Gorleben leben

Ich habe den größten Respekt vor all denen, die da immer wieder oder auch mal wieder oder gar zum ersten Mal die Castoren begleiten und körperlich Widerstand leisten, um darauf hinzuweisen, dass diese Technik die Nach- samt Umwelt nachhaltig und irreversibel beschädigt. Trotzdem kann ich da nicht mitmachen. Diese ewig gleichen Rituale, die außer das eigen Gewissen zu beruhigen und die Öffentlichkeit halt mal wieder zu belästigen nichts einbringen, so scheint es doch immer. Es sind diese Riten, immer die gleichen und anketten und was weiß ich was, die mich gähnen lassen. Ich weiß, ich weiß, was sonst tun, aber das ewige „Straßentheater“ und ich MAG Theater an und für sich ist so, ja, was weiß ich was.

Wenn ich drüben in Weinheim zur Burg hochlaufe und dann zwei der Werke sehe, Philippsburg und Biblis und in der Mitte die Schornsteine der BASF, dann fröstelt mich.

Dennoch leben wir alle davon, damit und irgendwie. Aber was nutzt da das Anketten?

Ich sollte hier nicht zu lange schreiben, das kostet Energie und ja, ich sollte und nein,
anketten und Menschenketten und was weiß ich was im Regen sind Strategien von gestern.

Können wir nicht irgendwo auf den Strassen tanzen? Lesen? Was weiß ich…und wer bin ich schon!