Kunst riechen im Gehirn

Jedesmal wenn ich von der Straßenbahn komme, denke ich, der Sandsteinlöwe dort vorn ruft mich zum Eingang. Aber ich muss weiter zum Hectorbau …

tl;dr
Ich war in der Ausstellung “Kaari Upson: Dollhouse – Eine Retrospektive 13.02.2026 – 31.05.2026,war fasziniert, beeindruckt, verliebt und hatte ein Déjà-vu in meinem Hirn..

Das ist eine tolle Schau. Gewaltig. Berührend. Eine Amerikanische Künstlerin. Tatsächlich. Es muss sie doch noch geben. All die Kunst der USA, von Bernstein über Warhol, Steinbeck bis Prince.
Die erste Berührung mit Kaari Upson hatte ich auch in der Kunsthalle. Da lebte sie noch, die Kaari meine ich.

Corona, Stühlchen, Feminismus und #umbuch

Zum Einstand des damals neuen Direktors, der jetzt weiterzieht, nach dieser Ausstellung.
Da machte man noch auf Social-Media. Ich bin da ja auch raus. Auch etwas, was diese Magas zerstörten.

Jetzt wieder in der KM!
Jetzt wieder komme ich mit Handygeknipse nicht weiter. Mir fehlen auch die Worte. Aber hört selbst in der Audiotour.

Klick!


Klick!

Noch besser ein Beitrag des SWR zur Ausstellung.
Klick!

Da steht es! Latex. In weiteren Beschreibungen zu Werken steht: “Urethan”.

Im letzten Jahrtausend arbeitete ich auch in einer Werkstatt mit Latex und Polyurethan!

Vliese und chemische Erotik

Heute noch stehe ich in einer Datenbank für krebserregende Arbeitsstoffe und werde alle Halbdekate untersucht.
Frau Upson starb 2021 an Krebs. Ich weiß nichts darüber, will auch nicht spekulieren, keine Ahnung wie sie mit den Stoffen umging. Aber mein Hirn rotierte auf einmal. Ich roch auf einmal die Lösemittel dazu. Heftig. Ich musste raus. Ins Foyer. Siehe das Titelbild. An der Decke tickte die Uhr, laut. Wie an meinem Arm auch mit der altersfleckigen Hand. Goldumrandet, wie …

Es wurde besser. Ich blieb 2 Stunden, nur in und um den Kubus 0. Genoss doch all die Werke von Kaari.
Eigentlich wollte ich noch hoch zu Hafis vor der Schenke. Es muss doch auch noch Kunst im Iran geben .. Muss warten.

Im Mai werde ich noch einige Male hingehen, gucken. Wozu hab ich den Museumspass.

Die Ausstellung entstand in Kooperation. Zuerst gezeigt in Dänemark, nicht im Staat der USA.

Kaari Upson


(Yepp, das Museum Louisiana betreibt ihren Webauftritt auch via WordPress. Deshalb kann ich das hier so einfügen. Sehr schön!)

Dann zieht sie weiter nach Lugano. Hhm. Lugano. Hätte was.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert