Was hat Heidelberg, was Mannheim nicht hat?

Das Thema beschäftigte mich letztes Jahr schon einmal umgekehrt. Von der Altstadt abgesehen: Die Neckarwiesen, so was geht in Mannheim nicht. Der „bergige Teil“, die Vororte weit in das Neckartal hinein, in den Odenwald, fast in den Kraichgau und Kneipen wie den Anker in „Schwabenheimer Hof„, Stift Neuburg, der Philosophenweg und und und. Mit dem Fahrrad am Neckar entlang von Ladenburg bis Neckargemünd dorthin, bekommt man so ein Gefühl für die Stadt, wie auch immer. Es ist leicht einen Sommertag in HD zu genießen und es gibt Menschen mit Phantasie. Wie die findigen Wirte, die Umsatz generieren und nicht piensen und wehklagen, wegen dem Raucherkram und Menschen, wie diesen Drummer, mit mp3 auf dem Ohr, der unter der Autobahnbrücke nahe der Wieblinger Schleusse, einsam vor sich hin übt, warum auch immer. Mir erscheint dies „typisch Heidelberg“ zu sein. Und doch, trotz alledem, wenn ich dereinst vielleicht doch einmal umziehe, wird es nach Mannheim sein. Mal mit dem Fahrrad hinfahren, kann ich ja immer noch. Nein, in diesen hochherrschaftlichen Häuser „in the face of the castle“ wollte ich nicht wohnen, die Quadrate wären mir lieber, aber ist er nicht süß, dieser drummer? Es klang übrigens gut, was er da trommelte. Groovie.