Die feinen Damen des Literaturgewerbes

in Leipzig ausgebildet, sollte man einfach negieren, aber manchmal schaffe ich es einfach nicht.

Außerdem besprechen wir Strategien zur Erstveröffentlichung (Wettbewerbe, Literatur-zeitschriften, Anthologien, Stipendien, Bewerbungen).

Steht da im Lehrverzeichnis Ws 2008/2009 in Leipzig, ja, ja. Da lernt man was, ja, ja.

Wenn man schon bei einem Preis mitmacht und den zweiten Preis gewinnt sollte man ich auch abholen. Einfach nicht kommen, aber abkassieren, empfinde ich als beleidigend.

Das ist alles nur wirtschaftliche Vermarktung von Text, nichts weiter, eine Beleidigung aller anderen Teilnehmer.

In der Zeitung steht natürlich nichts davon, wie sollte es auch, ist der Lobpreisende doch Redakteur derselben.

Aber das ist diesen, äh, Damen (so die SZ laut der Homepage der der Dame) wahrscheinlich scheißegal. Nicht wahr, Frau Susanne Heinrich!

Ach ja, herzlichen Glückwunsch, nein ich habe die Geschichte nicht gelesen und werde sie auch nicht lesen. Nein, nichts von solchen Leuten.

Ja, ja, so ist er, der Literaturbetrieb. (nein ich gehen nicht kotzen, nein, ich werde jetzt etwas Feines essen und nicht mehr daran denken und schreiben werde ich, schreiben, aber nein, nicht für diesen bescheuerten Literaturbetrieb.)

Die CDU ist weg

Nein, nicht wirklich, das wäre auch nicht gut, wer weiß was statt dessen käme, nein, nein, aber in Viernheim ist in der ehemaligen Geschäftsstelle ein Künstler eingezogen, ein Künstler, den ich sehr schätze, wie auch seine Werke. Kurt Arnold hat sich da ein Archiv gemietet, gegenüber seinem (mit Partner) Elektrogeschäft und heute gewaltig gefeiert. So was mag ich. Und irgendwie bekommen wir das mit den Nibelungen schon hin, Kurt.
Und dann hatte Ekke auch noch Vernissage in Heddesheim, da geh ich aber erst nächsten Sonntag gucken.

nein, immer noch nichts literarisches hier. Heute mal.

430 Hertz

Der Kammerton A war auf die 430 Hertz (von 440 bei europäischen Normalstimmung) der Mannheimer Schule abgesenkt auf den Darmsaiten der Barockinstrumente des Mannheimer Hofquartetts, das in dieser Besetzung debütierte und mein Herz wärmte.
Besetzung Marie-Luise und Christoph Dingler, abwechselnd erste und zweit Violine (ich berichtete über das Geschwisterpaar). Ulrike Kruttschnitt, Viola, Gregor Herrmann , Cello.
Programm und Beschreibung gibt es hier. Ich sag’s ja immer: Vergesst die Popakademie, die Musikhochschule Mannheim rulez!
Selbst der der architektonische Höhepunkt der 50-iger Jahre Ätzarchitektur der Ludwigshafener Stadtbibliothek cum anhängendem Kunstverein war erträglich,

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mikels Kurpfalznotizen

Nur so am Rande:
Es wird wieder winter-ruhig, drüben im Regionalteil, den Kurpfalznotizen, es ist halt schwierig solch ein Gemeinschaftsblog zu befüllen, wenn die eigenen Blogs sich in den Vordergrund schieben, oder das Leben an sich. Damit die Ruhe drüben nicht gestört wird ;D, werde ich meine Beiträge in Zukunft hier einstellen, auf emMBee in der Kategorie Kurpfalznotizen. Ist rechst verlinkt als „mikels Kurpfalznotizen“.
So wie hier auch.

Lobdengau und Genmais

An einem meiner Lieblingsorte, den Neckarwiesen in Ladenburg bei Biowein und garantiert genfreiem Ladenburger Bier (das es nicht immer gibt) massiv gegen den Anbau von Genmais dorten zu protestieren, bei strahlendem Sonnenschein und kurpfälzer-wittelsbacher Blau-Weiß am Himmel und dazu Jazz!
Was will man mehr? Nein, Literatur gibt es später mal wieder!

Vorbilder

Immer werde ich gefragt, welche Vorbilder ich hätte. Nun. Ein Vorbild in dem Sinne, dass ich schreiben wollte wie derjenige die, hatte ich nie. Ich war beeindruckt, ja, mochte, fühlte mich angetan. Ja. Nicht unbedingt literarisch, eher im Sinne von inspirierend, frei machend, ermunternd.
Eine seltsame Liste, ich weiß, aber seltsam bin ich halt geblieben.

Wilhelm Willms, vor allem seine Ave Eva, das mich zum ersten mal wirklich auf Konfrontationskurs zu Kardinälen brachte.

Ernesto Cardenal in Folge

der Nackenheimer Zuckmayer schon immer, vor allem sein „fröhlicher Weinberg“

dessen Freund Bert Brecht auf jeden Fall als Literat.

Hemingway zeitweise

Steinbeck heute noch, east of allem.

und teilweise Christoph Stählin

Shakespeare nicht vergessen

in Teilen auch Johann Wolfgang, den Hessischen

als Lyriker E. E. Cummings.

Kein Rilke, kein Celan, keine Bachmann, keine Laska.

Und nur ganz am Anfang Handke, aber nur die Publikumsbeschimpfung…

Fiel mir ein, weil gerade der Ortega den Ernesto mobbt.

mikelig wird er werden

mein Roman. Ich habe lange nachgedacht. Romantheorien gewälzt, gelesen, bedacht, bemerkt. Es wird ein gezügeltes Chaos sein. Eine durchgehende (eigentlich simple) Story flott erzählt, die Banalität erlebbar gemacht in einfacher, knapper Sprache, Erinnerungen dazwischen gestreut in fast lyrischer, atemloser Prosa und mit Zusatzkapiteln, die scheinbar nichts mit der Story zu tun haben, wie in East of Eden (Steinbeck). 3 Stränge. Einmal fast distanziert die Story, ein wütender, zärtlicher, zynischer, liebevoller Icherzähler im Erinnerunsgteil, ein fast Gonzo-Blogger im Zusatzteil. Sehr mikelig, finde ich und das ist sehr gut so!