Beitragsbild: Graffiti von Marco Billmaier aus Wiesloch in Neckarsteinach gegenüber “Geopark-Cafe”. “Bligger von Steinach.” Also ein Mural.
Ich saß da zum ersten mal “vor” dem Cafe. Seit 2022 schon? Die RNZ berichtete.
Eigentlich ganz banal. Es war heiß, sehr heiß, in diesem Juni, gestern ging es, ich fühlte mich eingesperrt. Ich musste raus und hatte keine Lust zum kochen. Mir war nach Wasser, kein Meer hier herum, also musste es ein Fluss sein. Direkt am Fluss. Zum wiederholten Male Neckarsteinach, Schwanengarten.

UND! Cafe am Geopark.

So! Ich kam ins sinnieren.
Ob ich das bloggen sollte? Ein Grinsen kam und ging. “Schnitzel mit Aussicht”. Das geht besser Mikel.
Der Bligger im Murial hat ein Schwert in der Hand. Ist halt der Landschad. So ganz allgemein, nicht nur der Minnesänger aus der Menasse.
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Master of the Codex Manesse, Public domain, via Wikimedia Commons
Vor dem Mural steht ein (gerader leerer) Brunnen unter einem Lindenbaum. Nein, ich wollte nicht an Schubert denken oder silchern. Das ist sicher alles sehr historisch aber Silcher?
Lustig ist ja auch, dass einige Steinacher denken, der Bligger II hätte das Nibelungenlied geschrieben.
Das Buch hab ich auch, irgendwo.
Hinter dem Cafe ist tatsächlich ein “Nibelungengarten” mit martialischen Skulpturen.
Nibelungenlied? Ha! Meine Fluss-Schnitzel waren ja tatsächlich alle sehr historisch!
Im Hagenbräu, unweit der Skulptur des Hagen, der den Schatz in den Rhein wirft:
Da darf ja Hildegard von Bingen nicht fehlen!
Tja. Dann plan ich irgendwann einen Titel: “Mikwe, Pippin, Bliggerschrad”.
Es war immer noch heiß, wie gesagt.
Aber, hierbleiben, ist schon cool, unser Landkreis Starkenburg. Mit Enklave Neckarsteinach.
Ach so. Fußball.
Mein nächstes “Schnitzel mit Aussicht” werde ich im Bembel in Frankfurt einnehmen und sehnsüchtig zum Römer rüberschauen, wo einst die Held:Innen ausgestellt wurden und dann meinen Kuchen im Liebighaus verspeisen.
Gen Norden, aber wie heute mit dem Main-Neckar-Ried-Express. RB 68.
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