Kuriany, Haider, Rainiki

Die Bildzeitung wusste schier nicht, wie sie das alles auf die erste Seite bringen sollte. Man sah so richtig die Verärgerung um die Verschwendung der Schlagzeilen, alle an EINEM Tag. Jedes Ereignis für sich hätte genügt die erste Seite eine Woche lang zu füllen.

Aber der Untertitel, so richtig forschend, wie wird das denn, wie bedien ich die Klientel und wo verschrecke ich nicht die Jungs von der FAZ….

„Literaturpapst (oder hieß es Kritiker?) beleidigt deutsche TV-Promis.“
Eben, das stimmte wohl genau so. Das Entsetzen, was der Typ sich traut die mühsam aufgebaute Trash-Prominade anzugehen.

Ich könnte mich stundenlang kringeln. Und jetzt all die fäulletonistischen Bebeipflichtungen, der Diskurs über die Qualität des Fernsehens.

So deutsch, so nichtig, so überflüssig. Wie müsste denn Fernsehen sein, wo liegt der Bildungsauftrag und so und mein Gott das geht doch schon seit Jahren so.

Das müsste man MACHEN, nicht bequatschen, zulamentieren. Ideen UMSETZEN und nicht unter Kulturreservat stellen, mit KremaKuratorium und Satzungs-Sekretär.

Das mit dem Kuriany ist auch so deutsch. Diven, halbbrasilianische!

Nein, Haider besprech ich nicht. Nie.