Werbung in Werbung in Werbung in Werbung

Ein Aufschrei geht durch die Welt des Micro-Blogging. Herr Turi aus Walldorf oder war’s Wiesloch, bietet Werbung auf Twitter an. Nun ja. 140 Zeichen Werbung. Soll er. Fast sieht es nach Satire aus, obwohl, ob die da in WW so was können, unter den scharfen Augen von Ralf „margit, bonanza“ Raske und der SAP?
Aber das bringt mich auf eine grandiose Idee. Vielleicht flash ich mal so was. Nein, heute nicht mehr. Werbung in Werbung in Werbung in Werbung. Konfusion?
Also dann stellt Euch einfach einen Werbespot vor. Egal für was. Ist es nicht egal für was geworben wird? Atombomben, Unterhosen, Deos, Kondom-Entferner, Kohle-Kraft-Werke, Bleistifte oder gar Literatür-Gazetten. Das Produkt ist doch scheißgegal, es ist die Message, oder so.
Nun ja, also stellt euch solch einen Spot vor, sagen wir einmal für die 20. Ausgabe einer Lyrik-Fachzeitschrift und plötzlich sagt die horngebrillte Moderatorin im vierten Hexameter unter den grünen Jamben: Und nun unterbrechen wir für Werbung und zeigt ihren BH unter der Bluse, worauf der sagt und nun unterbrechen wir für Werbung und die Heidengleich schenkt dem Kreischnitzki ein Kochbuch und sagt: Wir unterbrechen für Werbung und der Papst füttert die Hunde von Obama mit Katzenfutter und sagt wir unterbrechen für Werbung und Gisela, sie wissen schon DIE Gisela aus der 5a damals 1965, DIE Gisela sagt laut: Ich beziehe meine Gedichte nur von mikelbower. Mikelbower(punkt)de und ich unterbreche für die Werbung und schreibe so ein Zeug.

Uff. Harte Arbeit die Werbung. Lass ihn mal machen, getwitter noch eisn. Sowas in 140 Zeichen. Werber für die Werber für die Werber.

Patrick hat mich da heute morgen drauf gebracht DER Patrick 😉