Schwarze Löcher

Weil es gerade so aktuell ist ein Gedicht und eine Miniatur von mir zum Thema. Ich empfinde es extrem spannend, was das Cern da inszeniert. Schließlich ist dort schon das www erfunden worden)Das Gedicht kommt übrigens in das Liebes-Gedicht – eBook (ich rätsel noch am Namen dafür, das ich gerade am „gestalten“ bin und die Miniatur steht in „Ach Du, säuselt das Kapital

Schuppen

Wo die Sonnen
sich zarte Monde grillen
und sich mit Sternenstaub betrinken
schab ich Dir Schuppen aus der Rinde junger
schwarzer Löcher
in Deinem Bernstein
augen sie

Schwarze Löcher

Ich küsste ein schwarzes Loch. Ehrlich! Als keiner hinguckte hab‘ ich einfach. Es ist mir vollkommen egal, ob das technisch überhaupt machbar ist. Schließlich und endlich kann man ja auch den Himmel nicht anstreichen. Dahin gejauchzt gibt es überhaupt keinen Himmel. Hindert mich das daran ihn anzustreichen? Endlich wieder auf Vordermann zu bringen?
Wie DER aussieht mit all den ausgefransten Sternen, den vergammelten Planetoiden und dem ganzen Weltraumschrott, den die Amis, die Russen, Chinesen und wir im Orbit so umher lümmeln lassen. Ich weiß, was die Stratosphäre ist, kenne das Ozonloch und dass der Himmel wo anders ist. Ja und? Sagen sie etwa: »Wir haben das Zentralgestirn soweit umrundet, dass wir wieder im Strahlungsfokus sind«, oder doch nur »Die Sonne geht auf, wie schön«?
Lesen sie was? Genau! Also, dann nehmen Sie mir bitte ab, ich hätte ein schwarzes Loch geküsst!
Wie, was, schmecken? Ist Euch nichts heilig? Was geht Euch das an, wie schwarze Löcher schmecken, beim Kuss? [