Olympische Geister reiten auf Schnecken

gleiten mit Schlangen
in Wüsten und Ozeanen
pausen und lachen
trinken Weißwein und
der gleichen Farbe Bier
wie die Gespenster hinter
den Scheiben der TfTs
und digitalen TeVaus
scrollen die Sofas
die Betten und Sessel
nach Gold und versilbern
bronzene Löffel zu Pudding
Sie burgern und fritten
wie wir für uns samt
den heiligen Sponsoren
in Recordia Amen

Entgeigt


Abgehängt. Die Geigen.Vom Himmel. Der Himmel hing nie voller Geigen. Nie. Ich hänge sie trotzdem einzeln ab. Schließlich hatte ich sie auch nicht dort hin expeditiert. Ich bitte sie. Woher sollte ich 1245 Geigen hernehmen und wie an den Himmel hängen? Es sind immer 1245 Geigen, wenn das Gericht geht, dass wieder Geigen himmeln würden. Egal für wen, wo auch immer, sogar an den Nachthimmeln außerhalb von Atlantis, dort wo die Stadtbahnen auf Weichen küssen. Es wird schwierig nach der 456. Geige. Die Arme erlahmen, die Himmel schmelzen leicht und die Wolken beginnen zu murren. Mann beginnt mich Arschgeiger zu nennen, die Blitze wollen donnern. Verursacherprinzip. Man hängt keine Geigen. Schon gar nicht an deutsche Himmel. Haben sie überhaupt einen Hängungserlaubnis? Ist das Hagenauer Himmelsexportprotokoll mit dem freiwilligen Ruetli-Zusatz beachtet? Ach, machen sie sich doch nicht lächerlich, ab Zugspitzenhöhe darf die Gema nicht mehr zocken, dort oben spielt jede was er will. Außerdem gab es ja nie Geigen. Ich hänge sie nur ab. Die Luftgeigen. Ja, ich spiele Luftgeige, wie andere Luftgitarre, ja und?
Ich schwebe in den Wolken und geige. Vergeige. Dies und das.
Wenn niemand hinsieht auch halbnackt in rosa Wolken, selbst gemalte auf Acrylleimen. Wie wollen sie Luftgeigenmusik bewerten, Herr Gema, samt Gattin? Natürlich höre ich die Himmelsmusik, wenn ich in schwarzen Wolken geige, selbstverständlich, aber die komponierte mein großer Fußzeh auf dem obersten Blatt des Mammuts.
1245 Geigen hingen in der Luft und ich spielte sie alle, poly für poly morph.
Ich hänge. Sie ab. Geige für Geige, Saite für Saite, ich esse sie mit meinem Herzen, man isst nur mit den Herzen gut. Die Nachtkritik bläst mir Märsche, die 23. Geige im 67890 Takt, gespielt am kleinen Finger der mittleren Acht-Hand war unfrei, zu schwebend, dem Wolkengrau geschuldet, gewittergeil. Mir würde die Luft ausgehen, entgeigt. Karajan hat Urlaub.
Eigendirigate jubeln die Amazonen, Indievergeiger die Selfmusicanten. Nur Wolfgang lächelt und übt Luft-Orgel. Bald ist die letzte Geige vom Himmel, die es nie gab. Abgehängt.
Ich, abgehängt? Aber ja, von eigener Hand, von all dem Gerenne der 1245 Welten. Abgehängt. Entgeigt.

Der Sommer, der ein Dienstag war

Was heißt denn hier Krise
der Sommer kocht
uns kleines Gepäck
Haushalte löchern den Takt
Pleiten gebären rot lackiert
Minister wackeln durch Löcher
Hohe Schreie kitschen Strand
Im Takt verspechtet ein Ur-Laub
Spinnen aus Teerwachs an Äste
Ich halse den Kopf unter Gehirn
Bunte Vögel vögeln

Gelesen ist. Ein Protokoll.

Das war hübsch zu lesen im Überwald. In Wald-Michelbach war das ein wenig verplant und die Hinweise zu den Veranstaltungsorten sehr dünn gesät, trotzdem waren zum Schluss so um die 10 aufmerksame Zuhörer da. Eine Dame, die fast 20 min auf den Auftritt wartete, ging während der Lesung entrüstet weg. Sie hat an mir später noch sehr bewusst vorbeigeguckt, als ich schon zum Bus nach Hammelbach unterwegs war. Ich liebe so etwas, man hat etwas bewegt :)) Herzlichen Dank an Gundolf Reh für die Einladung!
In Hammelbach fühlte ich mich sofort wohl, hatte ich doch gerade den Sigges fertigt geschrieben, also eine Story, die am „Tatort“ erst-gelesen wurde. Alles war liebevoll vorbereitet, die Leseorte bestens beschrieben und beschildert, sogar eine Straßenkreide-Linie gab es von Ort zu Ort, eine exklusive Handy-Betreuung gab es Tags zuvor, Wein und Stückchen, fast könnte man zur Diva werden. Ein Kulturbüro haben sie in Hammelbach und der Chef hetzt von Veranstaltung zu Veranstaltung, wichtiges im Bollerwagen hinter sich her ziehend. #hach
Und dann las ich zu meiner freudigen Überraschung am Pranger, einer alten Einrichtung des Cent-Gerichts, zu Kerzenlicht, direkt neben einem Totenmann. Und es kamen bei 9° C um 22:00 tatsächlich an 20 Leute und hingen an meinen Lippen. Es ist schon toll, wenn man genau dort liest, wo das Denkmal steht, das man im vorletzten Satz erwähnt, dann die Heimfahrt mit dem Rad von 550 m nach 100m, sanft verteilt, genau an dem Bach entlang, den man gerade besungen hat. Die Hände immer entspannter, denn es wurde von negativem Höhenmeter zu Höhenmeter wärmer, fast bis auf 15°. Es war ja auch Juli… Danke an Raimund Bach & Team. Ach ja, die Museen waren toll, das Motorradmuseum hätte so manchen Freak gefallen :)) und dann die Eisenbahn-Museen. …Ach so ja, ich las zum ersten Mal von einem eReader. Kein Papiergeschaukel, keine Buchseiten, die der Wind weiter weht. Kommt gut. Doch. Kann man sich daran gewöhnen. Morgen ist Montag und ich bin wieder werktätig. Der Autor geht schlafen.

Elektrobücher auch eBooks genannt

Zu meiner Amazon-Autorenseite (kindle-Versionen)
Zur XinXii Autorenseite (ePub eBooks)

Der Vertrag für mein PoD-Büchlein „Ach Du, säuselte das Kapital“ wurde vom Verlag ob der hohen Kosten für ISBN und so weiter gekündigt. Nun ja, was soll’s, aber dann wären die Texte nicht mehr zugänglich, also klassisch vergriffen, was im Zeitalter der Digitalisierung Quatsch ist. Nun könnte ich natürlich die Texte hier zum download anbieten, aber wir leben ja in ganz neuen Zeiten. Tatsächlich denke ich, dass die Lesegeräte für digitale Texte, auch eReader genannt tatsächlich erschwinglich werden und in der Handhabung einfach genug für ein Massenpublikum. (Wie üblich gibt es kein deutsches Wort dafür, also werden wir das ins Deutsche als Fremdwort übernehmen.) Gleichzeitig hat der Marktführer (???) Amazon begonnen mit „Kindle Direct Publishing“ einen Dienst für Autoren zum Selbstverlegen zu etablieren, allerdings nur für die eigenen Endgeräte, zumal dem neuen Kindle zum Kampfpreis. Eine wirklich bequeme Art seine Texte für Geld zu publizieren, ohne tausend Fallen eines eigenen Shops zu tappen und Kosten fallen nur beim Verkauf an. Und wenn man sucht, findet man auch Anbieter, die zu ganz ähnlichen Konditionen diesen Service auch anbieten, ich probiere hier einmal XinXii aus, um auch für die Lesegeräte, äh, eReader die Texte anbieten zu können, die den offenen Standard ePub unterstützen, wie die neuen eReader von Medion (Oyo Thalia) (TrekStore Weltbild) oder von Sony, um nur Beispiele zu nennen. Der Markt bewegt sich und ich will dabei sein. In den folgenden Blogbeiträgen weiter unten werde ich all meine „Büchlein“ beschreiben und zum Kauf empfehlen. Doch… 😉

Full story »

Lesung Überwälder Traumnacht 21.Juli.2012

21.07.2012

 
 
 
 
 
 

Alles zur Überwälder Traumnacht gibt es hier
Über den Überwald gibt die Wikipedia Auskunft

In Waldmichel-Bach werde ich aus meinem eBook

„Restezeit“

lesen. „Das Wollen und das Können, das altern in Ewigkeit“ … heißt es im Klappentext. Im speziellen dort die Liebesdinge nach dem ominösen 50igsten. Daraus sechs Gedichte und einmal lyrische Prosa.
In Hammelbach dann meine brandneue Interpretation der Ermordung von Siegfried durch Hagen, im kurpfälzer Dialekt. Daran arbeite ich ja schon 6 Jahre und erst jetzt kam eine finale Version zustande. Interessant daran: „Mein Tatort“ liegt im Lesort, reiner Zufall, denn mir schwebt das ja bereits seit 3 Jahren vor. Der Vorläufer ist hier dokumentiert. Und so heißt das Werk denn auch:

„Wie de Sigges in Hammelbach doud gonge is.“

Zehn fastlyrische Texte. Den Klappentext hänge ich hier an das Ende des Blog-Eintrages.

Während der Lesungen werde ich mini-Books auslegen mit einer URL zu dem kostenlosen download des eBooks zur Lesung, die bis zum 22.7.2012 13:00 freigeschaltet ist. Im Laufe der Woche werde ich dieses eBook auf Amazon und xinxii (dort auch als mp3-Hörbuch) zum Verkauf anbieten. Am Sonntag, 22.7. werde ich die URL zum freien Download zwischen 10:00 und 13:00 mehrfach auf meiner Twitter-Timelime zwischtern. Um 13:00 nehm ich das dann vom Netz. :))
Also kommet zu Hauf!

Und hier der vorläufige Klappentext von:
„Wie de Sigges in Hommelbach doud gange is.
Alles weje denne Niwelunge ähm Schatz un dem Pe-Eff „

E Lied in 10 Uffreigunge uf Vännemarisch

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Regenkitsch

Ich tanze mit dem Kitsch durch den Regen und wir giggeln über die Sonne, die ihre Strahlen mal wieder in rot-gelb trägt, so kurz über der Wolkendecke, dass man fast ihre Orangenhaut sieht, in dieser unrasierten Eruptionszone und sie zornt uns, windet Sonnenstürme um den Mond und ich presse mich an ihn, den Kitsch, spüre seine Erektion an meinen Schenkeln und lasse sie zu. Scheiß auf die Kunst, das Bauhaus, die Postmoderne, samt der Scheußlichkeit der Billy-Bibliotheken und das Porschedesign. Ich tanze den Kitsch im Gelsenkirchner Barock und wälze mich im Jugendstil. Ich träume vom Kitsch rollender Meere, schneebedeckter Alpen und röhrenden Bierseideln. Ich ertrinke im Kitsch der frühen Woodstock-Batiken, samt Jimmy-Riffs. Ich schnitze mir Karoffelstempel für meine Domains. Ich kitsche dich, du kitschst mich. Unter dem Schirm tropft der Regen, regen, regen, regen, sich regen, regen, reggae yeah..

Zu feig in Rente zu gehen

(eine Hommage zur goldenen Hochzeit der Stones)

Ich lasse los. Seit ich weiß, dass irgendwann tatsächlich die Rente wirklich zu mir kommt, lasse ich so vieles los. Es ist mir so vieles egal. Ich kratze die Probleme der Menschheit von den Seiten der Gazetten, aus den Pixeln der Monitoren, wische sie von den Apps der Smartphones, baue daraus Burgen mit eingebauten Sandschleiern. Ich muss nicht mehr da hoch zum Gipfel. Die Aussicht hier ist gerade so gut und nachher rutsche ich diesen Berg auf dem Hintern hinunter. Nein, nicht kindisch, aber kindlich. Als der fürchterliche Kindergarten zu Ende ging und endlich die Schule kam, war mir genauso. Eigentlich sollte etwas fürchterliches beginnen und etwas wunderschönes enden, aber ich lies es los und es wurde besser. Wenn meine Gelenke nicht schon so ausgeleiert wären, würde ich manchmal am liebsten hüpfen. Ach, sollen sie doch machen. Der Euro geht baden? Ach. Die Urheber schreien, die Lobby macht Betriebsausflug? Nein, ich zucke keine Schultern. Ich nicht. Aber eines regt mich auf. Nein, auch das nicht, oder doch? Ok. Ich sags. Doch. Noch einmal raffe ich mich auf.
Wenn man 50 Jahre auf Tour war und eine der raffgierigsten Bands aller Zeiten, sollte man zwangsverrentet und nicht weltweit in den Fäuletons gefeiert werden. Aber meine Renterkollegen werden ihnen auch beim nächsten Konzert die Millionen in die Taschen spülen, wenn sich Mick zum hunderttausendsten Mal in den Schritt greifen wird und brüllen, dass er keine Satisfaction bekommt. Ok. Ich lasse los. Auch das. Und wenn dann mein Roman endlich fertig sein wird, werde ich auch in den Stadien der Welt. Quatsch. Loslassen, mikel, loslassen. Ommm. Ok. Es gab so viele Bands, die besser waren. LOSLASSEN! Ich hüpfe, ich springe, tanze den Mozart. Und Paul bekommt auch noch sein Fett weg, die sind alle viel älter als ich. LOSLASSEN.
Zu feig in Rente zu gehen, wartet nur. LOSLASSEN… und heimlich unter der Bettdecke schreibe ich weiter und grinse.

Lasset uns sommern

Lasset uns Sommern. Unbekannte Wellen trinken den Wind in den Ähren, Blätter rascheln wie seit Jahrtausenden, der Sommer lebt, täuscht unsere Zeit. Es ist der Gleiche, wie letztes Jahr, als alles besser war, sogar die Wolken aus leicht eingegrautem Weiß, atlantik-gestählt. Mein Sonntags-Seelchen raucht Buxtehute direkt aus dem Bluetooth der Ohrwürmer. Edle Tannen schlafen mit den Tauben, die sie bescheißen, wie schon immer weißen. Mein Sommerlein braucht keinen Schnee. Die Trauben an den Rieslinghängen drüben, wachsen der Kelter entgegen, reifen zu Öchslen und Volumenprozent, die Gerste giert dem Hopfen entgegen, sich zu vermalzen. Über dem Rhein produzieren die 4 Vitamine dazu CO2, damit es bitzelt. Aus den Hügeln rollen die Handkäsvernichter zurück in die Gerüche der Stadt, träumen von den Äpfeln, die schon runden und ihrem vergorenen Saft. Die Träume aus Herbst und vergangenen Spargeln und Erdbeerkuchen versprechen schon langsam knackende Nüsse zwischen den Pflaumen des Landes. Herr Urlaub schmiert weiße Fahnen an die Himmel, hechelt Sonnenbränden entgegen. Ich sitze auf immergleichen Balkonsesseln mein Gemüt zur Ruhe. Lasset uns sommern in Ewigkeit.

Agnostikergebet #24

Restezeit

Erklärungen zu meinen eBooks hier
Als ich hier las war man ganz begeistert von meinen Gedichten, die sich mit dem älter werden, auch dem Sex dabei und dem Tod beschäftigen. Ich erweiterte dies nun zum generellen Thema Zeit, denn was ist Zeit anderes als eine lebenslange, weltgeschichtenlange timeline?

Michael Bauer
Restezeit
zumeist lyrische Texte zum älter werden der Zeit.
63 Texte DRM frei den kbyte angemessen.

Kaufen als kindle-eBook bei Amazon

Kaufen als ePub-eBook bei XinXii

Klappentext
Die Zeit altert? Die Zeit war immer, wird immer sein? Meine Zeit, die begrenzt ist, per se. Der Tod war immer eine Option, nie optional, die Wirklichkeit, aber immer so fern, warum Geburtstag feiern? Initium Finis. Demnächst (Stand: 11.11.11, der Nämlichkeit des Datums geopfert) werde ich 60 und statistisch habe ich (männlich) noch 17 Jahre zu leben. Das Phänomen Zeit an sich selbst, lyrisch zu beobachten, die Dinge, die nie aufhören und doch. Über Jahre. Das Wollen, das Können. Alles ist Zeit. Wisst ihr warum ich Twitter so liebe? Es ist die timeline. Die Zeit, die läuft und auch vetrödelt werden darf. Die liebste Zeit meines Lebens war getrödelt, in Wolken, in Kissen, unter Küssen, zwischen Tasten und Tastaturen, Griffeln, Büchern, Tafeln, Füllern, Papier, im Glas und sonnenwärts, was schert mich Karriere und die Aktionärsbrüterschaft. Beim Wolken küssen hält die Zeit an. Lyrik ist erschwindelte Zeit, Momente, unermesslich und doch vermessen. Ich maße mir nichts an, nein. Eigentlich wollte ich nur mitteilen, dass die Dinge jenseits der 50 seltsamer sind, als man es mit 30 erdachte. Lyrische Dinge eben, am Rande der timeline, bevor es dann wirklich ernstet. Kurz vor Sechzig. Und du bist dabei nicht allein, auch wenn die Vierzig droht. Dinge vom älter werden eben, und die langsame Erkenntniss , dass die Ewigkeit auch irgendwo endet. Ich schwebte nie wirklich, nur 0,3 micrometer über Grund und immer den Tod nicht vergessend. Doch er kommt irgendwann, auch wenn ich mit ihm pfiff und soff. Das Wollen und das Können, das altern in Ewigkeit, nein, ich werde nicht amen.

Neu Hex

Und dann ertönte
das Täterö und das
hexhex in die Scham
der Bachmannstuben
von Neustadt, die
Butzenscheiben der
Salonliteratur sonnten
sich in den iPhones
und die Kinder
lachten und lachten
und riefen töterö
samt dem #hexhex
in den Wörther
samt dem See
irgendwo in
Pfützenhausen

in mitten der küssnacht

Michael Bauer
inmitten der küssnacht
75 DRM freie lyrische Texte zu Liebesdingen

„inmitten der küssnacht“ sind Gedichte entstanden über lange Zeit. Der Versuch, reflektiert schwärmerisch den Zustand des „Verliebtseins“ auch erotisch zu fassen, jenseits der gymnastischen Umschreibungen der Bukowski-Clones. Einfach lyrische Texte zu Liebesdingen, den inneren Zustand des verliebten lyrischen Ichs beschreibend. Wie hier…

Zwischenbeet

Kleine Worte fliegen
husten Dir Licht
Lachfältchen wirbeln
brausen um alle Lippen
Ein Hauch küsst
die Hügel im Neonlicht

Einfach lesen…..

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Geldpa

Erklärungen zu meinen eBooks hier
Michael Bauer


Gedichte und Miniaturen. 110 Texte. eBook 2011, 2,99€.
Kindle und ePub Version des vergriffenen Titels „Ach Du säuselt das Kapital“
(Besprechung des alten Büchleins hier)

Kaufen für den Kindle bei Amazon hier. (Mit Leseprobe, Infos und Zugang zur Amazon-Autorenseite)
ePub kaufen für z.B. den Oyo von Thalia, einem Sony-Reader oder Trekstore/weltbild-Gerät hier. (Mit Leseprobe, und Infos )

Klappentext:

Obskur, unlogisch, absurd und treffend. Gedichte und Miniaturen von Michael Bauer.
Bilder mit schnellem Griffel und sicherem Rhythmus in Beton gekratzt. Verdichtete Gedanken in verrußtem Zeitungspapier eingewickelt, aus dem noch das Fett der Zärtlichkeiten rinnt, das in Worten eingefroren scheint. Kein Buch, das man direkt ins Gehirn hinunterstürzt. Es scheint nur tellerweise genießbar zu sein. Löffel für Löffel läuft das Wohlsein den Rücken hinab.
Ein Buch so geheim, dass selbst das BKA es nicht kennt. Der Helgoländer Vorbote würde erbeben unter den Trommeln der feurigen Besprechungen.
Erkennen sie das Absurde dieser Hinterklappung? Also, falls sie dieses Buch in freier Wildbahn antreffen: »Schießen sie’s vom Baum«. Ansonsten:
»Kaufen Sie, Kaufen sie es zu Hauf !«

Streetview II

Link zu Streetview I
Zum 2. Mal gab es Streetview Bonn.
Bilder gibt es im Blog der Veranstalterin Eva Wal
Bald gibt es Streetview III , irgendwann Streetview IV und alles zusammen von allen eine Wortschau.

Meine Tweets dazu

Zu tippeln / zu tippen / zu hashen den Tag / was will ich mehr? / ach so vieles tu tippen / zu tippeln zu dir #nstv2

Kleine Hauptstadt / alte Liebe / der Demokratie / Wehmut am Rhein / Wasser zu werken #nstv2

Über allem thront Kölsch / dönert blau / in weiße Fahnen / von Zeugen geflugt / streift Gründer zu Zeiten #nstv2

Walen zu Mai / Piraten so grün gelinkt / schwarz der Rosen rot / unter Linden am Rhein zu Nord / kein Rat im Haus #nstv2

Fußgänger zonen / den Gleichschritt der Krämer / ketten Langeweile an Gleichheit / von der Spree / bis zum Rhein #nstv2

Gefrorene Sonnen graden Himmel / blau wie Eis / Nektar zischt Blüten / stirbt über Brummer / Wasser treibt zur See #nstV2

Sieben Gebirge beueln Ostern auf Kirmes / schiffen Fahrten / zu Person/ Glitzer wellt Rheine zu Strom #nstv2

Beethon van Hoven / da Capo / in Halle / Welschnonnen kichern / Hummeln zu Blüte / Frühbonn im Ling #nstv2

Beethon Bonn #kammerich #nstv2

Muckefuck #nstv2

Muckefuck / fair gehandelt / Zichori getunkt / der Kaffee / trinkt sich / arabisch / lattelatte 1 2 3 #nstv2

Bekehr dich / im Maxim / zu Neumond / auf der Straße / Georg / liebster Drache #nstv2

Delta

Ein gemeinsames Buch mit Yvonne Mich, die so ganz anders schreibt als ich und doch ähnlich, was uns entschloss einmal zu experimentieren und je ein Gedicht nebeneinander und gegeneinander zu stellen. Das hat einen ganz speziellen Reiz.
Für den Kindle (oder die Kindle-Software, kostenlos erhältlich für iPhone, iPad, Android, Mac und PC, hier) kaufen bei Amazon.
Für Reader, die ePub beherrschen (oder für Software dafür, kostenlos erhältlich hier oderdie iFamilie hier und die Androiden hier) kaufen bei XinXii.

Der Klappentext:

Yvonne Mich Δ Michael Bauer

Delta

98 Gedichte (DRM frei als eBook)

Delta, Seitenarme zur Mündung. Delta, die Differenz zwischen den Dingen. Autorin und Autor. Zwei Stile differieren und doch ergänzen sich die Gedanken, spielen, verdichten sich gegenseitig zu einer seltsam diffizilen Einheit, die sich trotzdem immer unterscheidet.
Eine erdichtete Reise, getrennt und doch als Einheit wirkend. Yvonne Mich und Michael Bauer stapfen, tänzeln, trauern, singen in 98 Gedichten abwechselnd zu den Seitenarmen von Delta Leben.

Yvonne Mich lebt in Tawern, arbeitet in Trier, twittert, dichtet und bloggt vorwiegend hier http://michallein.wordpress.com/ …….

Michael Bauer lebt in Viernheim, arbeitet in Weinheim, twittert, dichtet und bloggt vorwiegend hier http://mikelbower.de…….

Meine freien ElektroBücher, auch freeBooks genannt

(zum Lesen mit dem (kostenlosen Acrobat Reader, den kostenlosen Adobe Digital Editions, dem kostenlosen Kindel für PC am Computer, einem PDA, einem Handy mit eBook-Funktion oder sonstigem Lesegerät, sogenannten eBook-Readern oder Pads)) Der downlaod der freien ElektroBücher (freeBooks) ist kostenlos, das Lesen der Büchlein ebenso, samt heimischen Ausdruck zu privaten Zwecken, sowie das nicht-kommerzielle Vorlesen (also wenn kein Geld an den Vorleser fließt). Die Dateien (pdf, epub, Hörbuch-zips) dürfen unter Angabe des Ursprungs so wie sind frei weitergegeben werden. „Intertextuelles“ remixen sollte gekennzeichnet sein und ein Verweis auf diese Seiten im Text erfolgen, eine eMail wäre nett. Weitergehende Verwertungsrechte verbleiben beim Autor. Falls die Texte gefallen, so bitte ich um eine Spende zugunsten des Focus e.V. Viernheim, dessen Mitglied ich nicht bin und der nicht verantwortlich für meine Texte ist. Link zur Spendenseite.. Ich erwarte und will keine Rückmeldung über Spenden.

DMC, der Weihnachtsphobiker

Am 16.12.06 las ich im Kunsthaus Viernheim. Bloglesung für „DMC“ war angesagt. Aus diesem Anlass mein Weihnachtsgeschenk an meine Leser hier, nein ich schreib nicht Kunden, das überlasse ich den Bücherhändlern :oops:, das Blog als eBook und ganz wehmütig denk ich an die kurpfalznotizen.de, die die Bloggings des DMC täglich aufnahmen…
Michael Bauer
DMC
Daniel M. Cornelius
Tagebuch eines Weihnachtsphobikers
56 Texte auf 93 Seiten

direkter kostenloser! Download von mikelbower.de

Download als pdf / Download als ePub / Download für den kindle


Ich stelle dieses Werk unter die Creative Commons Lizenz
Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung (Bearbeitung 3.0 Deutschland (CC BY-NC-ND 3.0))

Titelauswahl:
Weihnachts-Sex, awwa erotisch dezent, gell! / Bethlehem Family Food / Om et Gloria / Unterschichten Weihnacht / Geschenkecrossing / Pax, Pace, Peace, xmas / Weihnachts-Agency / Weihnachtsleitkultur II / Alternative Weihnachtsbäume…

Interessiert? Einfach ‚reinlesen. Ein Weblog, das 2006 so fast tagtäglich auf kurpfalznotizen.de zu lesen war. Unter dem literarischen alter Ego „dmc“ beschrieb Michael Bauer einen Menschen mit Weihnachstallegie, einen Weihnachtsphobiker, der aus Liebe zu seiner Frau sich mit dem alljährlichen Weihnachtswahn zu arrangieren beginnt.
Pressetexte zur Bloglesung „DMC“ gibt es hier. Den Blog lass ich auch stehen, ist hier zu bewundern. Und das offizielle Einladungsflash für die Bloglesung sintesmal gibt es hier.

Der Anfang:

30.09.06
Daniel M. Cornelius (Nick: DMC)
*1957 in Mannheim, lebte daselbst, in Berlin, Mainz, Oberderdingen und nun in Viernheim. Das M. steht für Maria und er ist Redakteur für Lifestyle, Rätsel, Partnerschaft und Multimedia für DD (Deutsche Damen) beim fiktiven Wochenmagazin „Blau-weiß-Kurpfalz“, verheiratet seit 9 Jahren in dritter Ehe (kinderlos, auch vorher) mit Elfi (39), Mannheimer Urgestein, freiberufliche Wellness-Consultant (man hatte ja damals Lehramtskandidaten nicht eingestellt) in fast allen Bädern der Metropolregion, Farb- und Typ-Beraterin und vor allem erfolgreiche VHS-Professorin für „Gestaltung von Feiertagen im alljährlichen liebevollen Vollzug“.
Die Seminare „in praktischer Begleitung“ vor Weihnachten sind immer 3 Jahre im voraus belegt und bilden den Grundstein für den allgemeinen Wohlstand der Ehegesponse, denn das „Magazin“ zahlt schlecht und eher selten. Daniel liebt seine gegenwärtige Frau abgöttisch, so sehr, wie er Weihnachten hasst. Und wie jedes Jahr stöhnt er in seiner Muttersprache, wenn es denn sehr emotional wird: „Ach Gott, jetzt geht das wieda lous“, er neigt dazu die erlebten Dialekte mit der Standard-Sprache zu mischen und freut sich darauf zu bloggen, was er im „Magazin“ nicht schreiben darf….

Nur fürs Protokoll: Daniel und Cornel waren die Vornamen meiner beiden Großväter, die mir für diesen Text wohl den Hintern hätten versohlen lassen, via ihrem Schwieger- und leiblichen Sohn, aber ich mochte sie beide sehr ;-).