Wunder

Ich meine es ist jedes Jahr wieder sehr verwunderlich wie schnell den Bäumen Blätter wachsen. Das sind drei Wochen, das geht ratz fatz, wenn die Parameter alle stimmen. Der Winterweizen im Feld nebenan (hier wird es wohl nach 3 Jahren wieder einen Maiswald geben) steht im Augenblick wadenhoch. In spätestens zwei Monaten ist er abgeerntet, dann muss Herr Fasan, der mich nie näher als 30 m an sich heran lässt um ihn mit dem Handy fotografieren zu können (all die televergrößer Fotografierer schämt Euch) eine neue Bleibe suchen, wie jedes Jahr.

Albern

Diese Wissenheit ist albern. Die Wissenheit der Journallie und der nachfolgenden Schreiberlinge und Wirtshaus-Wissenschaftler, die ihr Wissen ausschließlich von eben jenen erhalten und weiter kolportieren. Heute zum Beispiel weiß fast jeder/jede was die CDU in Baden-Württemberg umtreibt, ob sie rechst-konservativer ist als die im Saarland oder all solche Sachen. Die CDU, als ob man eine solch große Partei kennen könnte. In ihrer Breite. Albern das. Wie das geheiligte deutsche Feuilleton, das den wichtigsten Roman kennt oder das beste Gedicht. Wie hätte je jemand alle lesen können um zu solchen Aussagen zu gelangen. Der Blogger, DIE Cellisten, die Band. DIE SPD hält zu Beck. Ja genau, die Gewerkschaft hört man allenthalben oder die Politiker. Albern sowas.

Vernissage, xing

Ein Bild hängt so hoch dort oben, weit weg von mir. So weit weg, wie der Augenblick, als es fertig war. Und jetzt erzählt er etwas und die Leute hören fast zu. Und das Bild hängt da oben, wie ein Stück von mir. Exakt dort an der Stelle pflege ICH oft zu sitzen und meine Gedichte zu schreiben mit dem Füller oder weil unter der Bank die Steckdose ist, für meine kleine Prosa auf dem Notebook. Ich werde das Bild im Nacken haben. Es wird meine Gedichte beeinflussen. In einem Rahmen, der meinem Großvater gefallen hätte und das Bild darin um Himmels willen nicht. Es passt aber. Es passt so perfide… ,-).

Es war schön darüber zu reden, die Müdigkeit zu unterdrücken, den Hunger rauszulassen. Es war schön eine Künstlerin kennen zu lernen, die auch und vor allem Handwerkerin ist, ohne dort stehen zu bleiben oder gar Hemmnisse zu haben, Kunst als Handwerk zu verstehen und umgekehrt. Sie wollen ihr Rathaus neu gestalten? No Problem, ich komme. Ihr Durchgang zum Hinterhaus ist zu düster? Wozu gibt es mich? Mit Laptop unter dem Arm um die HP lokal zeigen zu können (keiner wollte das, ich kannte sie ja schon aber immerhin, das Notebook war dabei samt Mappe und sonstigem) und ja, hängen wir halt in Viernheim was auf. Man xingt sich, gell!
Margret Weirauch hat eine Homepage. Was soll ICH über sie erzählen? Ich kenn‘ sie ja nicht, jo, das Stündchen. Guckt doch selbst 😉 Zu den Bildern werde ich noch viel Zeit haben was zu erzählen, wenn sie den Sommer über meinen Nacken bestrahlen, wenn sie was zu erzählen haben. Ich werde berichten.

Freinsheim

Ich war heute in Freinsheim ,was sich langsam herum gesprochen hat. Das ist ein schönes Städtchen. Mit fast vollständig erhaltener Stadtmauer und Kunststeinhauern (siehe Bild) und viel Wein, Kultur und und und doch. Schön mal hinzufahren, aber leben wie im Museum? Hhhmm, ich weiß nicht. Ich peile doch lieber für die ganz ferne Zukunft Mannheim an. Zum Leben. Nicht dass ich nicht wieder gerne nach Freinsheim führe, ganz bestimmt mach ich das, siehe hier. Aber dort leewe? Im Leewe net (Zitat Heinz Becker, der uns alle hier zietiert). Jeder wie er’s braucht. und noch etwas: Ich bin auch ein Volksblogger! Yeah!
Volksblogger, Pop-Blogger. Die KN-Blogger beginnen das Web 2.0 neu zu definieren. ;D:)):>

Para Werbung, Odenwald 2.0

Es ist so weit! Die großen und schönen Blogs streiten darüber, ob und wie Werbung auf Blogs generell oder überhaupt oder nur ein bisschen oder doch anders geschaltet werden darf/muss/soll oder andersherum. Der große Grimme Lobo droht sogar mit der Professionalisierung und irgendwie sollen alle Blogger, die keine Werbung haben nach Nordkorea praktikiert werden.
Was sollen wir kleinen Blogger denn tun, die absolut keinen Bock darauf haben für irgendetwas Werbung zu machen, deren Festanstellung soviel Geld abwirft, dass man sich die monatlichen Gebühren für den Provider leisten kann, ohne gleich die werten Leser dem Klickbezahler zum Fraße vorwerfen zu wollen?
Im Lockbuch hatte ich das ja schon angesprochen im Blogging Pseudo-Werbung, Para-PR, AGA!
und nun ist es umgesetzt! emMBee gibt es jetzt auch mit Para-Werbung. Damit meine Leser, die professionelle Umgebungungen bevorzugen dieses Blog auch mit Werbung lesen können. Natürlich mit keiner ECHTEN Werbung, sondern Parawerbung in L-Form, einfachst umgesetzt mit iFrames (man kann alles übertreiben, gell). Man muss natürlich aufpassen, bei Para-werbung (d.h. Werbung für nicht existente oder freie Produkte), dass diese Produkte entweder frei erhältlich oder nicht existent sind. Ich dachte mir daher, ich mache Werbung für frische Luft. Tätä zu erreichen hier. ist auch in der Navigation links verlinkt.

Knicks

danke für die Aufmerksamkeit. Live gedichte zu Ende. Ich geh jetzt rüber in den alten Bahnhof und ess eine Currywurst. Es ist mir egal, ob das politisch einwandfrei ist und genussaffin korrekt. Und dann ab aufs Rad nach Hessen rüber, der Schlaf winkt aus seinen Tassen, den der Kaffee ihm bereitete.