Digital die
Gralsbläser
mit dem
Munde
bezahlt
zerküsst
zu dem ewigem
Grau aus
doppelt gekifften
Serverclouds
gammeln
männeln
weibeln
holladiho
Digital die
Gralsbläser
mit dem
Munde
bezahlt
zerküsst
zu dem ewigem
Grau aus
doppelt gekifften
Serverclouds
gammeln
männeln
weibeln
holladiho
Zeiten zerlaufen
in die Furcht und
Gelächter branden
an den Geländern
der rollenden
Treppen die
hängende Gärten
in Bahnhöfen
missionieren
Zwei Hände in
Eis zerfurcht
zerren Geschepper
zu Koffern gepackt
Gebrauchte Liebe
auf den Lippen
lächeln die
Himmeln der Macht
30 Milliarden
Silberlinge
tauchen in die
Tresore der Nacht
Mein Schlaf tippelt
zu den Betten
aus gehobelten
Brettchen
Zeiten pfeifen
aus Orgeln
Hedda eisch aa schunn in Geischd kaaft
Die Helga is mit ähm Dämon arg zufriere
Dem Karl soi Geschbendscha sin glei wia oigonge
Awwa jezad willas mol mit Englscha probian
Mä braischd was geischdisches im Haus, seschda
Mä wolle uns aa was zuleje
Awwa mä waade bisses beim Aldi wia billische Deiflscha gibt
Was geisdisches braucht ma im Haus, gell!
Isch hebb ma in Zweidkopp beschdelld.
Donn hewwisch zwee.
De alde fa de hoam rum,
de neie fas Gschefd.
Mid alle Fäz,
un vorprogrammidem Vaschdond.
Donn konn isch ma endlisch in Kopp mache.
Hedda aa sou e Englbloog
Als wia kumme se durschs Fendschda noi
un singe falsch
Des is aa nemme wasses mol waa
Isch hebb misch fa in Schudzenglkors oagemeldt
Donn kumme se ma nemme roi
Schließlisch is unsa Dochda noch Jungfraa
glaawisch wenigschdens
Gfroogt hewwischse net
Des bassiad ma ned, wie mid sellere Maria
Englscha, ich saach eisch Englscha…
geschrieben 9/2001 // Erstveröffentlicht auf miklebower.com und im Forum des Webring Lyrik…
Aus Gründen wieder gepostet.
[ursprünglich gepostet am 18.1.2013]
Wir spielen wieder Krieg, schon lange. Hier und da und dort. Väterchen Krieg ist jetzt auch ein Mütterchen. Da ein Bömbchen, dort ein Bömblein. Ein Blitz für die Magazine und Gazetten. Panzer rollen neben Hochglanztitten, Jets im Sixpack wüsten Mach, 2, 3 noch ein Ei. Schnell, sauber, gedrohnt. Bald, so bald werden die Roboter ihre Kriege führen, klonen mit Bildern nanosekündlich auf Finstagram. Für uns. Social, ye know media. Social Media von der Front. Transparent, direkt, schnell. Die Wehrmacht #ilike.
Aber uns in der Heimat (dot.de) treibt die Frage: Nutzt das wem in welchem Landtagskrampf, werden die Erbsen in Utah deshalb teurer und: Die Gattinnen der Lanzen schwingenden Priamosen im Dschungel dort, werden sie campen? Ein bisschen Kriegen? Aber ja, doch. Am Hindukusch und in Schwarz-Afrika. Hey, die Kolonialwarenläden huschen, kuschen. So krieg, krieg, krieg ich. All die teuren Waffen gehenschelt und geheckelt-gekocht, endlich nützlich in der Community. Die Kirche stehen leer, neben unseren Freitags-Moscheen. Kirchen brauchen Tränen für Gebete. Sie stehen leer, die Dome, Münster, Kathedralen. Lasst uns dort drei Schichten feiern und endlich wieder beten. Wir kriegen wieder Schatz! Und die alten Kämpen singen wieder Frieden, für die nächste Tour, die CD. Keine illegale downloads, ihr Räuber, bitte!
#hach der Krieg spielt kleine Klötzchen in die Laserschwerter. Wir brauchen keine Ego-Shooter mehr.
ANGETRETEN! Rechts um! Es herrscht Krieg! Da und dörtchen, erschrecket nicht! Sie schießen nur und bomben.
Heul nicht! Deine Frau war Soldat!