Geschichten aus dem Liebstöckel

]Muss man ja vorsichtshalber dazuschreiben: „Unbezahlte Werbung“ wg. dieser Hummels, dabei bin ich doch gar kein Influenzer, aber gar nicht. #sagnichtmaggikrautzumir Das Management hat dem Veröffentlichen des Wirtshausschild zugestimmt, die Künstlerin für ihre Fotos und Wolfgang und Ute auch, oder?
Der Ort: Liebstöckel. Der Verlag: Wortschau.

Sabine Odenthal vor ihren Werken zu „Die Nacht der Halunken“ im Liebstöckel in Neustadt / Weinstraße Klick zur Homepage von Sabine!

Nein, nicht die Tatortdame aus Lumbehafe, die heißt ja auch Volkerts, gell!
Das Buch, in dem die Druckgrafiken veröffentlich sind.
Wortschau-Verlag „Nacht der Halunken“

Ich hatte es ja angekündigt:

Dresden, Landau, schwule Pinguine und Tierprofiler.

Es ging jetzt also darum zu erkunden und pseudolyrisch zu dokumentieren, was Gäste wohl in den Grafiken sehen, niemand weiß ja, warum sie da hängen. Also versuchte ich das gestern. Einfach herunter geschrieben mit dem Füller. Aufgestanden, geknipst. In Serie von 18:18 Uhr bis 18:45 Uhr. Dann kam das Essen. Dann hatte ich keine Lust mehr. Ich wollte erst abbrechen, weil die Rahmen so spiegelten, aber so sehen das die Gäste ja auch und das hat was!

1

Hast du das
von dem Trump
gehört das von dem
Johnson überhaupt
was die alles
wie unser eins
geschnäbelt und
ewig das
Geschnatter Geschichten aus dem Liebstöckel weiterlesen

Dresden, Landau, schwule Pinguine und Tierprofiler.

(Beitragsbild: Seite aus „Die Nacht der Halunken“ Grafik: Sabine Odenthal)
[Rüttel!
Lieber Wolfgang, zum Buch gibt es keine frei verfügbare URL zum Kaufen und angucken.
Menschen, die das bestellen wollen, können an Wolfgang mailen, oder telefonieren! Kontaktdaten gibt es im Impressum der Wortschau.

Lieber Mikel, Bilder vor dem Kopieren NICHT löschen.
[/Rüttel]
Also! Wohlan denn! Alles hängt irgendwie immer mit allem zusammen. Ich war bei einer Lesung. [Bild der Lesenden auf dem Telefon gelöscht.] In Neustadt / Weinstraße. In einem Südtiroler Lokal. Liebstöckel. Es gab zwar keine Quarkkäulchen oder Fleeschknepp, dafür kamen sie im Text vor. Der Landauer Tierkriminalisten Jupp McGräte löste weitere Fälle mit seiner Kollegin Lydia von Keller aus Dresden. Benzinleitung killende Otter in Landau, schwule Pinguine im Dresdner Zoo. Mit Sächsischem Dialekt, kein Pfälzisch, kann Wolfgang nicht :). Das sind feinste Kinderbuch-Texte für Erwachsene. Humorig, skurril. Ich mag das.
Wolfgang hatte mich eingeladen. So als Dankeschön wg. Minipressen-Stand-Bewachung.

Einladungsflyer

Dresden, Landau, schwule Pinguine und Tierprofiler. weiterlesen

Urlaubsromantik daheim

Täglich das Wunder
Das Blau am Himmel
verblasst zu dem
Samt der Nacht
langsam flackern
die Sterne zu
bekanntem Muster
des großen
Bären der ein
Wagen ist und dann
brausen im Takt, Takt, Takt
die Flugzeuge der
Urlauber die so gerne
das Land verlasen
durch die Lüfte
wissend sie können
wieder zurück
Laut brüllen die Düsen
zwischen die Sterne als wären
es Drachen und
fast übertönen sie
das Tosen der nahen
Autobahn wo der Urlaub
aus dem Stau in
die Berge fegt
Wie herrlich die
Zeiten in dieser
unserer Welt wenn
die Flucht aus dem Leben
in die Ferien beginnt
Romanzen flackern im Hirn

33, Medea, 33. #fbm18

Irgendwie liegt es am Tarifsystem der Bahn und der Verkehrsverbünde, eine endlose Geschichte, wer schreibt den Roman dazu? Mit meiner Zeitkarte kann ich Karten zu Weiterfahrt buchen, nur nicht online, wo kämen wir da auch hin. Also direkt zur Messe Frankfurt. Mit der S-Bahn statt der U-Bahn, ohne nochmal an den Automat rennen zu müssen. Man kommt dann nahe der Halle 4 zur Buchmesse, 4.1. 2018, wie 2017. Die Art+ ist dort beheimatet. Was auch immer das mit der alten Tante Börsenverein des deutschen Buchhandels zu tun hat. Eine der Attraktionen der Buchmesse für mich.
Da tut sich etwas! Virtual Reality! Viele Stände sind bebrillt, stellen Apps vor, aus der KI geboren, für Museen zum Beispiel. Seht die Website an, die für die #fbm19 wirbt.

Screenshot der Website Art+ Klick führt dahin.

33, Medea, 33. #fbm18 weiterlesen

Museumsnutzer

Nein, kein Besucher, ein Nutzer! Ein User! Ich hatte ja vor, die Museen in Karlsruhe wieder mehr zu beachten. Eigentlich hatte ich zuerst das ZKM im Auge, aber da gab es eine Anfrage, ob ich nicht mitkäme. BLM in Karlsruhe. Ich war schon lange neugierig, was die denn so alles neues trieben, wenn man so auf Twitter mit las, oder Instagram.
Nach dem Denkfest und der Präsentation des Uhrenmuseums gegoogelt. (Nennt sich Vernetzung, gell)
Coaching für das Museum 2.0, hier BLM. (PDF)

Screenshot MFG BaWü Link zur HP.

Es sollen sogar Revolutionen ausgebrochen sein, weil man nicht mehr die Badische Flagge vom Turme wehen lassen durfte. Die Schwaben in Stuttgart, ihr versteht. Die Revolution fand jetzt, nach eigenen Angaben im Inneren statt, einem neuen Ausstellungskonzept. Badische Partizipation galore, ihr versteht! Ich will es kurz machen.
Da hat sich jemand viele Gedanken gemacht, wie man Archäologische Funde präsentiert, denn, seien wir ehrlich, für den gewöhnlichen Laien, wie ich einer bin, sieht ein Faustkeil aus, wie der andere.
Um Fragen auf Insta, öffentlich, wie per Geheimnachricht, zu beantworten:
Man hat da ein Labor aufgebaut. Vitrinen, die man mit Hauseigenen Smartphones auch per AR beobachten kann. Immer die Usercard als Sesam-Öffne-Dich. 1600 Exponate in Schubladen im Glas. Ein riesiges Dispaly zum Archeologie spielen. Hinten VR! Römische Soldatem mit Pferden im Wald. Wo fand man was. In ganz Baden. „In der Pfalz doch nicht“, sagte man mir. Tsss. Ich kam doch von der anderen Rheinseite, aus der Pfalz. … Aber Karlsruhe ist halt speziell. Badisch. Ich berichtete.

Karlsruhe, Alda

Nun, ich werde irgendwann in der trüben Jahreszeit nochmals dorthin wandeln und speziell bloggen, ob mich das anspricht oder nicht. Vorab: Man sollte sich nicht von der seltsamen Menüführung der Website vergraulen lassen. Mit dem Eintritt zur Präsentation der neuen Dauerausstellung: „Archäologie in Baden“ erhält man obigen Benutzerausweis als Jahreskarte.
Es macht Spaß, den Katalog zu durchsuchen. Hey, aus Monnem!

Screenshot aus dem Online-Katalog des BLM Karlsruhe.

Gleichzeitig kann man damit in der noch lange nicht fertigen Online-Ausstellung 5 Objekte aussuchen, die dann speziell für den User 5 Tage später im Labor gezeigt werden.

Screenshot „Explain“ von der Seite des BLM Karlsruhe. https://katalog.landesmuseum.de/explainer

Da hat sich wohl Jemand*in nicht getraut „Erklär*bärin zu schreiben. :)

Wie gesagt, das war ein netter Sonntag in ebensolcher Begleitung. Und ich werde dann meine Eindrücke bloggen, doch.

Sehnsucht nach Staub

(Was ich zur Spätlese #30 lesen werde.)

Listening to #kunstputz Playlist der Herbergmütter
Bemerkungen zu ihrer Aktion #staubrausch.
und einer Ausstellung von Burg Posterstein „Zum Wesen des Staubes“

Zu Staub zerfallen

längst
Särge
Ideen
Holz
Häuser
nicht aber was ich
mit
schuf

Nichts verfällt
zu Staub
im Wind

Schwimmt in Ozeanen
müllt sich
zu Berge
verstopft
im Wüstensand
Plastic Ono
Ach John

Kein Staub mehr
aus Polytänzen

Kunst aus
Polymeeren

Acryl Acryl Terpentinersatz

Kein Staub mehr zum
sammeln.

Disclaimer
Im Brotjob mischte ich 37 Jahre lang Kunststoffe.

Vliese und chemische Erotik

Eine ähnliche Stimmung auch wenn es zunächst nicht so scheint. Für die Spätlese.

Sehnsucht nach Staub

Daran erkenn ich meine Pappenheimer

Gerade tauschte ich in der Theater-Galerie zu Hause, also auf meiner Wohnzimmertür, Plakate. Ich hänge gerne Plakate überall auf, mit Events, die ich besuchte, Ausstellungen. Ich meine, einen Original-Picasso würde meine Kasse sprengen, aber sowas von. Nicht aber ein Original-Plakat einer Ausstellung z.B.!

Plakate des NTM vom Mannheimer Sommer 2018 und den Schillertagen 2019

Daran erkenn ich meine Pappenheimer weiterlesen

Hymne an die Liebe

( Ich habe eine Karte für „Hymne an die Liebe“ am Nationaltheater Mannheim. Obwohl das natürlich etwas ganz anderes ist, hier meine Version von 1983. Erklärungen unten. Da muss ich doch heute hingehen! )

hymne an die liebe

zwei oder werden’s
auch drei
sind vier oder acht
zu sechzehnt
steigen sie
steigern sie
fliegen sie
überflieger
überfliegen sie
die dumpfen horizonte
zwei ganz allein Hymne an die Liebe weiterlesen

Ach zwanzig Jahre, echt?

Der ursprüngliche Text hieß „Ach zehn Jahre, echt?“ aus dem Jahr 2009.
Jetzt blogt Anne Aschenbrenner bei den Kulturfritzen:
Deshalb laden wir euch ein, eure Netzbiografien zu teilen und haben hier einige Leitfragen zusammen gestellt, die ihr – gern mit Anekdoten – beantworten könnt:
Mit dem #hashtag #MeinWegInsNetz

Jetzt hatte ich doch schon einen Text. Ich erweitere ihn nur ein wenig, stelle ein paar Sätze vor den ursprünglichen Text:
Meine ersten Erfahrungen mit dem „Netz“ sammelte ich in Internetcafés. Ende der 90iger Jahre des letzten Jahrhunderts. AOL hatte noch nicht die Preise gedrückt. Aber irgendwann ging es los.
[Ursprungstext]
Als ob es gestern gewesen wäre. Im Dezember 1999 hatte ich endlich ein Modem, Provider und die erste Domain. http://uhneferz.de . Strato, war furchtbar. Für Uhne Ferz. Und das sah so aus, was den Mannheimer Morgen doch beeindruckte!

Meine erste Solo-Hp kann ich nicht nachstellen, das war irgendetwas mit Sternen auf schwarzem Hintergrund. MANN/FRAU hatte so was damals, als Internet-Lyriker, lacht nicht,aber im laufe des Jahres 2000 entstanden dann die gelben Seiten, die 2001 so besprochen wurden. Doch, damals wurden Webseiten noch besprochen, doch.

Das ging dann 2002 ins Schwarzflash

2003 wurde die Homepage weiß geflasht

Seit 2004 ist das hier ein Blog mit den verschiedensten Skins, erst unter B2Evolution, dann mit WordPress und diversen Themes. Nein, es gibt heute keinen neuen Skin, ihr lest das ja doch im Rss-Reader…
Und nein, das geht weiter, immer weiter. DOCH! 10 Jahre Spaß am Veröffentlichen im Netz!! Geile Sache, das!
[update nach schneller Anfrage, nein die PageImpressens und UniqueVisitors habe ich nicht zusammen gezählt, zu was auch?]
[/Ursprungstext]
Tja, dazwischen hatte ich noch den Webring Lyrik, das Weblog Lyrik, samt Forum, das ich 2008 einstellte. Ich schrieb mit bei den Kurpfalznotizen, war Moderator der Leselupe, lernte viele, viele Menschen kennen, digital und analog.
Ich schrieb ein Weblog für die Räuber77. Ich weiß nicht mehr, wann ich bei Twitter als @kurzdielyrik aufschlug. Den Account löschte ich aus Gründen und bin seit 2010 dort als @mikelbower unterwegs. Facebook strich ich, war eh nie mein Ding. Aber Instagram finde ich gut.
Jetzt könnte ich Stories erzählen, aber das gäbe ein eigenes Buch. 20 Jahre sind lang… Viele der Geschichten stehen in diesem Blog, schaut Euch um und ich lächle verträumt, so ganz persönliche Kontakte, die gehen Euch nix an. :)