(Zum Brückentag der Himmelfahrt 2017)
Wenn die Tage
im Wasser gespiegelt
sicher über Röhrer
mit gleißenden Lichtern
bebrücken
über die Flüsse der Zeit
ins Morgenlicht dämmern
unter Kriegstieren
hindurch ins Licht
hinein in den Mittag
gleiten und hinüber
zu Ufern und kein Himmel fuhr auf
Nur sieben Brücken über die Wasser
fallera
Noch mehr Thesen-Thesen und Gewesen.
Die Kulturfritzen schon wieder, lassen uns paradieren, blog, blog! #theaterimnetz
(Im Foyer gehäkelt, unsereinem wird da immer so, vom Sekt. Heimlich an die Fräcke von Wagnerianer geheftet. Übersetzer: Für Facebook auf Sinnpostkarten copypasteten! Die Theselein gelten natürlich nur in der Provinz. In Berlin theatert man ja neuestens auf Flughäfen. Ja, Flughafentheater, ohne Netz.)
96
Geht gar nicht!
Der Kulturausschuss verlangt mehr Klassiker, Vollauslastung der Zuschauerräume und die Brecht-Familie untersagt Router auf der Bühne! Die Theaterfotografen kreischen nach ihrem digitalen Copyright. Die Verträge der Theatermenschen sagen nichts zum Internet!
97
Apps – früher Programme genannt – sind Theaterstücke für einen oder zichmilliarden Chips. Von Millionen Programmierern geschaffen, in was weiß ich wie vielen Sprachen (sprechen sie Javascript?), heutzutage vernetzt in TrölfzigTerras Rechnern. Der Code ist das Theater, samt seinen Algorithmen. Wer inszeniert Hamlet in C++ oder doch besser php/css? Die Hardware vom Discounter und Apfelversand. Versteht niemand? Seit wann stört euch das? Das will niemand sehen? #hach
(Hinweis: Programmieren bedeutet hier nicht die Aneinanderreihung im Spielplan und dem Spielzeitheft.)
98
Solange „das Netz“ nur als Spielwiese großer amerikanischer Firmen begriffen wird, samt deren Codern, Filterblasen und immer neuen Hypes, hat das Theater damit nichts zu tun. Theater bringt man nicht an die Börse. (Intendantinen müssen draußen bleiben.)
99
Solange das Theater sich als elitäre Hochkultur begreift, kann es sich nicht mit dem gemeinen Volk auf den gleichen Servern tummeln. Igitt, da sitzt ja mein türkischer Gemüsemann.
100
Entwickelt Klatschapps für das Volk. Das reicht. Wir Theatermacher genügen uns selbst.
101
ceterum ceseo … Das Netz ist schlecht und Hass . … esse delendam.
(Endlich)
Ein Beitrag zur Blogparade der Kulturfritzen! #TheaterImNetz
Wir sitzen alle auf dem Boden des Grundgesetzes
Aus 2006 und immer noch aktuell…
#natur, gepriesen sei sie, unter freien Himmeln.
Es gibt einen “Deutschen Preis für Nature Writing”? Wie fast immer via Twitter gefunden. Die Herbergsmütter veranstalten morgen #wirziehnfallera zu der Ausstellung “Unter freiem Himmel” der Kunsthalle Karlsruhe. Die Preisträgerin jenes Preises debattiert dort auch, siehe vorigen Link.
Scheint gerade ein Hype zu sein. Ich mache das ja oft, unter freiem Himmel schreiben (siehe Bild) oder aber im Nachklapp zu Hause, sogar live hier ins Blog geschrieben. Ich habe da einiges getagt unter #natur. Ein Service des Hauses! Greifen sie zu!
Da, da, Firlefanz, Lyreley
Wenn man am 25.12. um 6:00 Uhr aufwacht, dann kommt sowas ‘raus!
Die Welt tobt
da draußen vor dem Fenster. In den Hauptstädten toben Revolutionen, Fußballmannschaften verlieren. In meinem Hirn verschimmeln Gurken, die eigentlich salaten sollten. Präsidenten lassen sich krönen, vom Volke erkauft. Da schwebt das Prozent. Lasst uns toben, bis zum Pudding an der Wand. Die Kühle entschwebt, Nudelsuppe kauend im Schrank. Rubens digitalisiert Museen, die wonniglich kreischen. In den Theatern mufft die Post im Netz. Dramen fallen in meine Seelchen. Ich schlecke Eis, aus den Kellern der letzten Revolution oder der davor. Über den Autobahnen der Fluch der Maut und der Elektro. Die Kultur hebt die Röcke und flieht vor Ministern und deren hartem Leit. Irgendwo schreibt sich ein Gedicht, der Bot schnifft hinterher. Auf Staffeleien röhrt die gemeine LED. Eine Geige püriert. Morgen werden wir singen. Wenn wir noch können. Die Welt tobt und lacht.
Drunten mäht ein Nashorn den Garten
Ein kleines nur
zwischen den Vulkanen
aus dem Baumarkt
und den jätenden
Gartenzwergen
in Python programmiert
Meine Apps kotzen
roten Glitzerwein
aus Java geboren
gezeugt aus dem großen
C und dem PlusPLus
Open the Data
Kleine Drohnen
stäuben Bienen
mit Porn
Mein Bot
lacht und vögelt
Algo und Rythmen
Schmuseum, eine Maiandacht!
[update]
(Hört die Schmuseum-Playlist auf Spotify)

Die Kulturkonsorten rufen wieder einmal zu einer Aktion auf! Ich soll im Wonnemonat Mai mein Museum lieben. Mein Museum? Als ob es nur eines gäbe! Ist aber wohl als säkulare Maiandacht für Museen gedacht, man könnte es auch als Muttertagsersatz bezeihnen. #hust. Was also tun?
Ein Schmuseum-Selfie machen .. einen Blogpost schreiben…
Ja was mach ich denn schon 10 Jahre lang? Immer mal wieder? Ich schrieb bei Blogparaden mit, twitterte, fatzebukte, trank, aß, guckte, schrieb Lyrik in ihnen, las in ihnen, wurde in einem Buch dort ausgestellt. tweetupte dort.Zum Nachlesen hier: 28 Einträge auf eeMBee und 7 auf #burger. (In manchen Museen war ich mehrere Male.
Wer das lieber als Playlist auf Youtube sehen will, bitte!
Jedes dieser 21 Museen werde ich also extra beschmusen, virtuell. In einer Filmchengeschichte.
Die Textlinks führen zu einem Blogartikel
Prolog
Verbindung zu Youtube erst nach dem Klick.
Dokumenta 12, Kassel
Verbindung zu Youtube erst nach dem Klick.
Bundeskunsthalle, Bonn
Verbindung zu Youtube erst nach dem Klick.
Schmuseum, eine Maiandacht! weiterlesen
#IseeNolde im Museum Wiesbaden
(Listening “Pictures at an Exhibition“)
tl;dr
Meetup zur Ausstellung der “Internationalen Tage Ingelheim” “Emil Nolde, Die Grotesken” im Museum Wiesbaden. 30.4. – 9.7.2017.

Museum Wiesbaden? Nie gehört! Wiesbaden liegt irgendwie im Abseits, von der Politik abgsehen. Dabei ist es unsere Landeshauptstadt. Meist komme ich nur bis Biebrich auf dem Weg nach Eltville. Ich muss halt mit der Straßenbahn zunächst nach BaWü (Mannheim), dann linksrheinisch durch das Rheinland-Pfälzische Rheinhesssen bis nach Mainz, um mit der S8 dann wieder über den Rhein zu setzen, zur Ex-Nassauischen Hauptstadt Wiesbaden, mit allem kaiserlichen Preußenprotz gesegnet. Seltsam diese Bundesländerei. Jetzt ist das sogar ein Landesmuseum, in Wiesbaden. (Anmerkung für mich -> Endlich das renovierte Landesmuseum in Darmstadt besuchen.) Wir in Hessen. Ja, ja. :) Aber das wird noch besser!
Schon lange folge ich auf Twitter den Internationalen Tagen Ingelheim (Rheinland-Pfalz), ein Geschenk der Böhringer an ihren Standort. Feine Sache. Wollte ich immer schon hin. In Ingelheim ist aber das Ausstellungs-Rathaus geschlossen, wegen Umbau. Also zog man 2017 die 20 km rheinaufwärts nach Wiesbaden. Was schert die Kunst Ländergrenzen!
Museum Wiesbaden lädt Kulturblogger, Instagrammer & Twitteratis zu einem MeetUp am 29.4., 12 Uhr https://t.co/24G5JCvgg7 #iseefaceslikenolde pic.twitter.com/m16v1mJVxt
— Internationale Tage (@inter_tage) 19. April 2017
Ich war dabei! #IseeNolde im Museum Wiesbaden weiterlesen
Kein Netz, mein Schiller, für Vereinte Nationen.
tl;dr
Ich war in Vereinte Nationen (UA) von Clemens J. Setz Premiere: So, 15. Januar 2017 im Nationaltheater Mannheim. Ich hätte besser etwas anderes gemacht. Nun denn.
“Das Netz wird zur Bühne, in der sich die Grenzen zwischen Fiktion und realem Geschehen vermischen.”
Schreiben sie da auf der Website der Schillerbühne am Goetheplatz. Hhhm, ein Thema hier ist ja #theaterimnetz immer ‘mal wieder. Der Autor ist ein Buchpreisträger und auch Lyriker? Ja, Clemens J. Setz.
Eigentlich hätte mein Tweet gereicht, aber ich wollte doch näher darauf eingehen.
Seltsames Stück. Hätte ich nicht sehen müssen..’.
— Michael [mikel Bauer (@mikelbower) 19. April 2017
Schnell erzählt: Ein Elternpaar filmt ihre Erziehungsmaßnahmen an ihrer Tochter mit und verscherbelt die Clips auf einer Website im Netz. Wie auch immer, das macht Oskar heimlich, irgendwie.
Das Publikum bekommt aber vom Netz nichts zu sehen. Kein Netz, mein Schiller, für Vereinte Nationen. weiterlesen
