Barbarossa, Texte für Kriegstauben und Friedensfalken

29 Titel, 34 Seiten
134kb, ElektroBuch (pdf) aus 2009

Dieses Elektrobuch hatte ich für die Lesung zur Finnisage der Ausstellung „Verletzte Seelen“ von Bernd Gerstner im Kunstverein Heddesheim am 11.1.2009 zusammengestellt, die am 7.11.2010 im Domhof zu Ladenburg von Amnesty International Ladenburg-Schriesheim und dem Bündnis <<„Wir-gegen-Rechts“ Ladenburg>> wieder gezeigt wird. Bernd Gerstner hat mich wiederum eingeladen zur Finissage am 5.12.2010 zu lesen. In diesem kleinen Bändchen habe ich eine Auswahl von Texten und Gedichten zusammengestellt, in denen ich mich mit dem Thema Krieg und Frieden auseinander setze, und neue Texte, direkt zu den Bildern von Bernd Gestner. Aber das Bändchen sollte doch auch hier bei den Elektrobücher zum download angeboten sein. Die Zeit passt.

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Bunte Coolstadt

Der Vollständigkeit halber für meine „Bücherliste“ hier.
Ich bin auch mit einem Bild/Gedicht vertreten. „Coolstadt“.

Mannheim-Bunt braucht keine Farbe.
Wellhöfer Verlag Mannheim, 2015
ISBN 978-3-95428-176-3

Das Thalia in Mannheim am Paradeplatz hat tatsächlich eine ganze Schaufensterseite eingerichtet!
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Aus der Buchbeschreibung:
Quelle Verlagsseite.
(Ist interessant zu lesen, das „Making of“ und die Philosophie dahinter)
Das Buch erscheint als Benefizprojekt – 5 Euro pro Buch gehen als Spende zur Unterstützung der Integrationsarbeit in Mannheim an:
Mannheim sagt Ja; Save Me; Asylcafé, Internationaler Frauentreff, KulturQuer QuerKultur Rhein-Neckar e.V.; Begegnungsstätte Westliche Unterstadt e.V.
Das Buch ist unter Mitarbeit von etwa 100 Mannheimerinnen und Mannheimern entstanden.
Ist im Übrigen ein gutes Buch geworden, auch handwerklich! Kaufenswert und nicht nur wegen meinem Winzbeitrag und der „guten Sache“.
Nur einige Bemerkungen:
Aufmerksam wurde ich auf das Projekt auf Facebook, in dem mir Herr Wellhöfer eine Freundschaftsanfrage schickte. Ich kenne Herrn Wellhöfer seit 2006, als wir ihn für die untergegangenen Kurpfalznotizen interviewten und habe ihn seitdem auf unzähligen Buchmessen wiedergetroffen. Aber nicht nur mich, sondern unzählige andere Menschen kontaktierte Herr Wellhöfer für dieses Projekt via Social Media. Ich machte dazu eine launische Bemerkung, in etwa, dass er wohl so manchen „Social-Media-Experten“ in den Schatten stellen würde und prompt wurde ich eingeladen mitzumachen. Also machte ich mit, obwohl ich gar kein Mannheimer bin. Endlich eine Aktion, die nicht „gegen“ etwas ist, so schlimm der beginnende Naziterrorismus auch ist, sonder „Für“ etwas, in eine positive Zukunft weisend. Erstaunlich dabei aber eigentlich: Es wurde ein Printtitel quasi via Facebook generiert, wie Gerhard Fontagnier bemerkte, Mannheimer Grünen-Stadtrad und Aktivist bei „Mannheim sagt ja“, bei dem Buchrelease (Link auf Facebook-Event)…(War auch neu für mich, so was.)
Es wird aber nicht nur das Buch geben, sondern Ausstellungen der Bilder., nicht nur bei Thalia.
Mein Beitrag stand noch auf dem Boden, es wird wohl noch ein Platz gesucht. Die Jury braucht halt Platz bei dem Event. 🙂
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Herr Wellhöfer hat für das Projekt richtig Geld in die Hand genommen, nicht nur für das Verlegen. 11 Preise wurden von einer Jury vergeben. Dodiert natürlich und im Vertrauen auf einen Verkaufserfolg vorab 3000 € an die Projekte ausgeschüttet. Chapeau!
Nachdenklich: Den Wettbewerb gewann Tavakuli Sharif, ein Afghanischer Flüchtling, der ein kleines Mädchen vor den Gittern eines Flüchtlingslagers in Mannheim-Neckarstadt fotografierte. Er forderte in seiner Dankesrede dazu auf, nicht nur „ja, ja“ zu rufen und zu demonstrieren, sondern Konkretes zu tun. Diese Lager gibt es schon länger. Er stiftete sein Preisgeld für ein Kinderprojekt in Kabul. Noch einmal: Chapeau!

Sigges


Michael Bauer
wie de Sigges in Hammelbach doud gonge is

Alles weje denne Niwelunge ähm Schatz un dem Pe-Eff

Ein Streit in zehn Uffreigunge uf Vännemarisch
in fast lyrischen Texten.

entstanden in 2012 – 0,99 €

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In einer fernen, fiktiven Zukunft sprechen Volker, Siegfried, auch Sigges genannt, den Dialekt des heutigen Nibelungenlandes von Worms in den vorderen Odenwald hinein, fast gänzlich abgedeckt durch den hessischen Landkreis Bergstraße, und wollen, wie einst, in den Odenwald zur Jagd. Von Worms über den Rhein reiten sie von der Weschnitzmündung bei Biblis nach Hammelbach zur Quelle, des Autors Siegfried-Brunnen. Das Atomkraftwerk Biblis ist nicht zurückgebaut und die Sage, dass dort zwei Dracheneier vom Drachenvolk bewacht werden, hält das Volk vom strahlenden Atommüll ab. Aber im Odenwald hausen auch die Nibelungen, die unter der Tromm i Schwerter für den Großfürst iEppl schmieden.
In zehn kurzen „Uffgereigheiten“ streiten sich die Drei, wie einst und heute um die zweite deutsche Lautverschiebung und den Schatz der Nibelungen. An zehn Schauplätzen: Biblis, Lorsch, Weinheim, Birkenau, Rimbach, Fürth, Weschnitz und Hammelbach gibt es kurze Statements, bis das augenzwinkernde Drama sein bekanntes Ende nimmt. Ein klitze kleines Stück der Nibelungensaga auf Kurpfälzisch, als Erkenntnis, dass wir Menschen im Grunde immer gleich bleiben, im Guten, wie im Schlechten.

Kuldua ausm Beidl

Zum internationalen Tag der Muttersprache am 21. Februar, mein kostenloses eBook „Kuldua ausm Baidl“ in meiner Muttersprache „Vännemarisch“ erneut nachhaltig empfohlen in Wort und Schrift! pdf // , ePub // .mobi für den kindle // Hörbuch als gezippte mp3s

Kuldua ausm Baidl

vaowiegend lyrische Texte uf Vännemarisch

114 Titel, 120 Seiten,
ElektroBuch (pdf 343MB /ePub 308 KB/ mobi_kindle / Hörbuch 25 MB 2010 )

Im Print berichtet der Südhessen Morgen am 20.03.2010
Elektronischer Beutel mit Mundart prall gefüllt

Auf der eBook-Plattform „scribd“ auch für SmartPhones, iPhones, iPads und andere eBook-Reader verfügbar(mobile anklicken)
Download pdf // Download ePub // Download Hörbuch (gezippte mp3) // Download mobi für den kindle

Rechtzeitig zum Unesco-Welttag der Poesie 2010 ist die Aktualisierung meines „Dialekt-Gedichtbandes“ fertig geworden. Die Dialekt-Texte, die nicht in Lieder von Uhne Ferz aufgegangen sind. In Drei Ausführungen: Als pdf-Datei wie gewohnt, (Download pdf), als ePub-Datei für die neuen eReader auf dem Markt (Links siehe im Kopf der Seite) (Download ePub) und als Hörbuch. (Download Hörbuch)
Ich behaupte einmal ganz frech, dass dies das erste Hörbuch im Viernheimer Dialekt ist und auch das erste ePub. Dialekt ist nicht tot, nicht unmodern, sondern quicklebendig und auch in den allerneusten Medien präsent. Die literarische Variante von „global denken, lokal handeln“ und was ist lokaler als ein Dialekt, ;D, globaler als das WWW? Übrigens ist das Gedicht, das den 3 Platz beim beim 55. Mundartdichter Wettbewerb in Bockenheim 2007 gewonnen hat auch im Band enthalten. Und wie schrieb die Rhein-Pfalz dazu? „etwas kryptisch, erfrischend frech“ Dies war jetzt das, was auf Büchern Klappentext heißt, oder muss ich noch den 2 Platz beim Literatur-Twitter in Wien erwähnen? Eigentlich nicht, aber es ist halt so Sitte.
Die Zusammenfassung in einem Gedichtband dient meiner und der Leser Zusammenfassung, dem Ordnugsprinzip, sind die Texte doch im Blog eigentlich bereits vertreten und längst sind literarische Blogs als Genre auf dem Weg der Anerkennung auch in der Wissenschaft (siehe Link der Uni Frankfurt auf dieses Blog), aber dennoch ist eine Zusammenfassung in einem „Band“ ab und zu sinnvoll, auch wenn dieses Blog in die virtuelle Ewigkeit eingegangen ist, siehe die Langzeitarchivierung durch das Deutsche Literaturarchiv Marbach.

Full story »

Dezemberliebe

Michael Bauer
Dezemberliebe, Elektrobuch, 173 Texte, 2003-2011
unangeforderte Texte zur Weihnachtszeit 2,99€

Weblog des Weihnachtsmannes von Fegidia Süd, Worte des xmas, Bibliothek des weihnerlichen Grauens
Lyrische Assoziationen zu verbrauchten Themen
Entstanden 2003 – 2011 in diversen Weblogs, Tag für Tag, neu arrangiert.

Kaufen für Kindle bei Amazon
ePub kaufen bei XinXii

Klappentext
Ernst Jetpaniac, stellvertretender Markleiter von Fegidia Süd, Mannheim-Waldhof, ist auch der Weihnachtsmann seines „Marktes“. Bereits im Oktober packt in die Panik vor dem gehassten Job und er beginnt ein (fast) tägliches Weblog zu befüllen, Berichte aus einer absurden Welt der Weihnachtsmänner. Ferdl, Mehmet, Yasemin und zuletzt Judith, wandern durch den Kosmos aus Käsetheken-Romantik, Kommerz, Ablehnung, Ho-Ho-Geschrei, Derwisch-Weihnachtstänze der „Santas“.
Immer im Kampf mit der Konzernzentrale und dem „Godboss“ des lokalen Marktes und den eigenen Skrupeln und Befindlichkeiten, der inneren Ablehnung bis zum Selbstekel. Ernst stellt sich andauernd und verbal der weihnachtlichen Gretchenfrage: „Wie hältst Du es denn mit der weihnachtlichen Tradition der Kirchen als säkularer Weihnachtsmann?“ Ernst verzweifelt an seiner Rolle, hat er doch immer noch die christliche Grundidee samt Adventskonzept im Hinterkopf. Er ist innerlich dem Nikolaus seiner Kindergartenzeit näher, als dem amerikanischen Kunstprodukt. Immer auf der Suche nach seiner „Weihnachtsfrau“ findet er Judith, tanzt mit ihr in seinem Kostüm durch den Dezember, erfindet dabei eine Pseudo-Multi-Kulti-Religion für den Markt, bis hin zu einem grotesk-blasphemischen Finale, um entlassen zu werden und den Job des Weihnachtsmannes aufgeben zu können. Dazwischen gestreut „Die Worte des xmas, eine Bibliothek des weihnerlichen Grauens und lyrische Assoziationen zu verbrauchten Themen“ Lyrik und lyrische Prosa rund um die Weihnachtsleiden der Ernst Jetpaniac in anderer Sprache, von pseudo-religiös-kultisch über pflaumenzart zu harten Texten eines rheinisch-fast-orientalen Propheten wider den Weihnachtskapitalismus, den inneren wie den äußeren. Dezemberliebe, eine merkwürdig-liebevolle Reise durch Genres, für Weihnachtsleider, die halbreligiösen und allen anderen (Anders-) Gläubigen. Eine vergnügliche Lektüre nicht nur zur Weihnachtszeit.

Der SchillerCode

[Update! Eine kürzere Variante dieses Textes wurde von mir bei der Spätlese in Mannheim vorgelesen, daher habe ich den Eintrag nach vorne gezogen.]

Oder: Kein Dahlberg da?

Ein Plot für einen histerischen Kurpfalz – Thriller in Web 2.0 – Art, mit 68 Links, 15 Jeipegs, als eBuch pdf-dateiet, verkündet in 2 Blogs.
(Ein nicht ganz ernstzunehmender Beitrag zum Schillerjahr 2009)

Rauschkauf oder Kaufrausch. Mannheim im Dezember des Herrn 2008. Die Planken und keine Krise in Sicht. Noch, denn dort stand Rosi. So heißt Roswitha seit 1972. Ihr Blick auf mein Notebook und ein Leuchten samt Glitzern kam in die Augen. „Gedichte? Schreiben? Darf ich zusehen?“. Nein, nein, nein, kein Rauschkauf, kein noch ein Secco? „Recherche“, bellte ich scharf „historischer Thriller.“ Wenigstens das Glitzern war weg. „Du? Historischer Thriller? In Mannheim?“ „Glaubst du, ich kann das nicht, hä?“ Das Leuchten war weg, dafür funkelte es.
„Du vielleicht, na ja, aber Mannheim? Jesu Nachkommen im Jungbusch?“ Sie gackerte und funkelte im rechten Auge. Eigentlich wollte ich ja nur nach gebrauchten Akkus für das Notebook suchen in den Quadraten. Jetzt aber war ich gefordert.
„Komm mit!“ Ich zog sie an den Händen, sehr zu ihrem Erstaunen, die Gassen entlang und zerrte sie ins Quadrat B3. „Siehst Du?“ Patina wucherte auf einem Sockel. „Schiller, ja und? Muss ich jetzt glocken?“ Ein Gelächter jagte über den Platz. „Ach so Schillerjahr 2009, mit Schiller-Blog für die schillernde Blogger“. „Fast“, murmelte ich, „fast“.

Eigentlich war das hier nur als Scherz gedacht, sollte halt in ein paar Zeilen gebloggt sein, aber weil es doch länger geworden sind gibt es das hier zum download herunterladen. Das hat Spass gemacht, die vielen Links, die Entdeckung der books.google.de, fast hätte ich weiter gemacht und ich überlege mir das tatsächlich. Das macht mir sehr viel mehr Freude, als bedeutendes zu schreiben. Aber so etwas wie die Story um den Dalberg….vom Kurerzbischof zu Mainz zum Großherzog von Frankfurt, das hätte was.

Der SchillerCode vollständig als pdf.

Pinup


Pinup

Texte 1971-1972

10 Titel, 17 Seiten
176 kb, ElektroBuch, (pdf) 2008
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[update Hochgezogen, weil ich heute zu einem Theaterworkshop gehe „Über eine Aufführung sprechen“ und es morgen dann auch um Borcherts „Draußen vor der Tür“ geht hier meine Jugendsünden aus der Hindenburg-Kaserne in Kassel]

Während meiner Bundeswehrzeit prangte dort, wo ansonsten zumeist leicht bekleidete Damen sich räkelten, Texte von mir. Weniger zu Zwecken des Agitprops, sondern eher als Ablenkung von den üblichen Spielchen des „Stubendurchgangs“. Weiterlesen

Eifelbuch

Und um gar keine provinzverdächtigen Grimassen aufkommen zu lassen:
Making a book: „Ich denke an mein Frühstücksei“.

Von der Messe gibt es einen Artikel online in der „Kölnische Rundschau“: „Lyrik-Pappe für den Bürgermeister“ den Printartikel mit Bild hat MAF bei sich im Blog eingestellt.
Die Aachener Zeitung berichtet auch, allerdings mit Zahlschranke! „Vielversprechender Start der Eifeler Buchmesse“.
Im Monschauer Wochenspiegel steht „Gelungene Premiere der Eifeler Buchmesse“ mit einem schönen Bild von MAF mit ihrem „Großen Kunstbuch“ (auf das 1. kleine Bildchen klicken.) Und ganz klein im Hintergrund ist mein #99 twly zu sehen. :))
Im Kölner Stadtanzeiger war gestern schon zu lesen: „Literaturmesse fand regen Zuspruch“
Blickpunkt am Sonntag, Euskirchen: „Bücher, Pappen, Unikate“

Eifelmärchen, Eifelkrimis, (sic!), Eifelfeen, so viele Eifeler Bücher und immer ein wenig Grusel dabei, Mythen & mehr. Und als ich dann die 1. Eifeler Buchmesse verließ, wusste ich warum. Die fußgängerliche Umleitung zum Gleis 1/Süd des Nettersheim Bahnhos durch spärlich beleuchtete Hügel in wabernden Nebeln ließen mich auch an Elfen denken und verstehen, was Maf Raederscheidt in ihren Bildern einfängt. Und guckt, hatte sie nicht einfach ihren Stand umbenannt, mir zu Ehren?
Und so saßen wir da und machten auf der Messe ein Buch. Ein Unikat-Buch. Ein Laprello. Und langsam verstand ich die Buchphilsophie der Künstlerin. Man schreibt Texte, malt für ein Exemplar. Einzig auf der Welt. Wer es kauft hat es ganz alleine, niemand sonst. Natürlich können alle gerne auch eines haben. Aber immer nur dieses. One-Seller. Keine Bestseller. Unikate, nur vor Ort zu sehen, wie die Bilder von Mafs Opa im Städel, so auch hier. Wer will mit dieses Laprello als Neuerwerbung auf seine Website stellen? …
Und wir hatten Spass daran! Malen, schreiben machen.
Zuerst kam das Bild. Maf malt mit Herz und Verstand und allem was sie hat. Auf den Knien das Objekt, die Pinsel, dreie in Händen und zwischen den Zähnen. Daily Paintings einer manischen Künstlerin, immer in Bewegung, immer am machen, Tiere retten, netzwerken. Oh, das geht wie immer auch ohne mobiles Internet.

Ich schrieb mit dem Füller Gedichte in die Kladde,

und dann malte wieder die Künstlerin meine Worte auf die Rückseite ihrer Bilder.

Ein kleiner, lächelnder Wahnsinn. Bücher machen, auf der Buchmesse.

Irgendetwas in mir hört auf den Kopf zu schütteln und das Smartphone wurde nur zum dokumentieren gebraucht.

Natürlich kennen wir uns aus dem Netz, entsand der Steppenwalzer im Netz, aber das geht dann von den Originalen ins Original und wieder zurück ins Netz. Dieses Internet ist nur eine Vergrößerung unseres Aktionsradius, eine Facette des Lebens mehr, Werkzeug wie Füller und Pinsel. Ein Buch haben wir gemacht, nein, es sind ja schon zwei, der Steppenwalzer lag ja auch dort, deswegen war ich ja eigentlich hingefahren.

…kein Bild ist gestellt, gell, alles work in process, gell!
Und ich träume von mehr, nebeneinander als Zauberperformance. Malen, schreiben, vielleicht sogar musizieren. Live. Vor Ort und nur dort. Gut, ein Video für das Blog….Eifelmärchen, versteht ihr jetzt die Eifelgeister, die den Wind zerpusten? Der Bürgermeister hat schon mal laut an das nächste Jahr und die nächste lit.eifel gedacht. 🙂

Steppenwalzer

ein Buchprojekt von MAF Räderscheidt und Michael -mikel- Bauer
produziert zur 1. Eifeler Buchmesse 23.-24.11.2013 11:00 – 18:00 in Nettersheim

Aufmerksame und langjährige Lesende dieses Blogs kennen meine lyrischen Kommentare zu den „tings“ von MAF Räderscheidt, in diesem meinem Blog oder bei ihr zu Haus im Blog.
MAF, quirliges Kölner Kind in der Eifel gewurzelt. Künstlerin, die selbstverständlich das Web benutzt um ihre Arbeiten zu zeigen, die selbst Ausstellungen von ihrer Twitter-Timeline kuratieren lässt, ohne gleich in den Social Media Fimmel auffahren zu wollen.
Aber lest selbst, durchstöbert ihr Blog beguckt sie im WDR-Fernsehen, die Wikipedia grüßt auch, teilt sie im Facebook oder folgt ihr auf Twitter.
Ich weiß nicht warum, aber ihre Bilder sprechen mich fast immer an, reizen mich die Kopffilme, die sie entstehen lassen in Worte fallen zu lassen.

Und so kommentiere ich, MAF malt. Ein kurzes Treffen auf der Buchmesse und die Blogs zwinkern sich ab und zu. Aber nie eine Absicht, spontan im Netz, unter der Herrschaft des Twitter kommunizieren eigentlich nur die Bilder, meine im Kopf, gewortet, ihre gepinselt. Und immer stellte ich mir vor, genau dies einmal live zu machen. Ein Stichwort und die Bilder rinnen farbig auf Papier und in mein Smartphone, mischen sich und es entsteht etwas, ja was genau?

Und dann in den Tiefen der Eifel lassen Menschen die Lit.Eifel entstehen. Und noch eine Buchmesse. Die 1. Eifeler. MAF macht auch Bücher. Sie illustriert nicht nur Texte. Sie macht Bücher. Kunst. Bücher. Auch Buch-Unikate. Und dann kommentiere ich nach langer Zeit wieder einmal lyrisches in ihrem Blog und
BÄNG

Wir mailen, wir telefonieren und MAF macht ein Buch. Sie schreibt mit der Hand meine Gedichte zu ihren Bildern, in ihre Bilder, komponiert, kombiniert Wort & Bild zu einer Einheit. Unikate. Zwei. Und viele Blätter einzeln, ungebunden. Text und Bild verschmelzen, handschriftlich. Kann man in Nettersheim kaufen, mit all den anderen Künstlerbüchern von MAF Räderscheidt.

Ach die Standnummer ist doch egal. MAF ist die Frau, die Buchunikate verkauft. Nicht zu verfehlen.

Und ich bin eine Eifelreiender demnächst, Samstags MUSS ich mir das alles dort betrachten. Und dann werden wir quatschen und planen und und und. Das Künstlerbuch sollte vielleicht Steppenwalzer heißen und auf Buchmessen rennen doch immer Verleger umher, die nicht wissen, was der nächste große Hype ist… Steppenwalzer. Das wird etwas, ist etwas.

Die Bilder, die MAF in die ePost stellte berühren mich. Texte wandeln isch immer, wenn sie vertont werden, Lieder werden, gedruckt die Menschlein besuchen, aber handgeschrieben in die Kunst integriert ist neu für mich. Und ich will mehr davon.

Wortschau 20

[update: Mit Bildern der Vernissage]

Die Wortschau 20 ist angekommen. Bei mir. Man kann sie hier käuflich erwerben. Thorsten Keller hat sich dieses Mal fast selbst übertroffen im Design. Zwei kleine Texte von mir auf eine Doppelseite gesetzt. Grafisch absolut umgesetzt. Und nein, ich werde nicht anfangen vom Inhalt zu berichten, sondern ich finde das Projekt so faszinierend. Ein PRINT-Titel in Bergzabern, fast in Frankreich herausgegeben, mit einer schillernden Auswahl an Autoren. Ich sage jetzt nicht, dass mich die Qualität der Texte beeindruckt. Sind doch, äh siehe oben. Und dann werde ich einfach die Autoren per Blog in Googel führen. Johanna Hansen, deren Bilder & Texte im Mittelpunkt stehen. Eva Wahl, die revolutioniert und deren Hydra ich bald sehen darf. Frank Norten, Marion Hinz, Brigitte Eberhard P.H.Z, Christoph Köhler, Christin van Talis, Wolfram Malte Fues, Farhad Amadkhan, Bibli Bellinda, Christa Issinger, Alexander Geiger, Majja Stanke, Ella Brenneke, Leo Hasshoff, und die zwei Redakteuere.Herausgeber, die sich hinter ihren Kürzeln verstecken und die Biografie nicht mit abdrucken. :)) Das ist eine durchaus wilde Mixtur, wie es mir gefällt. 17 Jahre, gehe noch in die Schule bis zu den Profs und Dozenten. Kaufet! ISBN 978-3-944286-04-4, 6€ Und irgendwann werde ich die Redaktion samt Verlag befragen! Was sie zu solch edlem Tun treibt!

 

Zu Johannas Bilder verfasste ich spontan ein #twly

Fast nicht abstrakt / als ob japanische / Kirschen / Farben / regneten / Lyrik pinselt / Bilder / zur Pfalz #twly

Die nächsten Lesungen unter den Bildern:
07.09.2013 16 Uhr mit Johanna Hansen, Peter Reuter, Wolfgang Allinger, Michael -mikel- Bauer
08.09.2013 16 Uhr mit Johanna Hansen, Peter Reuter, Wolfgang Allinger
Haus des Gastes, Kurpark, Bad Bergzabern

Wortschau 19 , Streetview mit Namen

Die Wortschau Nr. 19 ist da. Nicht erschienen, sondern per Post gekommen. Bücher erscheinen übrigens auch nicht, sie werden gemacht und verkauft! Ich bin albern heute. Die Wortschau 19 kann man hier kaufen.

Die Wortschau Nr. 19, die dritte, die Texte von mir enthält (siehe 1 und 2) mit den Werken von Streetview I II III IV (siehe die Links, ich berichtete)

Hier der Link zum Projektblog von Eva Wal, hier zu den Soundcloud-Dateien. ( Ins Netz gebraucht von Oliver Kehrt, samt den FB-Posts, Twitter-Posts, der Logistik.., Ehemann von Eva und mehr :)) )

Die Wortschau gibt es hier käuflich zu erwerben.

Erstaunlich. Ganz erstaunlich dieses Projekt. Finden sie es nicht auch erstaunlich, dass es in Herxheim/Pfalz eine Redaktion für eine Literaturzeitschrift aus Bad Bergzabern gibt? In der tiefsten Südpfalz, dort wo die ehemaligen Ministerpräsidenten wachsen und man nach Frankreich notfalls laufen kann. Eine Literaturgazette, in der Literatur steht und keine Literaturkritik oder sonstiges? Erstaunlich, aber es gibt genau dies doch. Zudem in bester graphischer Gestaltung, der Thorsten Keller kann was. Und die Redaktion dieser Literaturzeitschrift begibt sich auf die Minipressenmesse nach Mainz, der Refinanzierung und der Vernetzung wegen und trifft dort auf Eva Wal. Die Bonnerin Eva Wal trifft auf die Kölner Szene und die Wortschau trifft das Gutenberg-Museum. So. Nun gibt es ein erstes Projekt. Wortschau 12. Aber das habe ich ja schon hier besprochen. Ich stieß zu der Truppe eigentlich weil ich Michael Bauer heiße und auch Dialekt schreibe, wie der Michael Bauer aus Herxheim und zum xxxxten Male verwechselt wurde, eigentlich. Erstaunlich das alles.
Und dann hat Eva eine Idee, setzt sie um und wir treffen uns 4 mal, ganz ohne langes Palaver und Projektmanagement-Getöse um zu schreiben um dann, ohne langes Bearbeiten oder gar Lektorat in die Sound-Cloud zu lesen. Und jedes Mal hat es funktioniert. Es kamen Texte zustande! Und was für welche! Es war doch sehr erstaunlich. Die letzte Session war sogar eine Silvesterparty. Doch!
Klingt eigentlich eher nach Berlin, wo sie heute alle hin rennen, die Schreiberlinge. Nein, das geht auch so. Soll ich Euch das Geheimnis verraten? Mainz, Bonn, Köln und Bergzabern / Pfalz Viernheim/Kurpflaz, der Sprache nach, in der Oberrheinischen Tiefebene.
Es ist eine Rhein-Connection, Freunde der Worte und der Kunst.
Und dann fallen noch Worte in den Biografien (kauft Euch die Wortschaft, wenn ihr wissen wollt wo :)) ) wie Konstanz, Freiburg, Karlsruhe , Mannheim, Koblenz, da kommen locker 600 Rheinkilometer zusammen.
Als Beteiligter mag ich hier nichts über die Qualität der Texte sagen. Nur, dass sich sie erstaunlich finde. Erstaunlich gut, angesichts der Entstehung, ich liebe spontane Literatur.
Am erstaunlichsten aber finde ich die Metamorphose der handgeschriebenen Literatur, die vorgelesen wurde zur gedruckten. Ich kenne ja die Umkehrung, wenn meine Texte zum Lied werden, aber andersherum kannte ich das noch nicht. (Textarbeit wie die dahingeschiedene Gruppe 47 lehnte ich seit der Erfindung des PC ab, mit ein Grund, warum ich bei den Räubern 77 wieder ausstieg.) Ich hatte die Texte ja live gehört, mir auf Soundcloud mehrmals angehört und doch sind sie als gedruckte Version anders. ( Das wäre bei einem eBook auch so) Es ist ein gewaltiger Unterschied zwischen hören und lesen! Doch! Und jetzt weiß ich nicht mehr, was mir besser gefällt.

Auf jeden Fall freue ich mich auf die Lesung in Mainz zur Minipressenmesse (die Idee kommt heim) und auf die Lesung in Bonn am 13.9.2013 (ich werde rechtzeitig berichten). Ich wollte schon immer einmal den Bonnern etwas über Bonn erzählen.

Eva hält in der Wortschau das Projekt offen, winkt mit Zaunpfählen…
Und dann schlage ich die Ortserweiterung vor.
4 Treffen, das erste gleich in Mainz. Das nächste in Evas neuem Heim, das dritte in der Südpfalz, am liebsten im Herbst, wenn es Neuen gibt, noch eines in der Kurpfalz Mannheim/Heidelberg/Ludwigshafen und der Abschluss im heiligen Köln. Wär das was?

Rhein-View?

Natürlich können wir auch eine Streetview in Berlin machen. War ich gerade, ist schön dort, gäbe es ordentlich was zu schreiben…. der Hauptstadtlinie entlang:))

99 #twly

drm-freies verlagfreies elektro- und Designbuch
44 Seiten, 99 Kurzgedichte

download bei Amzon (kindle) 0,99 €
download bei xinxii (ePub) 0,99 €
Ausdrucken lassen als DIN A6 Designbuch 6,99 €

Seit 2009 auf Twitter, war mein Anliegen von Anfang an Lyrik dort zu publizieren. Kann man hier nachlesen.
Und wie alles im Leben wandelte sich das, anfangs durchaus überlegtes, konstruiertes, wurde mit der zunehmnden Vertrautheit mit dem Smartphone Spontan-Lyrik daraus. Mal aus der Kneipe, in der Pause bei der Arbeit, entspannt am Feierabend zu Hause, im Zug, der Straßenbahn, bei einem kurzen Halt mit dem Fahrrad, irgendwo. Diese Kurzgedichte versehe (nicht nur) ich mit dem #hastag #twly. Twitter ist ein flüchtiges Instrument, also muss man die Tweets getrennt sammeln. So ergab es sich fast von selbst, eine Sammlung herauszugeben. Und dieses mal nicht nur als eBook. Online-druck.biz bietet die Möglichkeit in der „Buchhandlung“ für alle einen Druckauftrag auszulösen für ein 44 Seiten starkes Design-Büchlein im DIN A6 Format (siehe das Titelblatt oben und die Rückseite mit Klappentext unten).
Wie üblich gibt es auf Amazon für die Kindle-Welt und auf xinxii im ePub-Format ein elektroBuch.
Es sind 99 Tweets. Die elektroBüchlein kosten 0,99 €, 1 Cent pro Tweet. Das gedruckte Buch 6,99 €. (Die 99 Cent + die Kosten für den Druck, Versand, Verwaltung) Ungewöhnlich für mich: „Online-Druck.biz“ bietet die blitzschnelle Möglichkeit via Kreditkarte ohne Paypal via paypal zu zahlen.

Mehr verrate ich hier nicht. Mit 99 Cent oder 6,99 seid ihr dabei und lest selbst. :))
Zu sehr gespannt? Hier ist der aktuelle Twitter-Stream zum #hashtag #twly

Allminanner


Herausgegeben von der Gemeinde Bockenheim an der Weinstraße
und dem Förderkreis Mundarttage Bockenheim e. V.
Redaktion: Rudolf Post

592 Seiten, Hardcover

ISBN 978-3-943052-22-0

€ 27,90 Kann man via ISBN in jeder Buchhandlung oder via eMail direkt beim Verlag bestellen

Erschienen 2012 im Neckarsteinacher Verlag „Edition Tintenfass“ des rührigen Dr. Sauer

Klappentext:
Mit sechs Jahrzehnten Kontinuität kann der Pfälzische Mundartdichterwettstreit in Bockenheim als einzigartig in der deutschen Dialektlandschaft bezeichnet werden. Unabhängig von verschiedenen „Mundartwellen“ der letzten Jahrzehnte hat dieser Wettstreit seit 1953 mehrere tausend Menschen angeregt, sich in ihrer heimischen Mundart literarisch auszudrücken und manchem Talent den Weg in die Öffentlichkeit geebnet. Hier in diesem Buch sind alle preisgekrönten Gedichte seit 1953 festgehalten. Sie bieten einen guten Einblick in die Vielfalt und den Formenreichtum der pfälzischen Dialekte und zeigen eine enorme Spannbreite von Themen und Formen. Darüber hinaus sind sie aber auch ein beredtes Zeitzeugnis, aus dem man ersehen kann, welche Themen die Menschen in den letzten Jahrzehnten bewegt haben. Der Bogen spannt sich dabei von der Nachkriegszeit mit Heimatvertriebenen- und Kriegsheimkehrerschicksalen bis hin zum Internetzeitalter der Gegenwart. Daneben begegnen aber auch immer wieder die zeitlosen Themen lyrischer Reflexion wie Liebe, Partnerschaft, Vergänglichkeit, Natur oder Kindheit. (Rudolf Post)

Von mir sind die zwei Texte von 2007 und 2011 drin.

Das ist eher ein Buch zum ab und zu stöbern. Sehr gut ist in den Gedichten der Zeitgeist erfasst, reich bebildert. So ab 1981 ist auch wirklich „gute“ (in meinem Sinne) Lyrik dabei. Das Tümliche weicht. Die Geschichte des Wettbewerbs ist von Dr. Rudolf Post hervorragend beschrieben, mitsamt all den Konflikten, auch die braune Vergangenheit der ersten Jury-Mitglieder und Teilnhmer ist wissenschaftlich korrekt behandelt und wird nicht vertuscht. Was mir besonders wichtig erscheint: In diesem Buch stehen 700 Gedichte, alle, aber auch wirklich alle, vollkommen am großen Literaturbetrieb vorbei entstanden, bewertet, bepriesen und jetzt publiziert. Passt in unsere Zeit, wo gerade die großen Verlage sich gerne als die letzten Gralshüter des Abendlandes gegen das böse Internet krakelen und dass es ohne sie keine Literatur gäbe. Und die zwei Bücher innnerhalb von einer Woche vorgestellt, die nicht gegensätzlicher sein könnten zeigen das Gegenteil. (Arbeitstitel _fading moments beschrieb ich hier.) So viele kraetive Menschen, ganz ohne die großen Verlage. Doch, das gefällt mir.

Ein Buch wird gemacht, gelesen. Eine Kunst.

Ein schnelles Projekt. Désirée Wickler, einmal auf der Minipressenmesse getroffen. Eva Wal leitet eine Mail weiter. Désirée sucht Texte. Deadline 15 Tage später. Thema „Arbeitstitel_ fading memories“. Texte „aus einer parallelen, nur leicht verrückten Weltmöglichkeit und nicht futuristisch“. Denken, schreiben, mailen, hin und her. Und 6 Wochen später das Produkt auf der Vernissage mit der strahlenden Künstlerin. Ganz neu für einen Co-Autor: Vernissage.

Und die Leute lesen in dem Buch. Es war ein Einzelexemplar, da in Bonn. Es wird eine limitierte Auflage von 100 Stück geben. Ein Buch als Kunstwerk. Ganz ohne Litflow, Thinktank, Verlagsgejammer, Internetgebashe, Crowdfunding, Branchendiskutat. Ein Buch, einfach gemacht. Das tat gut nach all dem Getöse auf der Frankfurter Buchmesse. Mehr machen als Botschaft. Den Windspielen der Buch-PR aus dem Weg gehen.

Hab ich mitgenommen. Merci Désirée.

Meine Texte gibt es da zum lesen.

Die Ausstellung „Fading memories – Kunstwerk KHB“ im Künstlerforum Bonn mit mehr höchst ansehendwerten Arbeiten von Désirée und anderen Künstlern im Künstlerforum Bonn läuft noch bis zum 14.11.2012. Infos (und bestimmt auch bald Fotos) hier.

Elektrobücher auch eBooks genannt

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Der Vertrag für mein PoD-Büchlein „Ach Du, säuselte das Kapital“ wurde vom Verlag ob der hohen Kosten für ISBN und so weiter gekündigt. Nun ja, was soll’s, aber dann wären die Texte nicht mehr zugänglich, also klassisch vergriffen, was im Zeitalter der Digitalisierung Quatsch ist. Nun könnte ich natürlich die Texte hier zum download anbieten, aber wir leben ja in ganz neuen Zeiten. Tatsächlich denke ich, dass die Lesegeräte für digitale Texte, auch eReader genannt tatsächlich erschwinglich werden und in der Handhabung einfach genug für ein Massenpublikum. (Wie üblich gibt es kein deutsches Wort dafür, also werden wir das ins Deutsche als Fremdwort übernehmen.) Gleichzeitig hat der Marktführer (???) Amazon begonnen mit „Kindle Direct Publishing“ einen Dienst für Autoren zum Selbstverlegen zu etablieren, allerdings nur für die eigenen Endgeräte, zumal dem neuen Kindle zum Kampfpreis. Eine wirklich bequeme Art seine Texte für Geld zu publizieren, ohne tausend Fallen eines eigenen Shops zu tappen und Kosten fallen nur beim Verkauf an. Und wenn man sucht, findet man auch Anbieter, die zu ganz ähnlichen Konditionen diesen Service auch anbieten, ich probiere hier einmal XinXii aus, um auch für die Lesegeräte, äh, eReader die Texte anbieten zu können, die den offenen Standard ePub unterstützen, wie die neuen eReader von Medion (Oyo Thalia) (TrekStore Weltbild) oder von Sony, um nur Beispiele zu nennen. Der Markt bewegt sich und ich will dabei sein. In den folgenden Blogbeiträgen weiter unten werde ich all meine „Büchlein“ beschreiben und zum Kauf empfehlen. Doch… 😉

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Restezeit

Erklärungen zu meinen eBooks hier
Als ich hier las war man ganz begeistert von meinen Gedichten, die sich mit dem älter werden, auch dem Sex dabei und dem Tod beschäftigen. Ich erweiterte dies nun zum generellen Thema Zeit, denn was ist Zeit anderes als eine lebenslange, weltgeschichtenlange timeline?

Michael Bauer
Restezeit
zumeist lyrische Texte zum älter werden der Zeit.
63 Texte DRM frei den kbyte angemessen.

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Klappentext
Die Zeit altert? Die Zeit war immer, wird immer sein? Meine Zeit, die begrenzt ist, per se. Der Tod war immer eine Option, nie optional, die Wirklichkeit, aber immer so fern, warum Geburtstag feiern? Initium Finis. Demnächst (Stand: 11.11.11, der Nämlichkeit des Datums geopfert) werde ich 60 und statistisch habe ich (männlich) noch 17 Jahre zu leben. Das Phänomen Zeit an sich selbst, lyrisch zu beobachten, die Dinge, die nie aufhören und doch. Über Jahre. Das Wollen, das Können. Alles ist Zeit. Wisst ihr warum ich Twitter so liebe? Es ist die timeline. Die Zeit, die läuft und auch vetrödelt werden darf. Die liebste Zeit meines Lebens war getrödelt, in Wolken, in Kissen, unter Küssen, zwischen Tasten und Tastaturen, Griffeln, Büchern, Tafeln, Füllern, Papier, im Glas und sonnenwärts, was schert mich Karriere und die Aktionärsbrüterschaft. Beim Wolken küssen hält die Zeit an. Lyrik ist erschwindelte Zeit, Momente, unermesslich und doch vermessen. Ich maße mir nichts an, nein. Eigentlich wollte ich nur mitteilen, dass die Dinge jenseits der 50 seltsamer sind, als man es mit 30 erdachte. Lyrische Dinge eben, am Rande der timeline, bevor es dann wirklich ernstet. Kurz vor Sechzig. Und du bist dabei nicht allein, auch wenn die Vierzig droht. Dinge vom älter werden eben, und die langsame Erkenntniss , dass die Ewigkeit auch irgendwo endet. Ich schwebte nie wirklich, nur 0,3 micrometer über Grund und immer den Tod nicht vergessend. Doch er kommt irgendwann, auch wenn ich mit ihm pfiff und soff. Das Wollen und das Können, das altern in Ewigkeit, nein, ich werde nicht amen.

in mitten der küssnacht

Michael Bauer
inmitten der küssnacht
75 DRM freie lyrische Texte zu Liebesdingen

„inmitten der küssnacht“ sind Gedichte entstanden über lange Zeit. Der Versuch, reflektiert schwärmerisch den Zustand des „Verliebtseins“ auch erotisch zu fassen, jenseits der gymnastischen Umschreibungen der Bukowski-Clones. Einfach lyrische Texte zu Liebesdingen, den inneren Zustand des verliebten lyrischen Ichs beschreibend. Wie hier…

Zwischenbeet

Kleine Worte fliegen
husten Dir Licht
Lachfältchen wirbeln
brausen um alle Lippen
Ein Hauch küsst
die Hügel im Neonlicht

Einfach lesen…..

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Geldpa

Erklärungen zu meinen eBooks hier
Michael Bauer


Gedichte und Miniaturen. 110 Texte. eBook 2011, 2,99€.
Kindle und ePub Version des vergriffenen Titels „Ach Du säuselt das Kapital“
(Besprechung des alten Büchleins hier)

Kaufen für den Kindle bei Amazon hier. (Mit Leseprobe, Infos und Zugang zur Amazon-Autorenseite)
ePub kaufen für z.B. den Oyo von Thalia, einem Sony-Reader oder Trekstore/weltbild-Gerät hier. (Mit Leseprobe, und Infos )

Klappentext:

Obskur, unlogisch, absurd und treffend. Gedichte und Miniaturen von Michael Bauer.
Bilder mit schnellem Griffel und sicherem Rhythmus in Beton gekratzt. Verdichtete Gedanken in verrußtem Zeitungspapier eingewickelt, aus dem noch das Fett der Zärtlichkeiten rinnt, das in Worten eingefroren scheint. Kein Buch, das man direkt ins Gehirn hinunterstürzt. Es scheint nur tellerweise genießbar zu sein. Löffel für Löffel läuft das Wohlsein den Rücken hinab.
Ein Buch so geheim, dass selbst das BKA es nicht kennt. Der Helgoländer Vorbote würde erbeben unter den Trommeln der feurigen Besprechungen.
Erkennen sie das Absurde dieser Hinterklappung? Also, falls sie dieses Buch in freier Wildbahn antreffen: »Schießen sie’s vom Baum«. Ansonsten:
»Kaufen Sie, Kaufen sie es zu Hauf !«

Meine freien ElektroBücher, auch freeBooks genannt

(zum Lesen mit dem (kostenlosen Acrobat Reader, den kostenlosen Adobe Digital Editions, dem kostenlosen Kindel für PC am Computer, einem PDA, einem Handy mit eBook-Funktion oder sonstigem Lesegerät, sogenannten eBook-Readern oder Pads)) Der downlaod der freien ElektroBücher (freeBooks) ist kostenlos, das Lesen der Büchlein ebenso, samt heimischen Ausdruck zu privaten Zwecken, sowie das nicht-kommerzielle Vorlesen (also wenn kein Geld an den Vorleser fließt). Die Dateien (pdf, epub, Hörbuch-zips) dürfen unter Angabe des Ursprungs so wie sind frei weitergegeben werden. „Intertextuelles“ remixen sollte gekennzeichnet sein und ein Verweis auf diese Seiten im Text erfolgen, eine eMail wäre nett. Weitergehende Verwertungsrechte verbleiben beim Autor. Falls die Texte gefallen, so bitte ich um eine Spende zugunsten des Focus e.V. Viernheim, dessen Mitglied ich nicht bin und der nicht verantwortlich für meine Texte ist. Link zur Spendenseite.. Ich erwarte und will keine Rückmeldung über Spenden.