füller Gedichte in die Kladde,

und dann malte wieder die Künstlerin meine Worte auf die Rückseite ihrer Bilder.

Ein kleiner, lächelnder Wahnsinn. Bücher machen, auf der Buchmesse.

Irgendetwas in mir hört auf den Kopf zu schütteln und das Smartphone wurde nur zum dokumentieren gebraucht.

Natürlich kennen wir uns aus dem Netz, entsand der Steppenwalzer im Netz, aber das geht dann von den Originalen ins Original und wieder zurück ins Netz. Dieses Internet ist nur eine Vergrößerung unseres Aktionsradius, eine Facette des Lebens mehr, Werkzeug wie Füller und Pinsel. Ein Buch haben wir gemacht, nein, es sind ja schon zwei, der Steppenwalzer lag ja auch dort, deswegen war ich ja eigentlich hingefahren.

…kein Bild ist gestellt, gell, alles work in process, gell!
Und ich träume von mehr, nebeneinander als Zauberperformance. Malen, schreiben, vielleicht sogar musizieren. Live. Vor Ort und nur dort. Gut, ein Video für das Blog….Eifelmärchen, versteht ihr jetzt die Eifelgeister, die den Wind zerpusten? Der Bürgermeister hat schon mal laut an das nächste Jahr und die nächste lit.eifel gedacht. :)

Steppenwalzer

ein Buchprojekt von MAF Räderscheidt und Michael -mikel- Bauer
produziert zur 1. Eifeler Buchmesse 23.-24.11.2013 11:00 – 18:00 in Nettersheim

Aufmerksame und langjährige Lesende dieses Blogs kennen meine lyrischen Kommentare zu den „tings“ von MAF Räderscheidt, in diesem meinem Blog oder bei ihr zu Haus im Blog.
MAF, quirliges Kölner Kind in der Eifel gewurzelt. Künstlerin, die selbstverständlich das Web benutzt um ihre Arbeiten zu zeigen, die selbst Ausstellungen von ihrer Twitter-Timeline kuratieren lässt, ohne gleich in den Social Media Fimmel auffahren zu wollen.
Aber lest selbst, durchstöbert ihr Blog beguckt sie im WDR-Fernsehen, die Wikipedia grüßt auch, teilt sie im Facebook oder folgt ihr auf Twitter.
Ich weiß nicht warum, aber ihre Bilder sprechen mich fast immer an, reizen mich die Kopffilme, die sie entstehen lassen in Worte fallen zu lassen.

Und so kommentiere ich, MAF malt. Ein kurzes Treffen auf der Buchmesse und die Blogs zwinkern sich ab und zu. Aber nie eine Absicht, spontan im Netz, unter der Herrschaft des Twitter kommunizieren eigentlich nur die Bilder, meine im Kopf, gewortet, ihre gepinselt. Und immer stellte ich mir vor, genau dies einmal live zu machen. Ein Stichwort und die Bilder rinnen farbig auf Papier und in mein Smartphone, mischen sich und es entsteht etwas, ja was genau?

Und dann in den Tiefen der Eifel lassen Menschen die Lit.Eifel entstehen. Und noch eine Buchmesse. Die 1. Eifeler. MAF macht auch Bücher. Sie illustriert nicht nur Texte. Sie macht Bücher. Kunst. Bücher. Auch Buch-Unikate. Und dann kommentiere ich nach langer Zeit wieder einmal lyrisches in ihrem Blog und
BÄNG

Wir mailen, wir telefonieren und MAF macht ein Buch. Sie schreibt mit der Hand meine Gedichte zu ihren Bildern, in ihre Bilder, komponiert, kombiniert Wort & Bild zu einer Einheit. Unikate. Zwei. Und viele Blätter einzeln, ungebunden. Text und Bild verschmelzen, handschriftlich. Kann man in Nettersheim kaufen, mit all den anderen Künstlerbüchern von MAF Räderscheidt.

Ach die Standnummer ist doch egal. MAF ist die Frau, die Buchunikate verkauft. Nicht zu verfehlen.

Und ich bin eine Eifelreiender demnächst, Samstags MUSS ich mir das alles dort betrachten. Und dann werden wir quatschen und planen und und und. Das Künstlerbuch sollte vielleicht Steppenwalzer heißen und auf Buchmessen rennen doch immer Verleger umher, die nicht wissen, was der nächste große Hype ist… Steppenwalzer. Das wird etwas, ist etwas.

Die Bilder, die MAF in die ePost stellte berühren mich. Texte wandeln isch immer, wenn sie vertont werden, Lieder werden, gedruckt die Menschlein besuchen, aber handgeschrieben in die Kunst integriert ist neu für mich. Und ich will mehr davon.

Wortschau 20

[update: Mit Bildern der Vernissage]

Die Wortschau 20 ist angekommen. Bei mir. Man kann sie hier käuflich erwerben. Thorsten Keller hat sich dieses Mal fast selbst übertroffen im Design. Zwei kleine Texte von mir auf eine Doppelseite gesetzt. Grafisch absolut umgesetzt. Und nein, ich werde nicht anfangen vom Inhalt zu berichten, sondern ich finde das Projekt so faszinierend. Ein PRINT-Titel in Bergzabern, fast in Frankreich herausgegeben, mit einer schillernden Auswahl an Autoren. Ich sage jetzt nicht, dass mich die Qualität der Texte beeindruckt. Sind doch, äh siehe oben. Und dann werde ich einfach die Autoren per Blog in Googel führen. Johanna Hansen, deren Bilder & Texte im Mittelpunkt stehen. Eva Wahl, die revolutioniert und deren Hydra ich bald sehen darf. Frank Norten, Marion Hinz, Brigitte Eberhard P.H.Z, Christoph Köhler, Christin van Talis, Wolfram Malte Fues, Farhad Amadkhan, Bibli Bellinda, Christa Issinger, Alexander Geiger, Majja Stanke, Ella Brenneke, Leo Hasshoff, und die zwei Redakteuere.Herausgeber, die sich hinter ihren Kürzeln verstecken und die Biografie nicht mit abdrucken. :)) Das ist eine durchaus wilde Mixtur, wie es mir gefällt. 17 Jahre, gehe noch in die Schule bis zu den Profs und Dozenten. Kaufet! ISBN 978-3-944286-04-4, 6€ Und irgendwann werde ich die Redaktion samt Verlag befragen! Was sie zu solch edlem Tun treibt!

 

Zu Johannas Bilder verfasste ich spontan ein #twly

Fast nicht abstrakt / als ob japanische / Kirschen / Farben / regneten / Lyrik pinselt / Bilder / zur Pfalz #twly

Die nächsten Lesungen unter den Bildern:
07.09.2013 16 Uhr mit Johanna Hansen, Peter Reuter, Wolfgang Allinger, Michael -mikel- Bauer
08.09.2013 16 Uhr mit Johanna Hansen, Peter Reuter, Wolfgang Allinger
Haus des Gastes, Kurpark, Bad Bergzabern

Wortschau 19 , Streetview mit Namen

Die Wortschau Nr. 19 ist da. Nicht erschienen, sondern per Post gekommen. Bücher erscheinen übrigens auch nicht, sie werden gemacht und verkauft! Ich bin albern heute. Die Wortschau 19 kann man hier kaufen.

Die Wortschau Nr. 19, die dritte, die Texte von mir enthält (siehe 1 und 2) mit den Werken von Streetview I II III IV (siehe die Links, ich berichtete)

Hier der Link zum Projektblog von Eva Wal, hier zu den Soundcloud-Dateien. ( Ins Netz gebraucht von Oliver Kehrt, samt den FB-Posts, Twitter-Posts, der Logistik.., Ehemann von Eva und mehr :)) )

Die Wortschau gibt es hier käuflich zu erwerben.

Erstaunlich. Ganz erstaunlich dieses Projekt. Finden sie es nicht auch erstaunlich, dass es in Herxheim/Pfalz eine Redaktion für eine Literaturzeitschrift aus Bad Bergzabern gibt? In der tiefsten Südpfalz, dort wo die ehemaligen Ministerpräsidenten wachsen und man nach Frankreich notfalls laufen kann. Eine Literaturgazette, in der Literatur steht und keine Literaturkritik oder sonstiges? Erstaunlich, aber es gibt genau dies doch. Zudem in bester graphischer Gestaltung, der Thorsten Keller kann was. Und die Redaktion dieser Literaturzeitschrift begibt sich auf die Minipressenmesse nach Mainz, der Refinanzierung und der Vernetzung wegen und trifft dort auf Eva Wal. Die Bonnerin Eva Wal trifft auf die Kölner Szene und die Wortschau trifft das Gutenberg-Museum. So. Nun gibt es ein erstes Projekt. Wortschau 12. Aber das habe ich ja schon hier besprochen. Ich stieß zu der Truppe eigentlich weil ich Michael Bauer heiße und auch Dialekt schreibe, wie der Michael Bauer aus Herxheim und zum xxxxten Male verwechselt wurde, eigentlich. Erstaunlich das alles.
Und dann hat Eva eine Idee, setzt sie um und wir treffen uns 4 mal, ganz ohne langes Palaver und Projektmanagement-Getöse um zu schreiben um dann, ohne langes Bearbeiten oder gar Lektorat in die Sound-Cloud zu lesen. Und jedes Mal hat es funktioniert. Es kamen Texte zustande! Und was für welche! Es war doch sehr erstaunlich. Die letzte Session war sogar eine Silvesterparty. Doch!
Klingt eigentlich eher nach Berlin, wo sie heute alle hin rennen, die Schreiberlinge. Nein, das geht auch so. Soll ich Euch das Geheimnis verraten? Mainz, Bonn, Köln und Bergzabern / Pfalz Viernheim/Kurpflaz, der Sprache nach, in der Oberrheinischen Tiefebene.
Es ist eine Rhein-Connection, Freunde der Worte und der Kunst.
Und dann fallen noch Worte in den Biografien (kauft Euch die Wortschaft, wenn ihr wissen wollt wo :)) ) wie Konstanz, Freiburg, Karlsruhe , Mannheim, Koblenz, da kommen locker 600 Rheinkilometer zusammen.
Als Beteiligter mag ich hier nichts über die Qualität der Texte sagen. Nur, dass sich sie erstaunlich finde. Erstaunlich gut, angesichts der Entstehung, ich liebe spontane Literatur.
Am erstaunlichsten aber finde ich die Metamorphose der handgeschriebenen Literatur, die vorgelesen wurde zur gedruckten. Ich kenne ja die Umkehrung, wenn meine Texte zum Lied werden, aber andersherum kannte ich das noch nicht. (Textarbeit wie die dahingeschiedene Gruppe 47 lehnte ich seit der Erfindung des PC ab, mit ein Grund, warum ich bei den Räubern 77 wieder ausstieg.) Ich hatte die Texte ja live gehört, mir auf Soundcloud mehrmals angehört und doch sind sie als gedruckte Version anders. ( Das wäre bei einem eBook auch so) Es ist ein gewaltiger Unterschied zwischen hören und lesen! Doch! Und jetzt weiß ich nicht mehr, was mir besser gefällt.

Auf jeden Fall freue ich mich auf die Lesung in Mainz zur Minipressenmesse (die Idee kommt heim) und auf die Lesung in Bonn am 13.9.2013 (ich werde rechtzeitig berichten). Ich wollte schon immer einmal den Bonnern etwas über Bonn erzählen.

Eva hält in der Wortschau das Projekt offen, winkt mit Zaunpfählen…
Und dann schlage ich die Ortserweiterung vor.
4 Treffen, das erste gleich in Mainz. Das nächste in Evas neuem Heim, das dritte in der Südpfalz, am liebsten im Herbst, wenn es Neuen gibt, noch eines in der Kurpfalz Mannheim/Heidelberg/Ludwigshafen und der Abschluss im heiligen Köln. Wär das was?

Rhein-View?

Natürlich können wir auch eine Streetview in Berlin machen. War ich gerade, ist schön dort, gäbe es ordentlich was zu schreiben…. der Hauptstadtlinie entlang:))