Lasset uns sommern

Lasset uns Sommern. Unbekannte Wellen trinken den Wind in den Ähren, Blätter rascheln wie seit Jahrtausenden, der Sommer lebt, täuscht unsere Zeit. Es ist der Gleiche, wie letztes Jahr, als alles besser war, sogar die Wolken aus leicht eingegrautem Weiß, atlantik-gestählt. Mein Sonntags-Seelchen raucht Buxtehute direkt aus dem Bluetooth der Ohrwürmer. Edle Tannen schlafen mit den Tauben, die sie bescheißen, wie schon immer weißen. Mein Sommerlein braucht keinen Schnee. Die Trauben an den Rieslinghängen drüben, wachsen der Kelter entgegen, reifen zu Öchslen und Volumenprozent, die Gerste giert dem Hopfen entgegen, sich zu vermalzen. Über dem Rhein produzieren die 4 Vitamine dazu CO2, damit es bitzelt. Aus den Hügeln rollen die Handkäsvernichter zurück in die Gerüche der Stadt, träumen von den Äpfeln, die schon runden und ihrem vergorenen Saft. Die Träume aus Herbst und vergangenen Spargeln und Erdbeerkuchen versprechen schon langsam knackende Nüsse zwischen den Pflaumen des Landes. Herr Urlaub schmiert weiße Fahnen an die Himmel, hechelt Sonnenbränden entgegen. Ich sitze auf immergleichen Balkonsesseln mein Gemüt zur Ruhe. Lasset uns sommern in Ewigkeit.

Agnostikergebet #24

Restezeit

Erklärungen zu meinen eBooks hier
Als ich hier las war man ganz begeistert von meinen Gedichten, die sich mit dem älter werden, auch dem Sex dabei und dem Tod beschäftigen. Ich erweiterte dies nun zum generellen Thema Zeit, denn was ist Zeit anderes als eine lebenslange, weltgeschichtenlange timeline?

Michael Bauer
Restezeit
zumeist lyrische Texte zum älter werden der Zeit.
63 Texte DRM frei den kbyte angemessen.

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Klappentext
Die Zeit altert? Die Zeit war immer, wird immer sein? Meine Zeit, die begrenzt ist, per se. Der Tod war immer eine Option, nie optional, die Wirklichkeit, aber immer so fern, warum Geburtstag feiern? Initium Finis. Demnächst (Stand: 11.11.11, der Nämlichkeit des Datums geopfert) werde ich 60 und statistisch habe ich (männlich) noch 17 Jahre zu leben. Das Phänomen Zeit an sich selbst, lyrisch zu beobachten, die Dinge, die nie aufhören und doch. Über Jahre. Das Wollen, das Können. Alles ist Zeit. Wisst ihr warum ich Twitter so liebe? Es ist die timeline. Die Zeit, die läuft und auch vetrödelt werden darf. Die liebste Zeit meines Lebens war getrödelt, in Wolken, in Kissen, unter Küssen, zwischen Tasten und Tastaturen, Griffeln, Büchern, Tafeln, Füllern, Papier, im Glas und sonnenwärts, was schert mich Karriere und die Aktionärsbrüterschaft. Beim Wolken küssen hält die Zeit an. Lyrik ist erschwindelte Zeit, Momente, unermesslich und doch vermessen. Ich maße mir nichts an, nein. Eigentlich wollte ich nur mitteilen, dass die Dinge jenseits der 50 seltsamer sind, als man es mit 30 erdachte. Lyrische Dinge eben, am Rande der timeline, bevor es dann wirklich ernstet. Kurz vor Sechzig. Und du bist dabei nicht allein, auch wenn die Vierzig droht. Dinge vom älter werden eben, und die langsame Erkenntniss , dass die Ewigkeit auch irgendwo endet. Ich schwebte nie wirklich, nur 0,3 micrometer über Grund und immer den Tod nicht vergessend. Doch er kommt irgendwann, auch wenn ich mit ihm pfiff und soff. Das Wollen und das Können, das altern in Ewigkeit, nein, ich werde nicht amen.

Neu Hex

Und dann ertönte
das Täterö und das
hexhex in die Scham
der Bachmannstuben
von Neustadt, die
Butzenscheiben der
Salonliteratur sonnten
sich in den iPhones
und die Kinder
lachten und lachten
und riefen töterö
samt dem #hexhex
in den Wörther
samt dem See
irgendwo in
Pfützenhausen

in mitten der küssnacht

Michael Bauer
inmitten der küssnacht
75 DRM freie lyrische Texte zu Liebesdingen

„inmitten der küssnacht“ sind Gedichte entstanden über lange Zeit. Der Versuch, reflektiert schwärmerisch den Zustand des „Verliebtseins“ auch erotisch zu fassen, jenseits der gymnastischen Umschreibungen der Bukowski-Clones. Einfach lyrische Texte zu Liebesdingen, den inneren Zustand des verliebten lyrischen Ichs beschreibend. Wie hier…

Zwischenbeet

Kleine Worte fliegen
husten Dir Licht
Lachfältchen wirbeln
brausen um alle Lippen
Ein Hauch küsst
die Hügel im Neonlicht

Einfach lesen…..

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Geldpa

Erklärungen zu meinen eBooks hier
Michael Bauer


Gedichte und Miniaturen. 110 Texte. eBook 2011, 2,99€.
Kindle und ePub Version des vergriffenen Titels „Ach Du säuselt das Kapital“
(Besprechung des alten Büchleins hier)

Kaufen für den Kindle bei Amazon hier. (Mit Leseprobe, Infos und Zugang zur Amazon-Autorenseite)
ePub kaufen für z.B. den Oyo von Thalia, einem Sony-Reader oder Trekstore/weltbild-Gerät hier. (Mit Leseprobe, und Infos )

Klappentext:

Obskur, unlogisch, absurd und treffend. Gedichte und Miniaturen von Michael Bauer.
Bilder mit schnellem Griffel und sicherem Rhythmus in Beton gekratzt. Verdichtete Gedanken in verrußtem Zeitungspapier eingewickelt, aus dem noch das Fett der Zärtlichkeiten rinnt, das in Worten eingefroren scheint. Kein Buch, das man direkt ins Gehirn hinunterstürzt. Es scheint nur tellerweise genießbar zu sein. Löffel für Löffel läuft das Wohlsein den Rücken hinab.
Ein Buch so geheim, dass selbst das BKA es nicht kennt. Der Helgoländer Vorbote würde erbeben unter den Trommeln der feurigen Besprechungen.
Erkennen sie das Absurde dieser Hinterklappung? Also, falls sie dieses Buch in freier Wildbahn antreffen: »Schießen sie’s vom Baum«. Ansonsten:
»Kaufen Sie, Kaufen sie es zu Hauf !«

Streetview II

Link zu Streetview I
Zum 2. Mal gab es Streetview Bonn.
Bilder gibt es im Blog der Veranstalterin Eva Wal
Bald gibt es Streetview III , irgendwann Streetview IV und alles zusammen von allen eine Wortschau.

Meine Tweets dazu

Zu tippeln / zu tippen / zu hashen den Tag / was will ich mehr? / ach so vieles tu tippen / zu tippeln zu dir #nstv2

Kleine Hauptstadt / alte Liebe / der Demokratie / Wehmut am Rhein / Wasser zu werken #nstv2

Über allem thront Kölsch / dönert blau / in weiße Fahnen / von Zeugen geflugt / streift Gründer zu Zeiten #nstv2

Walen zu Mai / Piraten so grün gelinkt / schwarz der Rosen rot / unter Linden am Rhein zu Nord / kein Rat im Haus #nstv2

Fußgänger zonen / den Gleichschritt der Krämer / ketten Langeweile an Gleichheit / von der Spree / bis zum Rhein #nstv2

Gefrorene Sonnen graden Himmel / blau wie Eis / Nektar zischt Blüten / stirbt über Brummer / Wasser treibt zur See #nstV2

Sieben Gebirge beueln Ostern auf Kirmes / schiffen Fahrten / zu Person/ Glitzer wellt Rheine zu Strom #nstv2

Beethon van Hoven / da Capo / in Halle / Welschnonnen kichern / Hummeln zu Blüte / Frühbonn im Ling #nstv2

Beethon Bonn #kammerich #nstv2

Muckefuck #nstv2

Muckefuck / fair gehandelt / Zichori getunkt / der Kaffee / trinkt sich / arabisch / lattelatte 1 2 3 #nstv2

Bekehr dich / im Maxim / zu Neumond / auf der Straße / Georg / liebster Drache #nstv2

Delta

Ein gemeinsames Buch mit Yvonne Mich, die so ganz anders schreibt als ich und doch ähnlich, was uns entschloss einmal zu experimentieren und je ein Gedicht nebeneinander und gegeneinander zu stellen. Das hat einen ganz speziellen Reiz.
Für den Kindle (oder die Kindle-Software, kostenlos erhältlich für iPhone, iPad, Android, Mac und PC, hier) kaufen bei Amazon.
Für Reader, die ePub beherrschen (oder für Software dafür, kostenlos erhältlich hier oderdie iFamilie hier und die Androiden hier) kaufen bei XinXii.

Der Klappentext:

Yvonne Mich Δ Michael Bauer

Delta

98 Gedichte (DRM frei als eBook)

Delta, Seitenarme zur Mündung. Delta, die Differenz zwischen den Dingen. Autorin und Autor. Zwei Stile differieren und doch ergänzen sich die Gedanken, spielen, verdichten sich gegenseitig zu einer seltsam diffizilen Einheit, die sich trotzdem immer unterscheidet.
Eine erdichtete Reise, getrennt und doch als Einheit wirkend. Yvonne Mich und Michael Bauer stapfen, tänzeln, trauern, singen in 98 Gedichten abwechselnd zu den Seitenarmen von Delta Leben.

Yvonne Mich lebt in Tawern, arbeitet in Trier, twittert, dichtet und bloggt vorwiegend hier http://michallein.wordpress.com/ …….

Michael Bauer lebt in Viernheim, arbeitet in Weinheim, twittert, dichtet und bloggt vorwiegend hier http://mikelbower.de…….

Meine freien ElektroBücher, auch freeBooks genannt

(zum Lesen mit dem (kostenlosen Acrobat Reader, den kostenlosen Adobe Digital Editions, dem kostenlosen Kindel für PC am Computer, einem PDA, einem Handy mit eBook-Funktion oder sonstigem Lesegerät, sogenannten eBook-Readern oder Pads)) Der downlaod der freien ElektroBücher (freeBooks) ist kostenlos, das Lesen der Büchlein ebenso, samt heimischen Ausdruck zu privaten Zwecken, sowie das nicht-kommerzielle Vorlesen (also wenn kein Geld an den Vorleser fließt). Die Dateien (pdf, epub, Hörbuch-zips) dürfen unter Angabe des Ursprungs so wie sind frei weitergegeben werden. „Intertextuelles“ remixen sollte gekennzeichnet sein und ein Verweis auf diese Seiten im Text erfolgen, eine eMail wäre nett. Weitergehende Verwertungsrechte verbleiben beim Autor. Falls die Texte gefallen, so bitte ich um eine Spende zugunsten des Focus e.V. Viernheim, dessen Mitglied ich nicht bin und der nicht verantwortlich für meine Texte ist. Link zur Spendenseite.. Ich erwarte und will keine Rückmeldung über Spenden.

DMC, der Weihnachtsphobiker

Am 16.12.06 las ich im Kunsthaus Viernheim. Bloglesung für „DMC“ war angesagt. Aus diesem Anlass mein Weihnachtsgeschenk an meine Leser hier, nein ich schreib nicht Kunden, das überlasse ich den Bücherhändlern :oops:, das Blog als eBook und ganz wehmütig denk ich an die kurpfalznotizen.de, die die Bloggings des DMC täglich aufnahmen…
Michael Bauer
DMC
Daniel M. Cornelius
Tagebuch eines Weihnachtsphobikers
56 Texte auf 93 Seiten

direkter kostenloser! Download von mikelbower.de

Download als pdf / Download als ePub / Download für den kindle


Ich stelle dieses Werk unter die Creative Commons Lizenz
Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung (Bearbeitung 3.0 Deutschland (CC BY-NC-ND 3.0))

Titelauswahl:
Weihnachts-Sex, awwa erotisch dezent, gell! / Bethlehem Family Food / Om et Gloria / Unterschichten Weihnacht / Geschenkecrossing / Pax, Pace, Peace, xmas / Weihnachts-Agency / Weihnachtsleitkultur II / Alternative Weihnachtsbäume…

Interessiert? Einfach ‚reinlesen. Ein Weblog, das 2006 so fast tagtäglich auf kurpfalznotizen.de zu lesen war. Unter dem literarischen alter Ego „dmc“ beschrieb Michael Bauer einen Menschen mit Weihnachstallegie, einen Weihnachtsphobiker, der aus Liebe zu seiner Frau sich mit dem alljährlichen Weihnachtswahn zu arrangieren beginnt.
Pressetexte zur Bloglesung „DMC“ gibt es hier. Den Blog lass ich auch stehen, ist hier zu bewundern. Und das offizielle Einladungsflash für die Bloglesung sintesmal gibt es hier.

Der Anfang:

30.09.06
Daniel M. Cornelius (Nick: DMC)
*1957 in Mannheim, lebte daselbst, in Berlin, Mainz, Oberderdingen und nun in Viernheim. Das M. steht für Maria und er ist Redakteur für Lifestyle, Rätsel, Partnerschaft und Multimedia für DD (Deutsche Damen) beim fiktiven Wochenmagazin „Blau-weiß-Kurpfalz“, verheiratet seit 9 Jahren in dritter Ehe (kinderlos, auch vorher) mit Elfi (39), Mannheimer Urgestein, freiberufliche Wellness-Consultant (man hatte ja damals Lehramtskandidaten nicht eingestellt) in fast allen Bädern der Metropolregion, Farb- und Typ-Beraterin und vor allem erfolgreiche VHS-Professorin für „Gestaltung von Feiertagen im alljährlichen liebevollen Vollzug“.
Die Seminare „in praktischer Begleitung“ vor Weihnachten sind immer 3 Jahre im voraus belegt und bilden den Grundstein für den allgemeinen Wohlstand der Ehegesponse, denn das „Magazin“ zahlt schlecht und eher selten. Daniel liebt seine gegenwärtige Frau abgöttisch, so sehr, wie er Weihnachten hasst. Und wie jedes Jahr stöhnt er in seiner Muttersprache, wenn es denn sehr emotional wird: „Ach Gott, jetzt geht das wieda lous“, er neigt dazu die erlebten Dialekte mit der Standard-Sprache zu mischen und freut sich darauf zu bloggen, was er im „Magazin“ nicht schreiben darf….

Nur fürs Protokoll: Daniel und Cornel waren die Vornamen meiner beiden Großväter, die mir für diesen Text wohl den Hintern hätten versohlen lassen, via ihrem Schwieger- und leiblichen Sohn, aber ich mochte sie beide sehr ;-).