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etwas kryptisch, erfrischend frech

so beschreibt Roland Happersberger in der Rheinpfalz vom 26.10.2007 mein Gedicht "Alsmol, äh Leit", das beim 55. Pfälzer Mundartdichter Wettstreit in Bockenheim dritter wurde. (Ich berichtete da, da und war kritisch da)
Die Rheinpfalz ist im Print eine recht ordentliche Zeitung Und die Bedeutung des Preises scheint links des Rheins durchaus hoch zu sein, widmet die Rheinpfalz doch dem Wettbewerb eine ganze Seite im überregionalen Teil, prominent postiert.
Ok, es hat keiner gefragt, ob man mein Gedicht abdrucken dürfe, von Honorar war auch keine Rede, aber das wollen wir nicht so eng sehen, schließlich scanne ich das Ganze ja auch einfach hier ein.
Ok, mein Dichterjahrgang war nur durchschnittlich. Pruuust. Und Herr Happersberger hätte wohl gerne andere Preisträger gehabt, mit kunstvollen Lautmalereien und emotionaler Intensität, so what, es scheint doch noch sehr barock zu wehen in der ehemaligen bayrischen Provinz. Aber kryptisch, erfrischend und frech beschreibt meine Werke sehr gut.
Dass der Wettbewerb im Jahr meiner Geburt, also vor 55 Jahren Nazi-Probleme hatte, wie ein Sonderpreis auch, nun, das ist 55 Jahre her. Und die Rheinpfalz verschweigt es aber nicht. Sehr gut!!!
Die Scans hab ich etwas versteckt, weil sie so groß sind..
Die ganze Seite im Überblick, mit den Gedichten ALLER Preisträger. (Die Plätze 4-10 gelten als Sonderpreis)

Der Artikel selbst ist hier etwas größer dargestellt

Und die Replik zum Nazi-Kram

Alles in allem eine gut gestaltete und getextete Seite. Merci Rheinpfalz, merci Roland Happersberger!
Und es ist toll Kollegen "vun driwwe" zu hawwe, die einfach die Zeitung mitbringen und auf den Tisch legen, auch wenn man Urlaub hat. Merci Thomas!
Und ja, natürlich wurde ich zum "großen Michael Bauer" abgegrenzt. ![]()
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