Alles badisch soweit, #degaSKK

Die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe hat ganz schön hingelangt zur Ausstellung „Degas – Klassik und Experiment“. Ich weiß nicht, ob sie das immer tut. Youtube-Trailer mit dem Kurator zum Tweetup, Zeitung zur Ausstellung online eigene App mit den Audiodateien zu der Ausstellung, auf der Website nicht nur Bild-Downloads für die Presse, sondern auch für Blogger und das nutze ich gleich mal kräftig aus.
Degas: Die Tänzerinnen. Quelle: Bloggerdownload von der Website.

Aber das war ja ein Tweetup. Die Kulturkonsorten, ein Netzwerk aus München, waren mit drei Personen angerückt und hatten auch die Anmeldung & Planung übernommen. (Es war nett die Menschen dahinter auch einmal kennenzulernen. Wer kommt schon auf die Idee einen Rembrandt der Pinakotheken via Ai Weiwei und der ISS ins All zu jagen.) Für das erste Tweetup ganz geschickt. Und als Apres-Tweetup der „Twitter-Salon“ ein leibhaftiger Barmann mit (auch) Absinth-Drinks für alle. Ganz schön hingelangt, wahrhaftig, Respekt. Mir fehlte nur der Anstecker für die Mit-Twitterer, damit man eventuell gleich folgen konnte. Das Netz in der Kunsthalle war einigermaßen, aber je nach Standort hatte ich Probleme das Geknipse hochzuladen und konnte nicht mehr tweeten. Was Schade war.

Die Ausstellung selbst ist vom Feinsten. Klug gehängt, sofort wahrnehmbare Systematik. Nicht überladen, aber trotzdem reichlich. Hervorragend geführt vom Kurator. Wir lernten viel, fast zu viel. Die Liebe zu seinem Beruf und der gerade präsentierten Ausstellung ließ ihn fast überbrodeln, man kam fast nicht zum Twittern, so schnell flossen die Informationen.

Ich habe mir vorgenommen die Ausstellung noch einmal zu besuchen. Um alles zu sehen. Und dann blogge ich auch dazu, auch über Degas, was er bewirkt in mir. Über ihn selbst, sein Leben, sein Werk ist schon so viel geschrieben worden. Hier die Wikipedia. Vielleicht in Korrespondenz zur Mannheimer Impressionisten-Ausstellung, die badische Linie nach Frankreich, sozusagen. 🙂

Überhaupt Karlsruhe. Mit meiner „Karte ab 60“ des VRN kann ich ja linksrheinisch bis Wörth-Maximilians-Au fahren, dann wird nur das KVV-Ticket über den Rhein fällig. 🙂 Und das mit der „Karte zur Weiterfahrt“ der DB habe ich jetzt auch gelernt. Da gibt es so viel zusehen in Karlsruhe und ist eigentlich exakt genauso weit weg von hier, wie Frankfurt, komisch, dass der Weg in den Süden so weit erscheint.

Alles in allem ein gelungenes Tweetup in Karlsruhe. Chapeau! Ich käme auch wieder. Ach so ja, ich hoffe das nächste Mal twittert Frau Direktor mit und auch der Kurator. ….. *duck.
[Update] Die Kulturkonsorten haben gebloggt Und ich zitiere:

Gut 1450 Tweets waren im Vorfeld des Tweetups und bei der Veranstaltung selbst durch die Timeline gerauscht und mit dem Hashtag #DegasSKK gekennzeichnet. Sie haben gesamt knapp 1,8 Mio Impressions erzielt (Auswertung via Tweetarchivist)

Auch Miriam Stets hat gebloggt, wie auch Felix Weniger von den Kulturkonsorten.[/update]

Aber lest selbst: Storify der Kulturkonsorten.