Was der so treibt..

Ich soll also in 10 Minuten mein Blog vorstellen samt all den Digitalien, die ich so betreibe. Für den Marketingclub. Und wie macht man das? Mit Folien aus dem Beamer, wie in tausend Betriebsversammlungen auch? Nee, das machen wir stilecht im Blog. Transparenz ohne vollkommene Personalisierung. Oh je, was schreibe ich da so hochgestochen. Beginnen wir mit persönlichem. Wie das Bild links zeigt betrieb ich einst Amateurtheater. Einen Post zum 30 jährigen Jubiläum meines Musicals „Singe beim Babbln“ konnte ich mir nicht verkneifen, samt dem Verriss. 🙂 Das Blog ist vornehmlich Veröffentlichungsort für meine Lyrik und Kurzprosa, aber das ist hier nicht Thema, ihr könnt es euch ja zu Hause anschauen, wenn ihr wollt.
Es soll ja hier um Techniken gehen. Meine Blogbeiträge hat Stephanie ja schon auf das Theaterblog gestellt. Ich könnte mir ähnliche Artikel zu unserer Arbeit hier gut vorstellen, bis wir dann über das Festival selbst berichten. Gerne auch über die anderen Clubs. Alles im Vorgang zum Festival. Vielleicht hätten ja andere Bürgerbühnen Lust einen Gastbeitrag beizusteuern?. Ich winke jetzt ‚mal mit Zaunpfählen! Warum berichten Mitglieder des Clubs, die schon an einer Produktion beteiligt waren nicht über ihre Erfahrungen damit? Die Trailer dazu sind auf Youtube ja zu finden. 🙂 Oder von anderen Erfahrungen bei partizipativen Dingen mit dem NTM? Keine Angst vor dem Schreiben, das ist wichtig! Ruhig mit Meinung, Gefühl und persönlich, ohne privat zu werden. Wir machen PR, versuchen uns in Storytelling, wir sind keine Journalisten, die neutral berichten.
Ein ganz herausragendes Mittel der Kommunikation ist Twitter. (Rechts die Twitterwall im Foyer des Theaters Koblenz während des Tweetups dort.

Das hier ist mein Twitteraccount. Die Tweets sind auch im Blog eingebunden, was dort für Bewegung und „Content“ sorgt, ohne dass ein neuer Blogbeitrag erscheint. Ich war vorher bekannt als @kurzdielyrik, aber diesen Account habe ich aus Gründen gelöscht, obwohl ich da einen Preis einst gewann, aus Wien. Twitter nutzen jetzt schon viele Theater und Kultureinrichtunngen intensiv, das Resi hatte ich ja schon gemailt. Vor allem das Thema Tweetup wird zunehmend genutzt. Hier mein Bericht aus Heilbronn.

Ganz neu, gestern online gestellt, das Storify zum Tweetup #degasSKK Von den Kulturkonsorten, einem Netzwerk aus München, „Erfinder“ des Tweetups, engagiert von der Staatlichen Kunsthalle zur Retrospektive „Degas“. Für die Karlsruher Neuland!
Ob es auch für uns ein Thema wäre? Ich weiß es nicht. Das kommt darauf an, was genau da im März passieren wird. Vielleicht eine Theaterführung? Die Bühnenvorstellung für die Bürgerbühnen? Es ist auf jeden Fall eine PR-Maßnahme, siehe hier mein Bericht von letztem Mittwoch im Technoseum. Hier ist auch ein Storify eingebunden (auch leicht zu handhaben), das die Online-Reakteurin des Technoseum zusammengestellt hat. Storify ist schlicht eine Website, mit der Tweets, Facebookeinträge oder auch Blogbeiträge gesucht und in die „Story“ eingebunden werden können.

Ich habe das beim Theaterfest getestet. Da ist auch der Tweet von der Bürgerbühnenvorstellung d’rauf, wo ich erstmals von diesem unserem Club hier hörte. Ein Möglichkeit ganz einfach auch Guerillamarketing, Pressekonferenzen, was uns sonst noch einfällt zu dokumentieren und online zu stellen, ohne viel Aufwand. Einfach dabei sein, knipsen, twittern, den Hashtag nicht vergessen und zusammenfassen.
Nähern wir uns dem Ende. Eine weitere Möglichkeit einfach und schnell Informationen zu bekommen und zu veröffentlichen sind Tonaufnahmen, die sogar mit dem Smartphone in akzeptabler Qualität gelingen und über Dienste wie Soundcloud oder Audiboo verbreitet werden können. Ich bevorzuge Audioboo. Dann klammern wir das zum Abschied mit 2 persönlichen Dingen. Ich schreibe auch Dialektlyrik und -Lieder. Ein Beispiel der Audibooeinbindung im Blog.