Surreale Dinge


Ausstellung in der Schirn, Frankfurt.

Seit Tagen freue ich mich gerade auf diese Ausstellung. Man Ray, Dali, Oppenheim, Max Ernst, surreale Skulpturen und ich fühle mich nicht gut. Gar nicht. Fängt ja alles gut an. Siehe das Bild links und dann ging es in eine Geisterbahn siehe unten, als ob das Paris der 20iger des letzten Jahrhunderts wieder auferstanden wäre und ganz fantastische Objekte gibt es zu sehen, in einige verliebte ich mich sofort, aber ich fühlte mich immer unwohler.
Alles war präsentiert, als ob die Reichsutensilien der Schwiegertochter eines Medici-Papstes präsentiert würden. Podeste vor rotem Samt, nicht betreten, schon gar nichts anfassen. Böse blickende Kunstwärterinnen, die mich nicht twittern ließen, nein die Dame darf fotografieren, nur mit dem Handy darf man das nicht. Nun ja, was hab ich kleiner Wurm auch bei der Frankfurter Großkunst zu suchen. So fühlte ich mich. Nichts von der subversiven Kraft dieser Kunst, die brutal im 2. Weltkrieg von den braunen Horden unterbrochen wurde. Nein, ich schreibe das Wort nicht. Auf Podeste gehoben, vor roten Samt. Ich höre Kunsthistoriker das ganze Hochbedeutungsgeschwalle auf die Samtaltäre legen. Natürlich, diese Objekte sind Millionen wert. Sammlerwert. Und haben damit eigentlich aufgehört als subversive Kunst zu wirken. DANN sind viele dieser Werke einfach nur noch banal.

Aber wie gesagt, ich bin kein Kunstversteher oder Fäulletonschreibist. Ich bin nur mikelbower und finde es schade um die Ausstellung, wobei wie gesagt, die Objekte der Begierde eigentlich fantastisch sind. Dali, Man Ray, Oppenheim, Ernst #hach. Absolut anschauenswert. Doch. Und die Apfelweintorte ist sensationell. 😉