Kleine Buchmessen, Konzerne, die Literatur, Verlage und das Internet

Keine Sorge. Trotz der gewichtigen Überschrift wird dies kein bedeutsamer Titel des abendländischen Grasswurzel-Feuilletons. Vier Dinge ließen mich zur Tastatur heute greifen und wie immer mit zwei Fingern Buchstaben längs des Cursors auf den Monitor fabrizieren.

  1. Die Abrechnung meines Verlegers kam heute an. Jedes Jahr ein vergnüglicher Akt, eigentlich possierlich, fast peinlich. 92 Eurocent will er mir gerne überweisen. (BoD Autoren amortisieren ihre Bücher über Eigenverkauf, wer denkt schon an Gewinne?). Aber tatsächlich haben zwei Bücher ihren Weg durchs Internet zu den Bestellern gefunden. Dies allein wäre aber natürlich kein Grund die Leser hier damit zu behelligen, es passt nur in eine Serie von Gedankengängen, die vielleicht der Öffentlichkeit zuträglich wären.
  2. Ich wollte eigentlich alle Homepages der Verlage ergründen und hier vorstellen, die an der kleinen Buchmesse teilgenommen hatten. Und ich tue es nicht. Warum soll ich deren Arbeit tun? Warum muss ich wie ein wilder Watz durch die Gegend googlen, um das irgendwie nachbereiten zu können? Ich möchte so etwas haben, wie Lehmanns Weblog. Gefüllt von einer Arbeitsgemeinschaft dieser Verlage. Alles wohl aufbereitet für meinen Feedreader! Das wär‘ doch mal was für die IHK, oder?

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