Textverbreitung, ach google mein off

Takte ziehen Linien
in Musen scoren Capellae
unter Noten spinnen
staben Buchen

Pergamente rollen
aus meiner Tastatur
ach die weißen und die
Schwarzen

Finger schreiben Füller
Tinten zu verbrauchen

Tische publizieren
Wände leinen Öl
Ana logen im Digi Tal

ich tratsche lache küsse
Vögel zugen Afrika

Märkte platzen Plegostahl

Meine Ruhe füttert den Tag mit Seidensamt aus lauwarmer Wut gebrochen nicht berührt. Was wollen wir noch brüllen, pfeifen beweinen? Meine Launen fliegen zum Mond, tanzen in den Ringen des Saturn. Die Downloads der kleinen Zebrastreifen singen Zipp-Off über frisch gezupfte Trommelfelle. Sambasterne fallen aus den Fronleichnamshimmeln, Feuerfüchse fahnen im Favoritenwind. Ich plage Geisterkannen durch Kaffee. Liebeleien rumoren in den Aschenbechern zwischen den Schimmelrappen aus Plegostahl,Küsse rennen über 110 Hürden. Meine Lippen rauchen frisch gezapfte Luft. Ein Hauch zieht Tabak aus den abgeernteten Feldern. Scheunen lichtern Lohe aus Dramabärten. Märkte fegen Eurohülsen, die Spatzen hinterließen, falken Tauben über den Kellern der Schankkirchen. Künste kichern Techtelmechtel. Tusnelda lächelt Schwerterlose zu Armin dem Chatrusska. Kleinlichter spenden Taler, schokoladen im Portmein. Über allem wackelt Pudding im Bistro der letzten Traanszendez. Flugzeuge brechen Schall, das Licht strahlt Meilen schneller. Relativitäen brechen aus über den Transveganern im Open Access Land. Ure heben schwer. Ein Kind kreuzt Ringel-Lottstrahlen. Mein Ich fliegt über Spinnenhängematten. Zehn Millimeter über Grund. Ein Spiel bittert Ernst aus Linsendosen des Gerichts. Vorhänge ziehen Nacht über das Blau. Schwarz schreibt das Weiss deiner Augen in mein Gemüt. Lich ist das Nichts. Glaube dealt Methusalem.

Immer die Sucherei

Sag doch nicht dauernd Gott zu mir. Solange du mich von Krummstäb-Hirten als Schaf scheren lässt. Ich bin Dein Herr. Eben. Sag ich weiter Gott zu dir. Abgehoben, herrisch, nichtexistent. Noch nicht einmal virtuell. Wegen so ein paar krummen Stäbchen und ihren lustigen Hütchen, da stehst du doch drüber. NOPE. So lange sich Leute Stellvertreter nennen, sag ich Gott zu dir. Und wenn ich dir sage ich bin eine Frau? Wärest Du nicht gerne bei der Göttin?
Ich sage Gott zu Dir. Bleib in deinem Himmel. Platz wäre genug, keine Lust auf deine biblischen Plagen. Meine Gebete wären eh nicht der Rede wert. Und: wahrscheinlich gibt es dich gar nicht. Also: Gott? Nein keine Weinchen mit Stellvertretern. Bleibt es bei Gott. Das Gott. Wäre gar nicht so schlecht: Das Gott, das vielleicht existiert. Sag mikel zu mir…. und

Social Enterprise – Wie ist Dein Arbeitsplatz der Zukunft

Gast-Beitrag

zur Blogparade von Bianca Garde „Wie ist Dein Arbeitsplatz der Zukunft

Thomas Klauder Viernheim

Meine Vita / mein Beruf: Vertriebs- und Marketing Manager über fast 20 Jahre in internationalen Technologieunternehmen, seit 2 Jahren Personalberater mit eigener Sozietät und 4-6 freien Mitarbeitern, Hauptklientel: Internationale IT/TK-Unternehmen, Beratungsgesellschaften, aber auch zunehmend klassische Industrien wie die Automobil- und Zuliefererindustrie. Tätigkeitsschwerpunkt: Suche von gehobenen Fach- und Führungskräften der Disziplinen General Management, Vertrieb, Marketing, Consulting, Engineering.

Mein persönlicher Arbeitsplatz heute: Kleines Büro im eigenen Haus, keine offizielle Repräsentanz (noch vor 10 Jahren für Personalberater undenkbar). Meine Partner sind in derselben Situation, unsere Zusammenarbeit funktioniert überwiegend virtuell, auch wenn wir alle im Raum Rhein/Neckar ansässig sind; Skype, FB, GoToMeeting, Dropbox, Email, CRM als SaaS, u.a.m.). Wir versuchen, die technologischen Möglichkeiten auf der Höhe der Zeit selektiv und optimal für uns zu nutzen, verstehen uns aber nicht als entschiedene Avantgarde.

Unsere Kunden: Einerseits hart an der Grenze der aktuellen technischen Möglichkeiten, ähnlich wie von Bianca Gade bei IBM beschrieben. Ein Kunde ist sogar einer der wesentlichen Treiber des Themas „Social Enterprise“ weltweit. Dort wird praktiziert, was gepredigt wird. Das bedeutet für Kandidaten, dass sie sich ggf. auch darauf einlassen müssen, die ersten Interviews per Webkonferenz durchzuführen, möglicherweise Ihren Businessplan Teilnehmern aus aller Welt ebenso virtuell zu präsentieren und so einige Runden – quasi Arbeitsproben – zu überstehen, bevor sie zum ersten Mal ihren zukünftigen Arbeitgeber persönlich treffen.
Andererseits arbeiten wir mit Unternehmen, für die Brief und Fax auch noch normale Wege der Kommunikation sind, in denen Emails ausgedruckt, manuell beschrieben, kopiert und abgeheftet werden…- die aber interessanterweise trotzdem(?) enorm erfolgreich auf den Weltmärkten agieren. Nicht alles was machbar ist, muss auch gemacht werden.

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Ich schmuste heute mal wieder mit meinem Tod

Nach der statistischen Lebenserwartung für Männer in der BRD hätte ich noch 18,7 Jahre zu leben, so ungefähr halt, es mögen auch 17,7 sein oder 19,2, man sollte nicht an 14,6 denken. Davon 10,7 in Rente, wenn sie nicht demnächst Geld locker machen und mich äh, vorzeitig, ihr wisst schon. Man kann gar nicht früh genug anfangen ensthaft mit dem Tod zu flirten, ihn einmal zum Tanzen einladen, umgarnen, damit man ihn beschmusen kann. Damit das freundlicher von Statten geht, mein Gott jetzt zuck doch nicht, ich sagte von Statten nicht bestatten, das machen sowieso andere, um das bestatten muss ich nicht kümmern, man wird schon, es gibt ja keine wilden Tiere mehr, die solchiges entschieden genug, nicht wahr, in unserer verbogenen Kultur, nicht wahr, also man wird mich schon bestatten, ach was ist mir das so egal. Der Tod küsst nicht gut, nur so fürs Protokoll. 18,7… auf gehts. Das Leben schmust nicht mehr so, wie damals, weißt du noch…

Lei?

Weichbäume aus Ungeflecht kichern unter Eisbergsonnen, donnern lieben, sich, saugen Tränen aus den Augen der Klageweiber, die ihre Tangos zelebrieren durch die Fehlung ihrer Nachbarn. Ich übe das Spucken in den Fluss der Zeit, die weiter flattert, auch wenn mein Ich mich tötet. Krümel aus Weisheit gebrochen, ungeküsst, flattern im Wind der Solarklimatoren. Die Truppen der Ameisenkaiser schreddern die Fähnlein der Papstwölfe. Eine Hartzlibelle putzt den Wind mit 30 Silberlingen. Ich verachte die Vorfahrt, rechtsabbiegend. Perlen prangern ihre Muscheln, die sie einst meerten. Über dem Schaum der Schläger gieren Tropfen aus Honigneutronen. Ich fliege Pflüge über furchlose Fugen. Mein Schrei aus ungeheuerten Dramen schläft mit meiner Scheu, zeugt schaumgegorene Schwellen. Mein Hauch kreischt scharfe Leise. Ich liebe, liebe. Lei? Lei?

Ach du Liebe Zeit

Rote Federn schwanen
Kiele drucken schwarz
Gänse tinten Säkulum
genen unter Grünophyll
Kleine Floppies kreischen
feste Platten surren
Laser zarten Fingertrieb
Facebooks stupfen Dröhnung
twittern Zungen zischen
Leichte Lippen lieben
Flüsse fischen Flieder
Mein Himmel vögelt
lercht das Nachtigall

Suntne Angeli?

Bianca Garde plant ein eBook. Bianca ist regelmäßigen Besuchern dieses Blogs als Veranstalterin des Adventspodcast bekannt. Sie veranstaltet jetzt eine Blogparade über den Arbeitsplatz der Zukunft für Wissensarbeiter. Hatte ich gelesen, bin ich nicht, abgehakt, bis Bianca den Link zu Uwe’s Blogpost twitterte und ich erschrak. Zutiefst. Ich las (Zitat) „Damit wird es meinem Arbeitgeber möglich, zu atmen“. Und ich schluckte. Und dann wurde ich von Bianca und Uwe auf Twitter aufgefordert doch etwas zu schreiben und also beschloss ich zu paradieren.

Vor fast einem Jahr postete ich dieses Gedicht

Atme Fabrik, atme,

atme mich ein
atme mich aus
aus aus aus
und noch mal
ein ein ein
was gibt es
mehr als dein
Fabrikchen zu
sein HERR!

freudenberg

Ein lyrischer Kommentar zur Zumutung einer totalen, nicht selbst verantwortlichten Verfügbarkeit.

Sag nicht human zu Resources!

(Der Einfachheit halber noch einmal hier eingestellt)

Einer der wenigen Male, da ich meinen Job ins Blog brachte. Die Sache ist auch noch nicht ausgestanden, das mit der atmenden Fabrik, vielleicht ist es die Zukunft, ich befürchte es sogar. Ich bin Schichtarbeiter in der Produktion, mit dem Blick zur doch schon nahen Rente, es wird einem vieles egal, es trifft nur noch für ein paar Jährchen zu, wenn überhaupt. Und doch. Das regte mich auf.

Und da gibt es Menschen, gewiss symphatische, die Solches freiwillig tun wollen, sich möglichereise in die Spirale der Selbstausbeutung bewegen wollen, ohne Tarifverträge, ohne einen Hauch von Solidarität gemeinsam Handelnder? Der totale Verzicht auf irgendwelche organisierte Kollegialität? Alles alleine aushandeln, ohne zu bedenken vielleicht über den Tisch gezogen zu werden? Für mich läuft das alles auf eine negative Versteigerung hinaus, wie sie in den frühkapitalistischen englischen Bergwerken üblich war. Der Patron versteigerte die Berechtigung zur Arbeit im Schacht, Flöz für Flöz an konkurrierende Steigergruppen, die sich unterbieten mussten, damit das Unternehmen atmen konnte. Nein, so schlimm will das niemand mehr, ich weiß, obwohl wenn man so manche US-republikanische Stimmen hört……

Ich denke es wird einige Kämpfe geben,

bis das alles in Tarifverträge gegossen ist, Rückzugskämpfe aus paradiesischen Zeiten von heute, als man noch halbwegs sein Privatleben planen konnte, jenseits des Zwangs Geld verdienen zu müssen. Reden wir nicht von den Sklaven mancher Zeitarbeitsfirmen, den Menschen, für die es eigentlich Mindestlöhne geben müsste. Dem unteren Rand der Gesellschaft, der Schattenwirtschaft, dort wo die ach so gepriesenen Mini-Jobs … und dann lese ich da, wieder bei Uwe, „Zugleich gibt es in Zukunft Plattformen, auf denen ich meine Skills für sogenannte Microjobs anbieten kann“… und es schüttelte mich.

Ich denke auch an viele Texter, Künstler, Musiker, die ich kenne, immer an der Armutsgrenze, immer alleine vor sich hinwurschtelnd, Galeristen ausgeliefert, Sponsoren, öffentlichen Auftraggebern. Bohème ist selten lustig, auch wenn sie digital daherkommt, vor allem im Alter, wenn die Kraft nachlässt. Ich denke da an den 78 jährigen Designer um die Ecke, der nicht aufhören kann zu arbeiten, rentenlos, nach Herzinfarkt..

Nein, ich will jetzt mit keinem sozialistisch-gewerkschaftlichen Zeigefinger wackeln, nur Nachdenklichkeit einfordern, wenn es denn beliebt. nachdenken über die Geschichte der Arbeit, die Geschichte der Arbeitenden. Und nicht nur der Wissensarbeiter. Die Zusammenhänge größer sehen, weiter…

Vielleicht gilt das ja aber alles in der „Wissensarbeiterökonomie“ nicht und doch mir kam der Satz „Suntne Angeli?“ in den Sinn, aus einem uralten Theologenwitz. (Sunte Angeli? Sind es Engel? , stand lapidar auf einem eingereichten Bauplan eines neuen Priesterseminars. Man hatte die Toiletten vergessen…)

Bei all diesem solistischen Arbeiten der Cloud-Gläubigen, den fröhlich wechselnden Co-Workern ( „Coworkern“ ließt sich immer so nach Cow ;-)) der Leistungsfanatiker jenseits der Anwesenheit… sind das Engel, Geistwesen, die keine menschliche Interaktion brauchen? Blicke? Gesten? Gerüche? Vertrauen durch langjährige Arbeitsbeziehungen? Was passiert mit all dem Social Media, wenn ein solches Wesen krank wird, nicht mehr so kann, wenn die Micro-Jobs ausbleiben, wenn das erworbene Wissen wegen neuer Entwicklungen nichts mehr Wert ist, nicht mehr gebraucht wird?

Wie gesagt, ich bewege mich sanft auf das Ende meines Berufslebens zu, ich denke nicht mehr über „meinen“ zukünftigen Arbeitsplatz nach, der wird irgendwann auf der Wiese mit einem Netbook auf der Decke sein, ganz wie beschrieben, Gedichte schreiben, aber eben als Rentner 😉

Ich möchte nur Anstöße geben in dieser Parade, Gedankenwinden von mir geben…. nachzudenken, nicht alles begierig aufzusaugen, ja gesellschaftspolitische Naivität nicht aufkommen zu lassen und erdverbunden zu denken, den Kopf nicht in der Cloud zu verlieren…und nach den „Sunte Angeli?“ auch zu fragen „Cui bono?“ „Wem nutzt das?“ Wirklich mir, meiner Familie, meinem Umfeld, uns allen, oder doch nur den Wenigen, wie immer?

Suntne Angeli?

Bianca Garde plant ein eBook. Bianca ist regelmäßigen Besuchern dieses Blogs als Veranstalterin des Adventspodcast bekannt. Sie veranstaltet jetzt eine Blogparade über den Arbeitsplatz der Zukunft für Wissensarbeiter. Hatte ich gelesen, bin ich nicht, abgehakt, bis Bianca den Link zu Uwe’s Blogpost twitterte und ich erschrak. Zutiefst. Ich las (Zitat) „Damit wird es meinem Arbeitgeber möglich, zu atmen“. Und ich schluckte. Und dann wurde ich von Bianca und Uwe auf Twitter aufgefordert doch etwas zu schreiben und also beschloss ich zu paradieren.

Vor fast einem Jahr postete ich dieses Gedicht

Atme Fabrik, atme,

atme mich ein
atme mich aus
aus aus aus
und noch mal
ein ein ein
was gibt es
mehr als dein
Fabrikchen zu
sein HERR!

freudenberg

Ein lyrischer Kommentar zur Zumutung einer totalen, nicht selbst verantwortlichten Verfügbarkeit.

Sag nicht human zu Resources!

(Der Einfachheit halber noch einmal hier eingestellt)

Einer der wenigen Male, da ich meinen Job ins Blog brachte. Die Sache ist auch noch nicht ausgestanden, das mit der atmenden Fabrik, vielleicht ist es die Zukunft, ich befürchte es sogar. Ich bin Schichtarbeiter in der Produktion, mit dem Blick zur doch schon nahen Rente, es wird einem vieles egal, es trifft nur noch für ein paar Jährchen zu, wenn überhaupt. Und doch. Das regte mich auf.

Und da gibt es Menschen, gewiss symphatische, die Solches freiwillig tun wollen, sich möglichereise in die Spirale der Selbstausbeutung bewegen wollen, ohne Tarifverträge, ohne einen Hauch von Solidarität gemeinsam Handelnder? Der totale Verzicht auf irgendwelche organisierte Kollegialität? Alles alleine aushandeln, ohne zu bedenken vielleicht über den Tisch gezogen zu werden? Für mich läuft das alles auf eine negative Versteigerung hinaus, wie sie in den frühkapitalistischen englischen Bergwerken üblich war. Der Patron versteigerte die Berechtigung zur Arbeit im Schacht, Flöz für Flöz an konkurrierende Steigergruppen, die sich unterbieten mussten, damit das Unternehmen atmen konnte. Nein, so schlimm will das niemand mehr, ich weiß, obwohl wenn man so manche US-republikanische Stimmen hört……

Ich denke es wird einige Kämpfe geben,

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Englische Gärten, pfälzische

Englische Gärten
plätschern pfälzsich
für die Gräfin im
Leininger Land
Was babbl isch do?
Rieslingschorle
im Dubbeglas un
zwee Kumbls un
Kerwe war haldas
awwa doch net im
Park, am Schlossplatz
wars, dort wu, dort wu
de Riesling englisch konn
im Gaade wenischtens
65 Joar sinn se nemme
bayrisch, driwwe in de
Palz, prost un jo
Englisch gärten sie,
plätschern im Hochstift
und der Kurpfälzer Ehr.

(nach einem Besuch der Weinkerwe in Dirnstein / Pfalz cum Twittertreffen)

dank an @duesiblog @muskatkeks und ferne Grüße an Albert Keil und Walter Landin aus alten Räuber-Homepagezeiten #hach

Sommerherzen tropfen

Herztropfen von Schwanen gehalst
gerüttelte Maße um Tonnen gehäkelt
Teere gefedert zu Nuten und Straßen
Millionen ballen Füße zücken
Sträuße blumen Nachtigs gallen
Eiervögel grillen Schwaden zu Salat
Zucker rüben greise Weine
über Apfelbäumen wachsen Pods
Flüge zeugen Schalle über Mach
Ich schweiße Salz auf Kinn zu Bauch
liege Wiesen himmelwärts
Dein Du wandert mit Schäfchen
über keine Wolken