Wochen zungen Tage, küssen die Zeit.

Mon Mon Monate. Dumm die dumm das Jahr. Und zehne mehr. Wochen kalendern. Ich lasse sie rasen, warum auch nicht, sie wird irgendwo, nein nicht wann, das Wo inter-essiert. Wann, ich bitte dich, fast hätte wer wenn gesagt, WER, lieber. Also diese Zeit. Zeiten sagen wir, die wir hätten,gerade, die seine. Zeiten sind immer so. Zeiten sind das. Sind sie halt. Solange es nicht meine Zeit wäre, nein nicht, die abgerechnete Stundenweise, Minutenweise, Sekundenweise, was wäre weise. Mein Herz taktet Zeiten, pulst. Ein Takt viertelt sich. Drei gezählt, eins, zwei, drei. Walzer, wa wa Walzer im.drehn.dr . Wenn ich den Schlaf nicht hätte, zu Zeiten. Es wäre Zeit sagen sie. Ich kreise unter den Wolken, nässe Schirme zu Schutz. Wochen zungen Tage, küssen die Zeit.

Kitsch ist kein Gottesbeweis

Kitsch ist kein Gottesbeweis, aber es wäre hübsch diejenige kennenzulernen, die so etwas designen kann. Auf die Gefahr hin, dass es eine Göttin wäre. Warum ich die weibliche Form wähle? Ach, warum nicht? Gäbe es einen Gott wäre er weder Mann noch Frau, oder? Überhaupt, warum soll ein ganz normaler Abendhimmel über Viernheim Kitsch sein? Wer hat mir das erzählt? Und wie komm ich jetzt darauf, dass irgendetwas da Transzendenz erzählen würde? Wer flüsterte mir so etwas ins Ohr? Etwa die?

Es könnte auch regnen
das rosa weg waschen
für die reine
die graue Kunst
der Betonfürsten
in ihren Hallen

ich sehne

Mitten im Sommer zur Nacht

Ein leichter Wind wedelt Barock aus den Subwoofern durch die Riesen, betört die Blätter, die sich sonnen, still steht der Mais, lässt sich kleine Wedel wachsen. Unrasiert, die Felder reifen das Korn stechen den Hafer. Asparagus wächst auf Spargelhügeln. Ferne Hügel grüßen Richtfunkmasten. Alte Antennen sehen fern, greinen leise Kuhlenkampf. Kirschen röten, Rüben dürsten leicht. Eichel hähern zu den Straßenbahnen, Bussarde fuchsen Autobahnen. Mein Schlaf staut Geigen, wolkt in Rosa. Grau bläst weiß im Balett ungeregneter Wolken. Kleine Kissen küssen bald meine Stirn. Bald morgent das Rot über den Hügeln, die sich Berge nennen. Ein leichter Wind treibt Schuppen auf die Tastaturen, regnet Vogelzwitscher. Fern dröhnt ein Google durch ein Plus. Kein Facebook haucht. Ich atme Ruhe zu den Sternen, dort, die man bald sehen wird…