Heiterkeit 1

Ich bin ja jetzt auch offiziell ein Heidenkind und dies lässt mich völlig neugierig werden, auf diese Weihnacht. Ich muss mich jetzt nicht mehr erregen, dass sich kein Mensch um die Botschaft kümmert, die diesem Fest zugrunde liegt und mir treiben Tränen unterdrückter Lachen aus den Augen, winkeln sich. Lametta. Doch im Ernst. Lametta. Was könnte man damit anstellen? Ich stelle mir einen Besenstil vor. Einen Parka (oliv, der Soldatenbraut entwendet) darüber gehängt, vernadelt vom Christbaum (Hei der Name taucht zum ersten mal wieder auf, hei Josuah, ich bin heiter und Du?). Über und über vernadelt der Parka, überall Fichten-Nadeln, samt Geruch über. ÜBER ALL, über im All. Durch Raucherringe, nein ich weiß nicht, wer da raucht, durch die Ringe fliegen baraocke Engel-Drohnen und schießen aus Luftdruck-Pistolen Lametta. (Es sind keine Engel von dir, Joshua, no prob.) Alles ganz profan, so pseudo-künstlerisch vom Baumarkt, Putten-Clone in Stereo-PUR, stuck-resistent und sie singen. Chopin, als ob sie Fügel wären. und schießen Lameatta, die Bude füllt. Sich. Mit La-la-Metta. Die Flut steigt, keine Radare verfluchen die Flak. Auf dem Lametta liegen wir und treiben der Decke des Himmels entgegen. Lametta wie Heu. Die Pseudo-Putten bemahlen sich blau, die Pistolen reiben sich Räuber aus den Luft-Magazinen und essen das restliche Lametta mit violetten Bändern verziert. Ein letztes Keuchen auf Lamma-Letta, den Nadeln entronnen, laubblasen wir. Zu Tonnen. Noch ein Bier, zu Joshua? Solange es kein Martini ist. So heiter, so heiter. Stile, Besen, sei gewesen. Genadelt. Und dekoriert. Lametta. Vergiss die Gebete, Joshua, kommst Du? Tresen, Tresen, sei’s gewesen. Parkas wärmen.

Die Sache mit der Seele

Ich bin ganz. Von oben bis unten. Selbst wenn eine Glied-Maße fehlte, wäre ich in den Resten ganz. Auch wenn meine Fingernägel geschnitten sind, meine Resthaare, ich bin ganz. Niemand teilt mich mehr auf. Nein, ich habe keine Seele. Und doch, natürlich. Ich bin eine Seele von Mensch. Ich habe auch keinen Körper, nein wirklich. Ich bin einfach Ich, mit allem drum und dran. Mit Penis und Bierbauch. Ist alles in allem und funktioniert, na ja, dem Alter entsprechend und natürlich. Ich habe mich den Göttern in violett, kardinalsrot, shabbes und arab-grün samt Adepten entzogen. Sie wollten zwar nur meine Seele, aber ich bin so ein ganzheitlicher Typ. Ich lass mich nicht einfach so auseinander dividieren. Lebt die Seele auch im Penis, entschuldigung, ich gendere falsch, möglicherweise auch in der Vagina, hätte ich denn eine? Ich bin, wie die Gattung insgesamt, ein geniales Konstrukt, ja hier spricht der Agnostiker, es erscheint mir konstruiert, die Bausteine congenial gestaltet. Und ich bin ganz. Innerhalb und äußerlich. Ist alles Ich. Auch die lästigen Nasenhaare und die Falten in der Kniekehle. Sollte ich einst tumoren, auch diese. Und alles ist rein, wenn ich es denn gewaschen habe. Nein, ich habe keine Seele, keinen Körper, ich bin nur ich. Und den Platz für die Götter, die es vielleicht gar nicht gibt, den weise ich zu, in mir dorten. Ich. Man teilt mich nicht auf. Und weil ich ganz bin, im Großen-&-‘Ganzen, sterbe ich auch ganz. Summa cum. Dereinst. Und wenn es dann trotzdem weiter gehen sollte und dieses mein Ich dann noch erkennbar wäre für mich, nun denn, dann wäre ich wieder ganz, wie auch immer und hätte weder Seele noch Körper. Ich weiß ja nicht, wie das bei Dir ist, aber ich fühle mich pudelwohl bei diesen Gedanken. So als Ganzheit des in mir Seienden. Ja, die Philosophie. Ach nee, die entsorgen wir mit der Theologie… wie gesagt in diesem Advent bin ich wie immer ganz ICH. Wer spricht hier von Ego-Isten? Natürlich, davon geht doch die Rede in der ganzen Zeit. ICH bin ich. Nix weiter, aber doch. Und meine Seele, die es gar nicht einzeln gibt bekommen auch keine Götter, die es vielleicht doch gibt? Nein ich fürchte nicht. Lasset uns zusammen lächeln. Lachet laut! Anti-Doch-Theologien eines Agnos- Tigers.

Netzgeschältes 1

Ich schreibe direkt ins Netz. In die Löcher. Nein, ich fische nicht, schon gar keine Menschen. Das machen Agenturen. Werbeagenturen, Lügenagenturen, Public Relations Agenturen. Die fischen, Menschlein, Seelchen und mein Geld. Sie fischen im Klaren, im trüben Flüssigkeiten, ach was H2O, nein, sie wandeln nicht auf Wassern, niemand wundert es, sie lügen sich zu uns. Ich schreibe nur in die Netze, wie jetzt, in die Löcher, dazwischen. Ich bin zeilenlos, das Nichts ist nicht. Ich schreibe in Netze und meine Worte treiben durch sie hindurch, nur die langen Sätze bleiben hängen für die dicken Bücher, die ich nicht schreibe, zugefischt von den Klugen und Gerechten, die mir gestohlen sind. Ich habe Angst vor den Fehlerlosen, den allzeit Tüchtigen, den Fehltritt-Losern. Ich schreibe in die Netze, die nichts Lücken losen. Und keine Wasser trüben, keine Wandler nässen Fuß. Im Netz die starken Sätze, große und für Euch Zwitscherer die Worte, klein geschrieben, geflüstert, zum wieder sehen…

Kleine Regen (triste 1, negieret ihr Schwärme)

Kleine Regen stürmen über die Novemberwüsten, würgen der Laubbläser Mark in die Lächerlichkeit der Herbstrandkanonen, sprühen die letzten Reste der Milchmast zur Gülle der Oktoberfeste. Völker trauern nicht. Nie. Völker atmen nicht, Völker doch. Bienen fleißt! Und wenn sie Völker sagen oder Bevölkerung dann…ist das fast so schlimm, als wenn sie Bürger rufen, statt Burger zu verkaufen. Schlimm sich vorzustellen, dass all die Massen, die Länder bevölkern Gesichter tragen und Geschlechtsmerkmale, also Titten und Hoden, von Unterwäsche bedeckt zwar, aber statistisch vorhanden, immerhin. Und all dieses Volk begehrt regiert zu werden und all die produzierte Entsorgungen.
Regen aus November-Blues graut sich in die Hirne der Schmetterlinge des nächsten Frühjahrs, verschachtelt sich in neue Ackerhalme, die Ränderhecken träumen, den langen Winter über. Die Nüsse, in den Kopftüchern gelesen, walen in Gebäckleichen der Weihnacht um die Hüften der Bevölkerung.
Der Regen streikt den Blues, lacht in die Salsa, dreißig letzte Blättern tanzen die Wege frei für die Flocken aus gefrorenem Wasser, wir truhen.

Zwischenrede 1

Ich weiß, dass nach christlichen Maßstäben noch kein Advent ist. Und? Bin ich Christ? (Doch, doch war ich auch schonmal, aber geistig ist das schon lange her und offiziell jetzt also auch.) In allen Läden tobt doch auch schon der Advent. Mir ist adventig. Es wird früh dunkel, es kaltet und windet. Ich höre Jazz und besinne. Nein, keine Kerze. Kerzen sind unpraktisch zum schreiben. Frei und ungezwungen kann ich mich also dieser November-Melancholie hingeben und sie als ganz privaten Advent zelebrieren. Befreit von dem Zwang irgendwelche religiösen Zeremonien oder gar Hintergründe in mein Denken einbeziehen zu müssen sinniere ich vor mich hin. Ich bin auch nicht mehr gezwungen bastelnd Religiosität zu heucheln und freue mich doch auf die Weihnachstmärkte an schönen Plätzen. Einfach Dinge, die man im Winter so tut. Wie immer halte ich mir das Weihnachtsliedergedudel vom Hals, doch das geht. Einfach Radio abschalten. Meine Art Adventsmusik bestimme ich selbst, zu was gibt es Player. Ballast abwerfen. Und genießen. Ich werde hier 2 Monate Advent genießen, mit den Dunkelheiten kämpfen, Helligkeiten suchen, bunt durcheinader kegeln. Vielleicht bekomme ich einen Lauf zu lyrischer Prosa oder Kurzlyrik. Was weiß ich. Ich weiß noch nicht so genau, wer hier schreibt. Das literarische Ich, meine ich. Es wird jede Menge -mikel- dabei sein und doch wird es kein Tagebuch sein. Im Augenblick ruhe ich einfach in meiner Müdigkeit, der Schläfrigkeit des Schichtarbeiters, dem der Mittagsschlaf entzogen wurde. Die Gedanken flitzen nicht, sind wattiert, tanzen Hängeblues zu Bebop, schlendern dem inneren Boulevard entlang. all die Aufgeregtheiten der PR-verseuchten Medien schwimmen im Uterus des nächten Morgen Menschleins. Der Hätte-Ich-Doch schläft mit der Was-Solls und zeugt in Echtzeit Buchstabenblasen, die tropfen als ob die Salontieger sie in die Schmachtschlacht geblasen hätten. Ich gönne mir zwei Lachsalven Wohlsein und stumme in die Tastaur.

Über die Un-Follower.

Messias. Ich weiß nicht. Ich weiß wirklich nicht, ob ich einen Messias wirklich wollte. Solche Typen pflegen anstrengend zu sein. Doch. Man muss ihnen folgen. Unbedingt, sonst geht das nichts. UNBEDINGT folgen, egal wohin. Undemokratisch autoritär. Im allgemeinen lassen sie Dir keinerlei Möglichkeit selbst irgendeinen Weg zu suchen. SIE sind der Weg, sonst niemand. Und dann darf man das nicht und dies nicht. Wobei. Die Messiase selbst sind ja gar nicht so, aber ihre Jünger oder Follower, wie man heute sagen würde. GNADENLOS fordern sie DEN Weg zu gehen, ok, ab und an führen sie Kriege, welches denn so genau der Weg wäre, unter sich, aber ansonsten zerren sie Dich auf ihren Weg und dann: Immer gleichmäßig vorwärts trotten. Wehe wenn es dann Unmassen sind, die ihnen folgen und ihre Lehre, ihre Weisheit zur Religion wird, zur Staatsreligion gar. Dann lodern bald die Feuer für die Ketzer und es werden sich schon andere Messiase finden, die man mit den nun vorhandenen Massen bekriegen könnte. Die respektive Höllen brauchen Futter, sonst werden die Teufel unruhig. Genau die Teufel und Dschinns. Braucht Messias. UNBEDINGT. Also schwierig. Die Sache mit der Ankunft. Für Agnostiker. Nichts regt den Messias mehr auf, als Agnostiker. Atheisten sind einfach Teufelsfutter, hopp und ab, Heidenkinder halt, Ungläubige, Goi. Aber diese Unentschiedenen. Das ist genau die Zielgruppe. Und schon geht die Predigtmaschine ab und wenn Du dann nur lächelst und Dich an der Schlüssigkeit der Lehre, an der Schönheit des Grundkonzeptes, an der Liebenswertigkeit erfreust, schon bist Du Adept, Fast-Jünger potentieller Follower und jeder Schritt wird gewogen, ob des Heils und sie wärmen die Brandeisen der Leitkultur. Messias, ich weiß nicht. Wie? Das mit den Propheten? Das kommt noch. Doch. Der dunklen Tage bis zur Winterwende sind noch viele.

Gebete eines Agnostikers #4 – Bin ich?

…diesen Gott gäbe es nicht. Es sei ein Falschgott, ein Dämon, ein Schatten des wahren Gottes. Man dürfe auf keinen Fall zu ihm beten. Mein Lächeln versteckte sich im Ernst und winkelte den Mund nach unten, wollte überleben. Ich wusste nicht was beten ist. Natürlich kannte ich das Wort, hörte die Menschen von Türmen brüllen, aus Kirchen dröhnen, Orgeln jaulen, Rosenkränze schwingen, aber ich wusste nicht, was beten bedeutet. Dessen ungeachtet war diese Unerkenntnis nicht so schlimm, wie das Wissen, dass ich weder jenen falschen, noch den wahren Gott kannte. Noch schlimmer die Tragik des Nachdenkens. Was schadet ein Gebet, was das denn dies auch sei, zu einem nicht existenten falschen Gott? Es geht ins Nichts. Da ich auch dem wahren Gott in hintersten Zentren meiner Gehirnwindung keine Existenz zubillige, wären alle Gebete harmlos. Gingen ins Nichts. Prallten in die Nichtexistenz. Sind sinnlos. Oder ist daher dieses Nichts, das Nicht-Seiende der Gott, der weder falsch noch wahr ist, sondern NICHT ist, der wirkliche Gott, der Nichtgott sozusagen? Treffen ihn doch letztlich alle Gebete, was immer auch solchiges sein mag. Erschaffen die Gebete der Menschen erst die respektiven Götter im Nichts? Ich MUSS beten lernen. Ich bräuchte doch so dringend einen Gott, der mich erschafft……

Gebete eines Agnostikers #3 – Himmelfahrt

Wenn ich nur wüsste, was das sein soll dieser Himmel. Ein Platz ohne Sorgen? Und was mach ich ohne Sorgen den ganzen Tag? Vor mich hin leben? Ich weiß nicht, was mein Himmel wäre. Ein endloses sich dehnen? Die Kreuzung der Geraden? Ein ewiger orgastischer Höhepunkt in unaufhörlichen Spasmen? Oh nöh, doch nicht dauernd. Lyrische Eigen-Produktionen in Höchstform so ganz nebenbei, himmlische Musik der Sonderklasse dauernd? Ewiger Frühling? Der Garten Eden und das Unkraut, das Unkraut, wer rupft das? Die Freuden des urmännlichen Paradieses mit diesen ewigen Houris? Ach den ganzen Tag nur willige Houris? Oder ist man da ewiglich entrückt, entleibt, entsext, durchgeistigt? Bin ich ja gerne einmal, aber ewig? Ewig regieren die Grünen in Sanftmut, nachhaltig, ökologisch einwandfrei, in frei schwingender Genderei? Alle bloggen in literarisch-einwandfreiem Entzücken und twittern dem Höchsten ein Lied?
Ich habe Probleme mir einen Himmel vorzustellen, der aus Projektionen besteht, ein Wünsche-Reservoir und der ewigen Furcht vor Langeweile. Ich gebe es zu: Ich kann mir einen Himmel nicht vorstellen. Nicht als Ort, nicht als Zustand. Menschlich. Ich empfinde es als zutiefst menschlich mir nicht vorstellen zu können, was das denn wäre der Himmel. Der Himmel, wenn es denn einen gäbe wäre unmenschlich, nicht menschlich.
Aber ich schleiche um die Frage umher, ob es denn ein Weiterleben nach dem Tode gäbe, denn nur dazu bräuchte man einen Himmel.

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Gebete eines Agnostikers #2: Lieber Gott, den es vielleicht nicht gibt

marterialsiere,
(-r auch gerne)
wir bitten
Dich
erhöre uns
Ad Deum
qui
laetificat

Ich richte
dir auch ein Blog ein
fürs erste bevor Du
das selbst kannst
und dann könntest
Du äh, vielleicht,
falls es denn in
deinen Kram passt
ich meine Dein Sinnen
samt Trachten
((
und sorry ich weiß
nicht wie Du gender-mäßig
drauf bist und doch
vielleicht Weibchen wärest
(was ich persönlich bevorzugte)
((
was weiß ich
wie Götter sein
werden
die marterialisiern
in all deinen
Epiphanien Variationen
und Inkarnationen samt Namen

auf jeden Fall verkünden
könntest

Deinen Propheten
Muftis, Rabbis, Yogis
Schamanen, Stadtpfarrern
und oben violett-fetten
alten Säcken
(ich gestehe selbst fett und alt zu sein,
aber ohne violette Damenkleider und roten Schuhen)
ausrichten, dass
in deinem
(bitte hier Vorname, Nachname, Telefonnummer,
Email, ID, Passwort, FacebookAccount, Twitter-Nick, myspaceUrl
xingGetöse, Umsatzsteuergedingse, Geburtsname der Urgroßmutter
eintragen, äh eben dem üblichen Kram)

nix aber auch
gar nix geschah
was deren PR seit
der Fastenzeit
im Auftau der
letzten Eiszeit
behauptete

wir bitten
Dich erhöre uns
falls dieses
Gebet es schaffte
Dich zu marterialiseren

*ich empfehle
nach der Erscheinung
für den Anfang
Sprechstunden
auch Mittwochs
Nachmittags

aber Du wirst sehen
hei Gott, jetzt schlaf nicht
ein, nur weil der
Mozart jubelt,
aber Du wirst
sehen, keiner hört
auf dich, so wenig
wie auf mich

Gebete eines Agnostikers #1: Gott duzen?

Ich werde einen Gott doch nicht duzen.
Nie. Auch wenn es ihn vielleicht gar nicht gibt. So viel Zeit muss sein. Nein, ich werde auch nicht anordnen was er tun soll. Was soll denn das? Mach, dass alle Menschen, sende Regen oh, gebe den Mächtigen Gedanken des Friedens, zermalme die Feinde der Gläubigen, lass Dein Erbarmen walten und so weiter, so weit fort. Ich empfinde solche Anordnungen als unseriös und nicht zielführend, wie all die Geschichte lehrt, vor allem, weil immer der Anspruch der Erfüllung fast religio-juristisch zwischen den Fürbitten und sonstigen Bettel-Gebeten zwischenbittlich steht. Und wenn der Gott dann nicht gehorcht, was er sowieso nicht tut, siehe wiederum den Lauf der Geschichte.

Aber irgendwo müsste es doch möglich sein zu beten, ohne in solche Bitt-Hudeleien zu verfallen, es müsste doch möglich sein, dem Grundbedürfnis des Betens zu frönen, ohne auch nur an einen einzigen Gott zu glauben, den es womöglich gar nicht gibt. Nein, nicht anbeten. Anbeten ist noch würdeloser als Bitt-Beten, natürlich nur für vielleicht-Gottlose wie mich. Der Rest der gläubigen Menschen möge doch bitte in der vorgeschrieben Form zum jeweiligen Gott, respektive zu den ehrwürdigen Götter/innen beten, wie das eigen-religiöse Gesetz / Vorschrift / Norm es befiehlt.

Also wie betet man ohne Gott? Ich weiß, das scheint allzu schwierig, aber deshalb aufgeben? Nein, es ist nicht im Sinne dieses Aufsatzes, wie jetzt Aufsatz, das ist doch kein Aufsatz, also im Sinne dieses Gebetes, einen Gott zu erschaffen. Es erscheint mir doch allzu anstrengend zu sein, man denke nur an die Einweisung des Personals, das redigieren des Regelwerkes, das Erfinden von Strafen, ahh, dieses Arbeit!
Mangels eines direkt ansprechbaren Gottes/Göttin (immer geschlechtsneutral bleiben, gell) wird sich ein Gebet also notwendigerweise als Zwiesprache mit sich selbst erweisen.

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