Mein Arm

ist geimpft und tut weh. SOO kann ich nicht weiter an der Erzählung denken, also blogge ich. In meiner Umgebung gibt es sehr viele Cineasten, die sich vorzüglich auskennen, nur irritiert mich zunehmend die Antwort auf meine Frage: „Was ist das für ein Film“ die Antwort: Mit dem oder der. so auch die Debatte wegen Stauffenberg vs. Cruise. Es wird die Besetzung debattiert. Keiner labert was über Buch, Regie, Produktion, Ausstattung, welches Studio das denn herausbringt, wer den Film finanziert und warum. Zum Brüllen für mich. Natürlich ist interessant, wer was spielt, auch und gerade finanziell, aber das ist dann doch sekundär in der zeitlichen Abfolge der Debatte, falls sie denn stattfinden soll. Man kann gerne auch über Scientology reden, aber als Casting-Thema? Oh Gott. Mir schwebte als Film folgender Stoff vor: Ein Schauspieler der Stauffenberg spielen soll und nicht weiß, weshalb er sowas tun soll und keiner, den er fragt hat einen Bezug dazu. Es gab Versuche des politischen Widerstandes in Deutschland, was interessant ist, aber nix war effektiv, breit gestreut oder gar wirksam. Der arme Stauffenberg samt Rommel und wem auch immer: Eigentlich haben sie die Feigenblatt-Funktion nicht verdient. Könnte man drüber debattieren, aber nicht wer den Stauffenberg spielt. Schauspieler werden von Sehern (ob Theater oder Kino oder Trash-TV) generell überschätzt, als Popidol wahrgenommen. Ich meine das nicht beruflich, gell.