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Dieses Gedicht entstand Ende der 90iger und fand Einzug in das Bändchen „ich träume im krautland“, einem der ersten Lyrik-Book-on-demands.

Eine junge Frau fuhr allmorgendlich mit der gleichen Straßenbahn, wie ich. An der Haltestellen wartend und ich wusste nicht, wie ihre Ängste wegnehmen, die offensichtlich waren. Ansprechen? Ignorieren? Das geht so schlecht, morgens um die Uhrzeit. Irgendwann wurde Sommer und es war hell morgens. Ein leichtes Grüßen und bald saßen wir uns gegenüber. Die junge Frau hat das Gedichtbändchen irgenwann geschenkt bekommen.. :))
Nichtsdestotrotz: Es war schlimm da im Dunkeln. Ich als potentieller Täter, sie eine verängstigte junge Frau. Passt vielleicht zum Thema #aufschrei, das auf Twitter so viele Frauen bewegt.