Tubuk

http://tubuk.com

Ein online-Portal für kleine Verlage. Hhm. Gar nicht schlecht, solch ein Marketing-Vehikel, allein mir fehlt der Glaube, dass das wirklich etwas wird. Gerade bei solchen kleinen Verlagen, die sich gerne „jung“ und „abseits vom Mainstream“ betrachten, wünschte ich mir ein MEHR an Anreiz. Empfehlen, jo und woher weiß ich, dass da nicht die angeheiratete Cousine vom Autor etwas schreibt? Ich mag Avatare und Nicks überhaupt nicht mehr, solange nicht irgendwo der Klarname lesbar ist, wer zum Hook ist lesebesen??
Außerdem ist das alles nicht wirklich neu. Just another „online-Portal“.
Warum wagt es keiner pdf downloads (auch auszugsweise, aber nicht nur ein Pröbchen!!)anzubieten. Ich würde zum Beispiel gerne einmal den Ron Winkler ansehen. Den finde ich in einer Buchhandlung bestimmt nicht. Einfach so mal zum durchblättern. Aber gleich 15.90 Euronen hinblättern und bestellen? Nee. Also, das Risiko wäre das doch wert, oder? Ich meine, ich kaufe das Buch so einfach eh nicht, aber VIELLEICHT nach dem download. Aber was red‘ ich da.
Mensch der Verbrecherverlag müsste das doch können. Soll mal die Strübel und die Passig fragen, wie das geht.
Zumindest gäbe das mehr Presse für Tubuk und sie wären der Held des Web 2.0.

Jetzt überleg ich gerade, ob ich mir das nicht doch dort bestellen soll. Nee, ich geh mit der ISBN lieber zu meinem Buchhändler, wenn schon kein download, dann spar ich mir wenigstens die Porto-Kosten ;-))))

Lieg ich da so falsch?