Hitzefrei (#kentridge, #mediengeschichte, #seanscully)

(Oben die Albrecht Dürer Rose im Rosengarten Zweibrücken, den ich in der Hitze und Dürre auch besuchte)
Der letzte echte Eintrag im Blog hier datiert vom 8.6.2018. Heute ist der 8.8. Ich hatte eine tiefe Blogkrise zu verarbeiten. Während der Tätigkeiten rund um die Datenschutzgedingse, zerschoss ich Teile der Datenbank hier und musste ein Backup des Providers in Anspruch nehmen. Irgendwo sind dabei kleine Dinge in die Schieflage gerutscht und ich wartete eigentlich täglich auf erträgliche Temperaturen um einen harten Relaunch durchzuführen. Also Backup der Datenbank, neue Installation, alles wieder einspielen etc. Die Gelegenheit kam nicht. Ich beließ alles und dachte darüber nach das alles hier ganz aufzugeben. Wer weiß was der EU alles noch einfällt, um uns Kleine zu knechten, die Großen bekommen sie ja doch nicht. Folglich bloggte ich auch nicht über die drei Tweetups und/oder Community-Events, die ich eigentlich hier dokumentieren wollte.
Nämlich:
„William Kentridge. „O Sentimental Machine“ im Liebighaus, Frankfurt.
#tweetup zur neuen Ausstellung #Mediengeschichte im Technoseum Mannheim
Ein Instawalk zu Vita Duplex (Sean Scully) in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe

Interessanterweise sind die Einträge dazu auf den Webseiten In Karlsruhe und Frankfurt schon verschwunden.

Ich traf einfach gar keine Entscheidungen und gab mir Hitzefrei. Im Blog. Es kamen auch sonst Aufregungen privater Natur dazu, ein Weltmeisterschaft und allgemeiner Weltekel, Sie wissen schon.

Ich dachte nun an diesem heutigen Tage, bei mir: Ich mache weiter. Am Freitag bin ich in Ingelheim zu den Internationalen Tagen mit doch eher lokalen Blogger*innen. Ich werde berichten.

Übrigens ist das eine sehr gute Ausstellung im Liebighaus. Die Multimedia-Werke des Südafrikaners in Bezug zu den „Alten“ Skulpturen des Hauses ergeben ein Spannungsfeld zwischen schaudern und lachen, Respekt vor der Arbeit Kentriges, seinem Einsatz gegen Sklaverei und Rassismus, seiner künstlerischen Vielfältigkeit. Vor allem die Arbeiten um seine Inszenierung der Zauberflöte machten mich tief nachdenklich. Die Zauberflöte als „das“ Werk der Aufklärung und der Freimaurer führte wie die amerikanische Unabhängigkeit doch zu Sklaverei, tiefem Kolonialismus und Rassismus, war nur für „Weiße“ gedacht, so Kentridge. Hhhm. Frauenfeindlich ist sie auch noch, die Zauberflöte. Trotzdem liegt ein Zauber über dieser Ausstellung, sie ist noch bis zum 25.8 zu sehen.
Hier nur ein Link zu einem Instaposting, man kann auf dieser Plattform sehr schlecht recherchieren.
#kentridge Bühnenbild für die Zauberflöte Oper Brüssel #hach
Meine Tweets zu #kentridge im Liebighaus.

Im Technoseum gibt es eine neue Abteilung „Mediengeschichte“

Plakat zur neuen Abteilung „Mediengeschichte“ im Technoseum Mannheim. Die Welt war noch halbwegs grün, am 27.6.2018

In einem neuen „Kubus“ des Technoseums gibt es nun eine Abteilung „Mediengeschichte“ von den Anfängen des Rundfunks bis zu heutigen Technologien. Das Museum ist zu Recht stolz darauf selbst solche Techniken einzusetzen. Immer wieder kann man die Exponate auf dem Smartphone via AR mit Zusatzinformationen betrachten, die man auf Erklärtafeln so nicht unterbringen könnte. Sogar in der Zeitung war unser „Getwittere“ erwähnt.
Screenshot Twitter mit Scan des Mannheimer Morgen.

Unsere Tweets unter dem #hashtag „mediengeschichte“ kann man auf Twitter hier nachlesen, inzwischen ergänzt von der Online-Abteilung des Technoseums. Man erhält so einen guten Überblick über die neue Abteilung. Ein guter Grund wieder einmal hineinzusehen.

Die Kunsthalle Karlsruhe lud in Zusammenarbeit mit den. Karlsruher Instagrammern zu einem Instawalk ein.

Plakat zur Ausstellung.

Die Durchführung war interessant. Genau meine Kragenweite. Nur ein kurzer Einführungsrundgang und viel Zeit zum Herumstreifen in der Ausstellung und zum abschließenden Netzwerken mit Kuchem. Endlich lernte ich auch Tabea Mernberger vom Online-Team der Kunsthalle kennen. Mir blieb sogar Zeit ein #twly zu schreiben.
Screenshot Twitter

Es ist immer noch heiß. Ich wollte eigentlich hier noch mehr dazu schreiben, aber mir läuft Schweiß in die Augen. Seht es mir nach. Ich bin auch schon 66 und kein Profi. Das nächste mal gibt es wieder mehr.