Über den Feuern der Pandemienwüsten schmilzt die Zeit zu Fett

… tropft in die leeren Kessel der Fritteusen, erstarrt zu Sockeln für vergötterte Kunstherren, zum Daraufstellen, um sie aus dem Verkehr zu ziehen, damit sie nicht wieder Dummheiten basteln, wie es nach Instawalks gelehrt. Was waren sie so herrlich provokant, sintemals, in allen Oberseminaren heute bejubelt.
Nur die unbeschulten Kinder und Postabiturern kratzen an den Sockeln, veranstalten Fettballschlachten und lachen unter den Masken. Löcher bohren sie um alle fetten Mäler, denken außen ‚rum, stecken Teakholzbeine hinein, lassen sie wachsen, begossen aus den Tränen der Mütter aus den Zuumtälern der Heimbürostuben.

Der neue Herrscher hinter den salzigen Wassern schickt seine Hofpoetin im gelben Mantel aus Prata, begleitet von den Drohnen der wilden Jagd, die alle Übersetzer und Innen blendet und zum Schweigen streichelt. Genüsslich parliert sie auf den Hügeln, zwischen den Rieslingen. Die Dichterfürsten steigen von den Sockeln, als wäre sie Gretchen und schlachten das Fett mit ihr in den Bällen, die Musikherrscher patschen und quatschen samt Sockeln hinterdrein, neue Noten zu haschen, fischen kleine Largos aus den Fritteusen und schmieren Bässe auf die Stäbe der Dirigentlein der Rundfunkorchester.

Aus den Himmeln schütteteln die Götter Relevanzen, über Sub- und Oberstkulturell*innen. Still löscht die Wüste aus Pandimien alle Feuer und lässt Rosen duften, aus leeren Döschen der Geimpften gewachsen.

Alle Kulturmini-Mister*essen verordnen sich selbst eilig Ferien und singen, „Lockt down, Fette lockt“

Zum 100.ten Joseph