Bunte Coolstadt

Der Vollständigkeit halber für meine „Bücherliste“ hier.
Ich bin auch mit einem Bild/Gedicht vertreten. „Coolstadt“.

Mannheim-Bunt braucht keine Farbe.
Wellhöfer Verlag Mannheim, 2015
ISBN 978-3-95428-176-3

Das Thalia in Mannheim am Paradeplatz hat tatsächlich eine ganze Schaufensterseite eingerichtet!
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Aus der Buchbeschreibung:
Quelle Verlagsseite.
(Ist interessant zu lesen, das „Making of“ und die Philosophie dahinter)
Das Buch erscheint als Benefizprojekt – 5 Euro pro Buch gehen als Spende zur Unterstützung der Integrationsarbeit in Mannheim an:
Mannheim sagt Ja; Save Me; Asylcafé, Internationaler Frauentreff, KulturQuer QuerKultur Rhein-Neckar e.V.; Begegnungsstätte Westliche Unterstadt e.V.
Das Buch ist unter Mitarbeit von etwa 100 Mannheimerinnen und Mannheimern entstanden.
Ist im Übrigen ein gutes Buch geworden, auch handwerklich! Kaufenswert und nicht nur wegen meinem Winzbeitrag und der „guten Sache“.
Nur einige Bemerkungen:
Aufmerksam wurde ich auf das Projekt auf Facebook, in dem mir Herr Wellhöfer eine Freundschaftsanfrage schickte. Ich kenne Herrn Wellhöfer seit 2006, als wir ihn für die untergegangenen Kurpfalznotizen interviewten und habe ihn seitdem auf unzähligen Buchmessen wiedergetroffen. Aber nicht nur mich, sondern unzählige andere Menschen kontaktierte Herr Wellhöfer für dieses Projekt via Social Media. Ich machte dazu eine launische Bemerkung, in etwa, dass er wohl so manchen „Social-Media-Experten“ in den Schatten stellen würde und prompt wurde ich eingeladen mitzumachen. Also machte ich mit, obwohl ich gar kein Mannheimer bin. Endlich eine Aktion, die nicht „gegen“ etwas ist, so schlimm der beginnende Naziterrorismus auch ist, sonder „Für“ etwas, in eine positive Zukunft weisend. Erstaunlich dabei aber eigentlich: Es wurde ein Printtitel quasi via Facebook generiert, wie Gerhard Fontagnier bemerkte, Mannheimer Grünen-Stadtrad und Aktivist bei „Mannheim sagt ja“, bei dem Buchrelease (Link auf Facebook-Event)…(War auch neu für mich, so was.)
Es wird aber nicht nur das Buch geben, sondern Ausstellungen der Bilder., nicht nur bei Thalia.
Mein Beitrag stand noch auf dem Boden, es wird wohl noch ein Platz gesucht. Die Jury braucht halt Platz bei dem Event. 🙂
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Herr Wellhöfer hat für das Projekt richtig Geld in die Hand genommen, nicht nur für das Verlegen. 11 Preise wurden von einer Jury vergeben. Dodiert natürlich und im Vertrauen auf einen Verkaufserfolg vorab 3000 € an die Projekte ausgeschüttet. Chapeau!
Nachdenklich: Den Wettbewerb gewann Tavakuli Sharif, ein Afghanischer Flüchtling, der ein kleines Mädchen vor den Gittern eines Flüchtlingslagers in Mannheim-Neckarstadt fotografierte. Er forderte in seiner Dankesrede dazu auf, nicht nur „ja, ja“ zu rufen und zu demonstrieren, sondern Konkretes zu tun. Diese Lager gibt es schon länger. Er stiftete sein Preisgeld für ein Kinderprojekt in Kabul. Noch einmal: Chapeau!