Vliese und chemische Erotik

(Achtung! Alter Mann und Rentner erzählt vom Krieg!)
(Eine minimalistische Poetik der Arbeitswelt, oder so und das ist jetzt schon ein Beitrag einer Blogparade, die es noch gar nicht gibt #kultdef von Tanja Praske. Yodeli! :))
Das SWR-Fernsehen hat eine Sendung über meinen fast ehemaligen Arbeitgeber gedreht mit Kollege Holger Drexler als Hauptdarsteller. Er hat es oft in Nachtschichten erzählt, dass seine komplette Familie mit der Familie Freudenberg irgendwie patriarchalisch verknüpft ist, wie fast der ganze Ort, samt angeschlossener Odenwaldhölle, außer den SAPs, den Wursthäutlern, der Nudel, den Verlagen et und cetera PP. Und doch, da gibt es durchaus rebellischere Betriebsräte und die sammeln nicht nur Geld, nein, nein, da herrscht nicht nur Harmonie. Sehenswert auch mein Lieblingsort, der Hermannshof. Ihr kennt das ja! Aber trotz alle dem…..Endlich eine Sendung, die klar und deutlich erarbeitet, was denn da Vliesstoffe sind.
Und das mit dem Helia verschweigen wir gerne auch weiterhin, gell?
vlies_swr
Aber! Irgendwie hat das Unternehmen was. Oder kennt ihr noch eine Firmenzeitung, die Gedichte zu ihren Produkten veröffentlicht? Mit meiner chemischen Erotik? Die auch schon mal animiert bei T-Online hing.. Da waren nicht alle amused. (Winkt den ehemaligen Cheffes…) Glaubt mir das! :))
Aber man tat es. Man tat es wirklich!
vliese
Samt einem Portät von mir. Nein, es ist mir nicht peinlich. „Der Wortmischer…Michael Bauer, Poet“ war eine geile Headline.
wortmischer

Ich hör‘ ja schon auf! 🙂

2 Gedanken zu „Vliese und chemische Erotik“

  1. Lieber Michael,

    grandios! Und gerne jodele ich mit dir mit – was für ein Auftakt einer Blogparade, die es noch gar nicht gibt. #KultDef startet morgen und läuft bis zum 30.6.15.
    Tatsächlich passt dein Beitrag hervorragend dazu: „Vliese und erotische Chemie“, was für klasse Texte! Bin froh, das wir über Twitter übereinander gestolpert sind – eine Bereicherung für mich!

    Herzlich,
    Tanja

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