jazeera on the rocks, al


aufregend
ägypten
und ich
mitten drin
immer am
ball
livestream
ye know
wir geben dem
mubarak saures
immer drauf mit
den steinen
DAS ist revolution
und ich dabei
klick mich ich
kick dich
so cool
wie feuereis
am samstag
fotofotoschobb

ICH? Bei uns?
aber doch nicht
wenn mein chef
das sieht strammer
sarrazin fan das
bin ich denn verrückt
der lässt mich kopftücher
figgen MICH nicht dich
aber in ägypten DAS
ist revolution
und phönix und ardzdf

überträgt nicht live scheiz GEZ aljazeera rulez, aufregend das, cheereo, @having sprizz und du? so?

Das mit dem Islamismus

und der Rückkehr der Religionen und all das andere Gesabber der Groß-Intellektuellen wird gerade am Nil, bald auch am Jordan, in den Sand der Geschichte getreten. Wie schon so oft dort. Das Ufer des Tigris wird folgen und am Yang-Tse irgend wann auch. Die Einteilung in Kopftuch-Mädchen-Kultur vs anderem wird bald so desolet sein, wie der Inhalt es ja war. Die Uralt-Kulturen melden sich zurück und eigentlich braucht es dazu weder Ideologie noch Religion. Nur mal so dahin geschrieben.

Ach die Weltzerklärer der erhabensten Lüteratür

„Mit dem Erfolg von Martin Suter hat der Diogenes Verlag seinen historischen Auftrag erfüllt, die deutsche Literatur zu zerstören.“

Muss man mit allen Sinnen genießen den Satz, doch. Ich zicke, du zickst, er, sie es, ALARM.

So etwas schreibt Georg Diez in seinem Wolkenkuckucksheim des SpOn. Der Elfenbeinturm der schreibenden SpOn-Eliten, der hamburgischen Auswahlfachschaft der Kolumnisten, scheint immer höher zu werden. Wie viele Elefanten unserer darbenden Niederungen der Normalis müssen täglich an dieser überbordenden Selbstverweihräucherung sterben für all das Elfen-Bein? Ein Buch hat nicht gefallen, ja und? Es ist in einer Reihe erschienen, die der Rezi-Schreiberling ansonsten sehr mochte, ja und? Und dann wird es auch noch gelesen. Tss, tss.
Und deshalb wird die „deutsche Literatur zerstört“, gar der Untergang Europas eingeleitet? Das ist doch so was von dummdreist bescheuert. Teutsches Feuilleton.
Wie gut, dass es diese Welt ansonsten nicht gibt.
Was bleibt ist das Dschungelcamp. Oder so.

Wollte ich nur mal gesagt haben. Und noch was: Dieses „Kolumnen-Getöse“, sie nennen es gedankt dem Gott, den es vielleicht gar nicht gibt, nicht „Blog“ kann an die Blogs der FAZ noch nicht einmal heran riechen. Dort arbeiten eben auch Blogger und keine Werbefritzen oder Elfenbeinturmbestzer. Doch. So wenig ich das sonst vorherrschende politische Grundbild der FAZ sonst mag. SpOn hat mit dem Spiegel früherer Jahre eh nix mehr gemein.
Aber deshalb geht keine Welt unter oder wird das Abendland zerstört. Mir gefällt nur das eine besser, als das andere, sonst nix.

Unbenanntes Dokument

Unbenannt. Einfach eine Pflanze, die mir gefällt, der Berg dort, nein ich will seinen Namen nicht wissen. Namen, alles ist benamt. Jeder Windung meines Hirns habt ihr einen Namen gegeben. Jede Zelle meines Körpers trägt irgendeinen Namen, sogar mein Erbgut, entschlüsselt, offen benamt. Alles trägt Namen, dies und das. Dateinamen. Diese Datei, in die ich schreibe, sie wird einen Namen tragen, ob ich dies will oder nicht. Ich werde wieder einmal speichern als unbenanntes Dokument(n.n). Das letzte Abenteuer auf dieser Welt, erraten, was ich denn da schrieb, in diese Datei, unbenanntes Territorium. War es ein Liebeslied, eine Schimpfkanonade, grenzwertig lyrische Prosa, ein Witz, die Resteverwertung der Nebelbank? Unbenamt. Namen machen wiederauffindbar, bedingen verdingen, versachen, lichen. Ich werde meine Gedichte neu ordnen, verstecken in Dateien, gedruckt in Ordnern. Unbekanntes Dokument Verzeichnis 1.1 et Zeter und era. Ach Herr Köchel, nein ich mache sie nicht nach, sie beleiben Heber in dieser Ur. NEIN, ich werde meinen namenlosen Unbenannten nicht Opus nennen. Opus, wie das klingt. Dann lieber Köchel. Opus, das klingt so. Ich bleibe bei unbekanntes Dokument. So unbekannt, wie all die Dinge jenseits meines Wissens. Ich weiß so viele Dinge nicht, weiß noch nicht einmal, wie ich nach ihnen suchen könnte und doch begegnen sie mir täglich, die Dinge. Tausende Blumen, die ich nicht benamen könnte, Tiere, die auch ein Jauch nicht aus mir kuhlenkampfte. Unbekannt taps ich tapp. Umbenannt, unbemannt. Musik, Opi, Köchel am Ohr durchrauscht, unbenannt, ohne Worte, unbenotet. Ohne Titel, selbstverständlich. Herr Professorhofratdoggda, nee, in meinen Ordnern, da sind wir unbenannt. In diesen…

Es wird Zeit für meine Facebook und Twitter Diät

Gerade eben wollte ich mich ein wenig in den Welten von Twitter, Facebook & Co um sehen. Und was finde ich? Trash. Dieser ganze Mist, den RTL & Co zur Verdummung der Menschheit produzieren. Ich gucke das nicht, es kotzt mich an und warum soll ich das auf Twitter wiedergekäut lesen?
Auf Facebook diese seltsamen Anfragen von Drittanbietern und dämlichen Selbstvermarktern in privaten Mitteilungen und damit meine ich nicht Einladungen zu Veranstaltungen.
Ich bin gereizt und streike, werde nur sporadisch mitlesen und mich nur dann und wann hier im Blog melden.
Wenn dann der Aschermittwoch vorbei ist, dann vielleicht einmal wieder.

Das bin ich als Obergefreiter der Bundeswehr

1972. (Ich berichtete) Verteidigungsminister war gerade nicht mehr Helmut Schmidt, sondern Georg Leber. Bundeskanzler war Herbert Ernst Karl Frahm.
Die Situation, dass ein Schuss sich beim Pistolen putzen löste, die habe ich auch erlebt. Doch. Es wurde nur niemand getroffen, das war im Freien, auf dem Schießstand, und die Kugel schlug im Gras ein, so what und den Schuss Munition haben wir lässig in der noch nicht vollständig ausgefüllten Schießklatte als Fehlschuss, frei, liegend dokumentiert. Waren wir Demokraten oder Bürokraten? Das hätte damals noch nicht einmal die Lokalzeitung interessiert. Vertuscht halt, ach komm. Die Stones und Santana lieferten den Soundtrack dazu, Woodstock lag erst 3 Jahre zurück. Ich hatte des Abends keinerlei Gewissensbisse ( ok, der Typ war eh zu dämlich um richtig zu sichern, aber er würde das niemals vergessen) wie fast jeden Abend damals, ging es ab in die Stadt. Es herrschte die Dokumenta 5 unter Fluxus & Beuys. Was sollten wir uns um Kugeln scheren? Schorsch und Helmut und Willy Brandt hatten eh besseres zu tun. Sie taten besseres, doch!
Und heute? Die armen Würstchen dienen für die adeligen Kriegsfürsten in Hindukush und albern sich zu Tode. Und die Hauptstadtpresse hat nix weiter im Hirn, als die Intrigen des Verteidigungsminister und seiner Kumpel zu kolportieren. Es ist offensichtlich scheißegal, was dort den wirklich handelnden Personen, den Soldaten geschieht. Die Namen der Typen recherchieren? Der ganze Unsinn des Einsatzes, der Frust völlig dämliche Kriegsziele zu verfolgen in einem Land, das bereits die Russen kaum 21 Jahre zuvor geschlagen verlassen mussten? Ach was.
Die Presse in Deutschland interessiert sich ausschließlich um das Image des hochadeligen Kriegsministers? Das mit dem Kladden-Vertuschen hat bereits Kirst in 08/15 beschrieben. Übrigens. Ich weiß, das ist keine Hochkultür. Ich denke nur gerade an das arme Schwein, das schoss und den armen Menschen, der getroffen wurde. Keiner kennt die Namen, nobody knows. Und mit ihnen scheiße ich auf die Presse und die Opposition, die sich auch nur um den hochadeligen Kriegsminister kümmert. Samt dem natürlich. Und irgendwo in diesem Trash läuft das Dschungelcamp und irgendwer schreit rituell: Holt mich hier ‘raus. Doch.
In Afghanistan senden die Beckmanns von drinnen. Keiner holt sie ‘raus. Kein Show-Talker, der einmal selbst Pistolen putzte. Auch kein ehemaliger grüner Außenminster, der das Desaster mitverantwortet.
Und um es ganz deutlich zu sagen: Ich respektiere alle, die sich nie dem Kriegsgeschäft widmeten, weil sie besseres, zu Recht, zu tun hatten, aber sie mögen schweigen, gerade jetzt, einmal 5 Sekunden lang. How many Roads… und so.- und der Text stimmt! Gerade deswegen. Wollte ich nur einmal gesagt haben. Holt sie da ‘raus. Sie haben dort nix verloren, wir alle nicht. Soldaten sind Menschen. Alle! Doch! Ob wir das wollen oder nicht. Menschen, wie Du und ich. Give Peace a Chance.

Schuppen schnuppen

Sterne schuppen und kein Ende, dabei sagten sie zu mir das wäre ein toller Job für einen jungen Gott wie mich. Ich weiß nicht, ob ihr das schon einmal gemacht habt. Den Stern nehmen, gucken, dass es kein schwarzes Loch ist, steht inne Vorschrift, als ob man das nicht am Geruch merkte, mannonmann, also man nimmt’n Stern, am besten unterhalb der atomaren Eruptionen und dann mit allen 20 Gangmansannen einmal über die lineare Ex-Oberfläche und schon fliegen sie, die Schuppen, die dann auch mal als Schnuppen bezeichnet werden. Alles ganz easy.
Das mache ich jetzt seit 2,35 Äonen und muss noch 6, dann ist endlich Feierabend. Ich sag’s Euch! Gut, es wird göttlich bezahlt, ich will ja nicht meckern, ich freu mich schon auf die Gebetsreduktionen (tausendjahreweis), die ich mir dafür leisten kann, aber ewig diese Sterne, NIE Planeten, noch nicht einmal Monde oder Asteroiden. Sterne schuppen. NICHT schnuppen, das dürfen wir nie. NIE. Das dürft nur ihr. Schnuppen. Die Sterne. Einmal schnuppen dürfen und meine 40 Hasdfertschaften. Aber das wäre eines jungen Gottes ohne Fredsasw-Lizenz unwürdig….
Und ihr so? Was macht ihr? Bestimmt aufregende Dinge wie opfern und beten. Ich würde SOOOO gerne einmal mich erniedrigen und beten und betteln, aber ich so als Gott… Ich sags Euch.
Sterne schuppen, ja, ja, ich mach ja schon, in diesem Universum ist aber auch die Hölle los. Die HÖLLE? Hei, holt mich hier ‘raus, ich bin ein GOTT, die Hölle, echt jetzt.
Schuppen und Schnuppen, es herrscht die, jawoll, ich sag ja nichts mehr, Frau Ewigkeit, oder Herr, wer kennt sich da aus…..

Meere Delta Flüsse

Auf besonderen Wunsch eine Zusammenfassung von 2 Gedichten und ebensovielen Kommentaren auf zwei Blogs am 16. Januar 2011.

(Start auf michallein von Yvonne Mich)

Delta

Über Jahre
folgte ich
einem Rinnsal,
das ich Leben wähnte.

Erst als ich
die Mündung
zum Fluss fand
wusste ich:

Das Leben
ist Meer.

Kommentar dort von mir

Seit ich
Meer war
sehne ich
wieder
zu rinnen
statt
zu
fließen
quellen
wollt ich
nicht
mehr

Kommentargedicht von mir hier auf eeMBee

Mein Meer

das ich dem
Fluss stahl
den ich
quellte
ließ Wolken
regnen
auf
Berge
die ich
mühsam
stieg
dem Himmel
so nah

und der Kommentar von michallein dazu

Viel lieber
als die Brecher
waren mir
schon immer
die Küssten.

Letzten Samstag, dann daheim

Glaubensritter sprengen über Regenzeiten zu den Bogen, kämpfen mit dem Ultraviolett um die Herrschaft der Schmachtfetzer, die sich nisten, streuen, wenden, dort wo sich Horizonte mit den Wölkchen wälzen und das Pink der Floyder zeugen.

Im Tal der Sahnesteifer, wo die Molken grüne Sonnemonen melken, tanzen Prachtafaris zu den Raps der Vögelweidner auf den Friedhöfen der unzerglühten Sterneschnupfen, schwanken die letzte Zahl aus den Kommas des göttergleichen Pi.

Suhre Kampen rauchen Gedichteparafais aus schillernden Wachsdruckdecken, bekiffen Bigge, Brothers in den Camps, bar bepreist, Hallelujas graffitieren Engelskot an windkuratierten Zwischennebel.

Eselssuppen ohren kleine Seiten, tranchieren Würstchen zu Wut, Ameisenbären koksen Urherbers Rechte, ein Schaum treibt Wein durch Blasen, Monde färben sich zu Regenbogen, Glaubensritter sprengen Rasen.

Nur der Hauch zuckert Grenzen. Ich kitsche, Dich, komm, kitschen, in the.

Wahlkrämpfe

Nein, ich meine nicht das Bemühen der Parteien um Stimmen, um Zustimmung, um Stimmungen, Wahlkampf eben. Es sind meine ganz persönlichen Krämpfe. Bauchkrämpfe. Es ist das Gefühl, dass dies alles nichts, aber auch gar nichts, mit mir zu tun hat. Diese Art von Schattenboxen, von Floskeln, Allgemeinplätzen, treten, stupsen, rennen. Es scheint immer das gleiche zu sein, jedes Mal auf ein Neues. Ich habe Angst vor den Wahlplakaten mit ihren nichtssagenden Sprüchen, mit den Bildern von Menschen, die gewählt werden wollen, um genau was zu tun? Ich betrachte so gut wie nie Fernsehprogramme, auch keine Wahlsendungen, dem entziehe ich mich schon lange, aber den Straßenkämpfen kann ich mich schlecht entziehen, das dumpflastige Geschwafel-Zerlaber wird mich wieder einmal in Tiefen ziehen. Lächerliche Leserbriefe wird es geben, Scheinkämpfe, Nebenkriegsschauplätze, große Kolumnen über Parteien-Lager und der normale Wähler wird in der Ecke sitzen und sich überlegen, wer denn da am besten geeignet sein wird die Grausamkeiten der Zukunft halbwegs erträglich zu gestalten. Denn die Botschaft kennt jeder: Der Staat, die Länder, die Kommunen haben jahrelang über ihre Verhältnisse gelebt, die letzte Krise hat noch einmal Schulden aufgetürmt, deren Höhe keiner mehr fassen kann. Es geht an das sich wieder bescheiden, das Rückführen auf Normal, keiner spricht es aus, keine. Es wird Sprüche geben, schöne Plakate, PR-Gewäsch aus den Agenturen, Dummheiten aus dem Amateur-Lager der Pseudo-Partei-Strategen, es wird Stammtisch-Palawer geben, wie immer en masse, wir werden über Kopftücher streiten und die Ideen von Religionen, die noch vor unserem Mittelalter geboren wurden, aber nicht über die Probleme, die vor uns liegen. Es wird sein, wie immer, ich bekomme langsam Krämpfe, Wahlkrämpfe und wenn ich arbeiten fahre, die nächste Zeit wird mich dieser feiste Mappus verfolgen, Krämpfe, Krämpfe, Krämpfe, ich kämpfe, doch ich kämpfe….und werde Mitte Februar bis Anfang März wohl schweigen hier, der Krämpfe wegen und meinen Kampf um die geistige Gesundheit, angesichts der Wahlplakate so mancher Zeitgenossen, Mappus, Krämpfe, kämpfe, Krämpfe

Pro Forma Wahlen?

(Achtung: Lokalpolitik)

Am 27.3.2011 werden abends wieder Krokodilstränen geweint werden. Die hessischen Gemeineratswahlen sind vorüber und die Vertreter aller Parteien werden die Besorgnismiene aufsetzen und die Gefahren für die Demokratie samt Abendland und Gemeinwesenheit beweinen, ob der niedrigen Wahlbeteiligung, um das Ganze dann schleunigst zu vergessen und sich um die Prozente der Restwähler zu kümmern. In dem Kaff-Gemeinwesen, das ich bewohne, wollten 2006 gerade noch 40,3 % der Berechtigten wählen. Es wird wohl ähnlich werden in 2011.
Es will aber auch niemand an dieser Krux etwas ändern. Für ein Kaff, ähm eine Kleinstadt wie Viernheim sind 45 Sitze in der Stadtverordnetenversammlung vorgesehen Zum Vergleich: Die 300000 (=zehnmal so groß) Einwohnernachbarstadt (in BaWü gelegen) Mannheim begnügt sich mit 48 Stadträten/innen. Dann kommt das Auszählungs-Wahlrecht hinzu.
Voll „quotiert“ muss eine Partei-Liste sein, damit man jede Stimme mitnehmen kann. Ich habe mich mit dem mathematischen Auszählungs-Verfahren nicht auseinander gesetzt, werde es auch nicht tun, ich kenne nur die Auswüchse: Gerade kleinere Parteien müssen vor jeder Wahl gewaltig strampeln, um ihre „quotierten“ Wahlvorschläge präsentieren zu können, jenseits der Realität von zu erwartenden Sitzen und wenn man genau hinschaut auch auf den Listen der „noch“ großen Volksparteien. Also stehen auf diesen Listen unzählige Menschen, die nicht im Traum daran denken in die „hohen Häuser“ der aufgeblasenen Stadtparlamente tatsächlich einziehen zu wollen, immer mit der Angst, vom „sicheren“ Hinterlisten-Platz nach vorne kummuliert zu werden, ggfs sogar panaschiert.
Ich weiß, den gewöhnliche Kreuzchenmacher schert das nicht, aber ein gewichtiger Teil der Nichtwähler (und das sind über die Hälfte der Bevölkerung) steht doch fassungslos diesen Monsterzetteln gegenüber mit Namen von Leuten, die noch nie „gehört“ wurden. Ich persönlich habe mich einer solchen Pseudo-Kandidatur verweigert. Nein, ich werde trotzdem wählen gehen, es ist zu wichtig, wer denn da im Parlament sitzt, trotz allem Unfug, den die HGO uns Hessen zumutet. Und natürlich werde ich grün wählen, trotzalledem.
Der „Quoten-Unfug“ ist nur einem seltsamen Auszählungsverfahren (das man auch einmal ändern könnte, samt der ganzen HGO) zuzuschreiben.
Aber eine bewusste Pro-Forma Kandidatur von Wahlbeamten, die nicht im Traum daran denken ihren „Job“ aufzugeben ist dem „parlamentarischen“ Gedanken abträglich und sogar schädlich, um es einmal gelinde auszudrücken.
In Viernheim steht für die SPD der Bürgermeister an Nummer 1 der Liste, für die CDU der „Erste Stadtrat“. Beide müssten ihr Amt aufgeben, um Teil der Stadtverordnetenversammlung sein zu können. Sie stehen nur auf der Liste um die Stimmen der Leute zu fangen, die nicht so genau wissen, was sie denn wählen (siehe oben).
Und dann wundert sich jemand, warum eigentlich keiner wählen gehen will, keine?
Es scheinen doch nur „Pro Forma“ Wahlen zu sein.
Die berühmte „Bürgerbeteiligung“, das „offene Parlament“ geht anders.
Ich tippe auf eine Wahlbeteiligung von unter 40%. Nein, ich wette nicht, nie. Wie war das mit den Wutbürgern? Die wählen nicht mehr!!!

Liebestrank

Feuer speit
Wein in Lust
perlt Launen
in Kalender
Torheiten
sie dreht und
dreht und immer
weiter um die
Sonne
tanzt
Walzer hacken
Feuer speien
malen Lust
 
 
 
 
 
(lyrischer Kommentar zu einem Daily Painting von MAF Räderscheidt)

Entstanden während des Walzers „Schöne blaue Donau“ im Rahmen des Neujahrskonzertes der Wiener Philharmoniker