Ich bin ‚raus aus Facebook und aus Goggle+

Nur fürs Protokoll und falls mich wirklich jemand vermisst haben sollte. Ich bin ‚raus aus Facebook und aus Goggle+

Gestern Abend löschte ich meinen noch jungen G+ Account. Mir wurde Angst. Der Stream von Google Plus ähnelt einem Forum. Das heißt ich bekomme die Diskussionen meiner „Eingekreisten“ präsentiert, ob ich will oder nicht. Auf diese Art kommen mir ggfs. wieder die Blasierten vor die Füße, die ich nicht recht ertrage und in Twitter schon längst aus der Timeline entfernt habe. Ich will jetzt das ewige Klarnamen-Gejammere gar nicht näher betrachten, das ist sowas von 1999/2000. Und dann das Vorschlagswesen. Wie in Facebook auf der rechten Seite. Und da wird gemixt. Liebe Leute aus meinen Kontakten, die nie im Leben zu G+ wechseln würden, Redaktionen, Verlage, sonstige Firmen, politische Kontakte und dazwischen Vorschläge und natürlich (weil sie aus unerfindlichen Gründen für die Nerd-Szene Helden sind) immer wieder Wattig, Lobo, Sixtus. Das ertrage ich nicht.


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Es stört mich gewaltig, dass mir diese Menschen beständig „auf’s Auge“ gedrückt werden. Ich will nichts von ihnen, sie schlicht ignorieren. Und dann betrachtet man das alles genauer, dann wird das fatale Unwohlsein der ersten Minuten immer mehr bestätigt. Google gibt mir zwar hübsche Möglichkeiten zum differenzierten kreisen, aber doch läuft das alles zu einem „Eine Seite für alles“ hinaus, da gibt es kaum noch Unterscheidungen zwischen den Diensten, alles ist eines, alles so schön bequem zu handhaben. Und es kostet nichts. Es kostet doch, ich weiß, durch die personalisierte Werbung, aber ich bestelle, nutze nicht Dienste für die ich bezahle. Doch, ich würde gerne für den gmail-Dienst zahlen, den mag ich. Ich würde mich wohler dabei fühlen. Aber man kann ja nicht. Die Synchronisation mit dem Google-Kalender auf dem Smartphone musste ich canceln, da wohl die Server überlastet waren. Auch gut, geht ganz gut lokal vom Netbook und dem häuslichen Netz. Die Cloud nutze ich nur noch vom Androiden aus, wenn ich mit dem Smartphone schreibe. Vom Rechner aus geht es dann auf die Festplatte. Vom Netbook schreibe via http://www.netdrive.net/ auf meinen bezahlten Web-Account, wenn nicht direkt hier ins Blog. Ich habe Angst, siehe oben, mich auszuliefern. Ausserdem sind diese Vielzahl von Netzwerken Zeitfresser.

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