Kulturzentrum -guckuck

tldr;
Geplapper über: Tweetup mit den Schwetzinger Festspielen, Autorenlesung mit Thomas Köck, Cole Porter, Barbiere, Mädchen in Not, #twoper, Body & Language, Brandner Kaspar, Maniera, Hannah Höch, Betrachtungen zu Künstler und Geld, wofür ich auch keine echte Lösung weiß.

guckuck
guckuck

 
 
Schattenwinde aus goldenem Frust
Übersättigte Wolken aus Langeweile
drehen sich in diesen Kreisen kreisend
kulturvernaschend zentrumsweise
(Aus 02/2002, Bild: Johann Bauer)
 
 

Manchmal sollte man sich selbst stellen. Hhmm. Bin ich jetzt soweit? Gehöre ich auch zu denen? Oder war das damals nur Neid? Ich fürchte ja. Das ist alles eine Frage der Zeit, der Lebenszeit und der Zeit die man zur Verfügung hat. Tagtäglich, befreit vom Brotberuf und der beständige Gedanke, wie viel Lebenszeit noch bleibt. Man irgendwo hin kann, ohne die eng bemessenen Wochenenden, den Urlaub.
Und also mache ich, was mir in den Sinn kommt. Doch, doch, ich habe ausreichende Schreibzeiten, aber da ist nichts, was meinen Ansprüchen genügen würde, noch nicht, aber ich muss ja nicht.
Warum das alles? Nun, Ute Vogel hat ihre Berliner „Kultur-Erlebnisse“ gebloggt und ich hab sie dafür auf Facebook gelobt. Doch, man kann da mehr machen als Sinnbilder posten und Hass verbreiten.
Mir fiel dann ein, dass ich da nachlässig war. Da gibt es einiges zu berichten. Genau! Alles ist Kulturzentrum! Mir egal, wie das klingt, oder ob das Ferienaufsätze hier sind. 🙂 Meine Ausflüge nahm ich wieder auf, hab’s hier aufgeschrieben, aber dieses Wetter lässt nicht viel zu, schon eine ganze Weile nicht. Kulturzentrum -guckuck weiterlesen

Monnem fickt alles !

So könnte Wahlkampf aussehen, oder Stadtmarketing!!!

statt dessen:

Ok. Wolfgang scheint beides zu beherrschen. Trotzdem: Genau so sollte Wahlkampf aussehen. Aus der Szene geboren, dort zu Hause, wo die Wähler wohnen. Hier halt in der Neckarstadt. Sie rappen drüben vor dem alten Bahnhof jetzt schon die ganze Zeit. Und eigentlich höre ich mehr Monnem und Neckarstadt, als sonst. Die Texte beziehen sich auf all das Leid dieser Welt und sie ficken auf alles, das sagt man halt so unter Hip-Hoppern, aber sie strotzen vor Lebenslust, reimen auf Teufel komm ‚raus, stabreimen und sprühen.

Und sie kommen, die Jungen, die niemand sonst anspricht..

aber, es wird, es wird…

Ach, SOOOOO werden die grünen Wahlplakate aussehen, nächstes Mal!

Der Kandiat

ist eingetroffen. Die Jungs fragten. Isser das? Ich bestätigte, das ist er. In Begleitung, es geht ja um den freien Zugang zum Neckar, denk ich mir wenigstens und die Presse ist dabei.. Was hat das mit dem OB-Wahlkampf zu tun, höre ich den GEZ-Rundfunkler fragen, die Antwort habe ich nicht verstanden. Die Boyez am Mikrofon: Da drüben gibt’s Fisch, da stehen auf dem alten Messplatz hamburgische Fischhändler. Die Räuber waren übrigens auch da. Vorsitz und Vertreter. Toooooolll.

er naht, er naht, die GEZ’ler filmen

Graffiti Boyez

Und wer wirkt hier?
Nun, einige Herren aus der freien Graffiti-Szene in Mannheim. Das Mädchen-Spraying gibt es nicht wirklich, das ist alles noch Männersache, so ganz ohne Macho-Gehabe, das ist halt so.

Organisiert hat das ganze Danrock, seit 8 Jahren im Geschäft und wie alle hat er keeeeine Ahnung über illegale Graffiti.
Politisch geht ihm eigentlich alles auf den Sack, aber bevor Wellenreuther da dran kommt, dann doch lieber die Grünen, Raufelder eben. Mit an der Wand im Augenblick: Katy, Maryone, Basco, Rebell .
O-Ton:
„Mannheimer Graffiti Boys sind gegen Wellenreuther.“