Twitter-Lyrik, ein Aufruf zu #twly

Aha, die Kommerziellen kommen. Unter http://twitter-lyrik.de verlost der Print-On-Damand-Anbieter BoD und das Literaturcafe einen media-Player von der Apfelfirma und stellt den Teilnehmern ihrer Twitter-Lyrik-Aktion den Abdruck in einer Anthologie in Aussicht.

(Kostenlos, der Abdruck, gell, nein, die Jury ist auch nicht benannt, nein, nein und ob die Autoren ein Belegexemplar erhalten ist nicht bekannt, nein, nein. Ich kann mich da an Postings des Literaturcafes erinnern, zum Thema Autorenvergütung, aber was solls, it’s a fun, haha, ha)

Nein, nein, ich will gar keinen Anspruch erheben, dass Twitter-Lyrik eine Erfindung von mir wäre. Nein, nein, das ist albern, ist es auch bestimmt nicht. Und ich will auch keinen Ei-Pott gewinnen, nein, nein. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass ich hier bereits am 11.1.09 darüber berichtete und auch fleißig seitdem Lyrik twittere. http://twitter.com/kurzdielyrik. Ich will hier keinen Anspruch erheben, nee, nee, das mit dem Zeilenstrich ist natürlich auch keine Idee von mir, das macht man schon seit Urzeiten so, in Zeitungen und die Idee mit dem Buch hatten die Bod-ler glaube ich auch schon mal. Aber ich hätte ganz gerne den „Unabhängigkeits-Gedanken“ oder wie man das nennen mag gestärkt, den „Twitter“-Geist.

Ich fordere daher alle auf an dem 140-Zeichen Wettbewerb unter http://twitter-lyrik.de teilzunehmen. Wer keinen Ei-Pott will, der kann ihn ja anschließend verschenken oder ver i-baien. Damit aber nicht nur die Kommerziellen etwas davon haben und der Rest der Twitterwelt auch nachhaltig,

schlage ich vor einfach einen #twly hashtag an die lyrischen Texte anzuhängen. Dann kann amn das schön unter http://search.twitter.com/search?q=%23twly mitverfolgen. Alle, wenn sie möchten.

Im Übrigen empfehle ich für gedruckte Lyrik-Bände den Engelsdorfer – Verlag mit seiner Lyrikbibliothek, die auch im Print-on-Demand-Verfahren arbeitet und dort BaB heißt. Buch auf Bestellung. Zugleich ist die Möglichkeit der zeitgleichen eBook-Veröffentlichung gegeben.
Eine weitere Alternative ist das PUR-Buch bei Monsenstein und Vannderdat. Nur so als investigative Anregung (mein Gott, was schwelle ich heut‘ wieder)
Wenn überhaupt ;-).