Sprachprobleme

Wie vulgär darf eigentlich die Sprache in einem Roman werden? Frag ich mich gerade. Diese Männersprache, die politisch vollkommen inkorrekt ganz offen genau das aussagt, was tatsächlich gedacht wird. Wie weit soll zum Beispiel all das antisemitische Gequatsche, das latent und permanent mit zur „Betriebssprache“ gehört in die Sprachwelt einfließen, um der Authentizität willen. Wie setze ich den Dialekt, das „Kanack-Pigin im Dialeketumfeld“ um? Direkt? Das kann keiner lesen, außerhalb der Varietät. Ich hasse es Romane zu lesen, in denen beständig in einem Dialekt geschrieben wird, den ich nicht kenne, noch schlimmer wenn es eindeutig geschriftdeutscht klingt. Die vielen Sprachumgebungen verwirren mich auf einmal.

Der Verzicht auf wörtliche Rede wird wohl nicht durchhaltbar sein. Eine Kunstsprache? Hhhm.

Nacht allerseits, ich gehe denken! ;D