Hamlet im Mannheimer Morgen zur Nacht

Titelbild: Screenshot meiner Aktivitäten im Browser zum Lesen der Regional- Medien.
Nein, ich war nicht in der Premiere von Hamlet im Nationaltheater Mannheim am Freitag.  Bei Premieren besteht immer die Gefahr Kritikern zu begegnen. #augenroll. Und überhaupt sind die Stücke meist besser zu konsumieren, wenn sie eingespielt sind.

Ich habe allerdings auch die Gewohnheit spät zur Nacht noch durch meine Lesezeichen zu hangeln. Unter Kultur und Mannheimer Morgen finden sich dann auch die Rezensionen zu Theatergedingsen. Ja, ich lese den Südhessen Morgen inzwischen einzeln nach Rubriken. Im Firefox schön unter “Alle in Tabs öffnen”. Ganz legal und bezahlt das. Tolles Angebot der Haasgruppe. Was muss ich alles lesen, was die Funke-Gruppe da in den Mantel schreibt? Guckt:

So bekommt man dann auch mit, wenn Rezensionen voller Hass hochgeladen werden, nur um festzustellen, dass am Morgen der redaktionell bearbeitete Artikel zu lesen ist. Ist auch besser so. So geschehen bei Kabale und Liebe und jetzt beim Hamlet.
Nein, ich könnte ja Screenshots machen, aber wozu?

Es bleibt noch einiges zum aufregen. Zitat:
Gewollt oder ungewollt tragisch ist dabei der sicht- und hörbare Clash of Generations in Sachen Schauspielkunst. Wo eine Hälfte jugendlich händeringend aktionistisch mit geschraubtem oder wundgeprobtem Stimmkratzen agiert, fällt umso mehr auf, welch große Rolle Stimmarbeit und Sprecherziehung einst an Schauspielschulen spielte.

Blödsinn. Immer schön drauf. Auf die Jugend, die nix taugt, nix gelernt hat und überhaupt auf ?Frauen?. Es war bei diesem Rezensenten auch schonmal ein Schießen auf die Dramaturginnen.
Zum. äh, zum. In der Kabale Rezension war das noch krasser, gegenüber der Regiesseurin. Muss schlimm sein aus dem Theater berichten zu müssen.
Wollt ich nur mal so in die Runde schreiben.
Nein, ich lass mich vom MM nicht belehren, wo ich hinzugehen habe. Nie nicht. Wir Publiker*innen klatschen ja auch immer verkehrt, tss.
Geht auch anders, wie auf Nachtkritik zu lesen.
So. Wann geh ich denn zu Hamlet ins Amikino? Aha. Mit Nachbesprechung. Ein tolles Format.

War ich jetzt schon zwei mal.

Dammbruchargument

An den MM. Wegbleiben. Verderbt uns nicht auch das.

Ach, übrigens, im MM-Text steht, dass der Hamlet schon 10 Jahre nicht mehr gespielt wurde. Ich weiß, da briet der Hamlet (Julius Forster) Fischstächen für die Familie. Elmar Goerden war auch nix für den MM.

Man hätte übrigens auf der Website des Theaters erwähnen können, dass die “Lücke auch schon im NTM gespielt wurde. Manchmal wissen wir Amateure doch auch was.

Lücken

Ach so ja, ich freue mich auf den nächsten Auftritt mit Shirin Ali, und dem ganzen Ensemble, ja, ja.

2 Gedanken zu „Hamlet im Mannheimer Morgen zur Nacht“

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