Lehmann, ich kann nicht.

Ich kann nicht. Ach was, das meine ich nicht. Ich kann nicht. Ich kann das nicht annehmen. Nein. No. Njet. Non. #fail. Ich weiß, dass die Krise immer mehr krist und ich nehme normalerweise auch gerne partitielle Entschuldigungen besinnungslos einsichtiger Banker gerne entgegen, aber ich hatte keine Lehmanns, auch wenn der Bischof meiner Diözese so heißt. Ich schätze es handelt sich um einen Datenbankpflegefehler. Der Bischof meiner Finanzkirche, benennen wir dies einmal so, also dieser Bischof heißt Lehmann, geb. Kardinal (Nick: Emminenz), und bei Zertifikate hat FrauHerr SparVolksCommerz geb Post geschiedene/r Dresdner eben in der Hektik der Synergien statt ins Kästchen Religionschefe Lehmann in das Kästchen bevorzungte Beilage äh Anlageformen eingetippt. Kann doch ‚mal vorkommen. Ich mache beruflich viel bessere Fehler. Beruflich muss man selbst im Fehlersegment immer der beste/die bestie sein. Wenn schon Fehler, dann die gewaltigsten. Aber lästig ist das schon, wenn jedes mal, wenn meine Depression einen Bankautomaten passiert ein Fünf-Euro-Schein zu meinen Füßen flattert. Nein, ich lasse mich nicht verführen, nein, meine schlechte Krisenlaune und der Hass auf all die Bankzerberater ist zu hoch als dass man mich mit 5 Euro Scheinen täglich an den 50 Automaten, die ich passiere bestechen könnte. Dazu müssten es schon 50 Euroscheine sein. Gell. Aber ich bin grundsätzlich nicht geizgeil. Selbstverständlich hebe ich die Scheine auf und bringe sie sofort wieder in den Geldkreislauf zurück, allerdings nur in Läden des gehobene Bedarfs, alles Bio, wie fast immer, oder sagen wir mal so, Bio ist eine schöne Sache, generell. Aber ich nehme das nicht an und fordere SIE, ja SIE hiermit auf die 5 Euro-Scheine endlich in den Automaten zu belassen oder mir das Geld in Goldform im Garten zu verbuddeln. Habt ihr gar keinen Respekt mehr vor dem Finanzamt? Lasst das Schwarzgeld via Automat vor meine Füße regnen? Ich kann das nicht. Nein. Ich kann nicht.

Zwischzenbericht

Es wird alles zur Farce, was ich schreibe zur Zeit. Der Sarkasmus fließt und alles klingt gleich, nach aufgewärmtem Kabarett. Nichts für Euch hier, digitale Makulatur, aber das wird noch. Das ist ein Aufwärmen. Bald fliege ich den Sätzen entlang, ich weiß es. Eigentlich bräuchte ich einen Recorder für das Fahrrad. So viele Ideen, die dann verschwinden. Ich twittere viel, zwischen den Absätzen, lasse die Gedanken dort gleiten. Eine wunderbare Gelegenheit kurze Gedanken festzuhalten, sie in diesen Wörterozean zu kippen, der doch geordnet ist. Ich liebe dieses Wetter zur Zeit. Kurz über den zwanzig Celsius, unbeständig. Ein Sommer Gedichte zu schreiben und Geschichten, nur das Ding für die Sommermusik, das leichte in kurpfälzisch muss warten, bis ich besser schwitzen kann.