eeMBee

 

  • eeMBee
  • Lyrisches
  • Prosaisches
  • Impressum
  • Autor
  • Bücher
  • Links
  • Lyreley
  • Kontakt  •

Wortschau 19 , Streetview mit Namen

16.05.2013 20:56:00

Die Wortschau Nr. 19 ist da. Nicht erschienen, sondern per Post gekommen. Bücher erscheinen übrigens auch nicht, sie werden gemacht und verkauft! Ich bin albern heute.

Die Wortschau Nr. 19, die dritte, die Texte von mir enthält (siehe 1 und 2) mit den Werken von Streetview I II III IV (siehe die Links, ich berichtete)

Hier der Link zum Projektblog von Eva Wal, hier zu den Soundcloud-Dateien. ( Ins Netz gebraucht von Oliver Kehrt, samt den FB-Posts, Twitter-Posts, der Logistik.., Ehemann von Eva und mehr :)) )

Die Wortschau gibt es hier käuflich zu erwerben.

Erstaunlich. Ganz erstaunlich dieses Projekt. Finden sie es nicht auch erstaunlich, dass es in Herxheim/Pfalz eine Redaktion für eine Literaturzeitschrift aus Bad Bergzabern gibt? In der tiefsten Südpfalz, dort wo die ehemaligen Ministerpräsidenten wachsen und man nach Frankreich notfalls laufen kann. Eine Literaturgazette, in der Literatur steht und keine Literaturkritik oder sonstiges? Erstaunlich, aber es gibt genau dies doch. Zudem in bester graphischer Gestaltung, der Thorsten Keller kann was. Und die Redaktion dieser Literaturzeitschrift begibt sich auf die Minipressenmesse nach Mainz, der Refinanzierung und der Vernetzung wegen und trifft dort auf Eva Wal. Die Bonnerin Eva Wal trifft auf die Kölner Szene und die Wortschau trifft das Gutenberg-Museum. So. Nun gibt es ein erstes Projekt. Wortschau 12. Aber das habe ich ja schon hier besprochen. Ich stieß zu der Truppe eigentlich weil ich Michael Bauer heiße und auch Dialekt schreibe, wie der Michael Bauer aus Herxheim und zum xxxxten Male verwechselt wurde, eigentlich. Erstaunlich das alles.
Und dann hat Eva eine Idee, setzt sie um und wir treffen uns 4 mal, ganz ohne langes Palaver und Projektmanagement-Getöse um zu schreiben um dann, ohne langes Bearbeiten oder gar Lektorat in die Sound-Cloud zu lesen. Und jedes Mal hat es funktioniert. Es kamen Texte zustande! Und was für welche! Es war doch sehr erstaunlich. Die letzte Session war sogar eine Silvesterparty. Doch!
Klingt eigentlich eher nach Berlin, wo sie heute alle hin rennen, die Schreiberlinge. Nein, das geht auch so. Soll ich Euch das Geheimnis verraten? Mainz, Bonn, Köln und Bergzabern / Pfalz Viernheim/Kurpflaz, der Sprache nach, in der Oberrheinischen Tiefebene.
Es ist eine Rhein-Connection, Freunde der Worte und der Kunst.
Und dann fallen noch Worte in den Biografien (kauft Euch die Wortschaft, wenn ihr wissen wollt wo :)) ) wie Konstanz, Freiburg, Karlsruhe , Mannheim, Koblenz, da kommen locker 600 Rheinkilometer zusammen.
Als Beteiligter mag ich hier nichts über die Qualität der Texte sagen. Nur, dass sich sie erstaunlich finde. Erstaunlich gut, angesichts der Entstehung, ich liebe spontane Literatur.
Am erstaunlichsten aber finde ich die Metamorphose der handgeschriebenen Literatur, die vorgelesen wurde zur gedruckten. Ich kenne ja die Umkehrung, wenn meine Texte zum Lied werden, aber andersherum kannte ich das noch nicht. (Textarbeit wie die dahingeschiedene Gruppe 47 lehnte ich seit der Erfindung des PC ab, mit ein Grund, warum ich bei den Räubern 77 wieder ausstieg.) Ich hatte die Texte ja live gehört, mir auf Soundcloud mehrmals angehört und doch sind sie als gedruckte Version anders. ( Das wäre bei einem eBook auch so) Es ist ein gewaltiger Unterschied zwischen hören und lesen! Doch! Und jetzt weiß ich nicht mehr, was mir besser gefällt.

Auf jeden Fall freue ich mich auf die Lesung in Mainz zur Minipressenmesse (die Idee kommt heim) und auf die Lesung in Bonn am 13.9.2013 (ich werde rechtzeitig berichten). Ich wollte schon immer einmal den Bonnern etwas über Bonn erzählen.

Eva hält in der Wortschau das Projekt offen, winkt mit Zaunpfählen...
Und dann schlage ich die Ortserweiterung vor.
4 Treffen, das erste gleich in Mainz. Das nächste in Evas neuem Heim, das dritte in der Südpfalz, am liebsten im Herbst, wenn es Neuen gibt, noch eines in der Kurpfalz Mannheim/Heidelberg/Ludwigshafen und der Abschluss im heiligen Köln. Wär das was?

Rhein-View?

Natürlich können wir auch eine Streetview in Berlin machen. War ich gerade, ist schön dort, gäbe es ordentlich was zu schreiben.... der Hauptstadtlinie entlang:))

Gefällt Dir?Posted ineeMbee, Bücher | 2 Feedbacks »

Blütenrausch

16.05.2013 15:20:00

Das Wetter ist natürlich nicht so gut, aber gerade explodiert die Natur und versetzt den Besucher des Weinheimer Hermannshof in einen wahren Blütenrausch. ICH kann das mit dem Handy gar nicht so gut einfangen, aber ihr vielleicht?

Sogar Taschentuch-Bäume gibt es da

und chinesische Glycinien..

Also ab mit Euch! Infos gibt es hier.

Gefällt Dir?Posted ineeMbee | Sende Feedback »

Der kleine Rasenmäher hasst das Internet

11.05.2013 23:41:00

[Danach war mir gerade, mal sehen, ob die Stories vom kleinen Rasenäher noch weitere Fortsetzungen finden werden, klick hier ]
Es war einmal ein kleiner Rasenmäher und der hatte Kummer. Seine Kumpelin war umgebaut worden. Er traute sich immer noch nicht, sie Freundin zu nennen, obwohl er zu gerne ihren Tank mit seinem Diesel gefüllt hätte, aber das wusste sie ja nicht. Sie hatte jetzt bluetooth und wLan, Linux und Android, die Apples in Kalifornien wollten ja nix mit Rasenmähern zu tun haben.
Der kleine Rasenmäher fragte seinen Papa erst gar nicht, ob er denn auch umgebaut werden könnte. Der schnitt glatt durch die Rosenbeete, wenn er das Wort „Internet“ nur hörte. Er fand, dass nackte Tanks von Rasenmähern und offenen Kabel nichts für ordentliche Geräte wären und außerdem die gedruckten Kataloge von Rasensamen von amerikanischen Gangsterkonzerne in Dateien verwunschen würden, von diesen bösen Zauberern, die sich in BarCamps ihren Hexenmessen hingäben und eine neue re : publica errichten wollten, wo es keine Arbeit für Rasenmäher mehr gäbe. „Die“ wollten wieder alles mit der Hand sicheln.
Und so stellte sich der kleine Rasenmäher vor, wie er zusammen mit ihr virtuell den Vorplatz des Touch-Mahalls mähen könnten, oder Präriegras in Texas durchdieseln, fast schämte er sich seiner oktuellen Gedanken.
Da hörte er laute Hilferufe,

SIE!

Und er war ungetankt! Seine Zündkerzen standen senkrecht, er konnte sich nicht beherrschen.

SIE!

Und dort drüben standen die jungen Rotzer mit ihren Smartphones, mit bluetooth und wLan und lenkten SIE im ZickZack durch den verwunschen Vorgarten von Tante Angela, den seit Jahren niemand pflegte, dort wo wir einmal unseren eigen Rasen in die Wildnis mähen wollten. So dachte er sich die Sache in seinen gedieselten Träumen. Und hätte er jetzt auch wLan könnte er diese Typen zurücktrollen, in ihren Twitterhöhlen bekämpfen ihr Fatzebuch zerstören.

Er begriff, dass dies gar keine Hilferufe waren, sondern Juchzer. Und dann fuhr SIE 'rüber zu diesen Typen und retweete sie, likte den Anführer und er hatte kein Diesel.

Ich respektiere meinen Vater, den Mähdrescher und meine Mutter die Elektrosense. Sie haben Recht. Die wLan-Welten sind nichts für anständige Rasenmäher. Es fehlt noch, dass es Piraten gäbe im Reich der grünen Rasen und wir Anker entmoosen müssten.....

Gefällt Dir?Posted ineeMbee, dummeszeug | Sende Feedback »

Berlin Hauptbahnhof, Preußens Protz in der Pfalz geboren.

07.05.2013 19:29:00

Zum ersten mal Berlin Hauptbahnhof. Ein menschenverachtendes Gebäude. Riesig, kalt, arrogant. Kein Restaurant, in dem man gemütlich speisen könnte. 3 Ebenen, die Schließfächer in den Parkdecks der Automobile.

Umsteigen im 10 Minuten, für alte Säcke und Cougars die Hölle. Sollen sie doch Auto fahren. 3 Ebenen.
Wer solche Bahnhöfe baut ist noch nie mit 4 Koffern und 2 Kindern zur Oma gefahren, weil Mama im Krankenhaus ist. Sollen sie doch Auto fahren.

Der Blick hinaus auf einen riesigen Platz, ohne Funktion. Nur um die Distanz aufzuzeigen zum dem breitärschigen Kanzleramt, jenseits der Spree, verbunden mit einem Laufsteg nur für die Beamten, Sekretäre und Minister, die Kanzler fliegtschraubt ja vom eigenen Landeplatz, damit die politische Klasse nicht mit gewöhnlichem Volk in Berührung kommt. Denkt an Preußens Herrlichkeit, seht nur die Moltke-Brücke dort drüben.
Immer schön extra bleiben, die PolitdramatikerInnen, schön auf Distanz. Ein großer, großer Platz dazwischen und die Spree, kommt uns ja nicht zu Nahe. Fahrt schön euren Rolltreppchen entlang, fresst von den Burgerdiscountern, kauft, kauft, kauft. Sollen sie doch Auto fahren.
Als ob der Schinkelsche Klassizimus nicht schlimm genug wäre, diesen Bahnhof hätte man den armen Berlinern nicht auch noch zumuten müssen. Ok, das mit dem Schinkel ist meinem minderwertigen Geschmack zuzuordnen, aber den Weinbrenner in Karlsruhe mag ich auch nicht.
In Zukunft werde ich wieder in Spandau aufschlagen und mit der U-Bahn nach Mitte fahren, Halligalli machen, wen interessiert die Kälte dieser politischen Ölite, die in diesem Bahnhof prachtvollst dargestellt wird.
Und doch das Kanzleramt ist auch eine Scheußligkeit. Preußischer Protz, in Oggersheim geboren. Der Sitz zum aussitzen. Christlich demokratisch pfälzisch oder so.
Unser einhelliges Fazit im Zugabteil, von einander völlig Fremden: Und Stuttgart 21 wird noch schlimmer werden. Ok., eine aktive Stuttgarter Wutbürgerin (75) war auch dabei.

Aber natürlich komm ich wieder nach Berlin. Es ist ja nicht überall ohne jeden Trost. :)
Siehe auch meine Bonner Bemerkungen dazu: "Gegenkanzler".

Gefällt Dir?Posted ineeMbee | 2 Feedbacks »

Indie-Tweetup

02.05.2013 21:48:00

(ich bitte um Verzeihung für den Titel, aber ich konnte ihn mir nicht verkneifen, bitte mit "Individueller Museumsbesuch mit Live-Getwittere" übersetzen) ;-)
Am Sonntag dem 12.5.2013 ist internationaler Museumstag. So weit so gut. Die Kulturkonsorten organisieren dazu ein bundesweites Tweetup. Das heißt sie fordern Museen auf solche Ereignisse zu organisieren, Leute einzuladen, Führungen dazu anzustiften, wie ich es bei meinen Followern aus Köln las.

Das ist toll, wenn Museen sich neue Besucherschichten erschließen wollen und neue PR-Wege gehen. Toll für Frankfurt, toll für Köln.

Aber, nebenbei: Brauchen wir Twitterer extra Einladungen um über etwas zu twittern? Eigentlich nicht. Also ich twitterte auch schon aus dem Städel in Frankfurt, der Schirn oder der Kunsthalle in Mannheim, diversen Kunstvereinen so ganz für mich alleine und dann blogge ich da auch noch darüber, schreibe Lyrik, spontane als #twly zumeist. Ich bin nämlich gerne alleine in Museen. Nur ich und die ausgestellten Werke zählen dann.

Also am 12.5. ist eine General-Tweetup in Schland.
Nun dann fordere ich jenseits der organsierten Tweeterati alle zu einem Indie-Tweetup auf. Geht in das Museum, den Kunstverein Eurer Neugier und twittert. Der Hashtag ist #imt13 Und bevor jemand schreit: Hashtags sind frei! :))

Unser örtliches Heimatmuseum in Viernheim wird gerade aufgemöbelt und ist geschlossen, schade, aber:

Letztes Jahr war ich zu zwei Lese-Gigs zur Überwälder Traumnacht http://www.museen-in-aktion.de/ 2012 engagiert. (Ich berichtete) Kleinst-Museen, mit Herzblut geführt in Klein-Gemeinden im Odenwald.

Am Sonntag werde ich in die Busse und Bahnen steigen und aus diesen Museen twittern, so sie denn offen sind. Vielleicht auch ersatzweise aus dem Weinheimer Stadtmuseum, oder was mir sonst noch einfällt.

Und Leute, TwitterantInnen. Was hindert Euch daran, einfach in Euer Museum zu spazieren und dorten zu twittern? Es gibt so viele Einrichtungen, jenseits der Metropol-Einrichtungen, EUER Museum ist auch twitterabel...

Gefällt Dir?Posted ineeMbee | Sende Feedback »

lit.streetview Gutenberg-Museum Mainz

02.05.2013 12:31:00

Samstag, 01.06.2013 11:00
Im Rahmen der 22. Mainzer Minipressen-Messe
Druckladen des Gutenbergmuseum Mainz
Die AutorInnen von lit.streetview (ich berichtete) lesen aus und vom, nun gedruckten, Literatur-Format Streetview Bonn. Die Extra-Ausgabe der Literatur-Zeitschrift Wortschau wird bis dorthin mit diesen Texten verfügbar sein. Mithin lese ich damit zum zweiten Mal mit der Wortschau in Mainz, im Gutenbergmuseum. (Ich berichtete.) Ich freu mich d'rauf. Kommet zu Hauf! Und hier die Einladung:

Gefällt Dir?Posted ineeMbee | Sende Feedback »

Der Hexen Maiandacht

29.04.2013 21:16:00
Morgen wieder
der Hexen Maiandacht
auf den Autobahnen
gedroschen die Besen
ach wir fliegen
doch nicht ach was
zu Beltane lachen
nur Feuerchen in
Kreuzberg und so
der Folklore wegen
Tag der Arbeit
kollegenkollegin
Kleine Phrasen
dicker engerling
brumm und brumm
engerling
flieg flieg flieg

Gefällt Dir?Posted ineeMbee, lyrisches | Sende Feedback »

Bucht das Bier

23.04.2013 10:08:00

dem Welttag des Buches und dem Tag des Bieres gewidmet

Der Schweiß
von Duschen
vernichtet
der erste Schluck
dem Durst geopfert
zischendes Bier
branded und dann
die letzten Seiten
dieses Buches
das ich ungelesen
im Regal fand
gestern als ich
alte Zeiten
suchte und
Neues fand
und doch so alt
noch ein Schluck
die Welt
schönt auf

Gefällt Dir?Posted ineeMbee, lyrisches | Sende Feedback »

transponiert

20.04.2013 11:12:00

ursprünglich erstellt: 05.11.2007 23:53:26

worte lagern
entlang den bahnen
aus nerven und
gebrauchtem blut
reiben sich an
kapillaren
ringen um luft
transponiert
in flügeln

organe
geschwollen
zur fort
Pflanzung
keuchen sich frei
und klingen wie
immer und es
sind diese worte
drei als ob
keine anderen
gäbe es

gelagert
häuten sich nie

Gefällt Dir?Posted ineeMbee, lyrisches | Sende Feedback »

Wehe, ihr amselt!

14.04.2013 21:40:00

Freie Sterne hinter dem Mond. Keine versklavten Sonnen mehr! Milchstraßen! Ich sag' nur Milchstraßen! Pssst, kein Wort mehr! Die Universen toben! Schwarze Löcher überall und kein Geld zum stopfen. Und die Planeten toben, weil Pulsare kleine Monde...
Es reicht! Hör mir auf mit Titeln, es ist einfach unsere Pflicht!
Dann spielst du also Gott diese Äon,von mir aus, aber beende das gefälligst dann alleine.

9.8.7.. und ihr kennt das, das war dann der Urknall und es ward Morgen und Montag und die Straßenbahn hatte keine Verspätung.

Wehe ihr amselt!

Gefällt Dir?Posted ineeMbee, Agnostikergebete | Sende Feedback »

Abendrötchen

09.04.2013 21:02:00

Zerschnitten die Luft
ich atme Zäune
tanze Mauern aus
Schattenlosen

Münzen zählen
ungeschminkte Lippen
unter dem Schirm der
Gedankenfreier

Zwischenspeicher
für ungelegte Küsse
schnäbeln meine
Schuldigkeit
zu Markte

Gefällt Dir?Posted ineeMbee, Gedankenwinden | Sende Feedback »

Altstadt April 2013

09.04.2013 20:01:00

Gewidmet diesem Frühling, der ein Winter war

Untergänge trödeln
zwischen Neubebauten
Fachwerk quietscht
Keinhaus röhrt
in Zwischengassen
Motoren blasen Laubgebäck

Glanz kauft Gloria
und diese Zigarren
die Opa ärmelschonte
und Oma schänkenhäkelt
Maria an der Wand
Regina und ungewickelte
Putten Jesus so fern
Ein Glöckchen
zu Röckchen
kleine Nazis
händeln Halleluja
Streußel bienen
Burg

Verpackt als ob
die Zeder den
Mammut vögelte
heidlich wenn der
geheime Rat Minna
den Arsch sohlte
oder so und die
Butzen scheibten
Santana grölt
black & magic
ach woman
Pflaster ziehen
blank in
Regen

In der Nähe
hier eingekeilt
zwischen die Euros
und Vermögen
aus gekalktem
Overlay
Gang 7 und
Dolce und die
Sehnsucht nach
Ludwigshafen
samt
Dreck
Gestank
und Sand

Gefällt Dir?Posted ineeMbee, lyrisches | Sende Feedback »

Kein Frühling soweit

24.03.2013 20:28:00
Zeiten tröpfeln in
barmherzige Steine
zu Kerzen geseufzt
über die Stufen
zu mir dort
drinnen und
draußen die Kännchen
lachen im Schnee
Männer bauen
Mist und lachen
im Wind
Kein Frühling so weit
keine blauen Bänder
zwingen zum Grill

Gefällt Dir?Posted ineeMbee, lyrisches | Sende Feedback »

Buchmesse Leipzig, so kalt, so kalt

17.03.2013 13:48:00

Es war einfach viel zu kalt, als dass es Spaß gemacht hätte Leipzig zu erkunden.

Aber dies hier ist ja kein Wetterklage-Blog. So wird mir Leipzig in Erinnerung bleiben als die Stadt mit chronisch verstopften Straßenbahnen, sorry, sie sagen ja Tram. (Und was vermisste ich die S-Bahnen, U-Bahnen und Straßenbahnen in Frankfurt, samt meinem eigenen Bett apré Mess, dafür ein Vorteil für Leipzig: Ich sah weder Roger Willemsen noch Sascha Lobo alle 20 Minuten durch die Gänge hasten.
Vor allem genoss ich es sehr, das Programm „Leipzig liest“. Wenn ich träumen dürfte, bitte mit einer App, die nicht nur die Veranstaltung (Ich habe nicht Event geschrieben, gell!) beschreibt sondern mir via GPS anzeigt wie ich zur nächsten Lesung komme, zu Fuß, mit der Motorkutsche oder dem ÖPNV.

Besonders die lange Lesenacht in der Moritz-Bastei. Unaufgeregt, entspannt, aber doch konzentriert. Keine Beweihräucherung der heiligen Literatur, sondern schlicht Texte, vor allem von Neulingen. Lyrik neben Regional-Krimi http://www.leipzig-liest.de/veranstaltungen/4586, den ich aus den kostenlosen „PR-Kostenlos-Aktionen bei Amazon“ schon kannte. Nein, kein “selfpublisher“, auch Verlage nutzen dieses Marketing-Instrument.

Eine witzig nachdenkliche Veranstaltung von Sach- und Lachbüchern zur DDR, nein kein Tellkampismus. Vor allem „Eisenkinder“ hatte es mir angetan.

Später am Abend las dann doch Marah Woolf, die den autoren@leipzig Award gewonnen hat. Urban-Fanatsy gibt es bei „Mannheims lesen.hören“ nicht oder der „Lit-Colgne“. Der Gott der Literatur-Kritik bewahre. Ich war den Tag darauf bei der Preisverleihung.

Wie gesagt ein professionell-liebenswürdiger Lesemarathon, der Literatur sehr weit fasste, wie ich das liebe. Dazu eine ausgezeichnete Gastronomie, ohne lange Schlangen, mit gutem und schnellen Hol-Service. An die Moritz-Bastei könnte ich mich gewöhnen. Wenn Lesungen für die Branche immer wichtiger werden, könnte sie da 'mal was lernen. Ich werde das Management der „Alten Feuerwache“ in Mannheim 'mal vorbeischicken, falls es mir mal über den Weg läuft, früher kannte ich da noch alle, man wird alt, seufz.
Vor allem: Keine Krügers und Reinikis um die Ecke, die mir ihren Literatur-Kanon als alleindaseinsberechtigt ins Hirn stampfen wollen, keine Stirn runzelnden Literaturkritiker der „wichtigen-Bücher-die-neue-deutsche-Gegenwartsliteratur-ist-ohnebelang-Sorte“. Und ich begann einen weiteren Aspekt der Amazon-Beliebtheit zu erahnen. Dem online-Händler ist es egal, welches Buch ich bestelle. Kein Nase rümpfender Buchhändler blickt mir traurig ins Auge, während seine Kollegin mit spitzen Fingern die ISBN eintippt. Sollte der Buchhandel einmal darüber nachdenken.

Noch einige Lesungen auf den Leseinseln auf der Messe nahm ich mit, viel besser organisiert, als in Frankfurt. Hier eine Lesung vom Poetenladen. Und mit monfou (insider :)) hab' ich auch gesprochen. Die alten Leselupenzeiten.

Und dann fragte ich mich, ob man das alles nicht auch ohne die Messe haben könnte? Dieses elende Geschiebe nicht enden wollender Menschenmassen. Dies kleinen Stände, in die höchstens 3 Leute hinein passen. Wie soll man da in ein Buch hineingucken können?
Und ich begann zu träumen, wie ich das gerne organisiert hätte.
Von meinem Buchhändler zu Hause hätte ich gerne eine App (für die Andersgläubigen gerne auch einen gedruckten Bestellzettel), mit der ich gesichtete Titel via BarCode / QRCode auf einem Merkzettel speichern könnte (die ISBN vom Buchrücken abschreiben). In einer ruhigen Minute
dann die Auswahl, samt Kassengang, man kennt das ja von allen Online-Händlern und am nächsten Werktag wären dann die Bücher beim Händler zum abholen oder auf den Reader downgeloadet. Wär' doch was. Ginge auch bei den Lesungen. Nur so als Anregung, die niemand lesen will, ich weiß.

So war die Messe eben wie immer organisiert. Mal durfte man Bücher direkt kaufen, mal nicht, wer genau das System durchschaut ist unbekannt. Auf der Messe gab es nur Bücher, eBooks wurden nur unter der Hand und so weiter, wenigstens wenn man einfach so dahin schlendert. Der neue Tolino-Reader der Branchengrößen war nirgends zu sehen. Hhhm. In der Abteilung für Pädagogik gab es auch nix elektronisches, nur gedruckte Bücher, die Kinder kennen ja keine Pads oder Smartphones, wissen nicht, wie man die handhabt. Am Stand: „Wie vernetzt? Ich habe hier meinen Rechner, da kann ich ihnen unsere Datenbank zeigen.“ Alles bestens soweit. Kein Feind zu sehen, irgendwo.

Natürlich traf ich Menschen, viele Menschen, vor allem Twitteranden/innen, die mir lieb sind, erneuerte uralte Kontakte, besprach künftige Ereignisse, tauschte Bücher von Autor zu Autor. Hier mit Chrizz B. Reuer, mit dem ich demnächst in Mainz aus der Wortschau lesen werde.

Aber was machen all diese Massen von Menschen in den Hallen? Was genau machen eigentlich diese Cosplayer in ihren Kostümen genau und wo, warum auf der Messe, im Chaos? Ich weiß es nicht, es läuft immer alles an einem vorbei. Und dann hab ich die verpasst und den. Dauernd waren wir irgendwo anders.

Und so kalt war es, keine Freigelände-Aufenthalte, es sei denn für die Raucher. Nie mehr geh' ich auf eine Buchmesse, nie mehr. Ich doch nicht, das tu' ich mir nicht an. Die in Frankfurt ist übrigens vom 9.-13.Oktober 2013. Schon mal in Kalender eintragen.

Gefällt Dir?Posted ineeMbee | Sende Feedback »

Orangen zu Krampf / Haut zu Ader

02.03.2013 22:02:00

Den letzten Rest Schnee
ums Maul geschmiert
gegen den Schweiß
unter den Mänteln

Sonnen zerbrillen
cremen schultern
das Weiß rasiert als ob
die Welt zerglatzt
Haare ach Haar, unten eben auch

Der Lauwind auf
Haut so schwer erkauft und
ich will kein blaues Band
nur fliegen mit den Drohnen

für neues Wachs
Beine, weißt DU
enthaart und den letzten
Rest Schnee ums Maul
bevor wieder nur die Jungen

Gefällt Dir?Posted ineeMbee, lyrisches | Sende Feedback »

Mea Culpa mea culpa mea maxima culpa

02.03.2013 20:43:00

In unserer Gier nach Fleisch haben wir kollektiv alle Schimmel und die entsprechenden Pilze in Futtermittel geleert. Früher war noch nie Maisfutter verschimmelt. Nie. Und weil wir so viele Eier fressen, muss irgendwer die armen Hühner quälen. Eigentlich sollten wir uns alle autark ernähren, ohne dass Jauche, Krach oder so etwas entsteht. Aber dann sind wir ja wieder Geiz_ist_geil Typen, die kein Geld ausgeben wollen. Wir sollen sparen, etwas zurücklegen, aber nicht so viel, wegen der Wirtschaft. Und schon wieder hat unsere Gier 16% mehr Umsatz geschaffen, nächstes Jahr aber bitte 32%. Wir liegen im internationalen Vergleich weit, weit hinten. PISA ist überall, kauft Schulbücher, aber doch nicht digital. Die Kinder sollen nicht so viel schleppen, aber doch keine Pads, da mutiert das Hirn zu Sachen, wie sie Hochwürden früher für das Masturbieren androhte. Unseres natürlich. Quod licet Jovi and all.

Und weil ich eBooks verkaufe, auch noch selbst gemachte, bin ich eine Killing-Machine für die Kultur der Buchhändler, sagt wenigstens der Herr Professor in Heidelberg, während er Blümchen um Kafka-Texte malt, oder was auch immer diese Editiererei für das gemeine Volk einbringt.

Confiteor, Deo, (den es vielleicht gar nicht gibt) omnipotenti, Journallie, Politikklasse, Blümchen-Professoren, beatae Mariae semper Virgini, beato Michaeli Archangelo, beato Joanni Baptistae, sanctis Apostolis Petro et Paulo, omnibus Sanctis, et vobis, fratres

Mea Culpa, mea culpa... (ich kann das immer noch auswendig :)) )

Ich bin an allem Schuld. Weil ich bin, wie ich bin. Immerdar.

Wisst ihr was? Ich kann es nicht mehr hören und lesen. Sucht Euch dümmere.

Gefällt Dir?Posted ineeMbee, Agnostikergebete | Sende Feedback »

0,87 mm über Grund

24.02.2013 20:09:00

Ich will nicht fliegen. Ganz und gar nicht. Nur schweben. Nicht hoch, bewahre. Nur 2 Millimeter, oder von mir aus 0,87. Es muss gar niemand merken. Einfach schwebend laufen. Vor sich hin trotten. Schweigend. Alleine unter Vögeln, Meerschweinchen, Eseln, Kamelen, Pferden und Unmassen an Menschen. Ganz langsam laufen, schlurfen, 0,87 mm über Grund. Leise atmen und nichts denken. Gar nichts. Nur laufen, Fuß vor Fuß, durch die Welt. Auf breiten Trampelpfaden die verschlungenen Pfade finden. All die Ziele küssen und streicheln, mich an sie pressen, schwebend bis wir eins sind oder meinetwegen auch zwei oder eben 0,87 mm über Grund. Die Arme weit ausgebreitet, als ob. Tanzen 0,87 mm über Grund. Grundlos. Sich freuen, dass man sich bewegen kann, schweigen kann, alleine sein kann. 0,87 mm lang, das Smartphone um den Hals baumelnd, es stört nicht. Alleine in all der Masse, in den Netzen, schweigend, twitternd. Ich will nicht fliegen, warum auch?

Gefällt Dir?Posted ineeMbee, Agnostikergebete, lyrische Prosa | Sende Feedback »

Seelenbücher? Ach, das Herr Reuss....

13.02.2013 21:13:00

Wenn es Professoren langweilig ist, so wie mir gerade, dann schreiben sie Texte, so wie ich im Augenblick. Manchmal meint man das. Ich schreibe sie in mein Winzblog hier, vollkommen irrelevant, mea culpa, dass ich es überhaupt wage.
Die Professoren bessern ihre ach so kleinen Zuwendungen des Staates für ihre Forschung und Lehrtätigkeit mit Artikeln für Qualitätsmedien auf.
So ist dem Leben. Ich neide das Zeilengeld nicht, nein.

Ich möchte nur nicht als Wichser dargestellt werden, nur, weil ich Bücher AUCH gerne auf einem eReader lese. So geschehen in der Neuen Züricher Zeitung.

Da: http://www.nzz.ch/aktuell/feuilleton/literatur/nicht-alle-buecher-sind-fuers-klicken-geschrieben-1.17994003

Sind es nicht eigentlich Texte, die beseelen? Egal auf welchem Medium sie gelesen werden? Kann sich noch jemand an die hektographierten Texte Solchenizins erinnern? Nein? Hatten sie Seele? Ich hasse es, wenn sie mir vorschreiben wollen, auf welchem Ausgabegerät, und sei es eine Druckmaschine beseelte Texte lesen darf.

Nein, nicht zum kotzen. Wir amüsieren uns und lesen weiter. Auf Papier, auf Schiefertafeln, auf Twitter, dort wo wir Seelen finden.

Was brauchen wir Professoren dafür, wo wir Seelen finden in Texten!

Und Herr Reuss in der Faz abgedruckt. Über das Verlinken von Datenbanken der Uni-Bibliothek auf Amazon. Hier: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/krise-des-buchhandels-der-amazon-studenten-dienst-erwartet-euch-12060489.html
Das wäre ein wirklich gutes Thema. Und was macht Herr Reuss? Beschränkt es auf Heidelberg, andere Unis kennt er wohl nicht, die FAZ auch nicht? Werden professorale Texte nicht von der Redaktion nachrecherchiert? Ja, ich weiß um meine Naivität. Die Uni. Die Stadtbibliothek kennt er nicht, nie recherchiert, unter der Würde. Sonst wüsste er, dass in Heidelberg auch seine Kafka-Edition auf Amazon verlinkt. (Ach ja, die Texte stammen ursprünglich von Kafka, gelle.) Hier http://ww3.heidelberg.de/wwwopac/index.asp?detmediennr=8

Eine tränenreiche Replik auf den Buchhandel polemisiert. Aber NICHT recherchiert, nachgehakt, geguckt. Warum wird da verlinkt, wozu? Bezahlt Amazon dafür? Duldet Amazon den urheberrechtlichen verlinkten Gebrauch der Bildchen nur, den ja die Verlage/Autoren hochladen zu Amazon? Wer ist Opac? Wüsste ich gerne. Ich werde demnächst mal in der Bibliothek nachfragen. Die FAZ auch? Ginge das nicht anders? Haben Forschung und Lehre Alternativen anzubieten?

Dem Buchhandel nützt das nichts, gar nicht, ist kontra-produktiv. Aber es das sind ja alles hoch bezahlte, verehrte Professoren. Sie haben noch nicht einmal mehr Talare, die man ihnen entmuffen könnte.

Aber ich bin ja nur so ein blöder Blogger........

Und ja, Studenten sind zu doof um einen Buchtitel in die Suche von Amazon einzugeben, sie müssen dazu verlinkt sein.

So, jetzt geht es mir besser und pfeif mir mit dem Taugenichts ein Lied.

Gefällt Dir?Posted ineeMbee | Sende Feedback »

99 #twly

03.02.2013 17:57:00

drm-freies verlagfreies elektro- und Designbuch
44 Seiten, 99 Kurzgedichte

download bei Amzon (kindle) 0,99 €
download bei xinxii (ePub) 0,99 €
Ausdrucken lassen als DIN A6 Designbuch 6,99 €

Seit 2009 auf Twitter, war mein Anliegen von Anfang an Lyrik dort zu publizieren. Kann man hier nachlesen.
Und wie alles im Leben wandelte sich das, anfangs durchaus überlegtes, konstruiertes, wurde mit der zunehmnden Vertrautheit mit dem Smartphone Spontan-Lyrik daraus. Mal aus der Kneipe, in der Pause bei der Arbeit, entspannt am Feierabend zu Hause, im Zug, der Straßenbahn, bei einem kurzen Halt mit dem Fahrrad, irgendwo. Diese Kurzgedichte versehe (nicht nur) ich mit dem #hastag #twly. Twitter ist ein flüchtiges Instrument, also muss man die Tweets getrennt sammeln. So ergab es sich fast von selbst, eine Sammlung herauszugeben. Und dieses mal nicht nur als eBook. Online-druck.biz bietet die Möglichkeit in der "Buchhandlung" für alle einen Druckauftrag auszulösen für ein 44 Seiten starkes Design-Büchlein im DIN A6 Format (siehe das Titelblatt oben und die Rückseite mit Klappentext unten).
Wie üblich gibt es auf Amazon für die Kindle-Welt und auf xinxii im ePub-Format ein elektroBuch.
Es sind 99 Tweets. Die elektroBüchlein kosten 0,99 €, 1 Cent pro Tweet. Das gedruckte Buch 6,99 €. (Die 99 Cent + die Kosten für den Druck, Versand, Verwaltung) Ungewöhnlich für mich: "Online-Druck.biz" bietet die blitzschnelle Möglichkeit via Kreditkarte ohne Paypal via paypal zu zahlen.

Mehr verrate ich hier nicht. Mit 99 Cent oder 6,99 seid ihr dabei und lest selbst. :))
Zu sehr gespannt? Hier ist der aktuelle Twitter-Stream zum #hashtag #twly

Gefällt Dir?Posted ineeMbee, Bücher | 1 Feedback »

Schiffchen aus Pellets geschnitzt,

02.02.2013 19:12:00

im Akkord zum Takt. Brüder zur Sonne zur Freiheit tanzten wir dabei. Links herum. Keine Kohle mehr. Nirgends. Zu Grube getragen. Silbern die Glöckchen in den Bergen. Keine Zwerge mehr. Und das Gold im Rhein, gewaschen von den Pseudoultras in Bay-Bay Rheuth. Pellets.
Alles nur Pellets. Gepresst. Freiheit zu Schiffchen geschnitzt. Schiffchen zur Freiheit, zur Sonne. Alles ist rot, kein schwarz mehr, nirgends. Schornsteine fegen uns. Und glücken. Was war es so ruß. Damals, als noch Schiffe holzten.
Schiffchen aus Pellets. Sie kennen das Lied?

Ritz am Boa, Ritz om Boa, moie fengt die Fasnachd oa.
Kleine Pellets müssen schlafen gehen, wenn Väter Rhein uns schnitzen gehen.

Täter Tät Tä. Pellets, ye know. Schiffchen und die Flagge in der Pirate Bay.

Gefällt Dir?Posted ineeMbee, lyrische Prosa | Sende Feedback »

1 2 3 4 5 >>

Zum Archiv
2004 - 2/2012



Mail an den Autor

Dieses Blog wird durch das Deutsche Literaturarchiv Marbach archiviert, samt Kommentaren!

Meine Bücher



Auf Twitter

    • Login
    • Archive
    • Neueste Kommentare
  • Suche

  • XML-Feeds

    • RSS 2.0: Einträge
    • Atom: Einträge
    What is RSS?
  • Archive

    • 16.05.13 (2)
    • 11.05.13 (1)
    • 07.05.13 (1)
    • 02.05.13 (2)
    • 29.04.13 (1)
    • 23.04.13 (1)
    • 20.04.13 (1)
    • 14.04.13 (1)
    • 09.04.13 (2)
    • 24.03.13 (1)
    • 17.03.13 (1)
    • 02.03.13 (2)
    • Mehr...
multiple blogs
 

©2013 by Michael Bauer | Kontakt | Design by "Emin Özlem" aka tilqicom ancient_years skin 0.8 b2evolution