Vorbilder

Immer werde ich gefragt, welche Vorbilder ich hätte. Nun. Ein Vorbild in dem Sinne, dass ich schreiben wollte wie derjenige die, hatte ich nie. Ich war beeindruckt, ja, mochte, fühlte mich angetan. Ja. Nicht unbedingt literarisch, eher im Sinne von inspirierend, frei machend, ermunternd.
Eine seltsame Liste, ich weiß, aber seltsam bin ich halt geblieben.

Wilhelm Willms, vor allem seine Ave Eva, das mich zum ersten mal wirklich auf Konfrontationskurs zu Kardinälen brachte.

Ernesto Cardenal in Folge

der Nackenheimer Zuckmayer schon immer, vor allem sein „fröhlicher Weinberg“

dessen Freund Bert Brecht auf jeden Fall als Literat.

Hemingway zeitweise

Steinbeck heute noch, east of allem.

und teilweise Christoph Stählin

Shakespeare nicht vergessen

in Teilen auch Johann Wolfgang, den Hessischen

als Lyriker E. E. Cummings.

Kein Rilke, kein Celan, keine Bachmann, keine Laska.

Und nur ganz am Anfang Handke, aber nur die Publikumsbeschimpfung…

Fiel mir ein, weil gerade der Ortega den Ernesto mobbt.