Super Flu – was? Aber Hallo! #grooveup

[Update siehe Unten (sogar mit #twly]
Als ich durch die Website des Nationaltheaters Mannheim surfte und Super Flu las, hatte ich die Gedankenkette Super Flu – Magic Flute – Zauberflöte, da war schließlich etwas im Opernhaus. Ich las Techno und das war’s. Bis ich via Twitter (Twitter wirkt! Die Theater und die Sonstigen -hier könnte ein besseres Wort für Kultureinrichtungen- stehen wissen es meist nicht) angesprochen wurde, ob ich denn nicht zu einem Social Media-Gedingse kommen wolle. Im Opernhaus. In Mannheim, wo sie sonst 60 Jahre alte Parsifal-Inszenierungen zelebrieren oder Teppiche spendieren für eine Fledermaus-Inszenierung von 1948. Aber da hat sich einiges getan in der Oper…. Ich erzähle das später mal….
Erst kommt Super Flu. Also das ist wohl eine Techno Band. Hört sich auf Spotify so an:

Ok. Natürlich hörte ich in den 90igern auch mal Techno, aber das war nicht meine Welt, ich entwickelte mich immer mehr zum Jazz- und Klassik Hörer. Aber ich merkte auf!
Langsam gab es Trailer für dieses Konzert:

Aha. Das ist also kein Mashup, kein Remix. Das ist durcharrangierte Musik. Ein Genre-Mix. Und das mit dem NTM-Orchester, das laut kompetenten Menschen eines der besten Theater-Orchester sein soll.

Sehr interessant! Sogar für mich alten Sack. Techno hören, ohne dass mich in einem Club einer der Türhüter nicht ‚reinlässt, zu Recht. Da öffnet sich zu dem etwas. Das Theater hängt sein Hochkultur-Fähnlein zum trocknen auf. Diese unselige Trennung zwischen U- und E-Musik ist aufgehoben. Yippie! Aber ob sich das beim gemeinen Theatervolk auch so anfühlt? Bei den Clubtänzern? Ich bin auf jeden Fall gespannt! Also echt symphonischer Techno. Es gibt noch jede Menge Karten. Es tut auch nicht weh ins Theater zu gehen! Echt nicht. Und ein Tweetup lass ich mir auf keinen Fall entgehen! Schon gar nicht im NTM.

Bild von @bogenfenster
Ich will nicht in einem nur zur Hälfte gefüllten Opernhaus (für die Älteren, das ist das Große Haus!) twittern. Also bitte! Bewegt Euch!
Ach so ja, die Oper in Mannheim. Dieses Monteverdi-Dings war klasse! Sie haben sogar ein Blog. Elvis lebt, oder so!

Von Monteverdi zu Super Flu! Genau das! Also es gibt noch Karten!
Update
Ich war da! Einmal bei der Probe. Hier meine Tweets:

Barbara Volkwein, die Dramaturgin und Macherin sah das zeitgleich so:


Das war die Probe. Gestern dann das umjubelte Konzert! Das war ein ganz anderes Publikum, als sonst. Die Opernsparte des Nationaltheaters Mannheim hat es tatsächlich geschafft die Clubszene ins House zu ziehen, auch weil Barbara es verstand die Social Community zu aktivieren. Das Theater sollte das genau analysieren und wieder verstärkt auf die Social Media setzen und damit auch Theaterferne mit einzubinden, die Opernsparte scheint auf einem guten Weg zu sein. Kompliment. Zunächst ging es backstage, durch die Katakomben, in die Kantine. In lockerer Runde dabei die Dramaturgie, Superflu themselfes, ein Arrangeur, Dr. Barbara Volkwein als Gastdramaturgin, der Dirigent Matthew Toogood (der zweite Kappellmeister des Hauses), der mit @maestrotoogood extra zu diesem Anlass einen Twitteraccount anlegte und versprach er würde von der Bühne twittern. Kommt später!
(Erwähnte ich schon, dass alle Mannheimer Dramaturgen damit Nachfolger Schillers sind, dem ersten dieses Standes in Mannheim, obwohl Dalberg ja eigentlich Lessing wollte. 🙂 )


Tatsächlich, zuletzt erlebt in diesem Haus beim Brandner Kasper-


Überhaupt der Sound! Da hat der Tonmeister Wunder gewirkt. Ganz hervorragend. Das Opernhaus ist ja eher für Mozart und Co gebaut. Wenn ich an den sehr optimierungsbedürftigen Sound bei Blues Brothers an gleicher Stelle denke….
Ich musste dichten, das hatte mich angemacht!


Sagte ich nicht immer, dass #theaterimnetz von der Bühne mit kommen muss? Hier und anderswo!

Es war nett Leute wieder zu treffen, neu zu treffen. Social Media analog. Immer wieder gerne. Ich bedanke mich bei Barbara Volkwein, Super Flu und dem Theater für die Einladung!
Auf Instagram gibt es auch schöne Bilder. Nur ist der #hashtag #grooveup leider sehr beliebt, auch international….. 🙂

Dann gab es noch eine Party im Foyer des Werkhaus und wie immer kein Netz in der Betonburg, also auch keine Tweets. 🙂
Ich hörte, da gäbe es in der neuen Spielzeit wieder etwas vom Opernpop. Ich bin gespannt!

Stay grooved!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.