Ich war Lektor bei den ePistols

Ich las ePisteln.

fiel mir gerade so ein, zu den Wörtern. Die Epistel, die der Lektor liest. Nein, die Weihe habe nicht erhalten, nee. Ich wäre sowieso lieber Akolyth, wenn schon! Die Sorge für Licht und Wein, ja das ist was.

Aber ePistol und Lector, das hat was.

aus dem Brief des mikelbower an die Mörlenbacher!

Fratres, äh, Brüder und Schwestern, äh, in der 4. Zeile, also SO geht das nicht, da kommt dem Leser ja das Semikolon hoch, wir werden ALLE Adjektive hier …

Deo kratz die katz!

lol

Also Libri und Thalia

(das wäre dann auch BoD und Douglas) machen den Sony und stellen sich gegen Amazone mit dem kindl. Meldet jetzt Heise. Es geht los, sie scharren mit den Füßen, aber so wird das nix. Mit DRM werdet auch ihr keine müde Maus locken.
Ok, Hanser, Bertelsmann oder Beltz als Inhalt-Lieferanten sieht nicht schlecht aus, aber mit DRM wird nicht viel laufen. ICH mach mich mit sowas nicht ‘rum. Auch nicht bei Musik. Lasst Euch was anderes einfallen.

Wir brauchen Flatrates. Für Musik, für Bücher, für Filme, für was weiß ich. Alles was auf Datenträger passte, früher einmal.
Mit einem sauberen Abrechnungsmodell für alle Beteiligten. Killt die Gemma, die Wortverwertung und ähnlichen Funktionärskram.

Jo, es hört ja keiner zu. Ich weiß.
Das Netz wird es erst wieder illegal richten müssen und Freunde der Haptik und des Papiergeruches: Gemessen an Musik oder gar Filmen sind Texte digitale Leichtgewichte. Kilobyte-mäßig.

wlan, Wein und nein, keine Weiber.

Ha, das WWW hat geklappt in der Überschrift! Mit Rad und Pack war ich also im Ochsen, in Feudenheim. Ein ausgesprochen hübsche Wirtshaus, gutes Essen, feiner Wein, kein Getue, warme Atmosphäre. Alles wie angekündigt. Nudel mit Steinpilz und dazu ein halbtrockener Riesling aus der Pfalz. “Konn ma dringe”, “hod ma esse kenne”, was im kurpfälzer Idiom ungefähr 4,5 Sterne bedeutet.

Und wichtig: Es war kein Trinken um des Weines willen, sondern guter Wein (nicht ZU herb und auch nicht süßlich) zu angenehmen Gebabbel, denn wenn Kurpfälzer weinralleyen, dann ist was los!

Von Links: Der bloggende Wirt, der Pälza, der Winzermeister und Ralley-Chef, der Genussblogger und Einlader, der Rest ist bekannt, man beachte die Schlepptopps!. (Danke fürs fotografieren, Fräulein Huesmann!)

Und ich bin stolz auf mich, ja. Ich bin noch vor 20hundert gegangen und werde morgen NICHT mit Schlafentzug kämpfen…

Man liest sich…

Was nun? Weinralley 16

Theo fragt zum Thema der Weinralley XVI “Weingenuss im Restaurant”:

Welcher Wein kommt auf den Tisch, wenn Ihr ausgeht? Welchen Wein trinkt Ihr, ob nun zum feinem Menü im Restaurant, ob in geselliger Runde im Bistro oder Weinstube?

Hhmm. Nun, zuerst einmal denke ich, das, was es da gibt. Nein, ich komme nicht auf die Idee ein Lokal nach der Weinkarte auszusuchen (gell, Iris), schon eher achte ich auf das Brauerei-Zeichen, und das eher nach dem Ausschlussverfahren. Ich habe keine Weinzunge, bin kein Besinger eines bestimmten Weines und die Idee in einem Wein “Kirscharoma” zu suchen kommt mir nicht. Ich habe bereist mit dem Adjektiv fruchtig oder gar lieblich so meine Probleme. Das sind alles so unpräzise Bezeichnungen und doch nicht lyrisch genug. Nichts desto trotz trinke ich ab und an gerne ein Glas Wein zum Essen und es ist mir dabei wurscht, was die Konvention vorschreibt. Ist Euch schon einmal aufgefallen, dass all diese Gourmet-Schreiberlinge doch sehr den Mundschenken und Zeremonienmeistern des Hochadels ähneln, die dann auch noch gerne Tanzschrittchen einübten?Hüstel..
Also MIR schmeckt bisweilen ein Rotwein sehr wohl zu Fisch, aber ich frag auch gerne nach. Bestimmt wähle ich, falls vorhanden einen Wein aus der Region, in der ich gerade bin. Diese ewige Schatto(:>>)-Orgien bin ich leid. Ich achte auch auf den Preis. Nicht pfenningsfuchsend, die Erzeuger und die Wirte sollen ruhig ihr Geld verdienen, aber es gibt obszön teure Weine, so etwas mag ich nicht, da können sie Journallier mir ins Ohr flüstern was sie wollen. Manchmal ist selbst ein Landwein genau richtig. Es kommt auf die Stimmung an. Meine! Eben…
So und nun wird es ernst. Ich verstehe eine Ralley so, dass man da hinfährt, hinläuft. Nun, bei einem Restaurant ist das wohl selbstverständlich, wer hat sowas schon in seinem Wohnzimmer. Und wenn man bloggt, warum nicht sich mit einem bloggenden (Ex-?)Wirt bei einem bloggenden Fernsehkoch treffen, die Experten an der Seite?

Also, ich mache mich demnächst auf in den Gasthof zum Ochsen in Mannheim-Feudenheim. Ich LIEBE es, wenn ich mir zu Hause schon die Speisekarte ansehen kann, hier bitte. Und falls es nicht eine spezielle Empfehlung gibt, habe ich große Lust auf Spaghetti mit Steinpilzen und dazu dann einen Riesling aus der Pfalz, mal sehen…

Bis gleich auf diesem Blog. Ein Blick nach oben, es ist grau, aber trocken, also werde ich das Fahrrad nehmen. Sind nur 9 km

[update: Der Pälza ist bereits unterwegs!)
Ich fasse es nicht, mit der Straßenbahn, hei, die ZWEI nehmen, die ZWEI!
Ob das was wird? Wir werden sehen!

Hier gehts weiter

Jetzt kommt die Buchmesse

und alle schreiben über eBooks, Spiege, Faz, wer auch immer, sogar der Perlentaucher nimmt sich des Themas an. Verleger schreiben, die PR-Leute schrieben, alle, alle.

Nur nichts neues. Das wird erst ‘was, wenn es bessere Hardware gibt, Leute!

Aber wenn sie alle jetzt schreiben, dann muss ich ja nicht. :>>

Das machen dann andere. Im Lockbuch habe ich die Buchmesseblogs aufgelistet!

Kuriany, Haider, Rainiki

Die Bildzeitung wusste schier nicht, wie sie das alles auf die erste Seite bringen sollte. Man sah so richtig die Verärgerung um die Verschwendung der Schlagzeilen, alle an EINEM Tag. Jedes Ereignis für sich hätte genügt die erste Seite eine Woche lang zu füllen.

Aber der Untertitel, so richtig forschend, wie wird das denn, wie bedien ich die Klientel und wo verschrecke ich nicht die Jungs von der FAZ….

“Literaturpapst (oder hieß es Kritiker?) beleidigt deutsche TV-Promis.”
Eben, das stimmte wohl genau so. Das Entsetzen, was der Typ sich traut die mühsam aufgebaute Trash-Prominade anzugehen.

Ich könnte mich stundenlang kringeln. Und jetzt all die fäulletonistischen Bebeipflichtungen, der Diskurs über die Qualität des Fernsehens.

So deutsch, so nichtig, so überflüssig. Wie müsste denn Fernsehen sein, wo liegt der Bildungsauftrag und so und mein Gott das geht doch schon seit Jahren so.

Das müsste man MACHEN, nicht bequatschen, zulamentieren. Ideen UMSETZEN und nicht unter Kulturreservat stellen, mit KremaKuratorium und Satzungs-Sekretär.

Das mit dem Kuriany ist auch so deutsch. Diven, halbbrasilianische!

Nein, Haider besprech ich nicht. Nie.

Literartur so am Sonntag, medial so weit!

Silke war im Radio zu Frankfurt, eigentlich nur am Telefon. (Ist das nicht ein hübscher Mitschnitt? :>>) So schön begann der Tag, literarisch, aber

bei den Literatürern geht es zu wie in einem x-beliebigen Forum oder Blog.

Jetzt heult die Elke.

In welcher Welt leben die denn alle? Gucken die nachmittags nie in die Glotze, zur Recherche? Hei, das wollten schon immer Journalisten sein. Recherchieren die nie?
Das waren noch Zeiten, als die Elke SWR3 moderierte und Frau, wie hieß sie noch bei den Lympics in Soul karrikierte.

Hey, Fernsehen IST Trash, schon lange und ihr seid Teil davon, lebt davon, also heult nicht und bleibt weg davon, wenn man Euch ernst nehmen will, aber da hängt ja unser GEZ-Geld wie Trauben vom Mannaland.

* Winkt ab, geht lesen….

Die talentierte Frau Diener zum Beispiel….

Publikumstage

auf der Buchmesse sind gefürchtet, da ist es immer so voll, man kann nichts in Ruhe sehen, ansehen, verhandeln.
Stimmt!

Ich bin Publikum, Kunde, Leser, Konsument , potentiell.

Mich interessiert auch mehr dieses Publikum, die Zielgruppe, die Leser, mehr als all die vorgeschobenen Macherlein, die Kritiker, die sich nur für Literatur interessieren und angeblich nicht für den Verkauf derselben. HEUCHLER!!!, äh, Raniki, ach was, sie gehören halt auch mit dazu!

WIR sind die LESER! Yeah! Und ihr wollt alle, alle unser Geld!

Jo, manchmal schreibe ich auch, jo, ja, schon gut!

[update] Jetzt hat der Raniki den deutschen Fernsehpreis coram publico abgelehnt. Das geschieht dem Dauerquassler Gottschalk recht, aber dass er das erst dort gewusst haben soll, das nehme ich diesem Narziss nicht ab. Das hat er extra gemacht. Einfach nur ablehnen geht nicht, er wollte den Eklat.

Ich bin nicht seriös

NIE gewesen!
Nur damit da keine falschen Verdächtigungen aufkommen.
Ich war außer Installations-General noch viele Ding NIE. Wie seriös halt.
Ist Seriosität übrigens eine Tugend? Fragte der Chef der Vatikanbank seine Beichtmutter….