mikel in Marbach beim Friedrich

aus dem Mail-Kästchen: (damit die verehrten Leserinnen und Leser dies auch wissen, so fürs Protokoll)

Sehr geehrter Herr Bauer,

im Zuge unserer Sammlung und Verzeichnung von Literatur im Netz haben
wir Ihren literarischen Weblog emMBee
(http://mikelbower.de/blog/index.php/emmmee)
mit grossem Interesse zur Kenntnis genommen.

Das Deutsche Literaturarchiv Marbach http://www.dla-marbach.de/ hat den Auftrag, die Literatur
und das literarische Leben der Gegenwart zu dokumentieren und
oeffentlich zugaenglich zu machen. Aus diesem Grund verzeichnet die
Bibliothek des Deutschen Literaturarchivs im Rahmen der Virtuellen
Fachibliothek Germanistik (http://www.germanistik-im-netz.de/)
literarische Zeitschriften im Netz ebenso wie literarische Weblogs und
Netzliteratur. Es wird angestrebt, diese auf einem Archivserver des
Suedwestdeutschen Bibliotheksverbundes für die Zukunft zu sichern.

Auf diese Weise wird das Online-Angebot Ihres Weblogs dokumentiert,
archiviert und der Oeffentlichkeit nachhaltig zugaenglich bleiben, und
zwar ohne weiteren Arbeits- und Kostenaufwand fuer Sie.

Wir moechten Sie bitten, uns Ihre Zustimmung zur Archivierung Ihres
Online-Angebotes zu geben… etcetera pp
Deutsches Literaturarchiv
Bibliothek
Schillerhohe 8-10….

Germanisten im Netz. Hhm. Und das mir. Aber natürlich habe ich dem zugestimmt, wo der formidable Herr Direktor Ulrich Raulff dieses feinen Marbach Institutes der Medienwelt folgendes ins Stammbuch schrieb:

…betonte der Schiller-Experte. «Von der Intensität, wie er dieses Medium erobert und nutzt, könnte man schon sagen, wäre zu erwarten, dass er heute vermutlich nicht Stückchen schreiben würde für Suhrkamps Theaterverlag, sondern nach einer anderen, stärkeren Maschine greifen würde.»

steht hier!

Hüstel. Ich werde aber jetzt nicht anfangen im Schlips zu bloggen oder zu schreiben. Nee, nee. Mein Gehrock ist, nun, leider desolat und die Perücke versetzt (armer Poet 😉 aber einen Schiller Dönner könnte ich die Woche über mal wieder verzehren. Mannheim, H2, ihr wisst schon. Und das jetzt, wo ich gar kein Räuber 77 mehr bin, auch nur so fürs Protokoll mal gesagt, es hatte alles seine Zeit. :oops:

Bald, bald

Viernheim in der Ebene hinten durch die Reben von Schriesheim gesehen. Weiter vorn die glänzenden Folien für das weiße Gold der Ebene. Spargel! Nicht im Bild (weil ausgeschnitten) die beiden Atom-Kraft-Werke Phillipsburg und Biblis, das Groß-Kraftwerk noch ohne Block 9 (der Block, nicht das Blog) Mannheim und die Schlote der BASF (braucht man zum Würzen) ;-). Es geht los, das Fahrradfahren und endlich auch die Recherche!

Affenkult

„Der Kult des Amateurs“, wie ihn der amerikanische Autor Andrew Keen beschrieb, hat auf diese Art Heerscharen von Narzissen hervorgebracht, die die Spiegelbilder ihrer virtuellen Obsessionen betrachten. Und weil die Anzahl der Klicks das Ranking bestimmt, gleicht all dies einem Planet der Affen, denn die Gaffer bestimmen in ihrer Mehrzahl mit Intoleranz, Borniertheit und Vorurteilen eine Hausmeistershow mit ganz schneller Meinung.

Marek Lieberberg in der Süddeutschen.

Das sind die Typen, die uns jahrelang das Geld aus den Taschen gezogen haben und nun heulen, weil es so nicht mehr funktioniert. Wir waren doch für die alle nur die Affen, die das Geld abzuliefern hatten. Nichts mehr.

Abschied mit Wums

Erklärung von Angelika Beer zum Austritt aus Bündnis 90/ Die Grünen

Und wenn der Wahlslogan nun auch noch heißt „Frieden für Generationen: Mit WUMS für ein besseres Europa“, dann ist das für mich der Abschied von einer Außen- und Friedenspolitik, die sich den aktuellen Bedrohungen – und notwendigen schwierigen Entscheidungsprozessen der Gegenwart und Zukunft verabschiedet.

Dies ist nun ein Abschied mit „Wums“.

[update] Zu was ist man Dichter?

kurzdielyrik: Ein Wums tata / fröhlich / Liedlein / wums / tata / die Musi / ach Herzilein / wums / #twly #wums

Wird Gutenbergs Erbe zerstört?

..fragt sich heute auch der Chef-Kultes-Fürst meiner Hauszeitung, des Mannheimer Morgens. Aber ja doch, kann ich da nur antworten.
Aber ja doch. Lieber Herr Dettlinger, ich las ihren Artikel gerade online. Ganz legal. Nein, nicht im Web, sondern als Kunde, im E-Paper das ich abonniert habe. Keine Gutenbergsche Bleistaben haben ihn bis in mein Gehirn katapultiert. Ihr Arbeitgeber hat längst zwei Distributionswege etabliert. Print und Online, ihr Ticker wird sogar via Twitter gegen die Konkurrenz aus Frankfurt und New York positioniert. Ja, ja, die armen Jungs in der Druckerei, wenn das der Gutenberg wüsste.

Übrigens hübsch, das Bildschirm-Bild, na, na, wer schreibt denn da Screenshot. Was kann man da sehen? Adobes Acrobate, sind die übrigens auch bei den Bösen, die machen doch die Software zum Lesen der PDFS für den heiligen Google und den MM auch? Ja und die Mikelsoft-Dinger Wort und Excellent, na ja, hat man halt. Ah, ihr Outlook ist auf Sie eingestellt in der Haas-Gruppe, englische Vesion, nein? Stefan Dettlinger – In. steht da. Aber den Fox haben sie, nicht den IE, interessant, mit Standard-Theme, also ich könnte ihnen da was empfehlen und in der Symbol-Leiste der SWR, ah na, die Konkurrenz vom Ton&Bild, Pons, alle Achtung, nicht Duden? Kein Wunder, dass die aus Mannheim verschwinden und WiKi, natürlich, ach der Brockhaus verschwindet auch nach Berlin, sehr interessanter Artikel, doch! Sie verwenden als Bild-Verarbeitung den iview? Gute Wahl! Selbstgemacht der Screenshot. Selbst gemacht! Die habens drauf beim MM :> Ach, Open Media benutzen Sie? Wie ist das denn?

Also, das mit dem Gutenberg hat sich doch in weiten Teilen bereits geregelt, ich verstehe die Aufregung aller Orten nicht so Recht. Klar ist das ein Ding, wenn die Datenkrake nach ALLEM greift, aber dieses Gepiense geht mir auf den Wecker. Als wieder die Politik soll es richten. Hei, die Politik muss gewählt weden. Von Leuten die gerne downloaden. Merkt ihr was?

Lese ich irgendwo etwas Kreatives? Ein Zusammenschluss der Verleger etwa, die eine kostenpflichtige Datenbank für vergriffene Bücher zum downlaodherunterladen anbietet, sehr günstig im Preis, gerne auch für Cent-Beträge die längst archivierte Rezensionen der Kultur-Fürsten dazu?). Nein. Nirgends nicht lese ich sowas, sehe ich sowas. Nur Gepiense und den Ruf nach der Politik und vage Drohungen aus dem Börsenverein und der VG Wort mit den Gerichten, und und und sonst nix.

Ach Leute, das ist doch erst der Anfang, das Netz ist doch schon dabei illegale Raubkopien bereitzustellen. Google ist doch noch harmlos.
Das Erbe Gutenbergs? Wer transponiert es ins Netz? Die Kraken des Web, die Nutzer selbst, denen am Lesen liegt und nicht am Literatur/Buch-Betrieb, oder diejenigen die sich bisher um die Distribution von Texten gegen Bezahlung kümmerten? DAS ist die Frage, nicht ob und wenn und und und, wer macht es zu welchen Bedingungen, wer entwickelt ein Konzept, wie Autoren auch weiterhin Geld mit Text verdienn können, wie die Kultes-Fürsten der Gazetten auch?

Ihr Arbeitgeber hat doch schon Netz-Kompetenz, warum setzt er sie nicht ein, zusammen mit anderen?

Aber doch, schöner Screenshot, sehr informativ. Und der Artikel nebendran: Kommissar und Räuber. Köstlich,ihr versteckter Humor via Layout!

Bemoose die Stadt

VERWEIGERUNG!

Nein, ich werde alle Bemühungen um einen Europawahlkampf für die Grünen aufstecken. Eigentlich hatte ich die Idee, Grüne aus unseren Partnerstädten einzuladen, etwas gemeinsames zu veranstalten. Gott sei Dank habe ich noch keine Kontakte gepflegt. Ich schäme mich nämlich. Ich schäme mich für eine Top-Down-Kampagne dämlichster PR-Art. Populistisch, Bild-Zeitung-Artig, und wahrscheinlich unwirksam, sogar kontra-produktiv. Ich werde kein Plakat aufhängen, das mit Wums wirbt oder Slogans ausgibt, die Graffitti als Kunstform verhöhnt, mit unsäglichen Sprüchen wie „Bemoose die Stadt“, eine Kampagne, die Wurzel-Proaganda vorgibt und doch spätkapitalistich wirkt, aufgesetzt. Soll machen wer will. Ich werde nix auf die lokale Website stellen, das nach Wums aussieht, soll machen wer will. Ich fürchte mich vor dem Bundestags-Wahlkrampf. Wo ist hier der Ausgang?

Obwohl. Zum Designer-Anzugs-Trittin passt das. Graswurzeln im Tessin und der Toskana.

Weil ich bereits gefragt wurde: Dies ist ein Screenshot der offffffffizielllllen website von Bündnis90/Die Grünen. Ich weiß es sieht aus, wie ein Fake, aber es ist keiner. Bildi-Grüni-Agenti.. oder so

Schönheit, ach Gott Schönheit

zu schaffen, mein Sohn. Schönheit. Die Harmonie und alles. Schlösser, Burgen, Tempel, Doppelhaushälften, Gedichte, Strahlenmesser, Musik samt Vasallen. Ebenmaß, Versmaß, Gesetz. Die Schönheit der Gesetze, der Silben, der Ordnung. Schönheit. Die Düfte, die Sinne, der Geschmack, Takte, Synkopen, Kontrapunkt. Die Schönheit der Schönen. Geschönt. Dieses Nachschnalzen unter der Zunge, während der Orgasmus Espresso aus dem Automaten vögelt.
Manchmal habe ich Lust auf Dreck. Einfachen, ehrlichen Dreck. Nein, kein Elend, keine Bakterienschleudern, kein unentsorgter Mist, keine Rostlauben in Drillingspfützen, die Regenbogen aus Öl kotzen. Einfach Dreck. Der Dreck, der aus den Pfützen springt, die der Lehm in den Sand puhlte, aus den Absatzritzen der Wehrmachtstiefel, die jetzt Bundes heißen, die Macht-die-wehrt-Euch, aus diesen Ritzen gestiefelt, wie die Kater, diese Dreckskater aus den Weinen entsprungen, den Bieren, den Schnäpsen und nein, keinen Huren. Nein. Keinen Huren, die Schönheit gaukeln, nein nein.

Schönheit, ach Gott Schönheit.

Das Wetter!

Werbung in Werbung in Werbung in Werbung

Ein Aufschrei geht durch die Welt des Micro-Blogging. Herr Turi aus Walldorf oder war’s Wiesloch, bietet Werbung auf Twitter an. Nun ja. 140 Zeichen Werbung. Soll er. Fast sieht es nach Satire aus, obwohl, ob die da in WW so was können, unter den scharfen Augen von Ralf „margit, bonanza“ Raske und der SAP?
Aber das bringt mich auf eine grandiose Idee. Vielleicht flash ich mal so was. Nein, heute nicht mehr. Werbung in Werbung in Werbung in Werbung. Konfusion?
Also dann stellt Euch einfach einen Werbespot vor. Egal für was. Ist es nicht egal für was geworben wird? Atombomben, Unterhosen, Deos, Kondom-Entferner, Kohle-Kraft-Werke, Bleistifte oder gar Literatür-Gazetten. Das Produkt ist doch scheißgegal, es ist die Message, oder so.
Nun ja, also stellt euch solch einen Spot vor, sagen wir einmal für die 20. Ausgabe einer Lyrik-Fachzeitschrift und plötzlich sagt die horngebrillte Moderatorin im vierten Hexameter unter den grünen Jamben: Und nun unterbrechen wir für Werbung und zeigt ihren BH unter der Bluse, worauf der sagt und nun unterbrechen wir für Werbung und die Heidengleich schenkt dem Kreischnitzki ein Kochbuch und sagt: Wir unterbrechen für Werbung und der Papst füttert die Hunde von Obama mit Katzenfutter und sagt wir unterbrechen für Werbung und Gisela, sie wissen schon DIE Gisela aus der 5a damals 1965, DIE Gisela sagt laut: Ich beziehe meine Gedichte nur von mikelbower. Mikelbower(punkt)de und ich unterbreche für die Werbung und schreibe so ein Zeug.

Uff. Harte Arbeit die Werbung. Lass ihn mal machen, getwitter noch eisn. Sowas in 140 Zeichen. Werber für die Werber für die Werber.

Patrick hat mich da heute morgen drauf gebracht DER Patrick 😉

Literarischer März

Preis
185.- € pro Person
Literarische Matinée
In Kooperation mit dem „Literarischen März“ erleben Sie ein unterhaltsames Wochenende ganz im Sinne der Dichterkunst. Neben bildender Kunst und Musik spielt in Darmstadt auch die Literatur eine wichtige Rolle.
Heute sind Sie Teilnehmer der Lesungen und erleben hautnah die verschiedensten Autorenbeiträge mit Jury-Bewertung – ganztägig. Nach den Lesungen sind Sie Gäste der Preisverleihung mit anschließendem Empfang der Stadt Darmstadt mit köstlichem Buffet inkl. zwei Übernachtungen mit Frühstück, wahlweise im Ramada Hotel Darmstadt oder Best Western Hotel Darmstadt.
Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH
Touristikservice

von der offiziellen Seite des literarischen März
Ach ja, der Leonce und Lena Preis wurde da auch vergeben…..
Leipzig / Halle / Leipzig hhhmmm, na ja, Hauptsache das Marketing stimmt.

Gaolizion

10 % weniger Tritte in Ochenscheiße, seit Übernahme der Gerierungdewald, sprechen eine deutliche Sprache. Der Erfolg verbrannte sich nicht selbst. Auch im HeuDeu der großen Grise, verbreien wir nicht! Eine Proposition fand nicht statt und wurde von den Repierungs-Gardeien mit überkommen. Nur wenn alle teiterwin sich belst strangulieren, wird das Folk sich wachsen! Mit Grrrruhe und Verlassenheit werden wir fort fahren, weit fort, die Blackistatur-Parodie-Ode zum Enddarm zu zuckerieren.
Die Bondes-Radierung greift allen fest in die Taschen.

Liebe Burger, macht cheese!

Presst Euch, presst Euch, wenn euch kältet. Erkläwerung!

Twitter-Theater

Twitter-Theater: Beamer, Mensch am Rechner, go, live! Public. Das wärs. Öffentliches twittern. Eintritt? Aktion? Crossover? #begeistert

twitterte ich sorglos vor mich hin. Das war einfach eine Schnapsidee, einfach so hingesagt und ja, seitdem lässt mich das nicht mehr los. Es ist auf einmal mehr als eine Schnapsidee, das hat Potential.
Ich sehe es vor mir. Ein Mensch sitzt an einem Rechner auf einer Guckkastenbühne. Das Publikum sieht live seine Tweets auf Leinwand und sonstige (Netz)-Aktivitäten (Blog?) und die agierende Person nur mit dem Rücken. Die Stimme der handelnden Person kommt nur via Skype über die Lautsprecher. Interaktion mit anderen gibt es nur als Twitter-Replies / Mails. Eine Story gibt es via youtube. (vorgedrehte Teile / Musik / Tanz).
Der Mensch dort ist nicht unglücklich, nicht einsam, obwohl allein oder doch zutiefst einsam? Ich will weder ein Umjubeln des Netzes und seiner Interaktivitäten, noch das Gegenteil, die Ankündigung der entmenschlichten Kommunikation darstellen, sondern zweifeln lassen, lachen lassen, heulen lassen. Und das tatsächlich interaktiv.
Die Tweets des Schauspieler sind zwar im Stück vorgegeben, aber sie werden jede Vorstellung wieder ins Netz gesetzt und das Netz kann mitlesen. Mitreden, mitfühlen, mitlachen und das alles darf nur das zahlende Publikum, denn nur das wird gefollowt, kann lesbare Replies setzen. wLan müsste es geben.

Ob ich mir das antun soll? Eigentlich wäre das etwas für eine freie Theater-Kompanie.
Ich muss nachdenken, setzen lassen. Nein, so ganz neu ist das nicht. Schon bei meinem ersten Stück 1970 arbeitet ich mit (Dia-) Projektionen und interaktiven Elementen.

Hhhm.

Ach was solls,

ich reg mich heute mal nicht auf. Aber so was von. Noch nicht einmal das. Genau. Regt mich auf. Es ist doch zum alles zum Gähnen. Gibt es denn Inflationen bei den Discountern? Ich meine billiger, nein, es ist mir egal, ob die Inflation made in China ist. Sagte ich schon, dass ich jetzt auch schon seit Tagen kein Radio mehr höre? Reporter aus Winnenden sind zum Kotzen. Alle. Nein, es regt mich nicht auf, nein. Ich höre es ja nicht mehr. Nächste Woche habe ich frei. Die Fabrik steht, bald sind auch alle Wände gestrichen. Hübsch weiß alles. Habt ihr auch keine Aufträge? Nein, geil, oder? Voll die Ruhe, sag ich Euch. Lasset uns beten: ! Ach so, den gibts ja vielleicht gar nicht. Lästig das. Nein, ich werde heute Abend auch keinen Gott erfinden. Ich blogge, also bin ich. Ach was solls.

Brecht Stück sehen

sang der Franz einst, er fuhr dazu an den Schiffbauerdamm. Im Augenblick hätte ich große Lust, mir den Moon of Alabamah anzuhören. Oder noch besser, den Kreidekreis mal wieder anzusehen. Fällt mir auf: Warum gibt es eigntlich nicht alle Brecht- Schiller, Goethe, sonstwem Dramen auf DVD zum, nun, kaufen, besser online zum ansehen? KLASSIKER! Digital. Die BBC macht das ja mit Shakespeare auch.
Es gäbe also viel zu tun. Die Digitalisierung des deutschen klassischen Theaters. Ja, ja Kleist auch und wart mal…genau. ALLE! Gibt es nicht zu viele arbeitslose Schauspieler? Das wäre auf jeden Fall eine bessere Alternative GEZ-Gelder unter das Volk zu bringen, als unser Geld weiter Fußballmillonären in den Hintern zu blasen. Mein ja nur. Soagr Mutter Courage könnte man mal wieder… Genau. ZUCKMAYER, den habt ihr doch schon fast ganz, oder? Ach, was hät‘ ma Heidelbeern, wenn se net so daia wärn. (Fröhlicher Weinberg)

PaPaPaPa

Also: Um es kurz zu machen, der Papst ist gegen Kondome, die Anti-Baby-Pille und alle anderen Sachen, die den Spass am Sex oder dessen sichere äh, sagt man da Handhabung?, nun ja also, er ist eigentlich ganz gegen Sex, wenn es nicht ums Kindemachen geht, damit endlich weder die Klöster und Priesterseminare bevölkert werden können. Da steht er in der Tradition der meisten seiner Vorgänger, auch wenn sie persönlich das anders parktizierten. Wegweiser gehen schließlich auch nicht den Weg, den sie zeigen.

Er ist da ganzjährig und ganzpontifiziert dagegen. Immer. Man muss sich also nicht wundern oder das gar alle Reise wieder wiederkäuen, wenn er das auch den (damals mehr oder weniger) zwangsverchristlichten Einwohner des afrikanischen Kontinets verkündet. Er sagt da nix neues.

Die katholische Sexuallehre IST so borniert und menschenfeindlich, wie das Zwangszölibat es durch die Jahrhunderte geprägt hat. Ja und die katholische Kirche ist zynisch-frauenverachtend, immer noch.

Aber das ist sie immer. Verschone man mich also mit Reiseberichterstattungen des Papstes mit Äußerungen zur Sexual-Dingens und Entrüstungen.

Ich weiß, er reist nicht nur als Papa Ratzi, sondern auch auch Staatsoberhaupt. Schöne Freunde hat er sich da unter den Potentaten ausgesucht. Na ja, das Papsttum ist das ja gewohnt.

4. Hanauer Bloglesung

In den (frühen) wilden Siebzigern, im letzten Jahrhundert des alten Jahrtausend, hat mich ein Ehrenbürger von (Hanau-) Steinheim als Leserbriefschreiber einfach so zensieren lassen (da waren noch andere später sehr prominente Menschlein betroffen, an Internet-Trolle dachte noch keiner 😉 ). Er bezahlte das Ding und durftekonnte das. Ja, ja, die Erinnerungen, gell.
Wohl als späte RacheWiedergutmachung hat mich einer heutiger Star der feinschöppigenkulturellen Altstadt-Gemeinde von Steinheim am Moa, der honorable Herr Phil vom Murmeltiertag zur Blocklösung 4. Hanauer Bloglesung als Aktiver eingeladen. Trotz meines hohen (Blogger)-Alters geht mein geblogge wohl immer noch als lebendige Literatur (LL) durch.

Nähere Infos gibt es hier. und psst…

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Ich habs gewusst, ich habs gewusst

irgend jemand sagt es: Buch 2.0. So ein Käse, nur weil es gerade hipp ist.
Buch 2.0, ich fasse es nicht.
Und soooo seriös. Es ist Püsnnes. Und keiner macht einfach was. Neue Dinge, die nicht mehr Bücher heißen, neue Formen, statt dessen Buch 2.0. Themenschwerpunkt, Hornbrille, Pfeifenrauch.

Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich mikelbower heiß.

*geht lachen. Themenschwerpunkt Buch 2.0. Mit dem Saftblog im Team. Tja…

Zwischenzeitlich

In der Zwischenzeit, trans-skizzierte sie, in der Zwischenzeit und herrschte meine Augenblicke in ihr De-Koll-tee. Zwischen den Zeiten, zwischen drin, sang ich. Zwischen Deine und meine Zeit passt noch nicht einmal die E-ink meines E-books. Zwischen die Zeiten, zwitschrte der Twütter. ZwitschR. ZwitschenZeitR. Inzwischen dürften sich aber die Zeiten gewalttätig geändert haben. In the Zwitschertime, when the weather is fine.
Die Zeit ist keine Einheit mehr, dichtete die Nano-Sekunde und rutschte zwischen die Zeilen.

In der Zwischenzeit, trans-skizzierte sie