Annel

Wer warst du
in deinem Kopf
67 gemeinsame Jahre
verbracht von deinen 91
Als dich die Ewigkeit holte
und ich dich ansah ganz nah
von weit her da liegend
wie Milliarden vor dir
am Ende, wie ich irgendwann
auch.

Wer war ich in deinem Kopf
in dir empfangen und
in die Welt gesetzt und dann?
Ich kannte dich dachte ich
aber was war ich in deinem
Kopf wenn niemand hinsah,
noch nicht einmal du?

Kannte ich dich?
Kanntest du mich?
Kenne ich mich?
Wer sind wir in unseren Köpfen?

Wer warst du?

Du.

Geschichten aus dem Liebstöckel

]Muss man ja vorsichtshalber dazuschreiben: „Unbezahlte Werbung“ wg. dieser Hummels, dabei bin ich doch gar kein Influenzer, aber gar nicht. #sagnichtmaggikrautzumir Das Management hat dem Veröffentlichen des Wirtshausschild zugestimmt, die Künstlerin für ihre Fotos und Wolfgang und Ute auch, oder?
Der Ort: Liebstöckel. Der Verlag: Wortschau.

Sabine Odenthal vor ihren Werken zu „Die Nacht der Halunken“ im Liebstöckel in Neustadt / Weinstraße Klick zur Homepage von Sabine!

Nein, nicht die Tatortdame aus Lumbehafe, die heißt ja auch Volkerts, gell!
Das Buch, in dem die Druckgrafiken veröffentlich sind.
Wortschau-Verlag „Nacht der Halunken“

Ich hatte es ja angekündigt:

Dresden, Landau, schwule Pinguine und Tierprofiler.

Es ging jetzt also darum zu erkunden und pseudolyrisch zu dokumentieren, was Gäste wohl in den Grafiken sehen, niemand weiß ja, warum sie da hängen. Also versuchte ich das gestern. Einfach herunter geschrieben mit dem Füller. Aufgestanden, geknipst. In Serie von 18:18 Uhr bis 18:45 Uhr. Dann kam das Essen. Dann hatte ich keine Lust mehr. Ich wollte erst abbrechen, weil die Rahmen so spiegelten, aber so sehen das die Gäste ja auch und das hat was!

1

Hast du das
von dem Trump
gehört das von dem
Johnson überhaupt
was die alles
wie unser eins
geschnäbelt und
ewig das
Geschnatter Geschichten aus dem Liebstöckel weiterlesen

Urlaubsromantik daheim

Täglich das Wunder
Das Blau am Himmel
verblasst zu dem
Samt der Nacht
langsam flackern
die Sterne zu
bekanntem Muster
des großen
Bären der ein
Wagen ist und dann
brausen im Takt, Takt, Takt
die Flugzeuge der
Urlauber die so gerne
das Land verlasen
durch die Lüfte
wissend sie können
wieder zurück
Laut brüllen die Düsen
zwischen die Sterne als wären
es Drachen und
fast übertönen sie
das Tosen der nahen
Autobahn wo der Urlaub
aus dem Stau in
die Berge fegt
Wie herrlich die
Zeiten in dieser
unserer Welt wenn
die Flucht aus dem Leben
in die Ferien beginnt
Romanzen flackern im Hirn

Sehnsucht nach Staub

(Was ich zur Spätlese #30 lesen werde.)

Listening to #kunstputz Playlist der Herbergmütter
Bemerkungen zu ihrer Aktion #staubrausch.
und einer Ausstellung von Burg Posterstein „Zum Wesen des Staubes“

Zu Staub zerfallen

längst
Särge
Ideen
Holz
Häuser
nicht aber was ich
mit
schuf

Nichts verfällt
zu Staub
im Wind

Schwimmt in Ozeanen
müllt sich
zu Berge
verstopft
im Wüstensand
Plastic Ono
Ach John

Kein Staub mehr
aus Polytänzen

Kunst aus
Polymeeren

Acryl Acryl Terpentinersatz

Kein Staub mehr zum
sammeln.

Disclaimer
Im Brotjob mischte ich 37 Jahre lang Kunststoffe.

Vliese und chemische Erotik

Eine ähnliche Stimmung auch wenn es zunächst nicht so scheint. Für die Spätlese.

Sehnsucht nach Staub

De Summa war braun

De Wind krawwld
de Ärm entlong
faschd keend ma
frian e bissl blouß
Was fa in Summa
moine Damen und oh Herr
Im Biergaade hod noch
finf Minude die Schorle
gekocht
Alles war braun
sogar de Rase im Park
Faschd koa Migge
fa die Veggl im Himml
Blouß dabbische Weschbe
uff moim Schmäslbrod
Awaa jezad hots jo
gereiad
vielleischd soga Härn
fa die Krischa
hiwwe wie driwwe
Griene Bledda
schmatze wia
beim Drobse
im leischde
Wind