Mein Hirn ist noch ganz im Konzert. Night of the Jazz Profs. Die Professoren der Mannheim Musikhochschule, also die Jazzigen. War toll. Südamerikanisch dieses mal. Vom Percussion-Prof ausgesucht, die Stücke.
Das Beitragsbild zeigt die Feuerwache von der Straßenbahn aus. Um die Ecke der Haltestelle steht der Hirsch für den Mannheimer Sommer im Opern-Opal. Ob ich da hin will, außer zur Zauberflöte? Die muss! Estelle Kruger als Königin der Nacht! Christopher Diffey als Tamino. Waren Zeiten auf Twitter, sintemals.
Ich war schon lange nicht mehr da in der Ecke am Neckar. Ganz sehnsüchtig wurde ich. Dabei muss ich doch nur hinfahren. Nichts hindert mich. Nehm ich halt den Stock mit.
Fällt mir ein, dass ich schon ewig keine Möven mehr am Neckar gesehen habe. Mal sehen. Der OEG-City-Beach ist auch wieder offen. Mit der Haltestelle “Kurpfalz-Brücke-Ost” direkt vor der Tür. Vielleicht kann ich dort meine Schreibblockade durchbrechen, oder doch vor der Feuerwache? Ist doch alles da. Was alles ruft! So viele Orte längs der S-Bahnen. Nach Nord, Süd, Ost, West.
Zuerst aber morgen “Tanzminiaturen nach Musik von Komponistinnen” im Felina-Theater. Auch mal wieder.
Auf dem Heimweg dann sinnierte ich. Was mich in die Sehnsucht trieb: Wie immer in der Sommerzeit. Die Sehnsucht nach Dunkel, nach Nacht. Immer ist es fast bis zur Bettzeit hell.
Ich lächelte leicht, beim passieren des Amikinos, das jetzt ein Theater ist. Ihr erinnert Euch?

Mannheim hat keine Angst vor der Truppenverlegung der Amerikaner, nach Trump. Das hat man hier seit Mai 2011 hinter sich. Und? Ein neuer Stadtteil ist entstanden.

Nun ja. Ich mein ja nur. Nein, ich bin kein Anti-Militarist. Obergefreiter der Reserve. Die Amis fehlen mir schon, aber nur so, zwischenmenschlich. Ich mein ja nur.
